Erziehungsfrage
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Eyla2013 -
7. Oktober 2013 um 11:49
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Wir sprechen unseren Hund normal an, als wenn wir eine Person vor uns sitzen habe (damit man sich den Tonfall ungefähr vorstellen kann). Mein Hund findet quietsche-Stimmen merkwürdig und wenn er mit einer zugetextet wird- sucht er in der Regel das Weite und ignoriert den jenigen, der ihn so angesprochen hat.
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Hallo,
hier geht es normalerweise eher leiser zu, doch im Moment herrscht Ausnahmezustand.
Die alte Dame hört nur noch sehr eingeschränkt, unser Jungspunt ist übermotiviert und dreht schnell hoch und unsere 7-jährige fühlt sich, seit der Zwerg da ist, oft nicht angesprochen.
Ich bin aber überzeugt davon das es wieder besser wird.
Gruß Terrortöle
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Ich hab mich ne Zeitlang gefragt, ob mein Terriertier nicht vielleicht taub ist. Ein freundliches Kommando wurde schlichtweg ignoriert, ein lauter Motz-Tonfall führte umgehend zur Durchführung des Kommandos.... Wir liefen durch die Gegend, und wenn bei uns im Park irgendwas plärrte, war´s Bieboss, die mal wieder ihren Hund zum 95. Mal zum Kommen aufforderte... *gg
Allerdings hat sich das im Laufe der Jahre tatsächlich gegeben, Hundi hat gelernt, daß ignorieren bei Frauli net hilft - die hat nen Terriersturkopp und besteht auf Ausführung von Kommandos. Inzwischen ist es so, daß ich ihn freundlich rufe, Kommandos gehen auch, wenn ich in normalem Tonfall spreche. Wir haben am Rückruf so hart geübt, daß er diesen jetzt zuverlässig, weil mit Freude, ausführt. Juhu ;-) Ewig bestätigt, wenn er gleich kam, dann schon gequietscht, wenn er sich in meine Richtung umgedreht hat, lange Zeit immer wieder Leckerli/Spiele dabei gehabt beim Gassi, Party gefeiert bei mir und dann wieder laufenlassen.... Wahrscheinlich standen schon die Männchen mit der weißen Jacke bereit, wenn ich in den Park kam. Aaaber: heute hört Hund, und ich bin diejenige, die angestarrt wird, wenn Hundi sich aus dem Spiel mit anderen Hunden umgehend abrufen läßt, oder wenn er schon im Anflug auf nen anderen Hund ist (zur "Begrüßungsorgie"
). *stolzbin.... Ganz selten, daß ich mich nochmal räuspern muß, á la "Freundchen - ich hab was gesagt", oder daß er halt nochmal kurz pieselt, bevor er kommt - aber schon mit Blick zu mir; und damit kann ich verdammt gut leben.Ich brauche nicht mehr böse oder oberstreng zu werden, und ich weiß, auch wenn Bossi außer Sicht ist, daß er sofort wiederkommt, wenn ich rufe. Dauert halt a weng, weil er oft mal außer Sichtweite ist (nur im Park bei uns, weil ich ihn da sicher weiß, und er zurückfindet! Woanders ist er immer in Sichtweite!) und nicht fliegen kann. Aber ich weiß, wenn ich rufe/pfeife, kommt er nach ner halben Minute breit grinsend von irgendwoher angaloppiert.
Besser als die Schreierei hat übrigens geholfen, einfach zu ihm zu gehen und ihn abzuholen (ok, wen n er net grad am Wegrennen war - ist halt einfach schneller als ich *gg), oder eben anderweitig darauf zu bestehen, daß ein Kommando ausgeführt wird. z.B. mittels Blick fixieren, bis er sich hinsetzt, nachdem ich das Kommando gegeben habe - dann braucht man´s nur einmal zu geben, und er lernt, ich bestehe auf der Durchführung des Kommandos.
Sprich, einfach ewig konsequent sein und auch Zeit geben - nix überstürzen.Das wird schon, nicht übereilen... ;-)
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Ich spreche meinen Hund generell in ganz normalen Ton an. Nur wenn ich ihn für was ganz tolles lobe werde ich schon mal quietschiger, wenn ich sauer bin, weil er gerade Mist baut, kann ich auch laut. Er weiß das genau einzuordnen.
Ich bin ja weder Kasperclown noch Kasernenkommandant. -
Ich spreche in der Regel ganz leise, oft ist es eher ein Flüstern.
Ist der Hund erregter/ aufgeregter muss es dann schon etwas lautet als das sein.
Müsste ich den Hund im " scharfen Ton " rumkommandieren, würd ich mir Gedanken um meinen Trainingsaufbau machen.
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Ich danke erstmal für eure Meinungen und Infos zu euren eigenen Handhabungen.
Vielleicht wurde ich hier etwas missverstanden, "scharfer Ton" sollte nicht heißen "anschreien". Aber wenn ich rufe "Eyla komm her" und die Tonlage entspricht so ungefähr "...Ei ei ei was machst denn du da feines" (ist leider schriftlich schlecht zu beschreiben
) dann kommt sie (unter Ablenkung!!) einfach nicht. Rufe ich strenger (nicht schreiend, sondern betonter) reagiert sie. Für jedes Kommen wird sie bisher auch gelobt. Ich muss noch mal erwähnen, sie ist 8,5 Monate, pubertierende Junghündin und manchmal eben einfach nur
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Zitat
Ich danke erstmal für eure Meinungen und Infos zu euren eigenen Handhabungen.
