Was sollte ein Welpe als erstes lernen?
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hallo

ich habe einen leonberger welpen mit 12 wochen
und ich merke, dass er sehr gerne und schnell lernt.mich wuerde interessieren, was ihr euren welpen als erstes beigebracht habt, wo eure prioritaeten lagen (z.b. sitz, platz, komm...), was ihr eventuell "verpasst" habt in der welpen-zeit und evtl anders machen wuerdet beim naechsten welpen.
ich hab noch eine huendin mit 2 jahren aus dem tierheim geholt und sie konnte damals gar nix
ich hab ihr alles beigebracht, was mir wichtig war und bin mittlerweile zu 90% zufrieden mit ihr. da ich gesehn hab, dass eine erziehung auch "im nachhinein" møglich ist, frag ich mich ob der kleine welpe nicht erstmal welpe sein sollte
ich møchte allerdings auch nicht zu spaet anfangen.... - Vor einem Moment
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In meinen Augen sollte ein Welpe vor allem Belange des höflichen Umgangs und die Orientierung am Menschen lernen. Außerdem ist es wichtig, dass er lernt Frust auszuhalten, Berührungen und festhalten zu akzeptieren, dass es Ruhezeiten gibt und sich nicht immer alles um ihn dreht.
Desweiteren ist es wichtig, dass Regeln, die auch später gelten sollen sofort gelten.. also z.B. soll der Hund später nicht auf Bett und Sofa liegen, darf er es auch als Welpe nicht. Genauso sollten alltägliche Dinge gleich vernünftig ritualisiert werden, bsplw. das kontrollierte Verhalten bei Besuch, beim verlassen des Hauses, einsteigen ins Auto etc. Ebenso sollte der Hund gar nicht erst lernen, dass man vorwärts kommt, wenn man sich in die Leine schmeißt.
Übungen zum orientieren am Menschen (vor allem in Frust- und Konfliktsituationen) aber auch im Freilauf sollten regelmäßig im Alltag vorkommen.
Dann wäre noch wichtig, dass der kleine möglichst viele Dinge des täglichen Lebens (Menschen, Hunde, andere Tiere, Autos, Lärm, verschiedene Gegenden, Stadt, Land, what ever) positiv erlebt. Das heißt, den Hund viel erleben lassen, ohne ihn zu stressen oder zu überfordern.
Ansonsten finde ich, braucht es vor allem erstmal ein "Komm".
Alles andere wäre höchstens was um ihn zu beschäftigen, aber meiner Meinung nach ist ein Welpe mit "die Welt kennen lernen" genug ausgelastet.
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Als erstes sollte der Hund mal seinen Namen lernen. Einen Hund, der nicht auf den NAmen reagiert, den kann ich schwerlich erziehen. Dann natürlich auch die Stubenreinheit.
GAnz wichtig ist die Alltagstauglichkeit. Dazu zählt bei mir, dass der Hund lernt in der Wohnung möglichst Ruhe zu geben. Auch dazu gehört, dass er mit dem Haushalt (Staubsauger und co) klar kommt. Autofahren, Busfahren etc übe ich auch schon sehr früh.
Ganz wichtig ist mir inzwischen, dass der Hund sehr früh verschiedene Menschen und vielleicht auch Tiere kennenlernt. Menschen im Rollstuhl, mit Kinderwagen, mit Maltel und Hut ...
Der Welpe sollte recht früh lernen zu kommen. Wichtig finde ich auch Abbruchsignale wie AUS und Nein. -
Als erstes den Namen!

