Hecheln, viel trinken, Gewichtszunahme

  • Hallo Foris.

    Es geht um die Omi. Ich bin ein wenig ratlos.
    Das letzte Mal bei der TÄ wurde sie geröntgt. Lunge sowie Herz waren unauffällig, ebenso wie großes Blutbild und Urintest. Beim Abhören gab es ganz leichte Nebengeräusche. Das vorab.

    Sie trinkt ziemlich viel, pieselt demnach auch recht viel. Sie bekommt gegen ihre Inkontinenz Caniphedrin, 2 Tabletten pro Tag.
    Dazu kommt, dass sie zugenommen hat, fast 1kg in der letzten Woche. Und das, obwohl sie noch weniger Futter bekommt als zuvor (Umstellung NaFu auf Barf vor 2 Wochen). Noch weniger Futter und der Napf wäre fast leer.
    Sie hustet auch hin und wieder und steht grundlos stark hechelnd vor mir.

    Ich würde fast auf das Herz tippen, würde ein US in Erwägung ziehen. Was meint ihr, weitere Ideen?

    LG

  • Würde auch auf Herz tippen. Evtl eine Herzinsuffizienz. Das Husten würde dazu passen. Dadurch das das Herz nicht mehr richtig arbeitet könnte es zu Wassereinlagerungen kommen. Dadurch Gewichtszunahme. Aber könnte natürlich auch was sein was wächst(und das hoffen wir mal nicht!!!!). Und wir wollen ja auch nicht den Teufel an die Wand malen!!!
    Aber US wäre Super,würde ich machen lassen!

    Gute Besserung an Omi :) wir drücken Daumen und Pfötchen!!!!

  • Mit US meinst Du sicher Ultraschall :-)
    Würde ich auf jeden Fall machen, evtl noch nen EKG.

    Haben die Tabletten gegen die Inkontinenz evtl. Nebenwirkungen ? Bezugnehmend auf das viele trinken und pieseln ?

  • Es könnte auch ein Anzeichen für Diabetes sein. Viel trinken und vor allem die rasche Gewichtszunahme können Hinweise sein. Wenn das Herz auch nicht mehr das Beste ist, können Wassereinlagerungen und Hecheln hinzu kommen.

  • Herzinsuffizienz mit Lungenödemen könnte sein.

    Daher auch die Zunahme, das könnten Wassereinlagerung sein und das Husten erklären.

    Lass das mach Checken, mein Oldi bekommt Diamazon, das hilft gut.

  • :gott: Danke für so viele schnelle Antworten!!

    Ich hoffe, ich erwische alle eure Fragen:

    Ja, mit US meinte ich Ultraschall :) Ich habe gerade die Packungsbeilage vor mir liegen. Hier steht: "Vereinzelt kann es zu erhöhter Pulsfrequenz, ventrikulärer Rhythmusstörung und zentraler Erregung kommen. Diese Symptome verschinden wieder nach Dosisreduktion oder Absetzen des Medikaments."
    Indi bekam erst 2 Tabletten pro Tag, zeigte dieses Verhalten noch nicht. Dann sind wir runter auf eine pro Tag, sie blieb "dicht". In der Zwischenzeit zeigte sie vermehrtes Husten und nahm zu. Da Frauchen ja stockendoof ist hab ich am Samstag morgen ihre Tabletten vergessen (kam von Nachtschicht) und sie quittierte das mittags/nachmittags mit einem komplett nassen Körbchen :verzweifelt: . Also habe ich ihr sofort 2 Tabletten gegeben und bin jetzt vorsichtshalber auch dabei geblieben. Ende der Woche will ich wieder reduzieren auf eine.

    Diabetes wurde das letzte Mal vor 3 Wochen ausgeschlossen. Da trank und pieselte sie schon so viel. Laut TÄ sollen wir das vorerst nur beobachten.

    Kortison hat sie keines bekommen.

    Inkontinent ist sie wohl schon eine ganze Weile :ops: , bemerkt haben wir es vor fast 4 Wochen. Dann zur TÄ und sie bekam die Tabletten, bekommt die also jetzt seit 3 Wochen.

    Beim Röntgen vor 3 Wochen war die Lunge frei, nichts auffälliges zu sehen. Entwickelt sich das so schnell? :fear:


    Mir ist noch was aufgefallen: Sie ist auch extrem verkuschelt zur Zeit. Versucht jede freie Minute gestreichelt zu werden, hat sich heute morgen sogar das erste Mal auf den Rücken gedreht, um sich den Bauch kraulen zu lassen. Das ist auch neu.

  • Einen Herzultraschall würde ich auch machen lassen.

    Ich halte es auch für möglich, dass das Medikament diese Nebenwirkungen macht.
    Man könnte mal versuchen, homöopathisch etwas gegen die Inkontinenz zu geben.

    Außerdem würde ich auch das Cushingsyndrom im Kopf behalten, falls sich nichts anderes findet.

  • Herzultraschall ist notiert. Schauen, ob meine TÄ das machen kann oder ob ich dafür in die TK muss.

    Wäre es wirklich möglich, dass sie als Nebenwirkung so schnell so viel zunimmt :???: ?

    Welche homöopathischen Alternativen gäbe es denn? Ich kenne mich auf diesem Gebiet leider gar nicht aus. Meine T-Physio ist auch THP, weiß die sowas? Dort haben wir morgen nämlich einen neuen Termin, dann frage ich das auf jeden Fall mal nach. Ich freue mich immer, wenn ich auf Chemie verzichten kann.

    Cushing ist im Hinterkopf, danke.

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