ich weiß nicht weiter

  • Dieser Beitrag ist echt genial und trifft wohl auf jeden Welpenbesitzer zu. :gut:

    Ich glaube allerdings, wenn man aus der Welpenzeit raus ist, später dann einen erwachsenen, gut erzogenen Hund seinen Begleiter nennen darf, vergißt man ganz schnell, wie anstrengend doch die Welpenzeit gewesen ist. :hust:

  • Was mit dem Umgang mit einem Welpen wichtig ist- Regeln und Grenzen vermitteln und vor allem authentisch und verständlich sein. Einem überdrehten/ gestressten Welpen- so klingt der Welpe der TS- genug Ruhe im Alltag vermitteln, die er braucht, evtl einen HT kommen lassen, der sich vor Ort ein Bild macht. Denn der kann beeurteilen, woran es hapert und wo genau ein Kommunikationsproblem vorliegt.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Fixieren auf der Seite/runter drücken nur in seltenen Fällen etwas bringt, bei sehr wehrhaften Welpen, die die Tendenz zum Kämpfen haben wird man das Gegenteil von Ruhe erreichen.

    Deshalb würde ich generell zu einem HT raten, da die TS auch stark am zweifeln sind, in ihren Fähigkeiten (zumindest klingt es für mich danach).

  • Nein, die wunderschöne, ich gebe zu, auch anstrengende, Welpenzeit habe ich nicht vergessen.
    Mit Lachen denke ich heute noch daran zurück und genau das fehlt mir in diesem und auch anderen "Welpen-Threads":
    Die positiven und lustigen Äußerungen über die kleinen Schnappis, die Zuneigung und die Gefühle für so ein Hundebaby, die sich entwickelt haben sollten und wenn es nur ein Nebensatz wäre.

    Ich lese lediglich etwa alle 8-10 Tage dieselben Klagen über die "besonders aggressiven" Welpen, ja ist klar, die sind alle komplett anders als "normale" Welpen, deswegen muss man auch ständig die Methoden wechseln, weil nach acht Tagen bei der einen Vorgehensweise noch keine wundersame Verhaltensveränderungen eingetreten sind. :sleep:

    Tja, dann wird man eben massiver und wundert sich, dass der Pupsi mit zunehmenden Alter auch massiver wird.

    Wenn der Hund den ersten Hormoneinschuss bekommt oder sich zum ersten Mal mit einem Artgenossen beult, jaaa, spätestens dann denkt man an die gute "alte" Welpenzeit zurück und lacht über die Pipipfützen, gelochten Designer-Pullis, zerkratzten Hände und zernagten Boss-Schuhe :D

    Vielleicht wäre die Gründung einer "Welpen-Selbsthilfe-Gruppe" eine gute Idee.

    So eine Art Austausch: Wer hat den quirligsten, bissigsten, boshaftesten, frechesten und aberwitzigsten Welpen?
    Ich klinke mich gerne ein und erzähle von den Schandtaten meiner Welpen.
    Gerne erinnere ich mich zurück.
    Denn man behält überwiegend das Positive eines Welpen (oder eines erwachsenen Hundes) in Erinnerung, zumindest ergeht es mir so.

    So, nun reißt euch zusammen, seid nett zu euren Welpen, dreht sie nicht auf den Rücken, schockt sie nicht mit Wasserladungen und bleibt konsequent bei der üblichen Methode, die nun gefühlte 20mal aufgeführt wurde.
    Geduld, das wird schon!

  • :gut:


    Wie gesagt, die Welpenzeit kann man eigentlich richtig genießen....

  • Zitat

    Wie gesagt, die Welpenzeit kann man eigentlich richtig genießen....

    Auf jeden Fall :smile:
    Ich fand die Welpenzeit super.
    Es sind Babys, die die Welt entdecken, es ist normal, dass sie dies mit dem Mäulchen tun und manchmal ein Häufchen oder diverse Pfützen in die Wohnung gehen oder dass sie mal überdreht sind und die Beißhemmung erst lernen müssen. =)

  • Vielen Dank für die vielen Beiträge!

    Ich habe mir alle durchgelesen und werde die ein oder andere Sache für mich raus picken.

    Manchmal hilft es ja auch schon seinen Frust mal los zu werden. Und wenn dann jemand da ist der einem ein bisschen gut zuredet und sagt "Du schaffst das schon" hilft (mir) das sehr! Also noch mal vielen Dank!

    Was mich ein bisschen stört sind die Leute die eigentlich irgendwie genervt sind von dem Thema, weil Welpenbesitzer immer wieder von Problemen schreiben. Ich gehe nicht davon aus, dass mein Hund nicht normal ist oder aggressiv. Aber ich hatte hier eine Situation die ich nicht einschätzen konnte und in der ich mich über mich und meine heftige Reaktion erschrocken habe. Ich fühlte mich gestern sehr hilflos und die meisten Beiträge waren wirklich hilfreich und Balsam für die Seele. Nur hatte ich bei manche das Gefühl zwischen den Zeilen zu lesen: Bist du doof. Oder stell dich doch nicht so an. So was ist einfach nicht hilfreich. Und wer genervt ist von solchen Beiträgen sollte sie einfach nicht lesen und sich auch einfach nicht dazu äußern. Ist einfach meine Meinung.

    Viele Grüße Jana

  • Jana, es kann manchmal vorkommen, dass man mehr in zeilen reininterpretiert, als es gemeint war. Im Grunde kamen doch gute Ratschläge von den Leuten, Dein Text klang danach, als wärst du mit dem Welpen überfordert, was gar nicht schlimm ist. Wer von uns war das in der Welpen oder Junghundezeit mal nicht? Aber trotz allem, gerade wenn Zweifel bestehen, Du ein Verhalten nicht einordnen kannst, ziehe jemanden zu Rate, der bei Euch mal drüber schaut. Evtl wäre der Züchter Deines Hundes die erste Anlaufstelle oder halt ein Trainer. Es gibt Welpentypen, die sich allgemein kerniger zeigen und schon mal zubeißen, wenn sie etwas nicht verstehen oder zornig werden (wie es in Eurem Fall ist, kann man nicht sagen, da wir Euch nun mal nicht kennen), bei diesen Welpen ist es nicht verkehrt, wenn Du jemanden hast, der Dich vor Ort begleitet und Dir zeigt, wie Du angemessen reagieren kannst und Dich auf keinen Zweikampf mit dem Welpen einlassen musst. Das wird schon alles werden. Trotz allem- genieß die Welpenzeit, sie ist sehr schnell vorbei.

  • Und du willst ja zur Welpengruppe oder? Da wirst du sowieso von jedem hören, was sie so für Problemchen haben.... ;-)

    Noch sinds Problemchen.... und können meist mit gante einfachen kleinen Änderungen behoben werden und man muss eben daran arbeiten... ein Hundeleben lang manchmal ;-))

    Ich fand meinen, nachdem die ersten Wochen um waren, oft langweilig und hab immer gedacht: Wann wird er mal frecher?!
    Jetzt hab ich ihn so, wie ich damals wollte, und verzweifeln darf man darunter auch nicht. Sind schließlich Tiere und keine Maschienen.

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