Hilfe! Nachbars Hunde greifen meinen Welpen an
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Reden hilft manchmal Wunder.
Du hast geschrieben, der Halter hat dann nur bescheiden geschaut. Ja warum biste nicht gleich hin und ihr habt euch darüber unterhalten und wie eine Lösung aussehen kann.
Man muss ja nicht immer gleich mit ner Keule kommen. Erst steht immer das Gespräch und wenn das nicht funzt nimmt von mir aus nen Feuerwehrschlauch voll Wasser oder nen 15kg. Futtersack aber nur redenden Menschen kann geholfen werden.
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Hallo,
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Ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, aber dein " Problem" kommt mir sehr bekannt vor. Unsere Entlebucherin (jetzt 6 Monate alt) zog bei uns ein als sie 9 Wochen war. Wir wohnen in einem Eigenheim mit Garten. Unsre Nachbarn haben 2 Schweizer Sennenhunde, Rüde und Hündin. Beide haben unsere Hündin ständig (für mich aggressiv) angebellt. Eyla war dann auch ziemlich verängstigt. Vor 4 Wochen baben wir beschlossen gemeinsam mit allen 3 Hunden außerhalb der eigenen Grundstücke etwas zu unternehmen. Seitdem liegen beide Nachbars Hunde friedlich da wenn wir mit Eyla kommen.
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Zitat
Ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, aber dein " Problem" kommt mir sehr bekannt vor. Unsere Entlebucherin (jetzt 6 Monate alt) zog bei uns ein als sie 9 Wochen war. Wir wohnen in einem Eigenheim mit Garten. Unsre Nachbarn haben 2 Schweizer Sennenhunde, Rüde und Hündin. Beide haben unsere Hündin ständig (für mich aggressiv) angebellt. Eyla war dann auch ziemlich verängstigt. Vor 4 Wochen baben wir beschlossen gemeinsam mit allen 3 Hunden außerhalb der eigenen Grundstücke etwas zu unternehmen. Seitdem liegen beide Nachbars Hunde friedlich da wenn wir mit Eyla kommen.
Genau, das habe ich ja auch vorgeschlagen.
Wundert mich etwas, dass alle gleich die Keule rausholen. -
Wenn dein Hundi noch klein ist, nehm ihn doch erstmal aufm Arm bist du aus der Tür raus bist. Natürlich ist das keine Dauerlösung! Aber wenn das möglich ist, ist deiner aus der vermeintlichen 'Gefahrenzone', und du kannst evtl. sicherer agieren und einfach rüber zu den Haltern gehen und mit denen reden ohne das du angst um deinen Welpen haben musst, wenn er den dabei ist der Hund.
Ansonsten finde ich das nicht sehr verwunderlich das die zwei Hunde einen anderen Hund (egal ob Welpe oder nicht) von 'Ihrem' Grund und Boden vertreiben wollen. Egal ob es wirklich deren Grundstück ist oder nicht. Das ist recht normal, sollte aber bitte doch von derem Halter abgestellt werden wenn kein sicherer Zaun drum ist.
Erste Regel: mit den Betroffenen sprechen und wie schon geschrieben die Hunde einander vorstellen.
Das Ordnungsamt würde ich schon mal garnicht rufen! Es gibt schon genug Leute die die wegen nix rufen ohne vorher mal zuversuchen etwas zu klären. Das Ordnungsamt hat sowieso keine Ahnung von Hunden und verhängt meist nur total sinnfreie Regeln. Man bedenke nur die können einem vorschreiben wann und wie lange der Hund zu bellen hat....
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Ich würde mal mit dem Hundehalter reden!
Jeder hat seinen Hund so zu Halten und zu Führen, das er keine Gefahr für andere darstellt!
Und das ist ja wohl nicht gegeben, wenn sie sich unbeaufsichtigt auf öffentlichem Gelände befinden!Danke für die raschen Antworten!
Richtig, es handelt sich um einen breiten Weg, der auf den Marktplatz mündet, das Lokal ist an der Ecke. Ich muss daran vorbei. Das Lokal ist schon ewig dort. Beide Hunde sind dort aufgewachsen, sie gehören quasi zum Inventar. O-Ton der Besitzer: "Sie vertragen sich nicht mit anderen Hunden, sie bellen jeden an, das ist aber nur Show, sie sehen das hier als ihr Revier an (hahaha)." Die Gäste meinten, dass eine von beiden wohl auch Leute im Lokal, die ihr zu nah kommen, übelst anknurrt. Der HH ist eigentlich sehr nett und Phoebe liebt ihn. Da die Hunde schon IMMER ALLE Hunde angeknurrt haben, habe ich Zweifel, ob zB ein gemeinsames Treffen auf neutralem Boden sie "bekehren" würde. Anfangs war Phoebe ein ängstlicher Welpe, und wir haben alles dafür getan, dass sie jetzt zutraulich, selbstbewusst und ausgeglichen ist. Phoebe hört ja ständig das Gebell in der Wohnung, und schreckt dann auf. Heute hat sie sich selbst ein paar Mal vor uns erschreckt, wenn man zB hinter ihr gegangen ist. Echt krass. Sie wirkt nervös, läuft in der Wohnung und draußen dicht neben uns her. Futter den Hunden geben habe ich versucht, als der HH dabei war. Ergebnis: Die eine hat es ignoriert, die andere nach mir geschnappt! Mit HH reden bringt nix, der dachte es hilft, den Oberkläffer auf dem Arm vor Phoebes Gesicht zu halten, worauf dieser die Zähne fletschte (war ich wütend!). Ich werde erstmal Eure Ratschäge mit drohen, verscheuchen, Wasserpistole ausprobieren. Und nochmal dem HH meine Sorge mitteilen, OA versuche ich zu vermeiden.Liebe Grüße und nochmal Danke an Euch
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Da die Hunde schon IMMER ALLE Hunde angeknurrt haben, habe ich Zweifel, ob zB ein gemeinsames Treffen auf neutralem Boden sie "bekehren" würde.
