Knurrt beim Fressen....
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Was mich gerade noch ein bissel wurmt, ist, dass fast jeder meint, dass man das "Problem" ja ganz schnell beheben kann, indem man den Hund einfach in Ruhe lässt während des Fressens ...sind ja nur 1-2 Minuten.
So, meiner z.B. und ganz viele andere Hunde auch, bekommen aber auch mal Leckereien außer der Reihe. Sei es ein Knochen oder ein Ochsenziemer, wo dann schon mal über ´ne Stunde dran rumgekaut wird ...meist auf dem Platz irgendwo im Wohnzimmer. So, gewöhne ich meinem Hund diese Futteraggression aber nicht ab, bzw. trainiere es gezielt, dass er es lernt auszuhalten/zu ertragen, er mal merkt, dass er gar keinen Grund hat, sein Futter verteidigen zu müssen, könnte ich mich ja bald nirgends mehr frei bewegen, während der Hund am Kauen ist. Draußen genau das gleiche ...Hund findet was fressbares, ich will es ihm abnehmen und der Hund knurrt mich an, oder wie ??? Nee, dann lieber doch das Knurren verbieten, bzw. gezielt dran arbeiten, dass er es nicht mehr macht
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Hallo,
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Das ist deine Sicht der Dinge.
Du scheinst entrüstet und willst dir das nicht " bieten " lassen, zumindest hört es sich so an .Aus Hundesicht ist das Knurren völlig angebracht und normal.
Das muss man aber erstmal begreifen.
Dann kann mal auch mal weg kommen von der emotionalen Schiene und kann über vernünftiges Management nachdenken. -
Zitat
Nee, dann lieber doch das Knurren verbieten, bzw. gezielt dran arbeiten, dass er es nicht mehr macht

Nein, nicht das Knurren verbieten, sondern so trainieren, dass der Hund es nicht nötig hat, Fressen zu verteidigen.
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Herrje, hier geht es doch nicht um drei Stunden am Tag, sondern um wenige Minuten. Lasst den Hund doch einfach beide in Ruhe.
Ich glaube, ihr macht daraus so einen Dominanz- Blödsinn.... -
Nun, mein Hund hat mich beim Ziemer kauen in der Anfangszeit durchaus angeknurrt. Klar, der weiss ja gar ned wie's ihm geschieht, das war einfach ein "hey, schleich dich". Nicht mehr/weniger. Er hat über die Zeit gelernt, dass ich ihm kein Essen streitig mach, dass Napf wegnehmen heisst "es gibt Nachschlag" und dass er hier in Ruhe fressen kann. Ohne Zwang, ohne die Idee, dass er auf einmal Herrscher im Haus sein will, einfach nur durch Geduld und Vertrauen
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@ Lucky Hund
Nein, nicht Knurren verbieten, ein sauberes Aus trainieren.
Dem Hund beibringen, dass es sich trotz Ressource lohnt, zu mir zu kommen zum Beispiel.Man kann trainieren, dass der Hund trotz wichtiger Ressource kooperationsbereit bleibt, ansprechbar bleibt und nicht gleich " dicht macht" und drohen muss.
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Zitat
Nee, dann lieber doch das Knurren verbieten, bzw. gezielt dran arbeiten, dass er es nicht mehr macht

Herzlichen Glückwunsch, dass ist dann der Hund, der "plötzlich" beißt, weil er ja nicht mehr warnen darf.
Und draußen Müll abnehmen und aus dem Napf in Ruhe fressen lassen, hat doch miteinander gar nichts zu tun. -
Zitat
Und draußen Müll abnehmen und aus dem Napf in Ruhe fressen lassen, hat doch miteinander gar nichts zu tun.
Doch. Es geht um wichtige Ressourcen ( aus Hundesicht) .
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Zitat
Doch. Es geht um wichtige Ressourcen ( aus Hundesicht) .
Nein, hat es nicht.
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Also ich persönlich möchte auch, dass ich mich noch ungehindert ÜBERALL in der Wohnung bewegen kann, während der Hund gerade frisst. Bei mir in der 38 m² Butze ginge das z.B. gar nicht anders, wollte ich während die Hunde fressen - und sie fressen beide langsam - nicht zu absoluter Untätigkeit verdammt sein....und ich finde es ebenso absolut sinnvoll und wichtig, dass der Hund sich nicht unsicher fühlt, wenn man mal an ihm vorbei geht während er frißt. Denn auch in größeren Wohnungen kann es einfach immer mal wieder zu Situationen kommen, die eine Annäherung an den Hund in dieser Situation nötig machen.
Ressourcen zu verteidigen liegt erstmal in der Natur jedes Hundes, auch wenn nicht jeder dieses Verhalten auch deutlich zeigt. Es ist unter Hunden üblich "seinen Teil der Beute" vor anderen zu beschützen - und zwar egal in welchem Verhältniss er sonst zu ihm steht. Da auch das ranghohe Tier vom rangniederen angeknurrt.
Das Menschen von dieser natürlichen Regel ausgenommen werden können (weil sie nämlich im Normalfall null Interesses daran haben dem Hund das Futter weg zu fressen), müssen die meisten Hunde erst lernen. Vertrauen muss aufbegabut werden.Wie das geht, hat Themis auf der ersten Seite schon beschrieben.
Immer wenn man sich nähert gibt es für den Hund was feines (am besten etwas, das noch viel toller ist als das normale Futter, beispielsweise ein Stückchen Käse oder Wurst) Extra. Erst aus größerer Distanz (aus einer Distanz, wo der Hund noch gerade nicht knurrt) zugeworfen, wenn das Knurren ausbleibt ein Stück näher und die gleiche Prozedur. Irgednwann steht man dann nahe beim Hund und gibt ihm was. Wenn man das richtig macht, wird aus dem anfänglichen (natürlichen) Argwohn schnell Erwartungsfreude.
Da du selbst keinerlei Problem hats, sollte dieses Training vor allem deine Freundin durchführen, aber es schadet auch nichts, wenn du selber ab und an nochmal was gutes in den Napf legst.Ich finde solches Training wichtig, und zwar nicht nur, weil es sinnvoll ist dem Hund Dinge abnehmen zu können, oder auch mal am fressenden Hund vorbei gehen zu könne, ohne Angst zu haben, dass man ihn dann in den Hacken sitzen hat, sondern vor allem auch, weil es für den Hund viel enspannter ist zu wissen: Egal was Frauchen/Herrchen im Hintergrund macht - mein Futter ist sicher. Im Gegenteil nähern sich Leute passiert meist was tolles.

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