Vielleicht wurde ich hier etwas missverstanden, "scharfer Ton" sollte nicht heißen "anschreien". Aber wenn ich rufe "Eyla komm her" und die Tonlage entspricht so ungefähr "...Ei ei ei was machst denn du da feines" (ist leider schriftlich schlecht zu beschreiben
) dann kommt sie (unter Ablenkung!!) einfach nicht. Rufe ich strenger (nicht schreiend, sondern betonter) reagiert sie. Für jedes Kommen wird sie bisher auch gelobt. Ich muss noch mal erwähnen, sie ist 8,5 Monate, pubertierende Junghündin und manchmal eben einfach nur
.eben, dann ist die Ablenkung zu groß. Wenn du sie dann resoluter anspricht oder eben durch auf sie zugehen oder ähnliches auf dich aufmerksam machst und danach nochmal freundlich das Kommando wiederholst wenn du merkst dass sie dich dann wahrnimmt, seh ich da gar kein Problem. Meiner Meinung nach ist der Rückruf unter Ablenkung schon eine ziemliche Herausforderung für den Hund und das lernt der nicht mal eben so, da gehört viel Übung zu :)
Ich erpersönlich unterstreiche das Komando "hierher" körpersprachlich, indem ich mich seitlich von ihr wegdrehe, 2-3 Schritte von ihr weg mache und dabei auf den Oberschenkel klopfe...klappt auch noch nicht immer, gerade unter starker Ablenkung muss ich sie doch noch oft einsammeln, aber es wird immer besser und Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut

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Mit meiner Großen (Schäferhundmix) rede ich immer extrem freundlich, weil sie sonst sofort denkt sie hat was falsch gemacht und sich auf den Rücken wirft... Sie war von Anfang an extrem sensibel und da wir sie im Laufe der Zeit 'aufgebaut' haben ist sie nur eine sehr freundliche Ansprache gewöhnt. Meine Kleine (Terriermix) reagiert in der mir sonst gewohnten freundlichen Ansprache einfach nicht, da werde ich dann natürlich nicht unfreundlich, aber schon bestimmter. Bei Kommandos wie 'Komm' bin ich aber sehr darauf bedacht immer sehr ansprechend zu klingen, würde mich jemand barsch oder wütend rufen würde ich ja auch nicht kommen
Ich kenne es von vielen Hundebesitzern, das die dann einfach genervt werden, wenn der Hund nicht sofort kommt und dann sehr unfreundlich rufen. Das führt selten zum Erfolg und verbessert auch das Band zum Hund denke ich nicht. Bei Kommandos wie z.B. 'Platz' würde ich aber bei meiner Kleinen durchaus nochmal bestimmter das Kommando geben, wenn sie sonst einfach nicht hört.
Unfreundlich, wütend oder barsch finde ich nie angebracht, bei einigen Hunden finde ich es aber bei Kommandos außer 'Komm' und 'bei Fuß' durchaus ok, die bestimmter oder deutlicher zu wiederholen.
Es kommt aber auch sehr darauf an, was der Hund gewohnt ist und welchen Grundcharakter der Hund hat. Verallgemeinerungen finde ich hier mal wieder nicht angebracht.
Bei meiner Großen wäre ich wie gesagt nie auf den Gedanken gekommen und hätte dadurch sogar Schaden anrichten können, bei meiner Kleinen aber wirkt ein bestimmter Ton manchmal deutlich besser und sie ist einfach die Art von Hund, der Stimmveränderungen oder ein genervt/wütendes Frauchen völlig egal sind. -
Da ich auch lieber freundlich angesprochen werde als mit energischem Befehlston, mach ich das bei meinem Hund auch so, klappt auch ganz gut bis jetzt. (Ja, ok, er ist noch ein welpe, mal sehen ob das in ein paar monaten immernoch so toll klappt
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Ich bin ja jemand, der dieses Gequietsche und hochsprechen ganz furchtbar findet und spreche daher auch nicht so mit meinen Hunden - ausserdem drehen meine Hunde auch sofort auf, ab einer gewissen Höhenlage.
Ich gebe die Kommandos in meiner ganz normalen Stimmlage, ab und an muss ich mal etwas lauter werden, aber dabei nicht aggressiv - einfach etwas lauter.
Ich finde ja, dass man in so hohen Tönen überhaupt keine Bestimmheit oder Nachdruck legen kann - und kann schon verstehen, dass es eben vielen Hunden dann am Popo vorbeigeht.
Aber ich mag es auch so nicht, mit Hunden wie mit einem Kleinkind zu sprechen. Wobei ich selbst mit einem Kind nicht so sprechen würde, wie viele mit ihren Hunden.
Auf der Straße werden meine Hund ja auch öfters angesprochen - überwiegend auch in so hohen Tonlagen - und was passiert - sie drehen dann auf, springen die Leute dann an und sind halt aufgeregt - was natürlich immer als Freude interpretiert wird - was es aber eben nicht ist.
Sie fahren aber auch schnell wieder runter und ich lass die Leute eben - habe keine Lust auf große Diskussionen - bin ja froh, dass meine Hunde fast nur positiv erlebt werden.
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