Lebenssituation geändert
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Hallo, ich muss hier leider etwas ausholen um meine eigentlichen Befürchtungen/Erwartungen auszusprechen. Bitte entschuldigt das.
Ich habe eine knapp 2 Jahre alte Ridgeback-mix-hündin aus dem Tierschutz. Die ist nun seit April bei mir. Bisher war das "mir" aber noch ein "uns". Meine Ex und Ihre beiden Kinder (13 und 18 Jahre) wohnen zur Zeit noch bei mir aber ziehen zum Ende des Monats aus. Das alles hat mich getroffen wie ein Schlag und kam eher unverhofft (ich habe die Zeichen einfach nicht gesehen oder sehen wollen).
Nun ist der Hund ansich sehr schwierig. Schonmal vermittelt gewesen. Wieder zurück gekommen. Schlechtes Sozialverhalten gegenüber Mensch und Tier. Ja ich gehe bereits zum Hundetraining. Ausserdem hat Sie schwere HD (die Schmerzen wurden mit Goldakkupunktur behandelt, das ist jetzt 2 Wochen her).
Wir haben uns damals als Familie für den Hund entschieden. Die Kinder waren recht zeitig zu Hause also war Sie am Tag höchstens 7 Stunden allein. (Ich weiß, dass das einige hier schon als zu lange empfinden). Das war auch nicht jeden Tag so. Jetzt allerdings ziehen die Herrschaften aus und ich sitze mit Hund und Katze alleine da. Kommen beide Gott sei dank gut mit einander klar. Nur MUSS ich arbeiten. Da führt absolut kein Weg dran vorbei und mit ins Büro kann Sie nicht. An 3 Tagen in der Woche bin ich leider auch 9,5 Stunden aus dem Haus. Ich habe jetzt schon solche Schuldgefühle. Meine Hundetherapeutin sagt, dass das zwar nicht schön ist aber eben nicht zu ändern und ich solle nicht so emotional sein, dann geht mir die Führung nur noch komplett flöten.
Der Hund ist nicht den ganzen Tag in der Wohnung. Ich habe ein Haus mit Garten. Sie ist also draussen am Tage (mit nem riesen Stall, mit gedämmtem Fussboden und Wänden wo sie rein uns raus kann wie sie will). Und sobald ich zu Hause bin ist sie da wo ich bin. Gehe ich weg geht Sie mit, liege ich auf der Couch, ist sie dabei (nicht drauf, aber dabei) usw. Mir machen nur diese 3 "langen" Tage dermaßen zu schaffen. Und leider ist eine Tagesbtreuung kostentechnisch nicht drin. Da ich nun mit den Kosten für ein ganzes Haus alleine da stehe.
Gibts hier vielleicht guten Rat?
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Hallo,
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Huhu,
guck, ob es klappt oder nicht. Sorge für Ausgleich und vor allem: hol deinen Ex ins Boot. Wenn er sich nicht um den Hund gemeinsam mit dir kümmern kann/will, dann soll er dir einen Sitter mitfinanzieren.Das wäre die fairste Lösung.
Ich wünsche dir viel Kraft!
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Das ist eine blöde Situation.
Kannst du eventuell einen vertrauenswürdigen und fähigen Gassigänger finden, der/die wenigstens einmal pro Woche die langen Tage entschärft?
Ansonsten guck mal wie sich alles einspielt und der Hund sich verhält und halte nebenbei Ausschau nach einer besseren Lösung.
Du brauchst jetzt ja auch viel Zeit für dich, um dich neu zu orientieren und zu verarbeiten.LG, Friederike
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Mach dich nicht so fertig... Wenn der Hund sieben Stunden schafft, sind 9,5 bestimmt kein Weltuntergang. Ich bezweifel, dass der Hund den Unterschied wirklich merkt. Ohne Uhr würde ich sieben Stunden nicht von 9,5 unterscheiden können.
Wer weiß, vielleicht kommt früher als du denkst neues Leben in dein Haus und die Situation ist wieder besser!
Alles Gute!
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Das ist natürlich ne blöde Situation!
Könntest Du nicht einen Freund/Freundin bitten dir zu
helfen? Gibt es vielleicht Gassi Bekanntschaften?
Muss ja nicht immer ein Sitter gegen Geld sein.
Kann die Ex den Hund nicht an den Tagen mal für 2 Std
bespaßen? Raus kann der Hund ja im Garten, Gesellschaft wäre
nur schön.
Hab ähnliches auch durch, da ich meinem Hund keinen
4 Besitzerwechsel zumuten möchte, passt mein Ex öfter
auf ihn auf wenn ich lange arbeiten muss. Ansonsten muss er aber
auch mal länger allein bleiben. Es macht ihm zum Glück nichts
aus, wird vorher/nachher beschäftigt und ist sonst immer dabei.
Hast Du denn den Eindruck, dass dein Hund drunter leidet wenn
er allein ist? -
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Also das ich meine Ex mit ins Boot hole ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig ausgeschlossen. Da sitzen sämtliche Dinge im Moment zu tief als das ich das möchte. Ich hoffe das sie sich an den Nachbarn gewöhnt der würde auch mit ihr gehen. Aber Sie ist so schwierig.
