Schleppleinentraining-jetzt wird's gefährlich :/
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Tierli -
2. September 2013 um 08:13
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Ach ja? Die Handhabung einer langen SL ist zugegebenermassen etwas anspruchsvoller und muss geübt werden, aber durchaus machbar. Und warum sollte ein Hund auf 30 m Distanz grundsätzlich nicht kontrollierbar sein? Mittels Pfeifsignalen und Sichtzeichen lassen sich Hunde auch über noch viel grössere Distanzen kontrollieren, nach entsprechendem Aufbau, und das ganz ohne Leine!Warum manchmal eine so lange Leine, wurde auch schon erklärt.
Ich muss jetzt ganz doof fragen, wo bitte kann man so eine lange Leine benützen, ohne sich ständig zu verheddern?
Mir ist das ein völliges Rätsel, wo hat man so viel Platz? Im Wald hab ich ja schon mit 10m ständig irgendwo ne Wurzel, wo sie hängen bleibt. Und auch auf den Wiesen und Feldern hab ich Bäume (Streuobstwiesen).Und dann stell ich mir meinen Jungspund vor, der vor Freude in den Bach springen will und anzieht. Da sag ich nur Aua.
Und bei 30m einen Hund zurückzurufen wegen Jogger und Radfahrer? Das dauert, außerdem hat man dann ja furchtbar viel Leine in der Hand, weil ich will ja nicht, dass Radfahrer wegen der Leine Salto schlägt.
Also, erklärs mit bitte, wie das geht, ich kann es mir wirklich nicht ansatzweise vorstellen. 33kg Hund an 30m Schlepp stell ich mir wirklich schmerzhaft vor. Und selbst beim 20kg Hund, wenn der voll reinhängt (Reh), tut es mächtig weh.
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Zitat
Ein Ausbilder ( in meinen Augen der beste
) trainiert Hunde ausschliesslich in Nahbereich, bis sie da hören.
Dann erst geht es in die Distanz.
Es gibt auch saugute Ausbilder, diemit elend langen Schleppleinen arbeiten um Präzision auch in hoher Distanz zu erreichen.
Jeder Ausbilder hat seine Vorlieben.
Ich persönlich nutze ab und an mal 10 m (sehr selten) und würde auch mal 30 man nutzen, wenn ich hier eine konkrete Situation stellen und trainieren kann.Einfach 30 m Leine an den Hund und raus, sehe ich als sinnlos an und mir wäre das Verletztungsrisiko zu gross. Um solche "Teams" in freier Wildbahn mache ich riesige Bögen.
Ich hab mal erlebt, wie ein Hund mit ner 40 Meterschlepp nen Radfahrer gejagt hat und HF hatte sie nicht in der Hand. Und dann kam die Straße, super. Und Hund lernt dann auch noch, selbst mit der Schlepp kann ich jagen.
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ich biete nur 20m
und 20kg Hundaber auf abgeerntetem Feld, auf Wiesen
auf (Wald)Wegenhier zumindest gibts viele Möglichkeiten, sie zu nutzen
und genutzt habe ich sie oft -
Zitat
Ich muss jetzt ganz doof fragen, wo bitte kann man so eine lange Leine benützen, ohne sich ständig zu verheddern?
Mir ist das ein völliges Rätsel, wo hat man so viel Platz? Im Wald hab ich ja schon mit 10m ständig irgendwo ne Wurzel, wo sie hängen bleibt. Und auch auf den Wiesen und Feldern hab ich Bäume (Streuobstwiesen).Und dann stell ich mir meinen Jungspund vor, der vor Freude in den Bach springen will und anzieht. Da sag ich nur Aua.
Und bei 30m einen Hund zurückzurufen wegen Jogger und Radfahrer? Das dauert, außerdem hat man dann ja furchtbar viel Leine in der Hand, weil ich will ja nicht, dass Radfahrer wegen der Leine Salto schlägt.
Also, erklärs mit bitte, wie das geht, ich kann es mir wirklich nicht ansatzweise vorstellen. 33kg Hund an 30m Schlepp stell ich mir wirklich schmerzhaft vor. Und selbst beim 20kg Hund, wenn der voll reinhängt (Reh), tut es mächtig weh.
So wenig Vorstellungskraft? Ich weiss ja nicht, wie es bei euch aussieht, aber habt ihr keine Wiesen und Felder von 100+ m Seitenlänge? Auf abgemähten Wiesen kann man theoretisch eine 50 m SL nutzen (wir hatten ja schon etabliert, dass es verschiedene Arten gibt, eine SL einzusetzen, gelle), hab ich nicht, da ich keinen Pointer o.ä. besitze. Im mittellangen Bereich so um die 20 - 25 m kann man auch sehr gut einsame Feldwege und Forststrassen nutzen, sofern der Hund ein Wegkommando einigermassen verinnerlicht hat. Der Hund saust dann eben nicht quer durchs Unterholz, sondern hat sein 25 m vor und zurück auf dem Weg. Ich hatte erstaunlich wenig Leinensalat mit Splash, als er noch an der SL lief an manchen Orten. Er hat auch sehr rasch gelernt, genau der Leine nach zurückzukommen, wenn er mal zwei, drei Meter vom Weg ist. Aber man hat als HF schon etwas mehr zu tun als wenn der Hund an der kurzen Führleine nebenher trottet.Dass ich an Orten mit viel Publikumsverkehr nicht mit so langen Leinen arbeite, versteht sich hoffentlich von selbst. Der Hund muss auch nicht überall die volle Leinenläng vorlaufen - das kann er da, wo ich noch ein gutes Stück weiter sehen kann, und somit Vorwarnung habe über einsame Jogger oder Radfahrer. Und warum muss der Hund jedesmal herkommen in so einem Fall? Oft ist es einfacher und sicherer, wenn er sich an den Wegrand setzt, und das geht auch schneller. Ich hatte da noch nie Probleme, aber ich geh wie gesagt mit Schleppleinen nicht da, wo sich viele Radfahrer und Jogger tummeln.
Weh getan hat mir die SL nur, bevor ich gelernt habe, wie ich sie am besten handhabe. Oder wenn ich unachtsam bin und sie falsch in die Finger nehme. Ich versuche aber nicht, meinen 25 kg Hund nur mit Händen zu halten, oder mit um die Taille gelegter SL - das würde tatsächlich weh tun. Was du dir wohl auch nicht vorstellen kannst: mit einer so langen Leine hat man ganz viele Bremsmeter zur Verfügung. Man muss nicht gleich ultimativ zupacken und den Hund reinknallen lassen, man kann ihn viel weicher stoppen, indem man die Leine noch durch die (behandschuhte!) Hand laufen lässt und dabei variabel abbremst. Meistens reicht das schon. Sollte ich aber dafür nicht genügend Leinenreserve haben, oder der Hund hat tatsächlich die Nachbrenner gezündet hinter einem Reh, kommt dann der Rückdämpfer zum Zug, und mein volles Körpergewicht über den Jogginggurt. Wenn ich da noch drei Schritte mitlaufe, gibt es noch nichtmal einen unangenehmen Ruck, von schmerzhaft ganz zu schweigen.
Nachdem ich das Handling langer Leinen raus hatte, waren Spaziergänge mit der 25 m Schlepp unendlich viel entspannter als solche an der 7 oder 10 m Leine.