Dann die Knigge im Umgang mit Menschen, inklusive Stubenreinheit. Also auch Beisshemmung, und unsere extrem abartigen Vorstellungen einer höflichen Begrüssung, Essensregeln, usw.
Hündisch lernen, bzw. verfeinern und üben ist ein weiterer wichtiger Programmpunkt. Das muss oft geübt werden.
Und wo bleiben die klassischen Kommandos? Da gibt es für mich eigentlich nur eines: den Rückruf! Der wird von Tag 1 geübt, immer wieder. Ansonsten fällt das Sitz fast automatisch an, und ist ganz nützlich - ein sitzender Hund haut nicht ab. Hier in der Stadt beginne ich auch recht früh mit Leinenführigkeitsübungen.
Auf weitere Tricks verzichte ich. Wir unternehmen stattdessen Expeditionen zur Erkundung der Umwelt, wobei der Welpe möglichst selbständig agiert und ich nur Rückendeckung und Sicherheitsnetz biete. Das sehen viele Hundebesitzer und Trainer allerdings anders, und setzen lieber auf Reduzierung der Selbständigkeit, und Erhöhung der Abhängigkeit.
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Ich habe auch seit 1,5 Wochen einen Welpen und bisher kann die "sitz" und manchmal "bleib"
Platz versuche ich ihr nun mittlerweile seit einer Woche beizubringen (pro Tag um die 2,3 Minuten), aber das versteht sie absolut nicht 
Ansonten, wie schon gesagt wurde, versuche ich ihr beizubringen, dass sie sich nach einem Spaziergang oder nachdem wir gespielt haben hinlegt und schläft, bzw. ruht. Funktioniert mal mehr mal weniger (wobei das weniger dominiert), da ich sie manchmal einfach nicht ruhig bekomme. Ignoriere ich sie, holt sie sich die Aufmerksamkeit, indem sie Dinge tut, die sie nicht darf. Hat da vielleicht noch jemand Tipps?
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Ganz vorne steht bei mir die Umweltgewöhnung und der Umgang mit den Lebewesen in dieser.
Den anderern Kram kann man alles später noch üben, dafür verschwende ich die wertvolle Energie meiner Zwerge eher nicht.
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Feliz Platz ist recht schwer zu lernen und auch erstmal nicht so wichtig. Und eine Woche ist nix bei schwierigen Sachen.
Oben wurde es schon genannt: das vernünftige Miteinander.
Mein Hund hat nicht zuerst den Namen gelernt, sondern den Rückruf. Die ersten zwei WOchen wußte ich auch ncoh gar nicht wie sie denn nun heißen soll. Ich glaube, dass sie ziemlich lange geglaubt hat, sie hieße 'Feeeein!'Stubenreinheit hat bei uns echt lange gedauert, das 'Hier' konnte sie früher. 'Nein' habe ich ihr auch sehr früh beigebracht und die Beisshemmung war parallel ziemlich viel Arbeit. Sitz kam erst später und Platz und 'Decke' noch viel später. Beim 'Aus' habe ich geschlampt, das bereue ich heute noch. 'Warte' kam dann mit ca 5 Monaten dazu und da war ich fast so hinterher wie beim Rückruf, deshalb ist es eins der Kommandos die am besten klappen.
Das Ruhe üben wichtig ist wußte ich damals nicht, Gott sei Dank war ich krank, so dass zu Hause eh Ruhe angesagt war. Na ja, und was eigentlich andauernd Thema war, war die Gewöhnung an die Umwelt. Das ist aber bei einem Stadtwelpen einer Besitzerin ohne Auto quasi automatisch.
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In dem Alter mach ich eigentlich nichts worin Aussenstehende einen Sinn sehen würden. Zusammen Welt angucken, zusammen auf Wiesen sitzen, zusammen spielen und schlafen, ganz oft Pippi und Kacki gehen
2m der Futterhand nachlaufen. Dann kamen in den nächsten Wochen Sitz und die Positionen Steh, sitz und Platz aus der Bewegung bzw Platz und Steh auf der Stelle im wechsel- alles bis heute noch ohne Kommando. Nur die GS und Sitz hat schon nen Namen. Richtungsschicken hab ich ihm mit 13 Wochen gezeigt, vor einer Woche hab ich ihm die Box gezeigt da läuft er jetzt auch gerne hin. Und Schutzdienst ist ja eh nur toben für ihn. Achja das freche Pudelmützchen ist jetzt 8 Monate alt. Im Alltag kann er mit und ohne Leine durchs größte Getümmel laufen und hört wenn man ihn ruft aber er hängt mir eh nur am Rockzippel.wir machen uns einfach eine schöne Zeit in der die Jungs das Lernen lernen und das es bei mir immer toller ist als anders wo.
denke es ist richtig so- der Große und auch seine Vorgänger sind ja auch tolle Hunde geworden.
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Zitat
Mein Hund hat nicht zuerst den Namen gelernt, sondern den Rückruf. Die ersten zwei WOchen wußte ich auch ncoh gar nicht wie sie denn nun heißen soll. Ich glaube, dass sie ziemlich lange geglaubt hat, sie hieße 'Feeeein!'

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Orientierung an mir, ingorieren von fremden Menschen und Tieren, runterfahren/Ruhe halten, Frust aushalten (ausser beim anfassen
), usw. musste mein Welpe damals nicht lernen. Das war einfach da ;DAls erstes gab es (nicht in dieser Reihenfolge, es lief irgendwie gleichzeitig):
- Name
- Stubenreinheit
- Abruf
- Frauchen darf dich ueberall anfassen
- mit Frauchen was machen ist das geilste auf der Welt und da hat man richtig Spass
- Zeug ausspucken wenn ich es sage/draussen nicht vom Boden aufnehmenAlltag uebe ich nicht gezielt, das ist hier automatisch Programm

Zusaetzlich gab es recht frueh die ersten Schritte um dann spaeter im Sport aufgebaut zu werden (spielen, ausspucken, die ersten Baby-Faehrten, Anfaenge vom Futtertreiben, die Positionen, usw.). Das allerdings immer nur sehr kurz.
Leinenfuehrigkeit war mir lange egal. Das aendere ich ggf. beim naechsten Welpen. Der Rest wird so bleiben, ausser er zeigt in einem Bereich etwas, was mir nicht gefaellt. Dann wird der Schwerpunkt darauf verlagert.
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