Lebenssituation geändert

  • Vielleicht hat ja der Tierschutzverein ja einen Tipp? Hast du dort schon gefragt?

    Oder kannst du vielleicht einen Teil des Hauses an einen Menschen (Hundebesitzer!) untervermieten, der sich auch an diesen Tagen um deinen Hund kümmern würde?

  • Einen Rat habe ich nicht, aber vielleicht kann ich Dir etwas Hoffnung machen. Auch ich stand vor einem Jahr mit Hund, Katz & Haus komplett alleine da. Früher kümmerte sich mein Ex tagsüber um die Hündin, welche auch sehr problematisch im Umgang war. Ich hab ne tolle Sitterin für zwei Tage die Woche gefunden und gemerkt, dass meine Hündin einen halben Tag zuhause (ohne Garten/Auslauf) ganz gut verpennt. Auch der Wegzug einer Bezugsperson schien ihr nichts auszumachen. Früher achtete ich auf eine regelmässige Tagesstruktur, was m.E. viel zur Entspannung der Hündin beitrug. Inzwischen ist unser Tagesablauf sehr unregelmässig und siehe da, meine Grosse arrangiert sich wunderbar, ist anpassungsfähiger geworden und auch viiiiiiiel ruhiger. Ok, das klingt vielleicht esoterisch, aber die Fellnasen spüren unsere Schwingungen auf eine ganz andere Art.

  • Manchmal läuft es halt besch***

    Wenn dein Hund das Alleinesein abkann, wird er auch die langen Tage überstehen. Es ist mit sicherheit besser, als ihn abzugeben, es sei denn, du siehst dich sowieso nicht in der Lage, den Hund alleine zu behalten.
    Die Sache mit dem Alleinesein ist ja so: die haben keine innere Uhr, und nach vier Stunden geht es auf einmal nicht mehr. Wenn ein Hund entspannt ist, wenn er alleine ist, dann ist er es. Nur ein unentspannter Hund steigert sich halt immer mehr und mehr rein.
    Dein Hund kann sich lösen, kann sich bewegen, und es sind nur 3 Tage. Wenn sie grundsätzlich ok ist alleine, dann würde ich es erst mal probieren.

    E stimmt aber, Stress und schlechtes Gewissen ist für den Hund schlimmer, der spürt das, weiß aber nicht, um was es geht und wird unsicher. Du tust was du kannst, also hab kein schlechtes Gewissen.

    Noch eine Idee: Frag doch mal im TH, wo der Hund her ist, nach Hilfe. die werden den Hund ja nicht zurück haben wollen. Vielleicht können sie dir einen erfahrenen Gassigänger vermitteln.

  • Ich möchte mich erstmal ganz herzlich für die vielen positiven Antworten bedanken. Das baut mich doch etwas auf.

    Ich habe mich mit den Nachbarn unterhalten (einer davon Rentner und im Prinzipden ganzen Tag zu Hause und auch viel im Garten) und die meinten Sie würde nicht jaulen und auch nicht bellen. Man bemerkt eigentlih gar nicht dass sie da ist. Mein menschliches Denken und fühlen bringt mir aber selbst dann immer Schuldgefühle weil ich denke dann liegt sie ganz traurig in einer Ecke den ganzen Tag, was ch natürlich nicht mal weiß.

    Sie freut sich dann auch so überschäumig wenn ich dann nach Hause komme. Oft habe ich sonst was für Löcher im Garten die sie mir gebuddelt hat und ich denke, dass das die lange Weile ist.

    Das selbst ich als Mensch vermutlich 7 Stunden von 9,5 ohne Uhr nicht unterscheiden könnte leuchtet mir ein. Und ja ein Leben im Heim oder in einer Wohnung ohne Garten wäre sicher nicht besser. Dann scheint es wohl als müsse ich einfach an meiner Einstellung arbeiten. Denn es stimmt schon, dass es ihr eigentlich an nichts fehlt. Leider ist ein 2.hund für mich keine Option zur Zeit ich muss jeztt hier alles alleine stemmen und das wird so schon schwierig genug.

    Sie schwierig weil Sie sich von niemanden anfassen lässt. Also dass alle 4 aus der bisherigen Familie sie anfassen dürfen ist schon ein riesen Schritt für sie gewesen. Vor dem ältestens Kind hat sie bei einigen Bewegungen immernoch Angst. Mittlweile übe ich mit ihr das "mal Stundenweise" bei meinen Eltern bleiben, falls ich tatsächlich mal zum Arzt zum oder Weihnachtsfeier oder sonst was. Ich will mich auch jetzt nicht komplett aus dem Leben raus halten müssen weil ich alleine bin und das noch mit nem wirklich süßen und zu mir ganz lieben aber für die restliche Welt sehr schwierigen Hund.

