Erziehung durch positive Verstärkung
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Hallo,
mich würde es mal interessieren, ob ihr glaubt das man einen Hund rein durch positive Verstärkung erziehen kann.
Sprich statt ein klares "nein" lieber Alternativen bieten.
Ich denke, dass man sicherlich bei einigen Hunden sehr weit damit kommt. Aber bei anderen denke ich, ist ein klares "nein" erfolgreicher ist.
LG und ich freue mich auf eure Antworten
- Vor einem Moment
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Hi,
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oh sorry, hatte wohl den falschen Suchbegriff, vielen Dank
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Ich glaube, viele Hundehalter stellen sich unter einer Hundeerziehung mit "positiver Verstärkung" immer noch vor, dass diese Hunde keine Regeln kennen, antiautoritär erzogen werden, alles dürfen und mit Leckerchen vollgestopft werden....
Ich erziehe meine germanische Bärenhündin mit positiver Verstärkung, aber was das Wort "NEIN" bedeutet, das weiss sie genau!
Zum besseren Verständnis, hier mal ein Beispiel: Mein Abendessen steht auf dem Wohnzimmertisch und Lottchen würde das jetzt gerne als kleine Zwischenmahlzeit einsaugen. Sie steht vor dem Tisch und der "Rüssel" wird schon ganz lang in Richtung Teller. Wenn ich jetzt "nein" sage, dann dreht sie sich um, kommt zu mir oder setzt sich hin. Dieses "Ersatzverhalten" belohne ich dann. Mittlerweile weiss sie genau, dass mein Essen tabu ist - es sei denn, ich gebe ihr freiwillig was ab. Bei mir steht abends auf dem Sofa oft eine Schale mit Süssigkeiten undr Nüssen herum, auch wenn ich den Raum verlasse, um z.B. in die Badewanne zu gehen. Obwohl meine beiden Hunde noch nie dafür bestraft wurden, wenn sie mir etwas gemopst haben, fehlt heute nicht ein Nüsschen, wenn ich wieder ins Wohnzimmer komme...Auch das Kommando "Warte" gibt es bei uns - ist gut für die Frustationstoleranz, oder das "Ende", damit signalisiere ich, dass ein Spiel von meiner Seite aus beendet ist.
Auch "positiv verstärkte" Hunde können das ganz normale "Hundeplatztraining" durchführen, Sitz,Platz,Bleib und Komm werden gerne und entspannt befolgt, wohingegen andere Hunde, die bei uns auf dem Platz noch mit Leinenruck und Anschreien gedrillt werden, die Kommandos auch ausführen, aber eben nur mit halb so viel Spass wie mein Lottchen und mit einem "Stressgesicht"...Übrigens haben auch die brüllenden Hundehalter ein Stressgesicht!!!
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Danke für deine Antwort.
Ich trainiere mit meiner Trainerin mit positiver Verstärkung und da gibt es eben kein "nein" und ich habe das Gefühl, dass es bei meinem Welpen durchaus mal nötig wäre ein strenges "nein" verlauten zu lassen.
Z. B. Lilly will will nach mir schnappen und ich würde dann halt auch mal "nein" sagen und meine Trainerin sagt eben ich soll ihr alternativen bieten z. B. dummy oder so.
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Mein Hund lässt sich nicht rein über positive Verstärkung erziehen. Der braucht ein klares nein. Ich frag mich eh, warum viele so ein Geschiss darum machen. Ein Kind erziehst man auch nicht mit Süßigkeiten. Und Frust muss man auch mal aushalten. Ich kann mich jahrelang totklickern oder dergleichen. Bin nun einen anderen Weg gegangen und bin in 4 Wochen einen Riesen Schritt weiter mit meinem Hund. Er hat nunmehr Freiheiten denn je.
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klare Regeln und Grenzen sollten natürlich gestellt werden ebenso auch konsequent sein, sonst geht nichts!
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Zitat
Ich glaube, viele Hundehalter stellen sich unter einer Hundeerziehung mit "positiver Verstärkung" immer noch vor, dass diese Hunde keine Regeln kennen, antiautoritär erzogen werden, alles dürfen und mit Leckerchen vollgestopft werden....
Ich erziehe meine germanische Bärenhündin mit positiver Verstärkung, aber was das Wort "NEIN" bedeutet, das weiss sie genau!
Zum besseren Verständnis, hier mal ein Beispiel: Mein Abendessen steht auf dem Wohnzimmertisch und Lottchen würde das jetzt gerne als kleine Zwischenmahlzeit einsaugen. Sie steht vor dem Tisch und der "Rüssel" wird schon ganz lang in Richtung Teller. Wenn ich jetzt "nein" sage, dann dreht sie sich um, kommt zu mir oder setzt sich hin. Dieses "Ersatzverhalten" belohne ich dann. Mittlerweile weiss sie genau, dass mein Essen tabu ist - es sei denn, ich gebe ihr freiwillig was ab. Bei mir steht abends auf dem Sofa oft eine Schale mit Süssigkeiten undr Nüssen herum, auch wenn ich den Raum verlasse, um z.B. in die Badewanne zu gehen. Obwohl meine beiden Hunde noch nie dafür bestraft wurden, wenn sie mir etwas gemopst haben, fehlt heute nicht ein Nüsschen, wenn ich wieder ins Wohnzimmer komme...Auch das Kommando "Warte" gibt es bei uns - ist gut für die Frustationstoleranz, oder das "Ende", damit signalisiere ich, dass ein Spiel von meiner Seite aus beendet ist.
Auch "positiv verstärkte" Hunde können das ganz normale "Hundeplatztraining" durchführen, Sitz,Platz,Bleib und Komm werden gerne und entspannt befolgt, wohingegen andere Hunde, die bei uns auf dem Platz noch mit Leinenruck und Anschreien gedrillt werden, die Kommandos auch ausführen, aber eben nur mit halb so viel Spass wie mein Lottchen und mit einem "Stressgesicht"...Übrigens haben auch die brüllenden Hundehalter ein Stressgesicht!!!
1000% meine Meinung und meine Art mit meiner Podenco Hündin zu arbeiten & das klappt ohne Probleme.
Mit Schreien, Druck & Rucken würde ich niemals bei meiner Hündin weiterkommen, sie würde jegliches Vertrauen zu mir verlieren und wahrscheinlich nur noch aus Angst das machen was ich erwarte, Spaß wäre da auf keiner Seite mehr vorhanden. -
@ SweetEmma aber gibt es zwischen rein positiver Verstärkung und Gewalt (schreien usw. ist für mich nichts anderes) nicht noch ein Zwischending?
- Vor einem Moment
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