Pflegehündin könnte gedeckt worden sein - RAT

  • Ich denke die genauen Kosten wird dir nur der jeweilige Tierarzt nennen könne. Du kannst ja einfach mal bei deinem Tierarzt anfragen was soetwas kosten würde, dann hast du zumindest eine ungefähre Summe.

  • Zitat

    Tierschutz beinhaltet für mich nicht die Produktion von Welpen aus Dummheit.

    Von daher gäbe es für mich keine Frage. Ich würde die Hündin kastrieren und ggf. gleichzeitig ausräumen lassen.

    Die Kosten zahlt aus meiner Sicht die Person, die so dumm ist, eine läufige Hündin und einen unkastrierten Rüden ungeschützt miteinander zu transportieren.

    Andererseits kämen natürlich durch ein paar Welpen wieder einige Euro in die Kasse :roll:

    Klingt insgesamt sehr wenig seriös :-/

    Ich hatte dich schon verstanden und finde diesen Beitrag nicht gerade hilfreich.

    Es ist sogar das dümmste was im Tierschutz passieren kann mitunter, aber NOCHMAL es kann aber eben nun einmal passiert sein und ich möchte einfach nur wissen wie man weiter vorgehen könnte.

    Und so einen Spruch

    Zitat

    Andererseits kämen natürlich durch ein paar Welpen wieder einige Euro in die Kasse :roll:

    find ich mal so ziemlich daneben. Kennst du mich und die Umstände? Und mein Ansinnen?

    Wenn du einen konstruktiven Beitrag zu leisten hast dann bin ich dafür offen. Wenn du jetzt über die Situation dich auslassen möchtest dann mach nen neuen Fred auf und tob dich aus.

  • Zitat

    Ich denke die genauen Kosten wird dir nur der jeweilige Tierarzt nennen könne. Du kannst ja einfach mal bei deinem Tierarzt anfragen was soetwas kosten würde, dann hast du zumindest eine ungefähre Summe.

    Für die Spritze danach würde er 2 Spritzen a 5ml aufgrund ihres Gewichtes ansetzen, die Kostenote beträgt dann ca. 200 €. Ich weiss aber leider nicht was er verwendet, das würde ich nochmal erfragen.

  • ich habe Deine Frage vermutlich auch nicht richtig verstanden, aber als Gedankenanstoß habe ich mal die Bedingung "meiner" Tierschutzorga durchgelesen.

    Demnach beträgt die Schutzgebühr:

    - für ein unkastriertes Tier, da noch zu jung 240.- EUR
    (Es besteht eine vertragliche Kastrationspflicht)
    -für ein unkastriertes Tier über 8 Jahre (zu alt oder krank) beträgt 190 EUR
    - für ein kastriertes Tier 290.- EUR
    - für ein kastriertes Tier über 8 Jahre 240.- EUR

    Somit sind Deine 200 EUR ohnehin niedrig angesetzt. Bei der vertraglichen Kastrationspflicht trägt der neue Halter die Kosten der Kastration. Was habt Ihr vertraglich vereinbart gegenüber den Adoptanten? Was wurde im Pflegevertrag vereinbart? Wie hoch ist nun die Schutzgebühr bei kastrierten Tieren?

    Ich kenne auch keine Tierschutzorga, die unkastrierte Tiere vermittelt. Da die Tierschutzorga das verbockt hat, muss sie aus meiner Sicht die Kastra und die evtl. Abtreibung bezahlen. Kastra geht aber meines Erachtens nur, wenn das im Vertrag irgendwie geregelt ist. Es ist ja niemand gezwungen, sein Tier kastrieren zu lassen

  • Bisher habe ich für MMK Test, TW Impfung und Ausreise/Transportkosten 200€ bezahlt.
    Die Orga vermittelt kastrierte Hunde für 350€, soweit ich das mitbekommen habe. Es gibt bisher noch keine Verträge da die Endstelle noch nicht zugesagt hat. In dem Schutzvertrag steht dann aber eine Vereinbarung drin, dass die ES eine Kastration innerhalb der 6 Monate nach Übernahme durchführen sollte. Die ES will später auch kastrieren nach Übernahme, auf jedenfall ist ihr bewusst, dass da nochmal Kosten anfallen.

  • Bevor man einen Hund übernimmt, sollte eigentlich ein Übernahme- oder Pflegestellenvertrag gemacht werden, worin alles Wichtige festgehalten wird.

    Es können ja auch noch andere Dinge passieren: Zum Beispiel, der Hund läuft weg, es kommt zu einem Autounfall mit Personenschaden, der in die Hunderttaused geht.
    Es muss vertraglich geregelt sein, wem der Hund gehört und wer die finanzielle Verantwortung trägt.

    Wenn Du Patin der Hündin bist, bedeutet das nicht, dass Du für alle Kosten aufkommen musst. Eine Patenschaft ist immer eine freiwillige Sache.

    Zur Hündin: Eine Abtreibungsspritze ist mit erheblichen Gefahren für die Hündin verbunden. Es hat schon häufiger Todesfälle gegeben.

