Kastration... was soll ich tun
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Pfotenheld -
17. August 2013 um 10:34
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Zitat
Warum holt man sich zu einem intakten Rüden eine Hündin, wenn man das später nicht Regeln will? Warum kastriert man eine Hündin bei der der Eingriff wesentlich schwieriger ist als beim Rüden?
Danke, Grinsekätzchen! - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich würde auch nicht kastrieren.
Mein kleiner Rüde hat auch einen Chip,wir haben 2 intakte Hündinnen.Wenn die läufig sind(bzw nur das Chiweibchen) geht er trotzdem auf sie rauf,verändert nix,außer das halt nichts passiert.
Nebenwirkungen.:gesteigerter Appetit,gutes "Mobbingopfer".
Allerdings ist es ein sehr scheuer und ängstlicher Rüde gewesen und nach dem Chip wurde er selbstsicherer.Was ja eigentlich andersrum sein sollte.und es ist Dein Hund,haben deine Nachbarn zu viel Zeit und Langeweile?
Würde mir jemand auf der Straße meinen Hund abnehmen,na dann gäbe es Krach,egal ob Nachbar oder nicht. -
Kann es auch sein das ein Hund nach der Kastration agressiver wird ?
Wir haben nähmlich gestern einen Hund getroffen mit dem mein Hund früher noch gespiehlt hatt ,
doch jetzt nach der Kastra. war er garnicht mehr zum spielen aufgelegt
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Zitat
Kann es auch sein das ein Hund nach der Kastration agressiver wird ?
Ja, natürlich. Siehe hier:ZitatWenn man so einem jetzt schon unterwürfigen Hund auch noch seie drei Testoerone klaut dann bleibt nichts mehr das ihn stark machen könnte übrig. Wahrscheinlich würde er dann viel viel eher ein Opfer von unnötigen Beissereien werden.
Auf gut deutsch: es ist möglich, dass ein Hund angstagressiv wird. -
Du musst Dich doch vor niemanden rechtfertigen, warum Du Deinen Hund nicht kastrieren lässt.
Das ist alleine Deine Angelegenheit und so würde ich das auch den Nachbarn gegenüber kommunizieren.
Freundlich, aber bestimmt sagen, dass Du das nicht willst und Ende. Lass es einfach so stehen, warum rechtfertigen? Du musst das auch nicht diskutieren.
Glückwunsch zu der Tierärztin, das mit dem Chip als Alternative vorzuschlagen kann einen Versuch wert sein, wenn Dein Hund große Probleme bei läufigen Hündinnen machen würde. Aber das wird sich mit der Zeit zeigen und wenn in Euerem Umkreis alles soweit kastriert ist.......kommt es vielleicht auch nur ganz selten zu Begegnungen mit verführerisch riechenden Hündinnen.
Wie kam es denn dazu, dass Du Dir einfach den Hund wegnehmen lässt und 'ne Nachbarin mit ihm Treppensteigen übt?
Das liest sich so, als ob es nicht so vereinbart gewesen ist.
Bist Du noch sehr jung, dass sie sich das einfach rausgenommen hat, und/oder hat sie Dich so überrumpelt, dass Du Dich nicht wehren konntest?
Also, dass mir jemand einfach so die Leine aus der Hand nimmt, halte ich für unmöglich. -
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Mach deinen neunmal klugen Nachbarn klar, dass es dein Hund ist und nicht ihrer. So ein Verhalten geht gar nicht!
Warum einen völlig gesunden jungen Rüden kastrieren lassen? Das ist immerhin ein krasser Eingriff unter Narkose. Die Rüden die ich kenne und kastriert wurden sind alle entweder fett oder total langweilig geworden. Und die meisten davon haben auch noch ein super tolles Kastratenfell bekommen. Juhu. Und wenn man die Leute fragt warum sie den Hund kastriert haben, dann kommt meist ein: Ja, mich hat es immer so genervt wenn eine Hündin in der Nähe läufig war.
Aha. -
Mein Hund ist danach übergewichtig geworden, bei mir ist er wieder schlank.
Aber an seinem Verhalten hat sich gar nicht geändert... vielleicht ist er noch unsicherer geworden... -
Ich habe zwar keinen Rüden, sondern eine sehr unsichere Hündin. Sie ist nach ihrer Kastration sehr viel umgänglicher geworden, ansonsten ist sie genau gleich wie vorher, unsicher...nicht mehr und nicht weniger geworden....es kommt immer auf viele verschiedene Faktoren an, ob und wie sich ein Hund verändert.
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Hallo,
Was möchtest du den durch die Kastration erreichen? Was wäre das Ziel?
Durch die Kastration nimmst du dem Rüden das Testosteron. Testosteron ist ein Hormon, welches im Zusammenspiel mit anderen Hormonen und Botenstoffen ganz viel im Körper steuert. So ist es zum Beispiel ein Gegenspieler des Cortisols (Stresshormon). Daher sollte man unsichere / ängstliche Hunde nicht kastrieren lassen. An der Unterwürfigkeit deines Rüden würde sich daher hier eher nichts ändern.
Es ist ganz wichtig zu wissen, welches Verhalten du "ändern" möchtest und ob dies überhaupt durch eine Kastration gehen würde. Eigentlich kannst du nur etwas ändern, was mit purem Sex (sorry) zu tun hat und kaum etwas anderes. Zu empfehlen ist hier die Bielefelder Kastrationsstudie sowie das Buch Verhalten und Kastration.
Lass dich nicht beirren. :-)
Liebe Grüße
Steffi
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