was sollen wir nur mit ihr machen?!?

  • Wieso lasst ihr sie nicht einfach Sitz machen (oder was auch immer) und stellt den Napf hin. Dann gibts ein Freigabekommando und der Hund darf fressen. Alleine.
    Nach der Freigabe ignoriert ihr sie erstmal und beschäftigt euch mit irgendetwas anderem - zur Not Zeitung lesen. Nach 15 Minuten nehmt ihr den Napf kommentarlos (!) wieder weg und stellt ihn zur nächsten Fütterung genauso wieder hin.
    Mag sein, dass sie anfangs verwirrt ist und nichts frisst, aber mit der Zeit werdet ihr und sie merken, dass sie das auch alleine kann.


    Vielleicht ist die Geschichte ja etwas weit hergeholt als Vergleich, aber vielleicht hilfts ja ein bisschen :smile:
    Als ich im Kindergarten war, habe ich auch nur sehr wenig gegessen - nichts war gut genug. Eine der Köchinnen dort, hat dann immer gemeint, sie müsse mich füttern. Also Löffel schön mit Essen gefüllt und dann vor meinen Mund. Na, glaubst du ich hab da gegessen? Ich hab das Essen erst recht verweigert! Und letztlich noch weniger dort gegessen, außer es gab meine Lieblingsgerichte.
    Nun ist dein Hund, aber kein Mensch und hält es aus, wenn er mal ein paar Tage nichts frisst. Sie steht doch nicht kurz vorm Hungertod oder?
    Dann gibt es eben in der Zeit, wo sie ihr Futter nicht anrührt, gar nichts anderes mehr - auch keine Leckerli. Man kann auch mit Spielen belohnen ;)

    Wenn sie mal ne Weile normal frisst, spricht ja auch nichts mehr dagegen, das Futter wieder etwas mit Resten von euch aufzupeppen.

  • Kommt mir bekannt vor....

    Ich hab zwei Chihuahuas und mein Ersthund-Chi ist voll das Terroristentierchen beim füttern - oder wäre es gerne!

    Sie frisst auch nicht gescheit, mal einen Tag gar nix, mal einen Tag wird der Napf extra ausgeleckt... Ich war mit ihr bei der Tierärztin, die selbst auch Chihuahuas hat und somit mein "leiden" verstanden hat. Nachdem gesundheitlich alles okay war kam von ihr der Satz: Es ist noch kein gesunder Hund vorm Napf verhungert....

    Bei uns ist es jetzt so: Es gibt abends Futter ( Orijien Trockenfutter, Getreidefrei ), das wird bei beiden ins Körbchen gestellt und dann haben sie 10 Minuten Zeit. Wer bis dahin nix gefuttert hat - Pech gehabt. ( Da hier weitere 5 Endabnehmer in Form von Katze hocken, wird im Körbchen gefüttert :roll: ) Wenn sie alles frisst, gibt es auch Kauartikel tagsüber. Wenn sie meint, 2 Tage nix fressen zu müssen gibt es keinerlei Kauartikel tagsüber mehr. Leckerlis sind generell schnödes Trockenfutter - genau das gleiche, wie im Napf - zu blöd aber auch :lol:

    Anfangs saß Madam immer da, neeee - fress ich nicht! Auf das Spiel, ich will was anderes habe ich mich nie eingelassen, dazu bin ich zu lange Katzenhalter :hust: Nach spätestens zwei Tagen hat die Madam so Kohldampf, das auch das widerliche Trockenfutter runtergewürgt wird und der Napf am besten gleich mit. Ich habe hier auch einen Thread gestartet gehabt, mit der Frage wie ich mich am besten verhalte. Yuki kommt aus schlechter Haltung und ich war mir nicht sicher, ob man so rigeros verfahren kann. Kann man!

    Wenn Madam innerhalb von 10 Min nichts frisst, ist der Napf weg. Ich bewege mich beim füttern frei in der Wohnung, habe nur im Augenwinkel meine Katzen im Auge. Wenn die 10 Minuten um sind, kommt der Napf weg - auch wenn sie noch frisst! Mittlerweile hat sie auch das kapiert und liegt nicht erst 8 Minuten zitternd neben dem Napf - sie haut rein, der Napf steht ja nicht ewig da ;)

    Also:

    1. Sich für ein / max. zwei Futtersorten entscheiden! Ich füttere den Katzen morgens TroFu abends NaFu
    ( Hunde bekommen nur TroFu)

    2. Es gibt erstmal NICHTS anderes! Als Leckerli halt das TroFu

    3. Napf steht 10 Min da - danach ist er wech und kommt erst zur nächsten Fütterung wieder...

    4. Es ist Dir egal, ob der Hund was frisst oder nicht - ja, das ist ab sofort Deine Einstellung ;)

    Und weißt Du was? Seitdem das wirklich meine Einstellung ist und ich mich innerlich drüber aufrege oder Sorgen mache, dass sie nix gefressen hat - seitdem habe ich keinen Streß mehr und der Hund auch nicht!

