ich weiß nicht weiter

  • Was hat bitte festhalten um ihn runterzubringen mit Gewalt zutun? Ist das jetzt auch Gewalt, wenn ich ein schreiendes Kleinkind in den Arm nehme, um es zu beruhigen?
    Als ob man dabei den Welpen packt und mit voller Wucht auf den Boden donnert :roll:
    Wenn er dir zu sehr aufdreht, dann sollte er dringend ne Runde schlafen. Ich habe meinen dann in seinen Korb gebracht und wenn er dort raus wollte, erneut. Nach ca. 10 Mal habe ich ihn dann einfach mal festgehalten, als er im Korb lag. Das gab 30 Sekunden Gemotze und danach ist er eingepennt.

  • Hey :)
    Ich hab gerade nen 9 Wochen alten Welpen hier...kann mir also gut vorstellen wie gestresst du bist.
    Meiner war bis vor drei Tagen noch ganz gechillt, brav und lieb ;) Seit Montag nehme ich ihn mit zur Arbeit und ich glaube das stresst ihn einfach noch zu sehr, so das er eben zT auch abgeht als hätte ihn ne Biene gestochen.

    Wenn meiner durchdreht schnapp ich ihn sobald ich merke das bald nix mehr geht, sperr ihn in die Box und setze mich neben ihn. er braucht dannn ne Weile bis er sich beruhigt hat, ca. 5 - 10 Minuten...danach lass ich ihn wieder raus und er bekommt was zum kauen (Hasenohr oder Rinderohr). Das beschäftigt ihn ganz gut und hält auch noch relativ lange. Irgendwann schläft er dann ein...
    Finde das mit der Box auch nicht so toll, aber so dreh ich selbst nicht durch...hab einfach nicht die nerven.
    Ansonsten einfach immer wieder auf seinen Platz bringen, aber nicht mit gewalt fixieren!!! Einfach 100 mal ruhig nehmen und ohne Worte auf den Platz...irgendwann wird er bleiben.

    Zum beissen, sobald er zupackt und ein "nein" oder "aus" gar nicht mehr funktioniert - sofort lösen und alles abbrechen. Was ich auch ganz gut finde um zu beruhigen ist Leckerchen streuen! zB in ner Wiese und er darf sie dann suchen. Wir haben so ne Gummimatte (Fussabtreter) mit löchern drin, dort steck ich die Leckerlis rein und er muss sie finden und raus holen.
    Zudem solltet ihr ganz konsequent an der Beisshemmung arbeiten! Also echt JEDESMAL wenn er mit den Zähnen anfängt zu spielen usw. abbrechen und ignorieren. Ich fang damit schon morgens an wenn er mich weckt, leg dann immer meine Hand zu ihm in die Kudde, fängt er an zu knabbern geht die Hand ein stück weg, langsam und ruhig.

  • Vielleicht gibts hier irgendwo auch noch nen beitrag zur Beißhemmung... wir haben z.B. jeden Kontakt mit den Zähnen überhaupt schon beachtet und dann das Spiel sofort abgebrochen....

  • Zitat

    Was hat bitte festhalten um ihn runterzubringen mit Gewalt zutun? Ist das jetzt auch Gewalt, wenn ich ein schreiendes Kleinkind in den Arm nehme, um es zu beruhigen?
    Als ob man dabei den Welpen packt und mit voller Wucht auf den Boden donnert :roll:

    Jaja, warum immer nur Welpen oder Kleinhunde auf den Rücken gedreht werden müssen......... man weiß ja warum. :roll:

    Und ja, für mich zählt "auf den Rücken drehen und ihn solange zu fixieren bis der Hund Ruhe gibt" zu Gewalt. Gewalt hat viele Formen.
    Ich habe sie weder verurteilt noch beleidigt, sondern dennoch Tipps gegeben. So eine Reaktion ist bei einem Welpen völlig übertrieben.
    Meine Meinung kund zu tun, dass Gewalt nicht sein muss, ist ja wohl hoffentlich noch erlaubt.

