Mr. "ich-hör-dich-nicht"
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Tierli -
10. Mai 2013 um 10:41
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Scheint doch ne ganz gute Basis zu sein!
Ich würde die Pfeife aber erstmal drinnen konditionieren und den Hund denken lassen, dass Weihnachten, Ostern und Geburtstag ist. Dann ist natürlich wichtig, draußn nur zu pfeifen, wenn Hundi im Leerlauf ist, aber das machste ja :).
Hast du ein krasses high-quality Leckerchen? Eine außergewöhnliche Belohnung?
Im Ernstfall muss der Hund nämlich wissen, dass das, was nach dem Pfiff kommt, besser ist, als das, was ihn aktuell interessiert.
Hatte mal mit ner anderen Pfeife begonnen, die ersten paar Male wars gut, aber danach wurde sie total uninteressant, weil die Belohnung nicht gut genug war
Seine absolute Belohnung ist sein rohes Fleisch, davon bekommt er am Tag den halben Tagesbedarf und in der Wohnung langweiliges Trockenfutter (auch halben Tagesbedarf)
Das Fleisch bekommt er nur beim Gassi gehen,
er liebt er sogar mehr als Leberwurst
Ich denke mal nicht, dass es an der Belohnung lag/liegt,
sondern eher an meiner Rufweise. Mit der Pfeife hat es ja wieder so funktioniert,
wie gewünscht ;-)
Aber ich werde wohl die Fleischsorten öfters wechseln,
sonst wird das ja auch langweilig.
Naja, von zu viel Huhn bekommt er Blähungen, Rind ist gut-aber Pute der absolute Favorit für ihn
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Das kriegt ihr sicherlich hin! Ich hab mitbekommen, dass es noch mehr anspornt, viele kurze Pfiffe von sich zu geben! So bleibt der Fokus auch bei mir und selbst wenn ein anderer Hund im Weg ist, kommt meiner zielstrebig zu mir, wenn ich so pfeife.
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Zitat
Du könntest auch mal versuchen, es umgekehrt anzugehen. Weniger Kommandos üben, dafür schweigend laufen. Mal eine ganze Runde nur den Mund halten, dafür aber jede Kontaktaufnahme seinerseits belohnen. Arbeiten über Körpersprache.
Sowas kann man nur in sehr reizarmen Umgebungen machen, aber ich finde solche schweigenden Spaziergänge immer wieder total interessant und aufschlussreich. Naja, und du solltest keine deiner Standardrunden gehen, sondern für ihn unvorhersehbar.
Ich habe es auch mal ausprobiert, auch Daheim.
Daheim war es echt schwer, wobei er sitz und platz als Handzeichen kennt.
Aber in manchen Situationen wusste ich mich überhaupt nicht körperlich auszudrucken,
wobei es ja ansonsten im Unterbewusstsein geht.Auf der Wiese ist es da schwierig, da ich nur auf 3 gehen kann/darf.
Die eine ist zwar eingezäunt, aber nicht gerade groß.
Die 2 großen Wiesen sind nicht eingezäunt, aber da ist auch die Ablenkung um einiges höher. -
Ich finde zwar die Körperausdrucksweise auch sehr spannend, aber dafür rede ich zu viel
Aber ich denke auch, dass wenn ich nicht mehr so oft mir ihm rede,
bzw. nichts Unnötiges, dann wird er viel mehr auf mich, bzw. meinem Körper achten.
Immerhin hört man mich nicht.Aber das werde ich Draußen zumindest umsetzen.
Außer das "los"-das bleibt
Dann bin ich gespannt, wie Jack dann reagiert-ich werde berichten ;-) -
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Ich habe es auch mal ausprobiert, auch Daheim.
Daheim war es echt schwer, wobei er sitz und platz als Handzeichen kennt.
Aber in manchen Situationen wusste ich mich überhaupt nicht körperlich auszudrucken,
wobei es ja ansonsten im Unterbewusstsein geht.Vielleicht liegt darin auch das Problem beim Rückruf. Möglicherweise drückt ja deine Körpersprache nicht das aus, was deine Stimme vermitteln will.
Ich musste selbst mal genau daran arbeiten. Das ist echt schwer, weil man sich ja auch selbst nicht sehen kann. Und dann ist da auch immer die Frage: Wie muss es richtig denn aussehen?? Ich hab dazu mal in einem Vortrag von einem Hundetrainer, der auf sprachfreie Kommunikation setzt, sehr viel gelernt. Danach fiel mir die Umsetzung ja so viel einfacher und es hat uns richtig viel gebracht. Ich mache immer noch das meiste über verbale Kommandos, aber seit ich es besser mit der Körpersprache koordinieren kann ist vieles so einfach geworden.
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Vielleicht liegt darin auch das Problem beim Rückruf. Möglicherweise drückt ja deine Körpersprache nicht das aus, was deine Stimme vermitteln will.
Ja, das denke ich auch.
