Jogger tritt Welpen - reloaded

  • Zitat

    Was auch immer dort genau geschehen ist wissen nur die Halter und der Jogger. Es rechtfertigt aber in keinster Weise Selbstjustiz zu verüben und ein Lebewesen einfach tot zu treten. Was sind das für Einstellungen hier bitte schön, wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit? :mute:
    Wieder mal muss ein Hund für die Fehler von Menschen bezahlen :sad2:


    Ich frage mich, von was für Einstellungen du redest. Die Tat an sich findet hier wohl niemand gut, worum es hier aber einigen geht, ist die Jagd, die jetzt auf den Jogger gestartet wird, und die absolut fehlende Objektivität.
    Wie du selber schreibst, ist Selbstjustiz nicht gerechtfertigt, das gilt aber für beide Seiten. Die Strafverfolgung sollte man lieber denen überlassen, deren Job das ist.

    Und es stand vorher bei Facebook sehr sicher anders, eben das der Hund Hallo sagen wollte und ich frage mich, warum das nun in dem Artikel so anders geschrieben wird.

    EDIT: Anna war schneller.

  • Zitat

    Nö, rechtfertigt keine Selbstjustiz- und was machen die Besitzer grade mit Zeitungsartikel die die genau Beschreibung des Joggers enthalten? Nett nachfragen ob ihn jemand kennt?

    Öhm, das ist doch vällig normal, dass Täter - egal, ob nun Einbrecher, Mörder oder sonstwas - durch Beschreibungen in diversen Medien gesucht werden...wie soll man die auch sonst finden und zur Rechenschaft ziehen?
    Dass so etwas durch Medien wie Facebook eine andere Dimension annimmt als früher, wo so etwas nur in der Zeitung veröffentlicht wurde und vielleicht noch im Fernsehen Aufrufe kamen, ist klar, aber im Grunde ein anderes Thema.
    Mit Selbstjustiz hat eine reine Suche noch lange nichts zu tun. Ich hab zumindest von den Besitzern jetzt nirgends gelesen: "Bringt mir den Drecksack mal vorbei!"

  • Vill hat der Jogger auch nur ein tritt geben und das wars dann mit dem Wau Wau.
    Ich halte nix jest rum zu Schrein der böse Jogger vill ist was ganz anders vorgefallenen das weis keiner.
    Und AnnaAimee ich finde deine Beiträge hier grade top

  • nur das der Hund ja noch gelebt hat, ich kann mir nicht vorstellen das der Jogger den Hund töten wollte!

    Aber 1. der Hund wollte nur mal Hallo sagen (also rannte der Hund zum Jogger)
    2. der Jogger rannte durch die Gruppe (weil Pflegeperson Ball suchte)

    was denn nun??

    Und das solche Leute Hetzkampagnen unterstützen finde ich nun mal partout nicht gut!!!! Es bringt den Hund nicht zurück! Sie war Pflegeperson, kannte den Hund also überhaupt nicht.
    Das da soviel Drumherum noch kam: war einfach die emotionale Schreibweise in dem Moment und nix anderes!
    in dem Moment war Person einfach nur geschockt darüber was passiert ist. Erst mehrere Telefonate zu TA und dann Tierklinik. Aussagen wir: ...dort haben die mir Dina aus der Handgerissen... ????? hä?

    Ja es ist traurig keine Frage, ABER erst Hetzkampagnen und dann auch noch Belohnung aussetzen?? Warum??

    Ganz ehrlich, ich hoffe für den Jogger da er dort nicht mehr läuft! Ein Komment bei FB:"....ich hätte hundert ideen für ihn...und eine mülldeponie ist auch nicht weit..." UND DAS IST KEIN WEG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Zitat

    Das ist ja auch völlig legitim, nur sollte die Diskussion dann auch darauf beschränkt bleiben. Aber, wie Du schon schreibts, leider geht es scheinbar nur einigen darum.

  • Verbrechen, die wegen unbekanntem Täter nicht aufgeklärt werden können ziehen oft nach sich, dass die Bevölkerung gebeten wird nach jemandem, der der Beschreibung entspricht Ausschau zu halten.
    Und wie immer die Ausgangssituation war, er hat zumindest so etwas wie Fahrerflucht begangen. Ich finde es richtig, dass man nach ihm sucht.