Aber das müsste man wirklich mal ausprobieren.
Im Grunde sind die einfach nur unsicher.Ob das nun so toll für Deinen Welpen ist, mit unbekannten "Feinden" auf einem Grundstück zu leben, wage ich zu bezweifeln.
Wahrscheinlich bist Du auch einfach nur unsicher gegenüber den Nachbarshunden.
Ich sehe in Deiner Schilderung der Hunde kein aggressives Verhalten. -
Nochmal ein Vorschlag:
Ich würde mich mit Nachbarn und Hunden zu einem kleinen Spaziergang an der Leine verabreden. Erstmal mit Abstand zwischen den Hunden.
Wenn die Hunde sich nach einer Weile ruhig verhalten, würde ich den Abstand immer weiter verkleinern. Der Spaziergang endet dann auf einer Wiese, wo alle abgeleint werden.
Wenn die Hunde sich an der Leine ruhig verhalten, wird da auch nichts mehr passieren.
Ist jedenfalls meine Erfahrung.Das kann man auch nochmal wiederholen, sollte es nicht gleich klappen.
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Wenn dein Hundi noch klein ist, nehm ihn doch erstmal aufm Arm bist du aus der Tür raus bist. Natürlich ist das keine Dauerlösung! Aber wenn das möglich ist, ist deiner aus der vermeintlichen 'Gefahrenzone', und du kannst evtl. sicherer agieren und einfach rüber zu den Haltern gehen und mit denen reden ohne das du angst um deinen Welpen haben musst, wenn er den dabei ist der Hund.
Ja, das kann ich machen. Ich dachte, dass ich meinen Hund mit dem Hochnehmen in der Angst bestärke, aber wenn ich sie schon in der Wohnung auf den Arm nehme, ist es ja was anderes. Ich habe sie eh auf dem Arm, weil sie ja noch keine Treppen laufen soll, dann setze ich sie ab jetzt immer erst ab, wenn wir draußen um die Ecke sind.
Der HH ist zwar nett, hat aber eine komplett andere Einstellung zur Erziehung. Seine Hunde dürfen laut ihm alles, haben weder Sitz, Platz gelernt, laufen nie an der Leine. Er denkt, damit tut er ihnen etwas Gutes, und fand es total übertrieben, dass ich ZITAT: "den armen Wurm mit 11 Wochen schon einer Welpenschule aussetze. Die müssen doch erstmal gedeihen und Baby sein dürfen. Die wollen doch auch nur leben." Ich werde mit ihm reden, aber ich befürchte, er wird mich nicht verstehen. Für ihn existieren Hunde einfach nur, dass es intelligente Tiere mit komplexem Sozialverhalten sind, geht irgendwie an ihm vorbei.
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Ich würde mich mit Nachbarn und Hunden zu einem kleinen Spaziergang an der Leine verabreden. Erstmal mit Abstand zwischen den Hunden.Wenn die Hunde sich nach einer Weile ruhig verhalten, würde ich den Abstand immer weiter verkleinern. Der Spaziergang endet dann auf einer Wiese, wo alle abgeleint werden.
Wenn die Hunde sich an der Leine ruhig verhalten, wird da auch nichts mehr passieren.
Ist jedenfalls meine Erfahrung.Ich werde auf jeden Fall nochmal mit dem HH reden und ihm deinen Vorschlag machen. Ich finde das eine gute Idee! Ich habe ihn zwar noch nie beim Spazieren gehen getroffen und an der Leine gehen sie nicht, aber es gibt in der Nähe große Wiesen, wo man die Hunde frei laufen lassen kann. Ihm ist es ja auch unangenehm und seine Freundin hat uns neulich drauf angesprochen, ob es uns denn sehr stören würde, dass die Hunde ständig bellen, jetzt da sie dort wohnen. Das wäre natürlich am besten, wenn die Hunde sich verstehen, bzw mein Hund wenigstens toleriert wird. Niemand hier möchte Terz, die Nachbarschaft ist gut. Letzendlich geht es mir aber um das Wohl meines Hundes. Ich finde, jeder Hundehalter hat die Pflicht, selbst dafür zu sorgen, dass die Hunde anderen keinen (physischen und psychischen) Schaden zufügen. Aber ein Versuch ist es allemal wert. Danke für Deine Hilfe!
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Vor 4 Wochen baben wir beschlossen gemeinsam mit allen 3 Hunden außerhalb der eigenen Grundstücke etwas zu unternehmen. Seitdem liegen beide Nachbars Hunde friedlich da wenn wir mit Eyla kommen.
Das hört sich super an. Ich werde den Vorschlag machen. Die beiden Hunde des Nachbarn sind Mutter und Tochter. Ich hoffe, dass das dann kein besonders schwieriger Fall ist, weil die quasi keine "rudelfremden" Hunde kennen. Danke dir!
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