Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Echte Wölfe und blöde Fragen
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mittendrin -
27. Juli 2013 um 09:58 -
Geschlossen
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Ist es dann aber nicht so dass Rinder, die schon mal gehetzt wurden, eine gute Zeit lang nervöser sind und noch mehr zum Durchgehen/ausbrechen neigen?
Ja.
Wenn man nicht grad amerikanische Verhältnisse mit quadratkilometer-großen Weideflächen hat, wo die Tiere ihrem Fluchtinstinkt nachkommen können, gibt es keinen Zaun, der eine Rinderherde dann aufhalten kann.
Deshalb ist Herdenschutz so wichtig - damit es gar nicht erst zu dieser Situation kommt.
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2. April 2020 um 12:18
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Echte Wölfe und blöde Fragen - Vor einem Moment
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Bin mal gespannt, ob Herdenschutz mit Hunden eines Tages wieder derart gesellschaftlich, breit aufgestellt, akzeptiert (und gefördert) wird, dass es nahezu überall möglich wäre (gibt ja leider auch in CH wie in D unschöne Beispiele, dass die Hunde wieder weg mussten).
Schon der normale Hofhund ... gegen Fuchs & Co. hat es heutzutage nicht mehr einfach ...
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Wenn ich sehe, zu was die Leuts jetzt grad aktuelle in der Lage sind, was Anpassung an neue Lebenssituationen angeht, wird das schon.
Es muss ihnen nur klar gemacht werden, dass das mit den HSH jetzt nun mal so ist. PUNKT.
Ich mach mir da momentan gar keinen Kopp mehr drum.
Meine Hunde bellen bei Tieren aller Art: Hund, Reiter, Katzen, Wildtiere. Dort aber sehr abgestuft.
Und Menschen werden nur dann verbellt, wenn sie sich ungewöhnlich verhalten.
Wer damit nicht klarkommt, soll daheim bleiben. Ich mach den Scheiss künftig nicht mehr mit. Spätestens, wenn ich rekrutiert werde als ITS-Kraft, kann ich eh keine persönliche Deppen-Betreuung mehr durchführen, wenn jemand meint, er müsse mit unangeleintem Hund 3 Meter vom Zaun abseits jeden Weges spazieren gehen. Dann ist das halt so.
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Ich finde es auch beachtlich wie sich das Verhalten der Rinder ändert nach einem Angriff.
Bei einer Freundin, bei der die Rinder auch 24/7 draußen stehen, gab es einen Wolfsriss. Seit dem steht die Herde viel dichter zusammen, die Kälber in der Mitte und sie scheinen wachsamer. Schlaue Tierchen!
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Seit dem steht die Herde viel dichter zusammen, die Kälber in der Mitte und sie scheinen wachsamer. Schlaue Tierchen!
Als hier die Hunde noch nicht dabei waren, konnte ich den Rindern auch anmerken, dass "was" in der Nähe war. Die Mutterkühe haben damals z. T. gar nicht mehr gefressen, sondern nur noch in den Wald gestarrt, sich nicht zum Wiederkäuen hingelegt und den damals halbjährigen Nachwuchs ganz eng bei sich geführt.
Irgendwann wollten sie ums Verrecken nicht mehr auf die Waldrandweide.
Jetzt mit dem eingespieltem Hunde-Rinder-Team weiss ich, dass was in der Nähe ist, wenn die Hunde nur noch am Grollen sind und die Rinder mittig auf der Weidefläche im Pulk fressen. Die Hunde sorgen nebenbei dafür, dass die Rinder nicht in Panik geraten. Auch das ist Ausbruchsschutz.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich habe hier lange nicht mehr aktiv mitgeschrieben und auch nur ab und an mal was gelesen, aber wollte dennoch etwas aus Schermbeck teilen:
https://www.facebook.com/rewilding.euro…51895/?vh=e&d=n
Ich hörte in letzter Zeit öfter von einem zweiten Wolf...
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"Die Leute sind danach raus und haben die Wölfe vertrieben, der Hirsch hat überlebt."
Ach, jetzt dürfen die Wölfe nicht mal mehr Hirsche jagen? Ja, was sollen sie denn jagen, Gänseblümchen?
Sorry, aber da wird's wirklich abstrus....
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"Die Leute sind danach raus und haben die Wölfe vertrieben, der Hirsch hat überlebt."
Ach, jetzt dürfen die Wölfe nicht mal mehr Hirsche jagen? Ja, was sollen sie denn jagen, Gänseblümchen?
Sorry, aber da wird's wirklich abstrus....
Wölfe, die direkt an Wohnhäusern in Menschennähe auf die Jagd gehen, zu vertreiben, ist tatsächlich überaus sinnvoll. Mit dem Hirsch hat das nichts zu tun.
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Und die Hirsche brauchen dann nur zu lernen "flüchtet die Nähe von Wohnhäusern". Ich halte das nicht für so sinnvoll, wenn die Hirsche schlau genug sind, werden Wölfe auf die Art und Weise überhaupt erst in die Nähe von Wohnhäusern gezogen.
Auch wenn das keiner hören mag, laut Radinger haben die Wapiti in Yellowstone gelernt auf Besucherstraßen zu flüchten wo sich viele Menschen aufhalten. Die Wölfe haben die Jagd dann aufgegeben, zu viel Menschennähe. Inzwischen ignorieren sie Menschen dort einfach und jagen auch über Besucherstraßen.
Sinnvoller wäre wohl, die Wölfe auch neben dem Haus Beute machen und sich den Magen vollschlagen zu lassen, danach verschwinden die eh wieder in den Wald. Wobei es 2 Wölfe gegen einen Hirsch schon sehr schwer haben, vermutlich hätten sie ohnehin bald abgebrochen mangels Aussicht auf Erfolg.
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Und der Wolf kann unterscheiden zwischen: Das sind domestizierte Tiere, die darf ich nicht im Dorf jagen und das ist ein wildes Tier, der will sich nur beim Menschen verstecken, den kann ich fressen?

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