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Also, ich habe mir geschworen, NIE WIEDER EINE SCHLEPPLEINE ZU BENUTZEN!!!
Meine Hündin war noch kein ganzes Jahr alt und wog schon so zwischen 30 und 35 Kg. Ich trainiere Unterordnung mit ihr auf einer seeeeehr großen Wiese. Sie sieht auf mindestens 200m Entfernungn einen kleinen Hund und rennt los, mal diesen neuen Kumpel kennenzulernen. Ich rufe, aber sie hört nicht. Ich (blöde Kuh) versuche, einen Fuß auf die Schleppleine zu stellen, wie mir das ein Hundetrainer erklärt hatte. Bis dahin hatte sie schon ziemlich viel Geschwindigkeit drauf. Das Ende der Leine hat sich um mein Knie gewickelt und ich bin regelrecht geflogen. Sie hat davon gar nichts gespürt. Erst als sie ihren neuen Freund beschnuppert hatte, hat sie sich wieder zu mir umgedreht und mich total verwundert angeguckt, weil ich ja auf dem Boden lag.
Also, auch für den Menschen kann das Schleppleinentraining ziemlich blöd ausgehen
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Zitat
Also, ich habe mir geschworen, NIE WIEDER EINE SCHLEPPLEINE ZU BENUTZEN!!!
Meine Hündin war noch kein ganzes Jahr alt und wog schon so zwischen 30 und 35 Kg. Ich trainiere Unterordnung mit ihr auf einer seeeeehr großen Wiese. Sie sieht auf mindestens 200m Entfernungn einen kleinen Hund und rennt los, mal diesen neuen Kumpel kennenzulernen. Ich rufe, aber sie hört nicht. Ich (blöde Kuh) versuche, einen Fuß auf die Schleppleine zu stellen, wie mir das ein Hundetrainer erklärt hatte. Bis dahin hatte sie schon ziemlich viel Geschwindigkeit drauf. Das Ende der Leine hat sich um mein Knie gewickelt und ich bin regelrecht geflogen. Sie hat davon gar nichts gespürt. Erst als sie ihren neuen Freund beschnuppert hatte, hat sie sich wieder zu mir umgedreht und mich total verwundert angeguckt, weil ich ja auf dem Boden lag.
Also, auch für den Menschen kann das Schleppleinentraining ziemlich blöd ausgehen
man kann sich auch eine Flexileine vor den Kopf schlagen
oder beim Gassi gehen stolpern und sich das Bein brechenes kann doch immer etwas passieren und wenn man etwas auf die Schleppleine achtet, wickelt die sich auch um kein Knie

