Wie reagieren wenn anderer Hund eigenen Hund angreift?
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Gast74755 -
21. Oktober 2013 um 19:59
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Hi,
ich hab mal eine Frage wie man sich "richtig" verhält wenn der eigene angeleinte Hund von einen anderen freilaufenden Angegriffen wird?
Dazwischen gehen?
Eigenen Hund wegziehen/auf Arm nehmen?
Eigenen Hund von der Leine nehmen?
Auf gegnerischen Hund einwirken? (Wie auch immer?)Ich hoffe, dass das uns nie passieren wird aber im zweifel evtl Maßnahmen ergreifen um schlimmeres zu verhinden.
Vielleicht hat der ein oder andere eine Idee
- Vor einem Moment
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Hi,
ich glaube es gibt keine richtige/falsche Antwort.
Man sollte da in jeder Situation entscheiden, was richtig ist.
Ich würde wohl meine beiden ableinen, da sie sich so besser wehren können.
Sollte es aber richtig ernst werden und es ist kein Besitzer in Sicht, dann würde ich selbst dazwischen gehen.
Das soll aber kein Rat sein, denn je nach Hund kann das ganz schön ins Auge gehen.
Ich würde jedenfalls nicht einfach dabei zu sehen wie meine Hunde blutig gebissen werden ( schlimmster Fall) , wärend niemand zumindest in Sichtweite ist.
Den eigenen Hund auf den Arm nehmen würde ich nicht, denn somit wirst vielleicht du bzw dein Arm zur Zielscheibe... -
Das Beste für den Hund ist es, wenn du die Leine los lässt. Denn so hat er die Möglichkeit, sich selber zu befreien, indem er sich Raum nimmt oder sich eben wehrt.
Ich selber habe schon drei Angriffe gegen meinen Sheltie mitgekriegt.
Erster Angriff: Husky
Meine Reaktion: Mein Hund war frei laufend, ich habe mir den Husky am Geschirr geschnappt und ihn so festgehalten, dass er weder an mich, noch an meinen Hund dran konnte. Mein Hund hat im guten Abstand auf mich gewartet.Zweiter Angriff: ein Schäferhund-Mix
Meine Reaktion: Mein Hund war frei laufend, mein Hund hat sich wieder befreit und hat in sicherer Distanz auf mich gewartet, während ich den Hund am Halsband gepackt und auf den Hundehalter gewartet habe.Dritter Angriff: ein Malteser
Meine Reaktion: Mein Hund war an der Leine, ich habe die Leine losgelassen. Mein erster Gedanke "Kannst du nicht größer sein? Kleine Hunde sind sooo schwer zu packen!"
Erst als der Hundehalter da war, konnte er seinen Hund von meinem abpflücken. Körperliche Wunden hatte mein Hund nicht, vermutlich weil er so ein langes Fell hat.Natürlich hätte ich selber angegriffen werden können, natürlich ist das für mich gefährlich, aber ich gehe immer dazwischen. Vielleicht habe ich irgendwann nicht mehr so viel Glück, doch ich kann nicht anders.
Zu deinen Fragen:
Dazwischen gehen? -> Ich mache es immer, aber gut ist es sicherlich nicht.
Eigenen Hund wegziehen/auf Arm nehmen? -> Ich würde meinen Hund nie auf den Arm nehmen, denn dann hat er ja überhaupt keine Möglichkeit sich aus der Situation zu befreien, was ich meiner Meinung nach als schlimmste Situation für einen Hund bei einem Angriff ansehe.
Eigenen Hund von der Leine nehmen? -> Im Affekt schafft man es nicht wirklich, den Hund abzuleinen, selten... Aber man kann die Leine loslassen.
Auf gegnerischen Hund einwirken? (Wie auch immer?) -> Mein Einwirken war einmal am Halsband und am Geschirr. Ganz im Ernst? Ich wüsste nicht, ob ich schlimmer einwirken würde, wenn ein Hund sich in meinem Hund verbeißt. Ich weiß es nicht... -
Wenn ich den anderen Hund kommen sehe stelle ich mich ihm "groß" entgegen. Das hat bei meinem jetzigen Hund bis jetzt immer geholfen (einmal war auch ein Boxer dabei). Ich lasse meinen Hund immer von der Leine, damit er sich wehren kann.
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Das hängt wohl auch sehr vom eigenen Hund ab. Ich hab so ein Schaf, das sich absolut nicht wehrt. Deshalb lass ich die Leine auch i.d.R. nicht los, weil ich dann gar keine Einwirkungsmöglichkeit mehr auf den anderen Hund habe, wenn meiner und der andere irgendwo rumrennen. Ich versuche immer, den anderen von meinem Hund runter bzw. wegzukriegen, notfalls mit durchaus harten Methoden.
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Zitat
Das hängt wohl auch sehr vom eigenen Hund ab. Ich hab so ein Schaf, das sich absolut nicht wehrt.
Ich hab ein Hund der alles liebt bis auf Pferde und Männern mit Regenschirmen oder Krücken.
Unser hat ca 30 cm Schulterhöhe also realtiv klein.
Danke erstmal für die Reaktionen. Beim Ableinen bzw Leine loslassen sehe ich das Problem wenn das in der Stadt bzw im Park passiert wo eine große befahrene Strasse in der nähe ist das der Hund einfach auf die Strasse läuft und dort angefahren wird :/
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Wenn du dir sicher bist, daß dein Hund nicht hinterhergeht, kannst du den anderen Hund am
Halsband von deinem Hund "runterpflücken". Aber dann auch festhalten bis sein Besitzer ihn
abholt. -
Ganz ehrlich?
Nach einigen unschönen Erlebnissen habe ich IMMER Pfefferspray in der Jackentasche. Und wenn der Hund also nicht abhaut und ich die Situation für gefährlich erachte, benutze ich das auch.Wer einmal seinen halbtot gebissenen Hund über zig rote Ampeln zur Not-OP gefahren hat, wirds verstehen.
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Meine Hundetrainerin hat es mir so beigebracht, dass ich mich zwischen meinen und den angreifenden Hund bringe und dann so fest zutrete, dass der andere laut quieckt/ kreischt...tut er das nicht, dann war´s zu sanft.
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Da, wo wir früher gewohnt haben, lief immer ein extrem bissiger Hund frei rum.
Das Problem war bekannt, er hat bereits mehrere Menschen gebissen, eine musste ins KH.
Der Besitzer ein A....
Niemand!!! hat sich zuständig gefühlt, da mal was zu unternehmen.Der lief also frei rum und hat alles angegriffen, was ihm übern Weg kam.
Hättest du den getreten, wärst du wohl erst im Krankenhaus wieder zu dir gekommen. - Vor einem Moment
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