Der kleine Hund auf dem Arm ...
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Das ist aber nun mal so

Ich merk es ja schon an meinen - meinen Zwerg (schwarzes Fell, 17-18kg) streichelt niemand wenn ich mit ihm allein unterwegs bin - da wechseln Leute die Straßenseite, schauen böse drein, reißen ihre Hunde auf die Arme, ergreifen die Flucht, etc. - großer, schwarzer Hund halt.Meine Großen (50 und 60kg) werden sofort gestreichelt und geschmust - haben eben einen "Oh, zwar groß, aber süüüüß"-Faktor.
Und was passiert, wenn ich mit den beiden Chis das Haus verlasse, möchte keiner wissen

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Hi,
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Zitat
Muss ich das wissen? Für mich gehören solche Aussagen in den Bereich Fabeln und Märchen. Die Guten sind blond, die bösen dunkelhaarig. Heftchenromane bedienen sich dem Klischee. Ich glaub, ich bin im falschen Film!
Liebe(r?) Schopenhauer,
Du regst Dich immer so schön auf - brauchste gar nicht.

Mir geht es gegenteilig: mein weisses, be-schlappohrtes Lockenmonster wird gnadenlos unterschätzt, bis es denjenigen "hautnah" begrüsst, wenn ich ihn lasse.