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Ich denke auch das es klappen kann wenn dir klar ist das deine Freizeit dann noch mehr deinem Hund gehört als vorher.
Ich wünsche Alles Gute!
...mit dem Handy getipselt!
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Vielleicht kannst du ja deine Ex ja mit in die Verantwortung nehmen, oder das ältere Kind (je nach dem wie es mit dem Hund klarkam und wie das Interesse ist?).
Nur weil ihr Probleme miteinander habt würde sie ja vielleicht trotzdem dem Hund zu liebe helfen, so dass der Hund nicht auch noch unter der Situation leiden muss?!
Vielleicht findest du auch einen Gassigänger, wenn ihr den Hund langsam an den neuen Menschen gewöhnt und derjenige Hundeerfahrung und auch Kraft mitbringt um einen großen Hund du führen . . . vielleicht findet sich jemand? Aushang in der Hundeschule, Gemeindeanzeiger, beim Gassigehen andere Menschen mit Hund anfragen . . .! 9 1/2 Stunden finde ich schon sehr lange, zumal ja ab und zu auch Einkäufe, Arztbesuche, Aktivitäten die mit Hund nicht gehen anstehen . . . so dass es deutlich länger ist. -
Ganz ehrlich,so schlimm hört sich das nicht an. Der Hund ist im Garten,hat den Stall als Schutz und an 3 Tagen bist du halt 9,5 Stunden aus dem Haus. Was solls. Meine Kritik beim alleine bleiben sit die Tatsache das der Hund keine Möglichkeiten hat sich zu lösen.Das ist hier ha gegeben und wenn sie generell stressfrei alleine bleibt,seh ich da kein Problem.
Was ist an ihr denn so schwierig,dass du sie nicht gerne in andere Hände gibst?
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Die Situation mag zwar nicht optimal sein, aber manchmal geht es eben nicht anders.
Wichtig ist doch, wie es deinem Hund dabei geht. Macht es ihm zu schaffen, dass er so lange alleine ist? Bellt er, jault er, pieselt alles voll oder bewegt er sich mehr oder weniger ruhig zwischen Garten und Hütte hin und her und wartet auf dich? Wenn dies der Fall ist, würde ich die Situation so belassen wie sie ist und erstmal emotional wieder auf die Spur kommen. Dein Hund ist 3 Tage die Woche so lange alleine und nicht 7. Was denkst du, in wie vielen Familien oder TH ein Hund viel länger auf sich gestellt ist? Wenn du zu Hause bist, hat er doch anscheinend einen liebevollen Menschen um sich herum, mit dem er Zeit verbringen kann.
Nicht für jeden Hund ist ein Gassi-Geher oder eine weitere Bezugsperson optimal. Vielleicht ist es für euch (dich + Hund) einfacher als 2er-Team die Unwegsamkeiten zu meistern als sich in suboptimalen Alternativen zu verlieren, gerade wenn der Hund nicht so einfach ist.
Warum ich dir dies schreibe? Weil sich bei uns seit März auch vieles geändert hat. Mein Mann hat eine neue Stelle und ist mind. 12 h außer Haus - außer der gelegentlichen Abendrunde hat er wochentags mit den Hunden fast nichts mehr zu tun. Ich arbeite als Lehrerin Vollzeit und habe feste Zeiten, an denen es nichts zu rütteln gibt. Und dann haben wir zwei Hunde, die einfach mit keiner anderen Person Gassi-Gehen wollen. D. h. im Klartext, dass meine Hunde von 6.45 - 13/14 Uhr täglich alleine sind, durch eine Fortbildung sogar alle 2 Wochen bis 17 Uhr, obgleich sie da eine Pipi-Runde wenigstens angeboten bekommen...wahrnehmen tun sie dies nicht immer, sondern bleiben lieber im Körbchen liegen. Und da ich noch ein Pferd habe, müssen sie nachmittags/abends ab und zu auch nochmal alleine bleiben, da ich nicht immer warten will/kann bis mein Mann nach Hause kommt. Natürlich haben wir manchmal ein schlechtes Gewissen, v.a. wenn ich länger in der Schule brauche, aber es geht nicht anders. Unsere Hunde sind unsere Babies und wir tun fast alles für sie, nur müssen sie eben auch unterhalten werden...und das geht nicht ohne Job. Und sie haben uns mehrmals unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass sie ALLEINE ALLEINE BLEIBEN wollen...also haben wir das akzeptiert.
Was wäre für deinen Hund denn die Alternative? Das Tierheim, ein überforderter Nachbesitzer, Vernachlässigung und Unausgeglichenheit? Überleg mal und dann wirst du schnell zu dem Ergebnis kommen, dass die jetzige Situation vielleicht nicht optimal ist (aber wann läuft das Leben denn mal dauerhaft optimal), aber eine recht gute Alternative.
- Vor einem Moment
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