Wie reagieren wenn anderer Hund eigenen Hund angreift?
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Gast74755 -
21. Oktober 2013 um 19:59
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Für mich ein aktuell sehr interessantes Thema! Danke für die Tipps

Ich habe zwar nur einen 3 Kilo Hund, aber ich war bisher auch immer der Meinung Hund muss Hund sein und kommt nicht auf den Arm.
Aber ich hatte gestern meine Erste schlimme Begegnung:
Sind im Feld hebe ein paar Walnüsse auf und Djiego läuft ohne Leine einen freilaufenden Hund mit Herrchen entgegen.Beides Rüden und haben sich auch eigentlich gut bestanden. Der andere Hund ca 15 Kilo. Auf einmal wird hecktisch und der "dicke" versucht Djiego zu schnappen und zu beißen.
Ich werd ganz schnell Hysterisch und will ihn hochnehmen, und den anderen verscheuchen. Das Herrchen vom anderen Hund ist direkt mit dazwischen und haute Ihren mit der Leine um ihn danach an der Leine festzumachen.
Als ich Djiego endlich in den Arm nehmen konnte, war ich einfach nur froh. Einfach Glücklich das nicht passiert ist und keine blutende Verletzung etc zu sehen war.
Später hab ich mich selber über meine Reaktion geärgert, aber man entscheidet denke ich Intuitiv.
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Zitat
Ja, wir erleben schon ab und an solche Situationen, ist wahrscheinlich die Dichte in einer Großstadt. Klar, wenn man in einem Dorf wohnt, ist das wohl unwahrscheinlicher.
Also ich wohne auch in der Großstadt... Vielleicht hängt es auch einfach davon ab, dass unterschiedliche Leute unterschiedliche Situationen unterschiedlich einschätzen (was für ein Satz). Was ich meine, für mich mit meinem 35kg Hund ist die Toleranzschwelle wahrscheinlich auch höher als bei dir mit deinen kranken und alten Hunden. Wobei es hier wirklich wenig bis keine ernsthafte Auseinandersetzung gibt.Tanja: da bin ich ja beruhigt

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Zitat
Was ich meine, für mich mit meinem 35kg Hund ist die Toleranzschwelle wahrscheinlich auch höher als bei dir mit deinen kranken und alten Hunden.
Nein, im Endefekt hat es nichts mit den Erkrankungen zu tun, sondern eher mit der steigenden Unfähigkeit der HH in meiner Gegend. Buffy ist ja kein Kleinhund mit 60cm SH und 20Kg Gewicht, doch haben wir eben defensive Hunde GsD und sie wurde vor Jahren schwerst zusammengebissen.
Ich lasse es einfach nicht mehr zu, das unsere Hunde zerpflückt werden.Gestern, bei der letzten Gassirunde mit meinem Mann, kam es erneut zum heftigen Zwischenfall mit der benannten Schäferhündin. Es war stockdunkel, da zwei Laternen defekt sind und da lag was auf den Weg, was direkt angeschossen kam. Buffy schrie auf und Männe griff wieder beherzt ins Halsband, zum Glück hatte sie eins um und drehte es zu, bis die Hündin röchelte. Die Besitzer kamen dann erst angerannt, die waren noch zuvor in der Seitenstraße und nicht zu sehen.
Die Hündin wurde dankend angeleint und in einen Hauseingang geschliffen und der kleine Dackelwelpe ging bei der Situation über die Straße stiften und musste eingefangen werden.So geht das nicht weiter, das sagte auch mein Mann zu denen, da auch seine Brille kaputt gegangen ist.
Wir werden ihnen heute ein Besuch abstatten und ich nehme dann mal rausgesuchte Trainertipps mit. Ich hoffe das sie es annehmen und natürlich die Brille ersetzen, sonst muss ich andere Schritte gehen und wie gesagt, die Hündin greift nicht nur unsere Hunde an, sondern alle die den Weg kreuzen.
Ich kann alleine hier im Dreh mindestens 5 Hunde benennen, die höchst aggressiv sind, die alles tackern wenn sie könnten und teilweise, weil losgerissen oder im Freilauf, auch schon getan haben.
Wir lassen und das einfach nicht mehr gefallen!!
Das Eindrehen des Halsbandes wurde auch bei einem Mali eingesetzt. Dieser Polizeihund ist in München ausgerastet und hat 6 Kinder getackert, einen Jungen davon schwer verletzt. Die Hundeführerin hat diesen Hund mit dem Halsbandgriff gestoppt und ist einfach gegangen.
Mal sehen ob ich den Link von Gestern finde.LG Sabine
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Die Mutter eines der gebissenen Kinder hat den Halsbandgriff angewendet und noch Schlimmeres verhindert!
http://www.bild.de/regional/muenc…84460.bild.html
LG Sabine
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ZitatAlles anzeigen
Ne, die wollte ihn nicht nur plattwalzen sondern rupfen, oder meinst du die hat sich zum Spielen losgerissen und da geht es nicht nur um die Gebrechen meiner Hunde
aber du weißt ja alles so genau, stellst viele Halter als zu dämlich hin, eine Situation richtig einzuschätzen. 
Ich musste auch schon einen Dobermann von Fussel runterholen, mit der genannten Methode und die habe ich nicht neu erfunden, sondern ist bei routinierte und beherzt eingreifenden HH gut bekannt!

