Welpe knurrt und schnappt bei Knabberspielzeug

  • Also erstmal hat das nichts mit "Erziehung" zu tun, wenn ich sage er hat einen niedrigeren Stand in der Rangordnung. Meint ihr ernsthaft ich würde meinen Hund unterwerfen? - Ähm NEIN!?

    ich hab doch nicht einen an der klatsche, trotzdem würde mich Amy nie anknurre, sie folgt bei mir auch aufs Wort, das hat etwas mit der Austrahlung zu tun, ich strahle für sie wahrscheinlich Dominanz aus obwohl ich das nicht bewusst mache.

  • Lionbonnie: Wie kommst Du zu der Aussage ?? :???:

    Sowohl Züchterin also auch Tierarzt und Hundetrainer haben uns empfohlen ab und an mal ins Fressen zu fassen.
    Berner SH, 16 Wochen.

    LG, Tom

    Zitat


    Das würde ich in Zukunft lassen.
    So erzieht man sich höchstens einen Beißer.

  • Der junge Hund zeigt deutliche Anfänge einer Ressourcenaggression und der TS schrieb, dass sie im Futter (noch) rumkramen dürfen, trotzdem liegt nun ein Problem vor...


    Soll er weiter darin herumkramen, auch wenn der Hund bereits erste Anzeichen einer Futter-Aggression in anderen Bereichen zeigt?
    Was wäre zu raten, wenn der bereits erwachsene GSS dann zubeißen würde, weil ihm das Herumkramen im Fressnapf doch plötzlich nicht passt?

    Ein bereits eingetretenes Problem behandelt man anders und man beugt dem auch anders vor!

  • Joa, so einfach drin rumkramen ist nicht nett ;)
    Willst du ja sicher auch nicht.
    Es ist aber grundsätzlich nicht falsch, den Napf mal ganz kurz weg zu nehmen oder mit der Hand dazwischen und eine Leckerei nachfüllen. Aber auch hier gilt: Dem Hund nicht den Napf einfach abnehmen um zu zeigen: Ich bin der Obermotz, ich darf das! Sondern der Hund soll auch hier lernen: Herrchen will an meinen Napf, ich lass ihn, lohnt sich für mich!
    Kann mit unter ganz praktisch sein.

    Ach ja und bei einem Welpi hat man am besten immer überall und in jeder Tasche Leckereien einstecken!

  • Zitat


    ich habe dass Gefühl, dass er mir ausweichen will. So als wüßte er, dass da der "Böse" kommt der ihm die Beute wegnimmt.


    Genau dieses Verhalten kannst du abstellen, indem du tauschen richtig übst.
    Dann lernt dein Hund nämlich, dass es sich lohnt das was er gerade im Maul hat herzugeben, weil du was tolleres hast anstatt Angst zu haben, dass du der Spielverderber sein könntest.

    Und doch, gerade bei einem Welpen würde ich fast immer Leckerchen mithaben. Wenns dann selten mal keine Belohnung gibt, dann ist das nicht so schlimm (wobei man in den Momenten dann ein kleines Spiel oder gemeinsam rennen, oder buddeln, oder ... als Belohnung einsetzen kann), aber am Anfang sollte es sich wirklich so gut wie immer lohnen.

    Dass sich die Situation vom ersten Mal (nur knurren) zum zweiten Mal (knurren und schnappen) schon verschärft hat kann unter anderem daran liegen, dass die Befürchtung deines Welpen (der nimmt mir meinen Knabberkram weg) beim ersten Mal wahr geworden ist.
    In den Napf fassen würde ich auch sehr selten machen und am Besten häufig damit kombinieren, dass du ein tolles Extra reinlegst.

  • Zitat

    Also erstmal hat das nichts mit "Erziehung" zu tun, wenn ich sage er hat einen niedrigeren Stand in der Rangordnung. Meint ihr ernsthaft ich würde meinen Hund unterwerfen? - Ähm NEIN!?

    ich hab doch nicht einen an der klatsche, trotzdem würde mich Amy nie anknurre, sie folgt bei mir auch aufs Wort, das hat etwas mit der Austrahlung zu tun, ich strahle für sie wahrscheinlich Dominanz aus obwohl ich das nicht bewusst mache.

    Eigentlich wollte ich hierzu und zum vorangegangenen Posting der oben zitierten Dame ja nichts schreiben, aber ich denke das Geschriebene ist selbst für mich als Anfänger gequirlte Grütze.

    Wer das als Grund für Verhaltensweisen von Tieren zu Menschen sieht, der glaubt auch, dass Feng Shui die morgendliche Müdigkeit lindern kann und dass Actimel wirklich actimelisiert.

    Alles in allem sind das sehr spekulative, subjektiv anmaßende Äußerungen deinerseits die du leider nicht mal mit faktischen, konstruktiven Hilfestellungen zur Abwandlung leiten willst oder kannst.

  • Zitat

    Also erstmal hat das nichts mit "Erziehung" zu tun, wenn ich sage er hat einen niedrigeren Stand in der Rangordnung. Meint ihr ernsthaft ich würde meinen Hund unterwerfen? - Ähm NEIN!?

    ich hab doch nicht einen an der klatsche, trotzdem würde mich Amy nie anknurre, sie folgt bei mir auch aufs Wort, das hat etwas mit der Austrahlung zu tun, ich strahle für sie wahrscheinlich Dominanz aus obwohl ich das nicht bewusst mache.


    Was für eine Rangordnung? Ein Hund der sich das Futter wegnehmen läßt ist entweder ein Hund dem es zu blöd ist, sich wegen einer ständig wiederkehrenden Ressource unnötig anzustrengen, oder er hat gelernt das es vollkommen okay ist, wenn Mensch das macht, weil er daraus keine Nachteile (vielleicht auch eher Vorteile) hat, oder weil er Angst vor Sanktionen hat.

    Auch in einerm Rudel und unter Hunden bedeutet es keinerlei Ranghöhe, wenn ein Hund dem anderen gegenüber sein Futter verteidigt. Selbst der Hund auf dem letzten Platz würde seine Ressourcen dem Alphahund gegenüber verteidigen und ein guter Alphahund würde das akzeptieren.

    Vielleicht denkt sich dein Hund auch nur "Las das Kind mal machen!" wenn du am Futter rumfummelst und nicht "Oh der Chef will ran, ich backe kleine Brötchen!". Ein guter Chef zu sein bedeutet auch, seine eigenen Ressourcen sinnvoll einzusetzen und das tut man nicht, wenn man bei ausreichender Ressource den Macker raushängen läßt und auf irgendwelche Positionen besteht (die es meiner Meinung nach in einer Hund/Mensch Lebensgemeinschaft eh nicht gibt). Oder glaubst du, der Hund hat nicht begriffen, dass du eh an der Quelle alles Nahrungsressourcen sitzt und jeglicher Kampf um einen Knochen eh nur ein Schauspiel ist?

    Ein Hund sollte seinen Besitzer nicht anknurren und auch nicht nach ihm schnappen. Aber da ist Diplomatie manchmal der bessere Weg als eingestaubte Dominanztheorien. :)

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