    PS: ein Kind drücke ich auch nicht auf den Boden, bis es aufhört mich zu nerven. Und was "auf den Rücken drehen" mit "in den Arm nehmen" zu tun hat... nun gut. Ich lass das mal so stehen. ;)

  • @Nightstalker: ich finde nicht das Festhalten was mit Gewalt zu tun hat. Das mit auf die Seite drehen und fixieren ist meiner Meinung nach bei einem Welpen aber völlig übertrieben. Sowas verliert schnell seine Wirkung..also nutz ich das doch nur in extrem Situationen wenn was wirklich schlimmes ist.

    Festhalten geht auch ganz lieb und nett:
    Auf den Boden setzen, Welpi zwischen die Beide mit dem Popo zu dir. Vorne an der Brust ganz leicht halten, nicht weg lassen. Fängt er an zu motzen oder beissen mit beiden Händen zur Schulter hoch und fester halten, so das er nicht beissen kann. Irgendwann wird er sich hinlegen..100% ;) Beim ersten mal kanns schon 10 - 15 min dauern...wenn du das öfters machst wird er sich schneller beruhigen. Wenn er dann mal liegt entweder ganz in ruhe lassen oder mit der flachen hand streicheln, nicht kraulen.

  • Ich vermute auch, dass der Welpe in der Situation extrem aufgedreht war. Er ist grad dem Spielzeug hinterher gehetzt, hat vermutlich vorher schon einige Minuten gespielt und dann setzt gerne mal das kleine Welpengehirn für einige Minuten aus.

    Janosch konnte als Welpe auch ganz schön fest zupacken. Vorallem wenn er grade seine wilden Minuten hatte. Da gab es einige blaue Flecke und Tacker-Stellen. Insofern ist es schon erstmal "normal". Aber ohne Frage muss daran gearbeitet werden. Hier hilft nur ruhig bleiben, nicht mit Leckerlies locken oder ablenken (nicht dass er das noch als Belohnung sieht) und einfach den längeren Atem haben. Die Sache mit dem Stuhl find ich gut :lol: Da verausgabt er sich ein bisschen nur um am Ende zu merken, dass es nichts hilft.

    Du schreibst er schläft nicht gerade viel. Habt Ihr die Möglichkeit ihn auch mal zum schlafen zu "zwingen"? Sprich habt Ihr ein Zimmer in dem er absolute Ruhe hat und in dem er sich auch mal wohlfühlt ohne gleich Verlassensängste zu entwickeln? Bei uns war es so dass wir Janosch als Welpen auch manchmal zwingen mussten zur Ruhe. Er wurde dann auf seinen Platz im Schlafzimmer geschickt, Tür zu - und hat zwei, drei Stunden durchgeschlafen. Wenn Du unsicher bist, ob er sich dabei wohlfühlt, kannste Du Dir auch ein Babyfon hinstellen. So haben wir es gemacht. In der Regel hatten wir ein, zwei Minuten kleine Tapsgeräusche mit einem leisen Seufzen zwischendrin gehört ...und dann nur noch Schnarchgeräusche.
    Das funktioniert aber wirklich nur, wenn er kein Problem damit hat, auch mal allein zu sein in einem Raum! Es kommt also ganz auf den Hund an und klappt sicherlich nicht bei allen Welpen.

    Zitat

    Ich bin total verunsichert. Yoko ist nicht unser erster Hund. Meinen ersten Hund hatte ich auch schon als Welpe. Er war halt einfach anders und ich möchte die zwei auch nicht vergleichen. Aber Yoko wird so wütend. Und ich bin wirklich verzweifelt. Am liebsten möchte ich alles hinschmeißen. Ich verstehe ihn nicht. Vielleicht sind wir einfach nicht die richtigen Menschen für ihn? Ich weiß es nicht.


    Ganz ruhig. Auch diese Gedanken empfinde ich persönlich als normal. Als Janosch einzog war es für mich auch eine riesen Umstellung. Das letzte Mal dass ein Welpe bei uns lebte, war schon 14 Jahre her. Man denkt aber ja dennoch, mit Hunden kennt man sich doch aus, was soll also schief gehen. Und dann steht da so ein kleiner Macker der nichts kann außer fressen, schlafen, ins Haus machen, Dinge kaputt machen, beißen usw.
    Und irgendwie kommen dann ganz automatische die Vergleiche mit dem vorherigen Hund (was natürlich unfair ist, da dieser erstens erwachsen war und man zweitens die Welpenzeit von damals nur noch in rosa-roter Erinnerung hat).
    Was ich Dir damit sagen will: ich hatte auch meine Momente wo ich Welpchen hätte zurückbringen wollen, wo ich heulend da stand, weil ich mir dachte, was soll das nur werden.