    Wir waren gestern wieder zur Nachuntersuchung wegen der Implantate da wurde wieder frhlich der TA angegriffen und geschnappt. Wenn das mal draussen mit nem Kind passiert (und ich passe wirklich auf) bin ich dran.

  • Zitat

    Ganz ehrlich,so schlimm hört sich das nicht an. Der Hund ist im Garten,hat den Stall als Schutz und an 3 Tagen bist du halt 9,5 Stunden aus dem Haus. Was solls. Meine Kritik beim alleine bleiben sit die Tatsache das der Hund keine Möglichkeiten hat sich zu lösen.Das ist hier ha gegeben und wenn sie generell stressfrei alleine bleibt,seh ich da kein Problem.

    Was ist an ihr denn so schwierig,dass du sie nicht gerne in andere Hände gibst?

    Sie ist we gesagt schlecht solzialisiert. Hundemutter nach 8Tagen gestorben. 12 Welpen, Flaschenaufzucht. Mit 4 Monaten nach Berlin Friedrichshain 2 Zimmer Wohnung mit 2 Hund vermittelt. Von dort nach 6 Monaten wieder zurück in die Pflegestelle, zurück zu Ihren Geschwistern. Dort das Omega Tier. Nur dräsche gekriegt von den anderen. Dort sehr wenig auslauf, Stundenweise mit den anderen draussen sonst nur im Haus. Gassi gehen 1-2 x die Woche.

    Die ist wahnsiniig ängtlich und misstrauisch. Rennt aber auf Leute die sich als bedrohlich empfindet zu, schnappt in die Hose und rennt wieder weg. Bei kurzen oder dünnen Hosen gibts nen ordentlichen blauen Fleck. Und von Begegnungen mit anderen Hunden will ich gar nicht erst anfangen. Absolutes desaster. Aufm Hundeplatz geht es mittleweile da können sogar "neue" kommen und es interressiert sie nicht die Bohne. Aber draussen auf der Strasse stürzt sie sich sofort drau. Schnappt um sich. Wie das tatsächlich ausgehen würde weiss ich gar nicht denn ich lasse solche Situatonen natürlich nicht mehr zu.

    Was ich noch sagen wollte. Wenn Sie draussen ist aber weiss das ich im Haus bin, dann jault sie auch. Aber wenn ich richtig weg bin dann nicht. Sagt mein Nachbar.

  • Zitat

    Sie ist we gesagt schlecht solzialisiert. Hundemutter nach 8Tagen gestorben. 12 Welpen, Flaschenaufzucht. Mit 4 Monaten nach Berlin Friedrichshain 2 Zimmer Wohnung mit 2 Hund vermittelt. Von dort nach 6 Monaten wieder zurück in die Pflegestelle, zurück zu Ihren Geschwistern. Dort das Omega Tier. Nur dräsche gekriegt von den anderen. Dort sehr wenig auslauf, Stundenweise mit den anderen draussen sonst nur im Haus. Gassi gehen 1-2 x die Woche.

    Die ist wahnsiniig ängtlich und misstrauisch. Rennt aber auf Leute die sich als bedrohlich empfindet zu, schnappt in die Hose und rennt wieder weg. Bei kurzen oder dünnen Hosen gibts nen ordentlichen blauen Fleck. Und von Begegnungen mit anderen Hunden will ich gar nicht erst anfangen. Absolutes desaster. Aufm Hundeplatz geht es mittleweile da können sogar "neue" kommen und es interressiert sie nicht die Bohne. Aber draussen auf der Strasse stürzt sie sich sofort drau. Schnappt um sich. Wie das tatsächlich ausgehen würde weiss ich gar nicht denn ich lasse solche Situatonen natürlich nicht mehr zu.

    Was ich noch sagen wollte. Wenn Sie draussen ist aber weiss das ich im Haus bin, dann jault sie auch. Aber wenn ich richtig weg bin dann nicht. Sagt mein Nachbar.

    Hast du mal überlegt sie n einen Maulkorb zu gewöhnen? Hat sie den Nachbarn schon kennen gelernt und hat glaubst du das er ein Händchen für sie hat?
    Wenn der Hund gesichert ist und sich von deinem Nachbarn spazieren führen lässt,bräuchtest du keine Angst vor Unfällen haben.

  • Hmm, wenn der Hund draußen ist wenn du weg bist, dann sind ja zumindest "die Geschäfte erledigen" kein Problem, sondern eher das allein sein an sich, oder? Wäre es dann nicht vlt. möglich, dass du Hund und Nachbar aneinander gewöhnst ;) und der Nachbar ihr für eine Weile Gesellschaft leistet. Dann wäre schonmal das Problem mit unverträglichkeit hinfällig, der Nachbar müsste halt nur ernstnehmen wie der Hund tickt und sich ihr gegenüber entsprechend verhalten.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!