    Den Rest muss dann ein Gerichtsverfahren klären.

  • Zitat

    Öhm, das ist doch vällig normal, dass Täter - egal, ob nun Einbrecher, Mörder oder sonstwas - durch Beschreibungen in diversen Medien gesucht werden...wie soll man die auch sonst finden und zur Rechenschaft ziehen?
    Dass so etwas durch Medien wie Facebook eine andere Dimension annimmt als früher, wo so etwas nur in der Zeitung veröffentlicht wurde und vielleicht noch im Fernsehen Aufrufe kamen, ist klar, aber im Grunde ein anderes Thema.
    Mit Selbstjustiz hat eine reine Suche noch lange nichts zu tun. Ich hab zumindest von den Besitzern jetzt nirgends gelesen: "Bringt mir den Drecksack mal vorbei!"

    'Helft uns das Monster zu finden' empfinde ich nicht gerade als normalen Suchaufruf.

    Wenn es so einen Aufruf hätte geben sollen (das können wir ja mal für einen Moment offen lassen), dann gehört dazu eine OBJEKTIVE und einheitliche Beschreibung was vorgefallen ist. Nicht mal Version eins, mal Version zwei, zwischendrin noch Monster usw. usw.

    Und wäre der Suchaufruf von der Polizei gestartet worden, dann hätte das definitiv anders ausgesehen.

    Ich hoffe du verstehst was ich meine- aber für mich hat das Dimensionen der Selbstjustiz. Übrigens wurden die Aufrufe scheinbar gestartet, BEVOR eine Anzeige bei der Polizei gemacht wurde.

    Mir bleibt das ganze suspekt.

    Danke für das Lob :ops:

  • Zitat


    Wenn es so einen Aufruf hätte geben sollen (das können wir ja mal für einen Moment offen lassen), dann gehört dazu eine OBJEKTIVE und einheitliche Beschreibung was vorgefallen ist. Nicht mal Version eins, mal Version zwei, zwischendrin noch Monster usw. usw.

    Und wäre der Suchaufruf von der Polizei gestartet worden, dann hätte das definitiv anders ausgesehen.

    Genau das würde für mich in eine allgemeine Diskussion gehören: Wäre es nicht sinnvoller, dass Suchaufrufe prinzipiell von der Polizei gemacht werden?

    Denn, als Opfer kann ich doch gar nicht objektiv bleiben - ich bin nun mal betroffen. Daher ist es für mich auch völlig nachvollziehbar, dass die Besitzer den Täter als Monster und sonstwas bezeichnen, würd ich doch auch, wärs mein Hund gewesen. Ob das nun öffentlich sein muss...

    Zitat

    Ich hoffe du verstehst was ich meine- aber für mich hat das Dimensionen der Selbstjustiz. Übrigens wurden die Aufrufe scheinbar gestartet, BEVOR eine Anzeige bei der Polizei gemacht wurde.

    Das wusst ich nicht und ist mir wiederrum gar nicht verständlich. Mein erster Weg wäre zur Polizei gewesen.

  • Es stand und steht dem Jogger auch frei, sich zu äußern, richtig zu stellen, den Sachverhalt aus seiner Sicht zu schildern.

  • Rocksbelli, da stimme ich dir vollkommen zu :smile:

    Nur bin ich eben der Meinung, dass es schon starke Tendenzen zur Selbstjustiz hat, dass ich genauso denken (und schreiben) würde, wenn ich betroffen wäre ist denke ich klar. Dennoch gehört so etwas eben NICHT in die Öffentlichkeit (in der Form)

    In dem Artikel steht drin:

    'Heute werden Tamara und Sascha den brutalen Vorfall bei der Polizei zur Anzeige bringen - in der Hoffnung, dass der brutale Täter ermittelt werden kann.'

    Quelle: http://www.fnp.de/rhein-main/fra…t;art675,525318

    Woraus ich folgere, dass sie zuerst an die Öffentlichkeit gegangen sind und danach zur Polizei. Ich denke mit der Polizei zusammen hätte sich auch ein objektiver Suchaufruf machen lassen können.

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