3 jBorder Collie übernommen; wenig Erziehung; hütet Radler
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Soll das eigentlich euer erster Hund werden?
Ich glaube so einfach sagen "macht mal so ein bisschen" ist schwierig.
Da sollte wirklich ein kompetenter Trainer eine gute Analyse machen in welchen Situationen das Verhalten auftritt und dann einen Trainingsweg aufzeigen. Harte Arbeit wird es allemal...
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Zitat
Aber, hat jemand von euch auch konkrete Tipps, wie man es dem Hund beibringt ?Hundetrainer als "Pauschalanleitung" haben wir eh vor anzunehmen.
Wir kennen weder Euch noch den Hund. Somit können wir Euch in Kombination mit dem Hund auch nicht beurteilen/einschätzen. Das kann halt nur ein Experte vor Ort. -
Wenn ihr euch eh noch nicht ganz sicher seit - wie wärs denn, bei einem Trainer eine "Beratung vor dem Kauf" für genau diesen Hund in Anspruch zu nehmen? Der kann euch sicher auch sagen, wie lang der Weg sein wird und wie er ca. aussehen wird.
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ein konkreter Tipp:
Rückruf festigen!!
Wie das geht, muss im Endeffekt jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt hier allerdings ganz viele Threads zum Thema Schleppleinentraining und Co. Irgendwo gibt es auch einen eigenen Thread fürs "Antijagdtraining" beim Hütehund.Ich frage nochmal:
Wie wird der Hund denn ausgelastet?
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Huhu!
Dass ihr einem Hund in diesem Alter noch vieles beibringen könnt ist hier ja schon gesagt worden. Es wird nur länger dauern, weil der Hund wahrscheinlich das Verhalten schon gefestigt hat.Für den Anfang kann ich euch auf den Weg geben, dass ihr euch vorher vielleicht als Familie schon einmal zusammen setzt. Legt schon einmal ein paar Regeln für den Alltag fest. Darf der Hund in jedes Zimmer? Darf der Hund mit auf das Sofa oder gar ins Bett? Wer ist hauptsächlich für die Erziehung zuständig und welche Kommandos werden benutzt.
Da ich davon aufgehe, dass dieser Hund nicht an lockerer Leine laufen wird, würde ich euch auf jeden Fall zu einem Geschirr raten (am besten ein Führgeschirr). Dann würde ich Leinenführigkeitstraining machen. Hierzu auf eine freie Wiese oder so gehen und immer wieder Richtungswechsel einbauen. Der Hund soll lernen sich an euch zu orientieren.
Ballspiele und Stöckenwerfen würde ich bei dieser Mischung auch ganz lassen. Ich würde eher auf Nasenarbeit setzen! Da gibt es viele verschiedene Sachen. Daran werden deine Kinder auch sicher Spaß haben.
Den Rückruf solltet ihr von Beginn an trainieren. Aussies sind in der Regel recht verfressen. Also hast du es damit schon einmal leicht. Ich würde einen Großteil des Futters für das Training einsetzen.
Gaaaaaaaaaaaanz wichtig ist, dass ihr euch Zeit nehmt und mit Liebe und Konsequenz an die Sache ran geht. Viel ERFOLG!!!
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Meine Hündin (Sheltie-Mix) hätte als junger Hund auch gerne Fahrradfahrer, Jogger, tobende Kinder gejagt. Mit einer Mischung aus klarem Verbot, Belohnung von Alternativverhalten (sie ist superverfressen, Leckerlie gingen immer) und last but not least, sie zum Joggen und Radfahren mitnehmen, hat sie schnell gelernt, dass diese Bewegungen bei Menschen normal und nicht weiter beachtenswert sind.
Sie ist mittlerweile meine Lieblingsjoggingpartnerin! Läuft jede Strecke, egal zu welcher Uhr- oder Jahreszeit und meckert nie
Andere Jogger, Radfahrer oder Hunde werden bei dieser "Arbeit" nicht beachtet. -
Distanzkontrolle und Alternativverhalten halte ich für sehr wichtige Dinge. Hütehunde sind sehr bewegungsfixiert und es gilt eben, die Bewegung zu kontrollieren und woanders ausleben zu dürfen.
Daran müsst ihr arbeiten und das kann auch dauern. Aber der Weg lohnt sich ! -
Warum soll es denn genau dieser Hund werden? Wenn ich höre, dass ein Bordermix nur mit Ballspielen bisher beschäftigt wurde, habe ich ehrlich kein gutes Bild im Kopf.
Was würdet ihr tun, wenn ihr den Hund nicht auf eure geplanten Aktivitäten mitnehmen könnt? -
Zitat
Ich danke euch allen für eure Meinungen und Kommentare.
Ich glaube auch, dass wir es "hinbekommen" können.
Aber, hat jemand von euch auch konkrete Tipps, wie man es dem Hund beibringt ?
Hundetrainer als "Pauschalanleitung" haben wir eh vor anzunehmen.Konkrete Tipps wird dir hier keiner geben können, weil keiner den Hund kennt und auch nicht die Situation. Es weiß keiner, ab wann der Hund z.B. durchstartet oder wie triebig oder führig der wirklich ist. Du kennst ihn doch selbst auch noch nicht. Dazu kommt, dass das Verhalten scheinbar momentan einfach ausgelebt wird. Da kann dein Eingangspost aber auch täuschen.
Im besten Falle können die Leute dir hier beschreiben, wie sie es bei ihren Hunden geschafft haben. Meine Große ist ein Hütimix und hat früher Kinder gehütet, Fahrräder u.s.w. Auch Tannenzapfen waren gern genommen und sind es noch. Sie kann heute mit 5 Jahren relativ unkontrolliert durch die Gegend laufen - sie ist verlässlich. Trotzdem rufe ich sie immer ran und sichere sie, wenn Jogger, Kinder, Radler unterwegs sind, weil das eine Mal, an dem sie entscheidet, heute ist das Fahrrad aber blöd, das eine zu viel sein könnte. Kommt relativ viel vom Aussie dazu, kann es dir passieren, dass Du einen der Hunde erhältst, bei denen Du immer einen Schritt schneller sein musst und immer vorausschauend unterwegs sein musst. Das kann niemand zu 100% leisten und schon gar nicht, wenn man mit Mann und Maus im Gelände unterwegs ist. Ich würde dir empfehlen, einen geeigneten Hundetrainer vor der endgültigen Übernahme den Hund einschätzen zu lassen. Zumal ihr am Anfang ja auch noch damit zu tun haben werdet, dass der Hund überhaupt ankommt, sich bindet und auspackt, was in ihm steckt.
Es besteht immer die Möglichkeit, dass der Hund nie so funktioniert, wie ihr das vielleicht wollt, also evtl. nie absolut verlässlich auf euren Wanderungen wird. Könntet ihr damit leben?
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