Erziehung durch positive Verstärkung
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Und andere bauen kein Abbruchsignal auf, deren Hunde wissen schon so, was nein bedeutet?
Es ist alles Konditionierung, aber wenn ich meinem Hund ins Fell packe, und nein sage dann weiß der, jetzt hängt der Haussegen schief und er hat Mist gebaut, aber das musste er auch erst lernen...
Und ich liebe es, den Hund für das richtige zu loben, aber wenn ich sehe, dass mein Hund sich beim Clickern von Tricks beinahe einmacht, weil er so aufgeregt ist und nur am Sabbern und Gähnen und beschwichtigen ist, weil er überhaupt nicht weiß, was ich gerade will (ich mache das nur für Tricks) dann weiß ich, dem ist besser geholfen mit nem deftigen Nein wenn er Mist baut und Lob, wenn er was toll macht.
Dann wird mir 2m ins Gesicht gesprungen und die Welt ist wieder in ordnung, der hasst mich nicht für ein Nein, aber ne halbe Stunde rumprobieren, was ich jetzt will, macht ihn fertig. - Vor einem Moment
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Zitat
Und andere bauen kein Abbruchsignal auf, deren Hunde wissen schon so, was nein bedeutet?
Es ist alles Konditionierung, aber wenn ich meinem Hund ins Fell packe, und nein sage dann weiß der, jetzt hängt der Haussegen schief und er hat Mist gebaut, aber das musste er auch erst lernen...
{...}Nein, ich hab nirgendwo behauptet, andere müssten oder würden das nicht lernen. Wo steht denn das?
Im Prinzip meinen wir das Gleiche: Der Hund muss es lernen, sonst hat er keine Chance, verlässlich auch das gewünschte Verhalten zu zeigen.
Es macht für mich dabei einen Unterschied, ob ein Hund ein Kommando beherrscht und ich bei Nichtbefolgen deutlicher (in meinem Fall "verhindernd") eingreifen muss oder ob ein Hund es nicht kennt.
Einen Hund im Fell zu packen, der nicht weiss, was er grad falsch macht, wenn keine Notsituation vorliegt, halte ich für übertrieben.
Z. B. glaube ich nicht, dass ein grad eingezogener Welpe oder Strassenhund weiss, dass Frauchens Essen nicht beschnüffelt oder gefressen werden darf. Das ist für den Hund wahrscheinlich so normal wie Pinkeln. Bei 'nem unerzogenen Hund ist doch das meiste einfach nur Management, bis die ersten Kommandos und Regeln sitzen. -
Er lernt doch aber dann durch das Wegnehmen und Nein sagen, was nein bedeutet. Warum soll ich erst 10 Wochen lang das Essen unerreichbar wegstellen, wenn er es gleich lernen kann? (mal vorausgesetzt er ist nicht gestresst oder mega ängstlich).
Und ich kenne glaube ich niemanden der schon beim Aufbau von z.b Bleib oder so straft, man sichert ab mit der Leine oder man ignoriert Fehlverhalten.
Aber wenn mein Hund weiß, bleib ist bleib und er entscheidet sich doch abzudüsen, dann knn ich ihn daran auch hindern indem ich ihn kurz am Fell packe und erinnere, dass bleib immer noch bleib ist. Kommt auch wieder auf die Situation an, wenn z.b ein Fremdhund vorbeikommt und wir das noch nie hatten, ist das wieder was anderes. -
Zitat
Aber wenn mein Hund weiß, bleib ist bleib und er entscheidet sich doch abzudüsen, dann knn ich ihn daran auch hindern indem ich ihn kurz am Fell packe und erinnere, dass bleib immer noch bleib ist. Kommt auch wieder auf die Situation an, wenn z.b ein Fremdhund vorbeikommt und wir das noch nie hatten, ist das wieder was anderes.
Sagmal Nightstalcer du tauchst in jedem Thread bei dem es um Strafe und Positive Verstärkung auf und vertrittst "Schäferhundehalteransichten" (um mal jetzt alle über einen Kamm zu scheren
). Wird dir nicht irgendwann mal langweilig? Wann tauchst du mal nicht in einem Thread zum Thema auf und propagierst deine Ansichten?
Ich meine klar das Forum ist frei nutzbar und jeder kann überall seinen Erguss einbringen aber bei dir fällt es mir auf dass du ständig Zuckerbrot und Peitsche propagierst. Was willst du damit erreichen? Es wird sicher immer Leute wie mich geben die die Zuckerbrot und Peitsche Erziehung blöd finden und ungeeignet für Hundeerziehung und dafür auch gute Gründe haben die nicht wegzudiskutieren sind.
*gruml*PS: jaja ich weiß ich kann dich auch ignorieren ... mach ich auch größtenteils

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Zitat
Ich meine klar das Forum ist frei nutzbar und jeder kann überall seinen Erguss einbringen aber bei dir fällt es mir auf dass du ständig Zuckerbrot und Peitsche propagierst.
Was hat das bei einen Griff ins Fell, um dem Hund zu verdeutlichen das bleib, bleib heisst, mit Zuckerbrot und Peitsche zu tun? In der Natur sagt der Rudelführer auch nicht:"Lass das und es gibt ein lecker Schnitzel." Hunde verstehen nun mal unsere Sprache nicht.