    Aber wenn Du dran bleibst und manche Dummheiten nur als Phase siehst (denn was anderes ist es nicht, auch wenn denn Nerven zur Zeit blank liegen), dann wirst Du plötzlich feststellen, dass Ihr doch gut zusammen passt.

    Zitat

    Ich würde jetzt extrem darauf achten dass ihr Yoko klar macht, dass er nicht der Rudelführer ist. Wenn du mit ihm rausgehst, achte darauf dass DU zuerst durch die Tür gehst.


    Was soll ein überdrehter Welpe, der einfach nur nach draußen stürzen will dadurch lernen :???: Nichts für ungut, wir halten es auch so, dass Janosch grade beim Gartentor absitzen muss bevor wir aufmachen, aber bloß weil der hochwohlgeborene Mensch als erstes durch die Tür geht, wird der Hund nun nicht denken "oh, der ist Rudelführer, an dem probiere ich meine Beißerchen mal nicht aus".

  • Er tappst mir nicht ständig hinter her. Nicht mehr. Aber auch wenn wir beiden am Vormittag alleine sind (meine Familie besteht aus meinem Mann, meiner Tochter (7) und mir) schläft er wenig. Hier ist dann zwar Ruhe, aber er schläft nicht richtig. Er döst mehr.

    Und er hat keinen festen Platz im Haus. Unser Haus hat drei Etagen. Die mittlere ist die Wohnetage. Nachts schläft er in seiner Box neben dem Bett. Da schläft er dann auch richtig. Selten muss er einmal nachts raus. Am Tag sind wir in der Wohnetage. Er hat einen Decke unter dem Schreibtisch im Flur. Da liegt er manchmal. Im Wohnzimmer liegt er mal hier mal da. Obwohl er auch hier ein Körbchen hat. Das nimmt er allerdings nur auseinander. Und zwar von aussen. Er legt sich nicht rein. Wir haben auch schon die Box hier in der Etage gehabt, aber auch die will er hier nicht.

    Wir haben feste Regeln. Wenn Yoko liegt lassen wir ihn in Ruhe. Das gilt vor allem vor meine Tochter. Klar, sie ist sieben und will am liebsten den ganzen Tag mit dem Hundebaby spielen. Aber das geht nicht. In der Zeit wenn sie Hausaufgaben macht ist hier natürlich auch Ruhe. Und dann liegt Yoko auch. Meistens im Wohnzimmer auf dem Teppich und döst. Aber sobald jemand aufsteht ist er voll da. Er springt nicht auf. Aber er nimmt wahr wenn jemand den Raum verlässt. Also schläft er ja nicht wirklich.

    Denn Platz unter dem Schreibtisch mag er gerne. Da hat er sich von sich aus hingelegt und daraufhin hab ich ihm da seinen Platz eingerichtet.

    Also, keine Werfspiele für's erste. Und alles sehr ruhig machen. Wenn er auf Sofa springt, ihn runter nehmen und an seinen Platz bringen am Schreibtisch. Dringend was zu kauen besorgen (manchmal ist man aber auch blöd, hatte mein erster Hund auch als er so klein war).

  • Zitat

    Er tappst mir nicht ständig hinter her. Nicht mehr. Aber auch wenn wir beiden am Vormittag alleine sind (meine Familie besteht aus meinem Mann, meiner Tochter (7) und mir) schläft er wenig. Hier ist dann zwar Ruhe, aber er schläft nicht richtig. Er döst mehr.

    Und er hat keinen festen Platz im Haus. Unser Haus hat drei Etagen. Die mittlere ist die Wohnetage. Nachts schläft er in seiner Box neben dem Bett. Da schläft er dann auch richtig. Selten muss er einmal nachts raus. Am Tag sind wir in der Wohnetage. Er hat einen Decke unter dem Schreibtisch im Flur. Da liegt er manchmal. Im Wohnzimmer liegt er mal hier mal da. Obwohl er auch hier ein Körbchen hat. Das nimmt er allerdings nur auseinander. Und zwar von aussen. Er legt sich nicht rein. Wir haben auch schon die Box hier in der Etage gehabt, aber auch die will er hier nicht.