  • Zur Futterproblematik wurden Dir schon viele tolle Tipps gegeben, ich schließe mich an :D


    Wegen Baden: Bitte nicht so oft baden, das ist gar nicht gut für Haut und Fell!

    Wenn Du Pech hast, werden die Haare immer schneller strähnig und unansehnlich, je öfter ihr sie badet... :/


    Jala wurde in den 3,5 Jahren wo sie bei mir ist, genau 0 mal gebadet - allenfalls wenn nötig, mit trockenem Handtuch getrocknete Sandspuren abgerubbelt oder mal schlammige Füsschen mit etwas Wasser (ohne Zusätze!) abgespült.

    Auch unsere Langhaardackeldame, die täglich mit im Stall war, bekam maximal mit klarem Wasser Bauch und Pfoten abgewaschen...


    Der spanische Mix meiner Tante hat sehr feine Haare, sie muss tatsächlich ab und an mal gebadet werden, da die Haare sonst verfilzen.
    Jedoch sicher nicht alle 2-3 Wochen, sondern ca. alle 3 Monate!
    Und dann spezielles Hundeshampoo und nur ganz wenig davon verwendet.

  • Zitat

    Ich kann und will hier keine Tipps geben, weil ich den Hund und sein Umfeld nicht kenne. Aber es sind auch ein paar gute Tipps gekommen, die man auch umsetzen könnte, wenn`s denn passt.

    musst du auch nicht unbedingt, das bleibt jedem selbst überlassen.

    wir sind dabei die Tipps umzusetzen, nur das geht nicht auf die Schnelle....

    @ Escha: Jeder hat da so seine Ansichten. Wir baden sie wann wir meinen und mit Zusatz steht woanders.
    Meine Schwägerin badet ihren Hund fast jede Woche, da ihr das Fell zu sehr stinkt und das ist ja bei uns nicht der Fall, wir machen das teilweise auch wegen dem verfilzen, denn sie hatte hinten schon genug davon...

  • Hi Sandy, ich denke auch nicht das dir hier irgendjemand was Böses will, es sind alles ernst gemeinte und wie ich denke auch sehr vernünftige und hilfreiche Tipps.
    Ich glaube du willst dir nicht wirklich eingestehen, dass du sie eben wie ein Baby behandelst und versuchst dann für deine eigenen Aussagen wieder Rechtfertigungen und Erklärungen zu finden.. Ich verstehe das du sehr an dem Hund hängst und nur das Beste für sie willst, aber das Beste ist es den Hund einfach Hund sein zu lassen und das ganze Trara um sie einfach mal sein zu lassen.
    Nehm die die Tipps einfach mal zu Herzen und versuch sie umzusetzen auch wenns schwer fällt, dein Hund wird es dir danken und ich denke das mit dem Essverhalten regelt sich dann von ganz allein. Auch ein Hund braucht seinen Freiraum und will nicht eingeengt werden. Bademantel braucht sie in der Wohnung nicht und ich kenne keinen Hund der nach dem Essen erstmal gebadet werden muss... Das scheint sie ja auch nicht so toll zu finden, wenn sie sich danach erstmal beruhigen muss, ob das dann so eine Hilfe ist weiß ich nicht :???:

    Du musst natürlich mit dir selbst ausmachen wie du sie erziehen und behandeln möchtest, aber ich denke das die Tipps dir vieles leichter machen würden und dem Hund sowieso. ;)

  • Zitat

    musst du auch nicht unbedingt, das bleibt jedem selbst überlassen.

    wir sind dabei die Tipps umzusetzen, nur das geht nicht auf die Schnelle....
    [...]

    Na das hoffe ich doch! ;)
    Das war auch nicht anklagend gemeint, eher so, dass ich mir nicht recht zutraue Tipps zu geben, da ich nicht sehen kann, was bei Euch wirklich passiert.

  • Zitat

    [

    @ Escha: Jeder hat da so seine Ansichten. Wir baden sie wann wir meinen und mit Zusatz steht woanders.
    Meine Schwägerin badet ihren Hund fast jede Woche, da ihr das Fell zu sehr stinkt und das ist ja bei uns nicht der Fall, wir machen das teilweise auch wegen dem verfilzen, denn sie hatte hinten schon genug davon...


    Wollte es Dir nur mal gesagt haben, das es eben NICHT gut ist für Haut und Fell..... ob Du das umsetzt, ist Deine Sache :smile: .
    Nur nicht das Du bzw. Deine Jacky irgendwann mal diesbezügliche Probleme bekommt... :roll:


    (Stinkendes Fell bekommt man wohl nicht durch zu häufiges Baden weg, sondern sollte mal nach der Ursache forschen ;) )

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