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Zitat
mit Zuckerbrot und Peitsche zu tun? In der Natur sagt der Rudelführer auch nicht:"Lass das und es gibt ein lecker Schnitzel." Hunde verstehen nun mal unsere Sprache nicht.
Warst du schon mal "In der Natur" dabei? Bei Hunden? Bei einem Hunderudel? Bei einem Wolfsrudel? Ich jedenfalls nicht. Wenn der Hund es nicht kann dann greift man nicht ins Fell sondern gesteht sich ein, dass man noch nicht richtig geübt hat bzw zu viel auf einmal gefordert hat und der Hund die Aktion in der Reizlage nicht beherrscht. So ist nämlich die Realität und nix mit Alpha und Chef und Fell greifen - der Hundehalter ist da immer selbst Schuld.
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Gegenfrage Honig, warum willst du immer alle davon überzeugen, dass nur positiv das einzig richtige ist und alle anderen ja eh nur dumm und zu unfähig sind, es dem Hund auch nett beizubringen?
Ich versuche hier keinen zu überzeugen, ich habe aber mit meinem Hund von Hardliner bis hin zum Wattebauschwerfern so ziemlich alles durch und seitdem ich endlich mal aufgehört habe, mich und ihn in ein Schema zu pressen funktioniert es gut, eben mit einer Mischung aus Loben wenn was klasse ist, ignorieren wenn was schief läuft, aber auch strafen wenn er Mist baut und auch etwas wegnehmen, sobald er es richtig macht.
Also einmal quer durch die Bank der Lerngesetze.Und sorry, aber in der Realität ist es schlichtweg nicht möglich, dass alles immer auf dem Lernstand des Hundes ist und wenn man selber 3 Jahre lang Zeit hat, bis der Hund nicht mehr tillend an nem anderen vorbeigeht, bitte schön.
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...Sie würden unsere Sprache viel besser verstehen, wenn wir sie sinnvoller und durchdachter einsetzen würden...
Da wir Menschen aber weder unsere Sprache, noch die dazugehörende Körpersprache im Griff haben, denken wir oft, der Hund versteht uns nicht...
Immer wieder gern von mir genommenes Beispiel: Der Hund kommt nicht, wenn "Mama" ruft:
-Mamma brüllt harsch: Lupo komm....
Ihr Blick wird starr auf den Hund fixiert, der Oberkörper nach vorne gebeugt...
Und was macht der furchtbar unerzogene Hund??? Lupo läuft in Richtung "Mama", das Kommando "Hier" kennt er ja gut, sieht dann aber auf halbem Wege, dass "Mamas" Körpersprache ihm ganz klar signalisiert: Komm bloss nicht näher und läuft dann lieber im Bogen um die verdutzte Mama herum...Da frage ich mich doch ernsthaft, wer hat denn da mal wieder ein Kommunikationsproblem, der Hund mit Sicherheit nicht!
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Zitat
Gegenfrage Honig, warum willst du immer alle davon überzeugen, dass nur positiv das einzig richtige ist und alle anderen ja eh nur dumm und zu unfähig sind, es dem Hund auch nett beizubringen?
Es geht hier nicht um mich und ich frage mich gerade wie du darauf kommst ich würde das tu was du gerade schriebst.Zitat
Ich versuche hier keinen zu überzeugen, ich habe aber mit meinem Hund von Hardliner bis hin zum Wattebauschwerfern so ziemlich alles durch und seitdem ich endlich mal aufgehört habe, mich und ihn in ein Schema zu pressen funktioniert es gut, eben mit einer Mischung aus Loben wenn was klasse ist, ignorieren wenn was schief läuft, aber auch strafen wenn er Mist baut und auch etwas wegnehmen, sobald er es richtig macht.
Also einmal quer durch die Bank der Lerngesetze.
Mag sein das das jetzt dein Weg ist. Das heißt nicht das er richtig ist. Es geht nicht um Schemen und irgendwelche Ideologien sondern es geht darum, was in dem Hund vor geht. Mist bauen können Kinder aber Hunde nicht weil es ihnen geistig gar nicht möglich ist. Was Hunde aber können ist, in einer Situation falsch zu reagieren und genau hier ist der Knackpunkt. Das muss man einsehen weil man dann einsieht, das wenn der Hund nicht das macht was man will man selbst Schuld ist.Zitat
Und sorry, aber in der Realität ist es schlichtweg nicht möglich, dass alles immer auf dem Lernstand des Hundes ist und wenn man selber 3 Jahre lang Zeit hat, bis der Hund nicht mehr tillend an nem anderen vorbeigeht, bitte schön.
Hier ist wohl des Pudels Kern - aktiv Strafen und einschüchtern um mal den Lernprozess vermeintlich abzukürzen. Wers mag - dem Hund und dem Lernprozess tut das nicht gut. -
Und genau deshalb macht Diskutieren so viel Spaß... weil man unterschwellig Vorwürfe reingedrückt bekommt, wenn mans anders macht - wo genau akzeptierst du jetzt bitte schön andere Wege als den deinen?
Ich habe bei einer Trainerin rübergeschaut bzw. selber einen Termin gehabt, die sehr viel über positive Bestärkung und ignoranz regelt und ich bin bei ihr beeindruckt, wie sie das macht. Sie kann das auch, aber ich bin ein komplett anderer Mensch und mir liegt es nicht, so zu arbeiten.
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