Hilfe! Nachbars Hunde greifen meinen Welpen an
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Liebe Forum-Mitglieder!
Meine kleine Phoebe (4 1/2 Monate) wird von den zwei Dauer-Kläffern des Nachbarn belästigt, ich bitte um eure Ratschläge, was ich tun soll.
Vorgeschiche: Wir haben den Hund von Privat. Die "Züchterin" ist Tierarzthelferin wirkt kompetent, alles machte einen ordentlichen Eindruck. Allergings, als wir sie nach Hause holten, war sie anfangs sehr zurückhaltend, nahm nur zaghaft ihr Essen und hatte Angst vor allem und jeden. Wir haben die Sozialisierung intensiv genutzt, gehen zur Hundeschule und nun ist sie ein sehr freundlicher, lebendiger und aufgeschlossener Hund. Sie liebt Menschen und Hunde.
Das Problem: Neben uns ist eine Gaststätte, der Besitzer hat 2 kleine Hunde. Die laufen frei herum und betrachten den gesamten öffentlichen Platz als ihr Territorium. Sie verbellen alle Menschen und Hunde. Bisher waren sie nur am Wochenende da, jetzt ziehen sie dort ein und liegen von 6:00-23:00 auf dem Weg vor unserem Eingang. Phoebe ist die ersten Male, als der Besitzer dabei war, freudig zu den Hunden hin, weil der meinte, die tun nix. Aber die Hunde fingen sofort an zu knurren. Jedes Mal, wenn ich mit meinem Hund raus gehe, fangen die zwei sofort an zu knurren/ bellen. Manchmal kommen sie drohend (?) auf uns zu. Ich geh dann schnell weiter. Neulich, als wir schon am Hauseingang waren, kam der eine kläffend angeschossen und hat nach Phoebe geschnappt. Phoebe war danach ganz verstört. Der Besitzer hat nur verlegen geguckt! Jetzt winselt Phoebe, sobald sie die beiden Hunde sieht. Heute ist uns einer der beiden hinterher und Phoebe wollte panisch weg. Ich habe mich zwischen die beiden gestellt und den Kläffer streng angeschaut. So geht das ja nicht weiter. Ich muss ja ca alle 3 Stunden mit ihr raus, damit sie ihr Geschäft machen kann, aber von ihrem Löseplatz wird sie nun ständig weggeknurrt. Sie ist seitdem recht schreckhaft und schnell nervös. Meine Sorge ist, dass die Geschehnisse bleibende Schäden bei Phoebe verursachen und sie ein gestörtes Verhältnis zu Hunden bekommt. Wie kann ich Phoebe helfen, dass sie ein aufgeschlossener, selbstbewusster Hund bleibt? Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!Viele Grüße Daniela
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Hi,
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Ich sehe da 2 Möglichkeiten.
1. Ihr trennt die Grundstücke durch einen Zaun, evtl. auch mit Sichtschutz.
2. Ihr trefft euch mal mit dem anderen Hundehalter außerhalb des Grundstückes, damit die Hunde sich in Ruhe kennenlernen können und geht dann gemeinsam auf das Grundstück zurück.
Bis jetzt scheint mir das Verhalten der beiden Hunde nicht wirklich aggressiv zu sein.
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Ich würde mal mit dem Hundehalter reden!
Jeder hat seinen Hund so zu Halten und zu Führen, das er keine Gefahr für andere darstellt!
Und das ist ja wohl nicht gegeben, wenn sie sich unbeaufsichtigt auf öffentlichem Gelände befinden! -
Ich würde auch erstmal mit dem anderen HH reden. Sag ihm einfach, dass du Angst um die Entwicklung deines Hundes hast und bitte ihn, seine Hunde entsprechend zu sichern. Bleib schön freundlich und erläutere ihm deine Gefühle dahingehend. Dann ist er vielleicht bereit zu kooperieren. Wenn nichts mehr hilft, würde ich mich mit einer Spritzpistole "bewaffnen". Das tut den Hunden nicht weh, wird sie aber wahrscheinlich so irritieren, dass sie nicht mehr weiter auf euch zukommen. Das bitte aber nur als allerletzten Ausweg nutzen. Ich denke, ein Gespräch ist erstmal angebrachter. Viel Glück euch!
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Ich würde da einen Eimer Wasser empfehlen,Schocktheraphie für die Kläffer sozusagen wenn der Besi nicht in der Lage ist.
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Meiner Erfahrung nach hilft reden bei Menschen nicht die nicht in der Lage sind zu erkennen/es tolerieren, das ihre Vierbeiner ein Benehmen wie Offene Hose zur Schau stellen!
"Er/Sie macht doch garnix", "Er/Sie ist gaaaanz lieb", "Die müssen das unter sich regeln" sind die gängigen Antworten auf freundliches Bitten den Hund doch bitte mal zurück zu pfeifen...Ich quatsch da auch nicht mehr lange rum ehrlich gesagt, wer nicht hören will muss fühlen! Weder mein Hund noch ich müssen sich von irgendwem belästigen lassen, Punkt.
Wasserflasche aus der Tasche und Feuer frei...
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Und bedenken :
Wenn Du schnell vorbeigehst mit einem schlechten Gefühl-gibst du den Kläffern Machtgefühl und bestätigst sie
- vermitteltet du deiner kleinen : ich, die Chefin, habe Angst vor diesen Hunden .
Kleine lernt : oh, DIE SIND GEFÄHRLICH!!!!Du kannst da schnell,vorbeigehen, aber mit einer anderen Energie, bitte !
Und hol sie nah ran zu dir in der Situation, damit die Kläffer wissen, ihr seid ein Team .
Und damit die kleine lernt, dass sie in problemsituationen von dir beschützt und geleitet wird.
Und sich an dir orientieren soll wenn sie unsicher wird.
Ansonsten empfehle ich auch die Wasserspritze für den Notfall !
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Eine Handvoll Trockenfutter werfen wirkt auch manchmal Wunder

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Junimond
Ganz falsch da füllt sich der Hund bestätigt -
Nö, die Hunde sind abgelenkt und die TS kann mit dem Welpen vorbei gehen.
Dauerhaft merken die Hunde: wenn der auftaucht, dann gibt es was Gutes.
Natürlich kann man das Ganze auch durch Rabiates Auftreten oder Wassereimer lösen, nur ob dies der guten Nachbarschaft zuträglich ist?
- Vor einem Moment
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