Welpe versteht "Nein" nur bei Futter
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Hi,
habe ein kleines problem mit unserem Welpen von 12 wochen.
er ist nun 2 wochen bei uns und wir sind dabei ihm das Nein beizubringen.
ich habe dazu die anleitung genutzt:
https://www.dogforum.de/bring-deinem-h…bei-t61351.htmldas funktioniert jetzt auch schon sehr gut aber leider nur bei futter.
er stoppt also nur bei essbarem, aber wenn er zb etwas nicht machen soll reagiert er nicht.er liebt zb leider auch katzenkot, auch dort reagiert er weder auf "nein" noch auf "aus".
wo liegt der lernfehler ?
denn auch "aus" klappt nur bei spielzeug sehr gut.und noch was, er liebt es an der hose zu ziehen, ist es richtig wenn man ihn dann einfach ignoriert ?
denn wenn man reagiert, also anspricht, weg schiebt, usw wird er nur noch wilder.danke
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Du solltest einen Welpen nicht mit "nein" und "aus" überhäufen.
Meine Welpen haben von Anfang an, auf ein "kssst" aufgehorcht.
Dann muss man den kurzen Moment nutzen und sie mit etwas anderem ablenken.Ich würde lieber unerlaubte Sachen, wie ein Katzenklo, für den Welpen unzugänglich machen und ihn einfach Welpe sein lassen.
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der katzenkot ist draussen zb im garten.
er reagiert in dem moment auf nichts, schaut mich nichtmal an, wie in trance :)
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Mach Dir erstmal selber klar, was Deine BEfehle ganz genau bedeuten.
'Aus' bedeutet normalerweise 'Gib her was Du im Mund hast'
'Nein' heisst meistens: 'Das, was Du da siehst darfst Du nicht', wird aber oft nicht auf Tätigkeiten bezogen.Bei mir funktioniert bei verbotenen Tätigkeiten ein 'Ah-ah-ah!' oder ein Kssht! Also eine Art akustisches Abbruchsignal. Danach sollt sofort eine Alternative kommen wie 'Hier' oder Sitz und dann ne Belohnung.
Irgendwann bürgerte sich bei uns ein ein Lass es!' statt des KSSH ein (mit scharfen Ss) und dazu kam, wenn sich eine verbotene Handlung als Gedanke anbahnte ein 'Vergisss es!' Aber da war meine Maus schon deutlich älter. Ich finde Du verlangst ein bisschen zuviel für ein Baby, das Dein Hund ja noch istKatzenkot ist für die meisten Hunde komplett unwiderstehlich. Da würde ich einfach dranbleiben.
Ein ähnliches training wie das verlinkte, das ich aber etwas besser aufgebaut finde, ist das von Victoria Stilwell. 'Teaching your dog to 'leave it' - Einfach mal googeln. Da kommt erst das Verstehen im Kopf des Hundes und dann wird erst das Wort dazugetan.
ICh hab auch mal ne (amerikanische) Folge mit Victoria Stillwell gesehen wo sie Möpsen das Kotfressen im Garten abgewöhnt hat, aber das war echt kompliziert. Da wurden Fähnchen reingesteckt und die Hunde immer wieder abgerufen. Den Rest weiss cih leider nicht mehr. Vielleicht findest Du die Folge mal irgendwo aber bis dahin würde ich den Katzenkot erstmal wegzuräumen wann immer Du ihn findest. -
In dem Alter waren meine Welpen auch viel alleine im Garten.
Ich hätte gar nicht die Zeit gehabt, immer mitzulaufen.
Die Tür zum Garten war tagsüber offen.Die haben mit Sicherheit auch Katzenkot und Hasenkötel gefressen.
Sie haben es überlebt.
Meine 3 Welpen haben mir auch am Hosenbein gehangen.
Ich habe sie dann mit einem Tannenzapfen oder einem Ball abgelenkt, damit ich schnell meinen Kompost wegbringen konnte.
Welpen sind halt Welpen, ein verrücktes Volk.
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ok vielleicht verlange ich wirklich zuviel :)
aber möchte einfach nicht das sich das verfestigt und er es im erwachsenenalter immernoch machtdachte nur das "Nein" genau für sowas gedacht ist, das er stoppt oder aufhört.
in den situationen reagiert er ja auch nichts, also kein ssssst, ..... händeklatschen, usw bewirkt was.
beim katzenkot ist ja das hauptproblem das der hund ja dann danach riecht

das problem mit würmern und krankheiten im kot kommt ja noch dazu.das an der hose ziehen macht er meistens in der wohnung oder beim umziehen.
das ignorieren scheint bisher am besten bei ihm anzukommen denn dann hört er nach paar sekunden auf. -
Also wenn Alf (jetzt 7 Monate alt, also noch nicht lange aus dem Welpenalter raus :)) etwas getan hat, mit dem er aufhören sollte, haben wir auch "nein" gesagt (das vorher auch einzeln geübt) und wenn er nicht reagierte, haben wir ihn leicht in die Seite gestupst. Also nicht so, dass es ihm weh tut, sondern nur so ein "ey ich hab was gesagt und nein geißt nein auch wenn es grad nicht um futter geht" stupsen. auf die berührung hat er immer reagiert, uns angeschaut und dann kam natürlich gleich ein "FEEEEIIIIIN" und das angebot eines alternativverhaltens. im aufbau haben wir das wort nur verwendet, wenn wir in der nähe waren und ihn auch anstupsen konnten, also eine konsequenz des ignorierens folgte.