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Sehe ich genauso !
von unterwegs...
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Zitat
So wenig Vorstellungskraft? Ich weiss ja nicht, wie es bei euch aussieht, aber habt ihr keine Wiesen und Felder von 100+ m Seitenlänge? Auf abgemähten Wiesen kann man theoretisch eine 50 m SL nutzen (wir hatten ja schon etabliert, dass es verschiedene Arten gibt, eine SL einzusetzen, gelle), hab ich nicht, da ich keinen Pointer o.ä. besitze. Im mittellangen Bereich so um die 20 - 25 m kann man auch sehr gut einsame Feldwege und Forststrassen nutzen, sofern der Hund ein Wegkommando einigermassen verinnerlicht hat. Der Hund saust dann eben nicht quer durchs Unterholz, sondern hat sein 25 m vor und zurück auf dem Weg. Ich hatte erstaunlich wenig Leinensalat mit Splash, als er noch an der SL lief an manchen Orten. Er hat auch sehr rasch gelernt, genau der Leine nach zurückzukommen, wenn er mal zwei, drei Meter vom Weg ist. Aber man hat als HF schon etwas mehr zu tun als wenn der Hund an der kurzen Führleine nebenher trottet.Dass ich an Orten mit viel Publikumsverkehr nicht mit so langen Leinen arbeite, versteht sich hoffentlich von selbst. Der Hund muss auch nicht überall die volle Leinenläng vorlaufen - das kann er da, wo ich noch ein gutes Stück weiter sehen kann, und somit Vorwarnung habe über einsame Jogger oder Radfahrer. Und warum muss der Hund jedesmal herkommen in so einem Fall? Oft ist es einfacher und sicherer, wenn er sich an den Wegrand setzt, und das geht auch schneller. Ich hatte da noch nie Probleme, aber ich geh wie gesagt mit Schleppleinen nicht da, wo sich viele Radfahrer und Jogger tummeln.
Weh getan hat mir die SL nur, bevor ich gelernt habe, wie ich sie am besten handhabe. Oder wenn ich unachtsam bin und sie falsch in die Finger nehme. Ich versuche aber nicht, meinen 25 kg Hund nur mit Händen zu halten, oder mit um die Taille gelegter SL - das würde tatsächlich weh tun. Was du dir wohl auch nicht vorstellen kannst: mit einer so langen Leine hat man ganz viele Bremsmeter zur Verfügung. Man muss nicht gleich ultimativ zupacken und den Hund reinknallen lassen, man kann ihn viel weicher stoppen, indem man die Leine noch durch die (behandschuhte!) Hand laufen lässt und dabei variabel abbremst. Meistens reicht das schon. Sollte ich aber dafür nicht genügend Leinenreserve haben, oder der Hund hat tatsächlich die Nachbrenner gezündet hinter einem Reh, kommt dann der Rückdämpfer zum Zug, und mein volles Körpergewicht über den Jogginggurt. Wenn ich da noch drei Schritte mitlaufe, gibt es noch nichtmal einen unangenehmen Ruck, von schmerzhaft ganz zu schweigen.
Nachdem ich das Handling langer Leinen raus hatte, waren Spaziergänge mit der 25 m Schlepp unendlich viel entspannter als solche an der 7 oder 10 m Leine.

Nein, solche Wiesen gibt es nicht, hier ist alles zerstückelt.Das liegt am früheren Erbrecht und nur die Rebflurbereinigung hat da manches wieder zusammengefügt. Dazu Streuobstwiesen. Dazu Lehmboden, wo die Schlepp an jedem Bollen festhängt. Äste bleiben ständig hängen.
Und alleine bist du auch nirgends.
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Zitat
man kann sich auch eine Flexileine vor den Kopf schlagen
oder beim Gassi gehen stolpern und sich das Bein brechenes kann doch immer etwas passieren und wenn man etwas auf die Schleppleine achtet, wickelt die sich auch um kein Knie

Ohne ist das wirklich nicht. Beim ersten Hund hatten wir öfters böse Brandverletzungen. Diese Schlepps benütze ich nicht mehr, da wurde mir einmal sogar der Schuh zerschnitten.
Mit der Biothane kams auch zum Verheddern. Einmal ums Bein und zugezogen. Hat echt weh getan und war blaugrün und lange geschwollen. Das händeln von Schleppleinen kann schon mal doof laufen, gerade dann auch, wenn man mehrere Hunde hat.
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ich versteh nicht, wie man die Schleppleine so hält, dass man die Beine drin verheddert, wenn man etwas aufpasst
hat jemand ein Video davon?

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