• Seht ihr, so unterschiedliche Hunde gibt es. Der eine gibt alles freiwillig und der andere gar nichts :)

    Das mit dem Kraulen hab ich ja noch nie gehört. Man kanns ja mal versuchen.

  • Also ich würde nicht davor zurückschrecken dem Hund ins Maul zu packen. Nachher festigt sich das noch und er fängt wirklich an zu knurren. Dann wird es noch schwieriger!

    Wie oft hab ich das damals gemacht und ich hatte echt ecklige Sachen in der Hand aber was solls. So hat sie es wenigstens gelernt.

  • Mit unserem fast 13 wochen alten Haku habe ich das gleiche Problem. Ich habe aber festgestellt, wenn ich schneller als der Hund bin, also schon "Nein" sage, bevor sich herr hund dem gegenstand mit den zähnen nähert, dann habe ich gewonnen und er machts nicht mehr. auf diese art habe ich bereits pferdeäppel als tabu hinbekommen. an gänse- und katzenkacke arbeiten wir noch.
    allerdings frisst unserer auch holz (äste, rinde tannenzapfen etc.) das wird echte arbeit, denn ich wohne in waldreichem gebiet.

  • Zur Not würde ich mal einen Trainer anrufen und mal eine Stunde "zum Thema" nehmen, damit ihr ihr beibringen könnt, dass sie draußen nichts fressen bzw aufnehmen darf.
    Ich habe den Eindruck, ihr habt noch keinen richtigen Ansatz und greift deshalb zu - meiner Ansicht nach etwas überzogenen - Management-Maßnahmen: Auf die Nase hauen und "auf die Leine treten, so dass der Kopf am Boden klebt" klingt für mich bei einem so kleinen und jungen Hund viel zu drastisch, und ich finde es sonderbar, dass ihr kein Problem damit habt, sowas anzuwenden, aber wenn's darum geht, der Kleinen was aus dem Maul zu nehmen, habt ihr Angst?
    Da scheint's, ihr habt generell noch ein paar Unsicherheiten im Umgang mit eurer Lütten.

  • Wir hatten das Problem am Anfang auch ganz krass. Moe hatte schon den Spitznamen "Steinbeißer", weil sie wirklich ALLES ins Maul genommen und zum Teil auch geschluckt hat. Bei Steinen echt gefährlich.

    Wir haben klassisch das Nein aufgebaut, sind draußen mehrere Wochen NUR mit Leine unterwegs gewesen. Wenn wir das objekt der Begierde vor ihr gesehen haben, hat ein deutliches Nein gereicht. Hatte sie schon was im Maul, dann war es ein scharfes Pfui!. Das haben wir mit Tauschen aufgebaut, wird selten benutzt, ist aber irre effektiv. Das bedeutet bei uns, egal was im Maul ist, du spuckst es sofort aus. Bei Nichtreagieren haben wir es ihr aus dem Maul genommen. Neulich war es dann mal wieder soweit,im Gebüsch lag ein Teewurstbrot. Auf mein Pfui hat sie das ganze Brot ausgespuckt. :gut: Mann, war ich da stolz. Belohnen natürlich nicht vergessen.

    Nicht ruppig werden und viiiiel Geduld haben, dann klappt das schon.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!