Ich habe es zwar schon mal vor einem Spiegel versucht, aber draußen ist es dann doch wieder ganz anders. -
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Du könntest auch mal versuchen, es umgekehrt anzugehen. Weniger Kommandos üben, dafür schweigend laufen. Mal eine ganze Runde nur den Mund halten, dafür aber jede Kontaktaufnahme seinerseits belohnen. Arbeiten über Körpersprache.
Sowas kann man nur in sehr reizarmen Umgebungen machen, aber ich finde solche schweigenden Spaziergänge immer wieder total interessant und aufschlussreich. Naja, und du solltest keine deiner Standardrunden gehen, sondern für ihn unvorhersehbar.
Und wie macht man das mit 2 Junghunden die kaum auf einen achten?
Sie kommen zwar ab und zu und werden von mir belohnt, meist mit einem ruhigen "Fein" und Streicheln, aber auch mit kleinen Leckerlies dies drinnen nie gibt, was sie auch alles sehr gerne haben. Aber aktiv auf mich achten ist ihnen einfach nicht möglich, fürchte ich.
Selbst verstecken bringt nichts, der Moment ist dann zwar Panik pur, aber es haftet nicht im Hundehirn.Grade in komplett neuen Gebieten sind sie vollauf damit beschäftigt zu schnuppern, zu gucken und zu spielen, wenn ich da nicht rufe und mich total zum Affen mache (hüpfend und beide Arme überm Kopf schwenkend "Huhuuuuuu! Hier bin ich!!" schreien) kriegen sie nicht mit wenn ich weitergehe.
Unterlasse ich das verfallen sie in Panik sobald sie mich nicht mehr sehen oder aber, wenn sie nen anderen Hund sehen, rennen dahin und gehen damit weiter. -
Separat trainieren!
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Zitat
Separat trainieren!
Bringt nix. Arren ist nicht fähig auf mich zu achten, egal ob allein oder zu zweit. Der wußte auch nie was der Folgetrieb ist, der ist schon mit 8 Wochen losgezogen "Ich guck mir die Welt an"...
Ist Frauchen weg schiebt er Panik ohne Ende, aber es bleibt halt nix drin davon in seinem Hirn. Und für ihn ist alles toll, Gras, Blumen, Wind, Schmetterlinge, eine Fliege... Allem wird freudig nachgegangen, der steigt auch in fremde Autos oder geht mit Fremden mit weil "Alles ist soooo toll".
Er ist sozusagen ein Blümchen auf Pfoten. Schwer zu erklären, den muss man echt erlebt haben...
(Es gibt ein paar Leute die meinen er wär garkein Hund. Ich fürchte langsam sie haben recht)Hamilton ist ohne Arren erst recht ne Zicke und bei anderen Hunden dann auch schisserig. Da klebt er dann nur bei mir weil "es könnte ja ein böser böser Hund mich angucken dann muss ich sofort Frauchen auf den Arm klettern", aber auch nur deswegen.
Schaffe ich es ihn zu motivieren das er mal weiter weg geht und er taut auf habe ich mit ihm das gleiche als wenn sie zu zweit sind, ihm bin ich dann einfach ziemlich egal.
Renne ich weg lacht er mich eher aus, er ist ja eh schneller als ich und hüpft dann um mich rum, nur um wieder abzudüsen.Wie also kriege ich ihre Aufmerksamkeit?
(Generell sind unsere Gassigänge eher still, ab und zu rufe ich sie um zu loben und sie wieder freizugeben. Es klappt ja auch, jedenfalls in 70 - 80% der Fälle... Das ist nur viel zu wenig) -
Wie alt sind die denn eigentlich?
(edit: Hab gerade gesehen: Einer ein gutes Jahr und einer ein dreiviertel Jahr)
Bei zweien würde ich auch erstmal sagen: Getrennt üben. Aber dann sind sie im Doppelpack trotzdem unausstehlich, das kann ich mir gut vorstellen

Ich würde einen an die Schleppleine nehmen, die anderen frei lassen. Immer abwechselnd. Dann kann man gut eingreifen, auch ohne die Stimme zu gebrauchen. Oder eben mit Stimme. Aber zwei freilaufende junge Hüpfer... Ja, die können einen so richtig auf die Palme bringen.Ich denke, wenn man da sprachfrei arbeiten möchte, braucht man eine konkrete Anleitung von einem darin geschulten Hundetrainer. Ich hab das alles auch erst richtig umsetzen können, nachdem ich stundenlang einen Vortrag mit entsprechenden "so isses falsch - so isses richtig" Videos gesehen habe und mich in vielen Dingen wiedergefunden habe, Fragen gestellt und beantwortet wurden.
Und es braucht eben Zeit, ganz egal ob mit Stimme oder ohne. Und gerade, wenn sihc zwei gegenseitig huchpushen: Zeit und Geduld und den längeren Atem.
Und ich finde ja auch 70-80% bei jungen Hunden schon ganz okay. Gerade im Doppelpack ist das schon eine Leistung.
(Und am Abend eine Tafel Schokolade und eine gute Flasche Wein...
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