Reaktionszeit
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belohnst du ihn dann, wenn er kommt?
bin mir da noch etwas unsicherWenn ich korrigieren muss belohne ich nicht.
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ok^^
aber frustier ich den Hund damit nicht? Er macht dann doch das was ich will, aber er bekommt dafür nichts
ich glaube ich denke zu vermenschlicht, oder?Liebe Grüße
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Das hat mir mein Trainer damals auch erzählt. Mir tat er dann aber totaaal leid und ich hab ihn trotzdem belohnt. Jetzt hab ich den Salat. Ich denke, ich fange damit wieder an. Mehr als in die Hose gehn kanns ja nicht..
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Aber der Hund macht doch eben nicht, was Du wolltest, wenn er trödelt.
Das Kommando "hier" bedeutet für meine Hunde "ich sause im Eiltempo zum Menschen" und nicht "ich geh mal schauen, was die will und unterwegs schnüffel ich noch an den Blümchen"...
Also belohne ich auch nur das rangesaust kommen und selbst das, wenn das Kommando schon länger auch auf hohem Level sitzt nur unregelmäßig. Muss ich bei einem Trödelversuch nachhelfen, gibts keine Belohnung. Aber der Hund bekommt recht zeitnah die Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen.LG, Chris
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Seine Richtung stimmt zumindest
aber ihr habt recht...ich muss mir öfter ins Gedächtnis rufen, das Hunde nunmal nicht immer so denken wie Menschen, auch wenns schwer ist, Danke
Ich glaub das Monster hasst das DF...die Tipps sind aus ihrer Sicht sicher beschissen
Liebe Grüße
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Bei uns gibt es auch Ärger, wenn ein Kommando nicht zeitnah ausgeführt wird (natürlich nur bei Kommandos die zu 100% sitzen). Ärger ist dabei drohend auf sie zu gehen, in die Händeklatschen, Stampfen und auch nur ein böses "Hey!". Belohnen tue ich dann natürlich nicht mehr.
Aber so wie Chris2406 schon schrieb gebe ich dann recht bald die Chance ordentlich auf das Kommando zu reagieren und dann gibts natürlich auch ne Belohnung.Evtl. würde ich die Kommandos auch öfter mal wieder festigen und nicht nur im Alltag abrufen. Und z.B. gezielt mit dem Clicker die schnelle Reaktion bestätigen.
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Kommt auf den Hund, sein Alter, den Ausbildungsstand und das Kommando an.
Der 'fertige' Hund hat gewisse Kommandos sofort auszuführen und mit sofort meine ich auch sofort. Da sollen nicht noch 10 Sekunden fürs nachdenken draufgehen. Da wird auch nur das sofortige ausführen bestätigt.
Junge Hunde/Hunde die das Kommando noch nicht so fest intus haben/bei gewissen Kommandos bin ich entspannter. Da dürfen sie sich Zeit lassen. Wobei ich gerade bei Kalle z.B. das Platz im Alltag nicht abrufe. Er kann es noch nicht sicher genug, soll es später aber eben sofort ausführen. Damit er da erst gar nichts falsches lernt, wird es im Alltag bzw. im Freilauf nicht abgerufen.. -
Zitat
Kommt auf den Hund, sein Alter, den Ausbildungsstand und das Kommando an.
Das finde ich auch !! Aber ehrlich gesagt, bei uns gibt es auch Abstufungen vom sofort hören und der Reaktionszeit, die ich von meinem Nicht-mehr-Junghund erwarte - und er kann dass recht gut unterscheiden:
WEnn ich ihn von einer interessanten Spur oder vom "ich geh jetzt gleich mal stöbern" im Wald abrufe, soll und MUSSS er gleich reagieren (sonst ist es zu spät und sein Jagdtrieb ist stärker...) Da MUSS er gleich absitzen oder gleich kommen. Dass verstärke ich aber lieber positiv, sprich ich mache "Party" im Sinne "GAANZ schnell HIEERHER, komm, grosser... und wenn er schon läuft verstärke ich weiter mit "PRIIMA", zu mir, und natürlich Leckerli. Damit er da garnicht erst ins Trödeln kommt, geht also eher so in richtung Superrückruf.
Wenn ich auf der anderen Seite morgens um sieben so halb schlafend um den Block mit meinen Hunden trotte und "Diego, halt" vor mich hin murmele, weil er zu weit vorläuft und Herr Hund gähnend noch ein paar Schritte weiterläuft und ein bisschen schnuppert bevor er dann mal so langsam am nächsten Kantstein halt macht, belohne ich das weder noch bestrafe ich dass. Um die Zeit und bei der kleinen Hausrunde ist Trödeln erlaubt und weder meine noch seine Reaktionszeit ist morgens um sieben sehr schnell... ich denke solche Unterschiede bekommen Hunde, die nicht mehr im Anfangstraining sind ganz gut hin.
Lg, Trixi + Diego
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Genau. Bandit weiss sehrwohl wann ich wirklich grantig bin.
Das kommt aber sehr sehr selten vor.
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Meiner Erfahrung nach arbeiten die meisten Besitzer solcher "langsamen" Hunde über Strafe und Androhung. Damit ruft man das "Problem" hervor, was man eigentlich bekämpfen möchte. Die Hunde beginnen sich abzuwenden, schaut bewusst am Besitzer vorbei in die Gegend, beginnt zu Schnuppern, gähnen, werden langsam - das sind alles Signale zur Deeskalation.
Außerdem haben diese Hunde meist noch nicht gelernt, dass eine schnelle Ausführung ihres Verhaltens erwünscht ist.
Die Hunde zeigen also das, was ihnen beigebracht wurde.
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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