    Dein Plan, nach 2 Wochen Ultraschall machen zu lassen: Man kann auf dem Ultraschall eine Gebärmutter erst erkennen, wenn sie deutlich vergrößert ist. Außerdem gibt es so viele Fehldiagnosen bei der Untersuchung in Bezug auf eine Trächtigkeit. Manche Tierärzte können bis zum Schluß nicht eindeutig sagen, ob die Hündin trächtig ist.
    Da gab es in Foren schon die verrücktesten Geschichten.

    Dass eine gesunde Hündin kastriert werden muss, weil jemand aus dem Tierschutz nicht aufpassen kann, finde ich für die Hündin sehr schlimm, sie muss es ausbaden.

    Ich würde solchen Tierhandel weder als Patin, noch als Pflegestelle unterstützen.
    Ich kenne kaum einen Tierschutzverein, der wirklich Tiere schützt.
    Die Hunde nach Deutschland zu holen, ist nur Hundehandel. Wenn man nicht vor Ort ansetzt, dann werden die Tötungsstationen immer voll bleiben.

  • Zitat

    Bisher habe ich für MMK Test, TW Impfung und Ausreise/Transportkosten 200€ bezahlt.
    Die Orga vermittelt kastrierte Hunde für 350€, soweit ich das mitbekommen habe. Es gibt bisher noch keine Verträge da die Endstelle noch nicht zugesagt hat. In dem Schutzvertrag steht dann aber eine Vereinbarung drin, dass die ES eine Kastration innerhalb der 6 Monate nach Übernahme durchführen sollte. Die ES will später auch kastrieren nach Übernahme, auf jedenfall ist ihr bewusst, dass da nochmal Kosten anfallen.

    ok. Jetzt wäre noch interessant zu wissen, was die normale Kastration kostet und die Kastration im Falle, dass sie trächtig ist. Diese Differenz ist dann von der Orga zu bezahlen. Ich würde die ruhig weichkochen sinngemäß damit, dass sie ja neu sind und wenn sich eine derartige stümperhafte Leistung und das anschließende gezeigte Verhalten herumspricht, sie gleich wieder zumachen können, da im höchsten Maße unseriös.

  • Zitat


    Ich würde solchen Tierhandel weder als Patin, noch als Pflegestelle unterstützen.
    Ich kenne kaum einen Tierschutzverein, der wirklich Tiere schützt.
    Die Hunde nach Deutschland zu holen, ist nur Hundehandel. Wenn man nicht vor Ort ansetzt, dann werden die Tötungsstationen immer voll bleiben.

    Mein Ziel ist es nicht solch einen Tierhandel zu unterstützen. Ich kann die gegenwärtige Situation zur Hündin aber nicht rückgängig machen, auch kann ich nix für die Gesamtsituation...ich finds genauso MIST auf deutsch gesagt, aber was nütz es da Ressourcen in das Ärgernis zu investieren als wenn man versucht das beste aus der Situation zu machen.

    Es gibt bisher keinerlei schriftliche Verträge, zur Zeit ist demzufolge nicht geregelt wem der Hund gehört und wer finanziell für ihn aufkommt. Ich habe die Orga darüber informiert und den ihre Aussage stand heute ist, dass ich dafür aufkommen müsste. Ich habe dazu ein veto eingelegt weil ich das im Grunde schon vermutet habe.

    Mit welchen Medikament wird denn in der Regel für die chemische Abtreibung genommen? In Bezug auf verlässlichkeit eines Ultraschalls ist dein Hinweis angekommen.


    @eineFrage

    Unserios ist es auf jedenfall, die Einsicht der Orga ist da, wenigsten zukünftig nicht mehr so zuverfahren. Auch werde ich nach Abwicklung von ihnen Abstand nehmen. Die 2 Kostensätze werde ich gleich mal bei unseren DOC erfragen.

  • Eine Kastration bleibt gleich teuer, ob die Hündin tragend ist oder nicht. (circa 350 Euro mit Inhalationsnarkose)
    Der einzige Punkt, der es teurer machen könnte: In der Schwangerschaft ist das Risiko für Blutungen stark erhöht. Darum können Komplikationen das Ganze teurer machen.

  • Also dass, das ueberhaupt passieren konnte, dazu sag ich jetzt nix, da ist glaub ich alles gesagt!

    Beim Spritzen besteht die Gefahr einer Gebaermutterentzuendung.

    Wenn durch Ultraschall am 25./26. Tag eine Traechtigkeit gesichert ist, kann man am 45. Tag alles komplett raus holen, aber ich vermute, dass die Kastra da teurer ausfaellt! Zu dem Zeitpunkt ist die Gebaermutter ja stark durchblutet und ich denke da ist der Eingriff wesentlich komplizierter und gefaehrlicher! Das ist jetzt aber nur meine Vermutung.

    Was da jetzt am Besten ist, kann ich dir auch nicht sagen.

    Wir haben uns damals als bei meiner vorherigen DSH auf dem Spaziergang ein Unfall passiert ist, entschieden sie austragen zu lassen. Wir haben dann eine Tochter behalten und ein positiver Nebeneffekt war, dass danach ihre Scheintraechtigkeiten aufhoerten!

    Aber das wird bei dir kaum Option sein, da musst du wohl oder uebel alle Pro's und Contra's beider Methoden abwaegen und dich genau beim TA informieren.

    LG Sara

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