beispiel: alf lag auf der erde und bekann am regal zu nagen
- "neeeiin" und ein klitzekleiner stups wenn nicht sofort eine reaktion kam
-alf schaute mich fragend an
- "FEEEEIIIIIN", gestreichelt und sein tau zum kauen gegeben
- alf kaute auf dem tau: "FEEEEIIIIN"ähnlich wie bei kikt1 hat sich bei uns aber auch das "ksch" etabliert, am anfang auch mit stupsen, jetzt ist das ne wuderwaffe. wenn er grad was vor hat was er nicht soll (setzt zb zum anspringen an) reicht auch ein ah-ah. so laute hab ich das gefühl, scheinen iwie besser verstanden zu werden, als diese vielen wörter der menschensprache. weiß aber nicht ob nur ich das gefühl habe oder ob das einigen so geht....
intuitiv habe ich auch beim "nein" sagen wohl immer mit dem kopf geschüttelt, so dass auch das jetzt schon meist reicht, sofern alf mich anschaut.
aber mit 12 wochen konnte auch streber-alf das noch nicht
also mach dir keinen kopf, bleib einfach konsequent dran, dann läuft das. und wenn das ignorieren beim hosezergeln offensictlich erfolg zeigt, mach es weiter. klingt ja so, als fände dein kurzer das lustig und wenn du ihn ignorierst, machts keinen spaß. so soll das ja sein :)das kurze berühren nutze ich übrigens auch immernoch in situationen, in denen ein wort nichts bringt, weil er zu abgelenkt ist. find das besser als auf den hund einzureden und ihn vollzulabern, wohlmöglich noch laut zu werden. um ihn kurz aus einer situation rauszuholen ist das, wie ich finde, eine gute möglichkeit.
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Welpen lernen zunächst umgebungs- und situationsbedingt. Generalisieren können sie erst später bzw. Du musst die Übungen so weiter führen, dass sie das Generalisieren lernen.
Ich denke nicht, dass da ein Lernfehler vorliegt, sondern ein Gedankenfehler bei Dir. Hund kann Nein beim Futter, also KANN er Nein auch an anderen Dingen. DA liegt der Fehler. Er kann es NICHT.
Üb das Nein mit verschiedenen Dingen und benutz es im Alltag in Situationen, wo Du Dir nicht sicher bist, ob es schon klappt, noch nicht.
Ich habe bei meinem Hund auch mit Nein am Futter angefangen, dann Nein am Spielzeug, am rollenden Lecker, am rollenden Ball, an verschiedenen Futterarten (von leicht bis schwer).
Dann draußen auf Spaziergängen an Pferdeäpfeln z.B. Dann auch an allem, was einem draußen begegnet.Du kannst Dir im Garten auch ein paar Dinge auslegen und den Hund bewusst in die Situation rein führen (vielleicht an der Leine gesichert am Anfang) und da weiter üben. Nimmt er das Nein an und hemmt sich selbst, bekommt er bei Dir was richtig Tolles. Das kann Spiel, Streicheln oder Futter sein - je nachdem, was Deinem Hund am besten gefällt.
Auch an Katzenkot kannst Du im Garten üben, aber nur, wenn Du weißt, wo welcher liegt, Deinen Hund sicherst und kontrolliert an die Situation heran führst.
Wichtig ist immer, dass nach dem ausgeführten Nein anfänglich eine tolle Belohnung kommt, damit es sich für den Hund auch lohnt.
Ablenken halte ich nicht für den besten Weg, da der Hund dabei nichts lernt. Er soll ja lernen, sich bewusst zu hemmen, um bei Dir dann eine Belohnung zu kassieren.
Ein Abbruchsignal wie Nein bringt man nicht in ein paar Tagen zuverlässig bei, da muss man schon etwas länger dran bleiben, sich das Wort nicht wieder versauen, wenn man es zu oft sagt und die Ablenkung und Schwierigkeit nach und nach steigern.
Wenn man das macht, kann man das Abbruchsignal später auch gut anwenden.
Und man sollte immer schauen, dass man den Gedanken des Hundes abbricht, also nicht erst, wenn er den Katzenkot schon im Maul hat.
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Ja, das mit der Generalisierung ist so ne Sache- oft üben die Leute in einem Raum eine ebstimmte Übung- probieren es zufällig in einem anderen Raum und wundern sich, warum der Hund es plötzlich nicht mehr macht
Das würde ich also erstmal ausschließen! Übe an verschiedenen Orten und in verschiedenen Situationen!Dann würde ich schauen, ob du deinem Miniknopf auch das "nein" schmackhaft gemacht hast- gibt es eine schöne Alternative, durch die es sich auch lohnt? Sonst würde ich sicher beim schnöden Futter auch drauf hören, beim supertollen Katzenkot
aber nicht -
das nein klappt mittlerweile recht gut, nur beim katzenkot im garten ist er immernoch nicht zu halten :)
wieso lieben hunde katzenkot so ?
finde es sehr eckelig, vor allem weil er dann auch danach riecht
inzwischen gibt es aber im garten ein neues problem :)
er kommt neuerdings nicht mehr im garten wenn man ihn ruft, er schnüffelt und rennt einfach weiter.
so ist das wieder reingehen mit ihm sehr schwierig weil er das einfangen dann eher als fang spiel sieht und munter vor mir weg läuft aber irgendwann muß man ja auch wieder rein, grad nachts :) - Vor einem Moment
- Neu
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