    Wir haben feste Regeln. Wenn Yoko liegt lassen wir ihn in Ruhe. Das gilt vor allem vor meine Tochter. Klar, sie ist sieben und will am liebsten den ganzen Tag mit dem Hundebaby spielen. Aber das geht nicht. In der Zeit wenn sie Hausaufgaben macht ist hier natürlich auch Ruhe. Und dann liegt Yoko auch. Meistens im Wohnzimmer auf dem Teppich und döst. Aber sobald jemand aufsteht ist er voll da. Er springt nicht auf. Aber er nimmt wahr wenn jemand den Raum verlässt. Also schläft er ja nicht wirklich.

    Denn Platz unter dem Schreibtisch mag er gerne. Da hat er sich von sich aus hingelegt und daraufhin hab ich ihm da seinen Platz eingerichtet.

    Also, keine Werfspiele für's erste. Und alles sehr ruhig machen. Wenn er auf Sofa springt, ihn runter nehmen und an seinen Platz bringen am Schreibtisch. Dringend was zu kauen besorgen (manchmal ist man aber auch blöd, hatte mein erster Hund auch als er so klein war).

    Er sollte auf jeden Fall einen festen Platz zugewiesen bekommen, an dem er absolut seine Ruhe hat (heißt auch nichjt bedrängt wird) aber doch ein bisschen am Familiengeschehen teilhaben kann.
    Wenn er seine Ruhe will, hat er ja auch seinen Platz im Schöafzimmer.
    Ich würde ihn nicht entscheiden lassen, wo er sich hinlegt.
    Das kann dann nämlich auch so aussehen, dass er zwar liegt und nicht rumrennt, aber dann liegt er vielleicht immer dort, wo er euch gut sehen kann und beobachtet und kommt deswegen nicht gut runter.

    Da würde ich ganz dringend gucken, es muss ja keine Box sein, sondern ein flauschiges Körbchen reicht völlig.
    Er sollte sich dort wohl fühlen, nicht bedrängt und beschtraft werden. Dann gibt sich die Sofasache vielleicht auch schneller.

  • Zitat

    . Wenn du mit ihm rausgehst, achte darauf dass DU zuerst durch die Tür gehst. Sofa würde ich ganz konsequent verbieten und ihn schon wenn er nur in die Nähe geht davon wegscheuchen.
    lg Tina

    Das höre ich immer wieder, aber dass würde bedeuten, dass man konsequenterweise IMMER zuerst durch jede Tür gehen muss, denn wer weiß ja, welche Tür genau für diesen Hund die höchste Wertigkeit hat?! Tut mir leid, aber ich bin der Meinung dass das überhaupt keinen Effekt hat. Da ist es besser, den Hund warten zu lassen bis er Augenkontakt aufnimmt und das dann freigibt!

    Wenn er sich so reinsteigert, dann Abbruch und kommentarlos in die Box, manche Hunde muss man dann eben zur Ruhe zwingen. Und wenn er nicht ablässt, würde ich ihm auch körperlich klar machen, dass er aufhören soll. Die Alternative ist ja sonst, sich beissen zu lassen und das kann es ja auch nicht sein. Nur wenn ihr sowas macht, muss es so deutlich sein, dass das Verhalten abgebrochen wird. Es gibt unter Hunden ja auch eine Grenze und wenn die überschritten ist, hat das Konsequenzen. Das heißt ja nicht, dass ihr ihm den Hals umdrehen sollt, aber das muss schon deutlich sein! Sonst wartet einfach bis er sich durch die Klamotten gekaut hat und im Fleisch ist.

    Mit dem Sofa genauso, da gilt es immer einmal mehr konsequent zu sein. Der soll nicht rauf, also durchsetzen, er knurrt, trotzdem durchsetzen sonst lernt er ja jetzt schon, dass er mit diesem Verhalten durchkommt und irgendwann ist es sein Sofa! Ich weiß, Hunde streben ja nie nach der hier viel postulierten Weltherrschaft, aber das Sofa ist ja schon zentraler Punkt der Welt im eigenen Haus!

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