Im Wald hatte sich ein Boxer mit einem Labi gebissen und als der Boxer abgelassen hat, war der noch so auf Hochtouren, das er sich einfach noch einen alten, blinden Foxel gegriffen hat, der zufällig vorbei kam. Männe hat den Boxer sofort am Halsband die Luft abschnürt, runtergehoben bis der Besitzer ihn endlich anleinte.
Ja, wir erleben schon ab und an solche Situationen, ist wahrscheinlich die Dichte in einer Großstadt. Klar, wenn man in einem Dorf wohnt, ist das wohl unwahrscheinlicher.
Doch als ich deine Antwort laß, musste ich ein wenig lächeln, denn du hättest die Angriffssituation bestimmt geklickert.

LG Sabine
Ich wohne nicht auf dem Dorf...
und ich würde auch Fremhunde"angriffe" nicht clickern - Fremdhunde kann ich nicht clickern. Nur die meinen.
Ich wollte nru ausdrücken, dass nicht alles, was der Mensch als "Angriff" betitelt, auch tatsächlich einer ist. Und Aufstampfen finde ich einfach peinlich...
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Zitat
Hi,
ich hab mal eine Frage wie man sich "richtig" verhält wenn der eigene angeleinte Hund von einen anderen freilaufenden Angegriffen wird?
Dazwischen gehen?
Eigenen Hund wegziehen/auf Arm nehmen?
Eigenen Hund von der Leine nehmen?
Auf gegnerischen Hund einwirken? (Wie auch immer?)Ich hoffe, dass das uns nie passieren wird aber im zweifel evtl Maßnahmen ergreifen um schlimmeres zu verhinden.
Vielleicht hat der ein oder andere eine Idee
Ich stelle mich vor meinen Hund und brülle den anderen mit “ Hau ab!“ an und gucke böse. Funktioniert. War bisher gruslig genug.
Wird es zu eng, lasse ich die Leine falen.
Richtig ernsthaft ist meistens nie was gewesen. Ansonsten ruhig bleiben, ggf. dem anderen HF zurufen, in die andere Richtung zu gehen.
Und wenn es wirklich mal hart auf hart geht, also nicht nur Gedöns, kann man was dazw werfen oder am besten ne Jacke drauf werfen, dann gehen sie auseinander.
In richtig böse Sachen sind wir noch nie reingekommen, heftig ja, aber nie das es größere Verletzubgen gab. TA war noch nie nötig.
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