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Zitat
Muss ich das wissen? Für mich gehören solche Aussagen in den Bereich Fabeln und Märchen. Die Guten sind blond, die bösen dunkelhaarig. Heftchenromane bedienen sich dem Klischee. Ich glaub, ich bin im falschen Film!
Nö, du bist nur nicht in der Realität der meisten Hundehalter.
Und ja, du musst es wissen, bzw du weißt es. Vorurteile gehören zu jedem, wir alle haben welche. Es sei denn wir sind Ghandi, aber das sind wir eben nicht.
Das wir mit unseren Vorurteilen anders umgehen und sie soweit wie möglich aus unserem Denken verdrängen ist löblich, leider sind wir damit in der Minderheit.Arren, 38cm, 13 Kilo Sonnenschein auf Pfoten. Er liebt alles und jeden, wirft sich für ein Lächeln jedem zu Füßen und er möchte nichts anderes als das möglichst jeder ihn anfasst.
Tut nur selten jemand.
Da wird die Straßenseite gewechselt, Hunde, Kinder, Omas zur Seite gerissen, ich werde von fremden Menschen beschimpft, meinem Hund Mord und Totschlag angedroht, nur aufgrund seiner Existenz.
Denn mein Blümchen ist ein Miniatur Bullterrier und somit das Opfer der Medien. Die Leute sehen ihn und sofort geht der "böser, gefährliche Kampfhund!" Schalter im Kopf um.
Er ist nicht nur ein Bullterrier, sondern auch noch dunkel gestromt. ("Je dunkler die sind desto unberechenbarer sind die! Ich sags ihnen, erschlagen sie das Vieh!")Da ich mich im Vorfeld viel informiert habe war mir bewußt das die Leute so reagieren werden. Dennoch tut es weh, es ist unhöflich, es ist vor allem völlig unnötig.
Aber so sind "die Leute" und damit muss ich leben.Und da ich vorher ein 5 kg Papillon hatte und das ganze Theater mit nicht hörenden, rüpeligen größeren Hunden auch durchhatte nehme ich es niemand übel der seinen Kleinhund auf den Arm nimmt.
Egal ob es wegen meinem Hund ist oder wegen sonstwas.
Das einzige wo ich was sage ist wenn sie ihre Kleinen an der Leine nach oben reißen, oft mit Halsband dran. Da weise ich halt drauf hin das so ein Genick doch etwas sehr zerbrechliches sein kann und auch ihr Hund erhängen nicht schätzt.Denn ich weiß das mein Hund ein Blümchen ist, der andere Mensch weiß es nicht!
Und darum ist es auch völlig in Ordnung wenn ein unsicherer Hundehalter seinen kleinen Hund erstmal in Sicherheit bringt. Denn bei den kleinen und zerbrechlichen Hunden gilt: Better safe than sorry! -
Zitat
Wer redet denn hier von engen Wegen?
Der Thread hiess auch nicht "Der PÖBELNDE kleine Hund auf dem Arm ..."ZitatDenn ich weiß das mein Hund ein Blümchen ist, der andere Mensch weiß es nicht!
Und darum ist es auch völlig in Ordnung wenn ein unsicherer Hundehalter seinen kleinen Hund erstmal in Sicherheit bringt. Denn bei den kleinen und zerbrechlichen Hunden gilt: Better safe than sorry!
Dass das auch gar nicht primär das Thema für den anderen Kleinhundhalter (bzw. seinen Hund) sein muss, scheint mancher hier einfach nicht begreifen zu wollen.
Ich schrieb es schon: Es spielt für das Verhalten (Angst oder nicht Angst) meiner Hündin einzig und allein eine Rolle, wie SIE den anderen, uns entgegenkommenden Hund bewertet, und Hunde haben da ggf. einfach andere Kriterien als der Mensch.
Mein Hund hat auch nicht zu pöbeln, egal, ob an der Leine, im Freilauf oder auf meinem Arm. Dennoch kann ich nicht hingehen und behaupten, ein Hund, der pöbelt, sei unerzogen und unsozialisiert und dem Hund, der drauf einsteigt, im gleichen Atemzug gute Erziehung und totale Unschuld attestieren. Hündische Bewertung und Kommunikation finden schon lange vorher statt (und das durchaus auch schon auf große Distanz), bevor der Mensch überhaupt was mitbekommt, und die Bewertung eines Hundes durch einen anderen hat nicht nur mit der Friedfertigkeit oder Nicht-Friedfertigkeit des anderen Hundes zu tun, die wir Menschen als solche betrachten.ZitatIch mein', Du kennst doch in dem Moment weder die Leute, noch ihre Handlungsmotive.
Und allein DARUM ging es hier eingangs !
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Und trotzdem verstehe ich nicht, warum Kleinhundhalter ihre Hunde in nicht-Extremsituationen (heißt: Leben des Hundes ist bedroht !! ) auf den Arm reißen müssen. Ich glaub langsam auch, dass es dafür keinen Grund gibt, außer dem, dass man es mit so einem kleinen Hund halt kann.
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Und trotzdem verstehe ich nicht, warum Kleinhundhalter ihre Hunde in nicht-Extremsituationen (heißt: Leben des Hundes ist bedroht !! ) auf den Arm reißen müssen. Ich glaub langsam auch, dass es dafür keinen Grund gibt, außer dem, dass man es mit so einem kleinen Hund halt kann.
Sag mal, hast du den Eingangsbeitrag (und die dazugehörende zweite Erklärung) eigentlich gelesen??
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MICH nervt es aber
Warum? Weil ich der Meinung bin, dass ein Hund so erzogen und geführt werden sollte, dass er eben keinen negativen Eindruck in der Gesellschaft hinterlässt.
Ein pöbelnder Hund hinterlässt aber nun mal einen negativen Eindruck! Und genau das fällt wieder auf alle Hundehalter zurück.
Also nur weil es dich persönlich stört, sollen die Leute ihr Verhalten ändern?
Wenn wir so anfangen, dann sollten wir wohl auch alle unsere Hunde abschaffen, gibt garantiert genug Leute, die sich an deren bloßen Anwesenheit stören
Und warum genau ist es nochmal so viel schlimmer, wenn der Hund vom Arm pöbelt anstatt von unten?
Der Krach ist doch im Endeffekt der Gleiche.Mir ist es vollkommen egal, ob ein Hund pöbelt, wenn wir diesen passieren, solange der Hund dabei nicht an uns rankommt.
Mich stört es erst, wenn meine zurückpöbeln wollen, dann stört mich aber deren Verhalten und nicht das des anderen Hundes.
Was andere machen, kann mir doch vollkommen egal sein, sofern ich nicht ernsthaft davon negativ betroffen bin.
Nur weil ich eine andere Meinung zu dem Thema habe, kann ich doch nicht von allen anderen verlangen, sich genauso zu verhalten. -
@Brizo
Ich überleg mir auch die ganze Zeit, warum du denkst, dass jeder Hund auf dem Arm sofort oder immer pöbelt?
Und warum heißt es, dass wenn man den Hund hochnimmt immer nicht am Problem arbeitet?
Bestimmt gibt es Leute bei denen das so ist, aber doch nicht bei allen.Janosch würde am Boden z.B. bei Engstellen und in hektischen Situationen Pöbeln wenn ein Hund entgegen kommt, also nehme ich ihn hoch und somit aus der Situation und Ruhe ist. Für uns ist das also eine Methode möglichst lange Zeit Trainingserfolge zu haben, also keine Pöbel-Rückfälle.
Fragt doch einfach warum der Hund hoch genommen wird. Hat gestern eine andere HH gemacht. Da Janosch auf dem Arm war, konnte ich mich mit ihr unterhalten trotz ganz nahem Hund und sie hats verstanden.
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ZitatAlles anzeigen
Also nur weil es dich persönlich stört, sollen die Leute ihr Verhalten ändern?
Wenn wir so anfangen, dann sollten wir wohl auch alle unsere Hunde abschaffen, gibt garantiert genug Leute, die sich an deren bloßen Anwesenheit stören
Und warum genau ist es nochmal so viel schlimmer, wenn der Hund vom Arm pöbelt anstatt von unten?
Der Krach ist doch im Endeffekt der Gleiche.Mir ist es vollkommen egal, ob ein Hund pöbelt, wenn wir diesen passieren, solange der Hund dabei nicht an uns rankommt.
Mich stört es erst, wenn meine zurückpöbeln wollen, dann stört mich aber deren Verhalten und nicht das des anderen Hundes.
Was andere machen, kann mir doch vollkommen egal sein, sofern ich nicht ernsthaft davon negativ betroffen bin.
Nur weil ich eine andere Meinung zu dem Thema habe, kann ich doch nicht von allen anderen verlangen, sich genauso zu verhalten.Mich stört Hundescheiße auf Wegen nicht, mich stören auch unangeleinte Hunde in der Innenstadt nicht, mich stört es auch nicht, wenn Hunde Dinge unter sich klären, es stört mich nicht wenn Hunde unangeleint über den Spielplatz rennen, etc. - trotzdem sind das alles Dinge, die meine Hunde NICHT machen dürfen.
Warum? Weil es die Gesellschaft stört.Unerzogene Hunde stören die Gesellschaft und das Gesamtbild und letztlich sind es diese Hunde, die dann ein negatives Bild auf alle Hundehalter werfen.
Hier bei uns kann man nicht einmal eine halbe Stunde in der Innenstadt sitzen, von Hunden angepöbelt zu werden, weil der eigene Hund ruhig unterm Tisch liegt.
Und auch ohne Hund kann man nicht dort sitzen ohne mindestens einmal von Gepöbel gestört zu werden, weil sich zwei Hunde in der Innenstadt begegnen, wovon einer Pöbelt wie sonst was.Und ja, da frage ich mich durchaus: WARUM?
Und ja, da bin ich auch genervt davon, wenn Hundehalter 0 Interesse daran zeigen, diese Hunde so zu führen, dass es zu solchen Situationen eben nicht kommt oder wenn diese Leute kein Interesse daran zeigen mit dem Hund zu üben und daran zu arbeiten. - Vor einem Moment
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