• Danke für die zahlreichen Antworten!

    Wenn ich "bleib" zu ihr sage beim Spazierengehen, dann weiss sie, dass sie auf keinem Fall weiter laufen darf.. Sie kann sich entscheiden, ob sie stehen bleibt oder wieder zu mir zurückkommt.
    Das ist die Ausnahme, sonst weiss sie, dass das "bleib" bedeutet, dass sie stehen bleiben muss und nichts anderes, bis ich das Kommando wieder frei gebe (z.B. bei Suchspielen oder etc.).
    Ich dachte mir, dass ich das jetzt so mache, dass ich jetzt immer "bleib bei mir" sage beim Spazierengehen und somit kann ich den Radius immer selber eingrenzen, bis sie kapiert hat, dass ich immer will, dass sie nicht so weit weg läuft.
    Oder glaubt ihr, dass ich sie dann mit dem "bleib" völlig durcheinander bringe und das Kommando dann nicht mehr richtig abrufbar wird, weil das will ich ja auch nicht.

  • Ich hab zwei Radien.

    10 Meter auf "warte" und in Handnähe 1m um mich herum auf "ran"

    Überschreitet der Hund die ca. 10 Meter ruf ich warte" und dann "hier" ,wird beim rankommen mit Lecker belohnt(ca.20 mal auf ein Stunde spazieren)...später bleibt der Hund stehen bei "warte" - brauch nicht mehr kommen...

    im Lauf der Zeit wird er von sich aus die Distanz beibehalten. Ist dem jungen wilden Hund natürlich schwerer beizubiegen als einem Älteren.

    Je öfter und konsequenter ich es übe desto schneller.....

  • Zitat

    Danke für die zahlreichen Antworten!

    Wenn ich "bleib" zu ihr sage beim Spazierengehen, dann weiss sie, dass sie auf keinem Fall weiter laufen darf.. Sie kann sich entscheiden, ob sie stehen bleibt oder wieder zu mir zurückkommt.
    Das ist die Ausnahme, sonst weiss sie, dass das "bleib" bedeutet, dass sie stehen bleiben muss und nichts anderes, bis ich das Kommando wieder frei gebe (z.B. bei Suchspielen oder etc.).
    Ich dachte mir, dass ich das jetzt so mache, dass ich jetzt immer "bleib bei mir" sage beim Spazierengehen und somit kann ich den Radius immer selber eingrenzen, bis sie kapiert hat, dass ich immer will, dass sie nicht so weit weg läuft.
    Oder glaubt ihr, dass ich sie dann mit dem "bleib" völlig durcheinander bringe und das Kommando dann nicht mehr richtig abrufbar wird, weil das will ich ja auch nicht.

    Ich denke noch ein Bleib-Variante wird zu viel. Nimm ein anderes Wort und führe Warte oder so ein...

  • Ach ja, das leidige Thema (wie halte ich meinen Hund in einem bestimmten Radius) ist mir auch zu gut bekannt. :D Mein Monster drängt, so wie die Hündin der TS weit nach vorne, er muß ja immer vor uns die Lage checken.

    Um einen kleinen Radius zu erarbeiten, habe ich ebenfalls die Schleppleine genutzt. Ich bin da fast ähnlich vorgegangen, wie Brina 83 schrieb.
    Sobald mein Rüde "rauslaufen" wollte, stellte ich mich auf die Schleppleine, hockte mich hin und wartete. Kam mein Hund zurück, hatte ich ihn freundlich empfangen und dann sind wir wieder losgestiefelt. nach einiger Zeit hat er sich da vorne selbst korrigiert und seinen Raduis enorm verkleinert.

    Von mir gab es dann die entsprechende Rückmeldung auf seine Reaktion.

  • Zitat

    bei uns ist das Zauberwort "nicht so weit" Dann darf gewartet werden oder auch zurückgekommen werden, nähere ich mich draf man weitergehen. Das hat sich alleine so ergeben weil das immer kam wenn es mir zu weit wurde. Ein Anhalten daraufhin hab ich belohnt.

    So in der Art mache ich das auch. Läuft der Büffel zu weit vor, rufe ich "laaangsaaaam". Dann kann sie warten, langsam weiterschlendern, oder zu mir kommen. All das wird verbal und ruhig belohnt.
    Mit der Zeit kam es dann automatisch, daß sie nicht mehr drüber hinaus gelaufen ist. Gut, wenn was interessantes lockt, muß ich noch mal erinnern, aber das gehört für mich auch dazu, zur "Spaziergangskommunikation" (cooles Wort :D ).

  • Ich habe das Problem so gelöst das ich meine Hündin anfangs an der Schlepp hatte.
    Wenn sie das Ende der Schlepp erreicht fast hatte, hab ich ihr einfach "Ende" zugerufen. Ist sie weiter gelaufen, wurde sie durch die Schlepp begrenzt (Fuß drauf gestellt, oder eben festgehalten) - hat sie gestopt gab es einen klick. Mittlerweile ist es so das sie bei dem Wort "Ende" meist umdreht und zu mir kommt. Sie dürfte aber auch einfach stehen bleiben, oder langsamer weiter gehen ...

    Soll sie sich in meiner näheren Umgebung aufhalten erhält sie das Kommando "bei mir", und soll sie ganz eng bei mir laufen gibt es noch das "Fuß" (das wird aber gerade erst wieder gelernt :roll: ).

  • Mal in den Raum gefragt: wenn man den Radius seines Hundes auf 10m begrenzt, wieso lasse ich ihn dann nicht gleich an der Schlepp bzw. Flexi? Ist ja viel sicherer und entspannter. Wirklich springen und toben ist da ja dann auch nicht drin, zumindest nicht für größere Hunde. Die machen 3 Galoppsprünge und haben das Ende des Radius erreicht.

  • Ich kann ja nur für mich sprechen. Aber die 10m sehe ich nicht päpstlicher als der Papst.
    Generell sollte mein Hund schon in diesem Radius bleiben, denn sonst ist er flugs aus meinem Einwirkungsbereich entfleucht.
    Wenn sie aber ihre dollen fünf Minuten bekommt und einfach mal Kreise durchs Feld dreht, dann gestehe ich ihr das schon auch zu. Ich sehe ihr an, ob das "einfach mal die Sau raus lassen" ist, oder ob sie gezielt auf Blödsinnsuche ist.
    Die 10m sind bei mir eine grobe Richtlinie. Und von 10m hinter mir bis 10m vor mir sind schon 20m, die man auch mal sprinten kann.

  • Zitat

    Mal in den Raum gefragt: wenn man den Radius seines Hundes auf 10m begrenzt, wieso lasse ich ihn dann nicht gleich an der Schlepp bzw. Flexi? Ist ja viel sicherer und entspannter. Wirklich springen und toben ist da ja dann auch nicht drin, zumindest nicht für größere Hunde. Die machen 3 Galoppsprünge und haben das Ende des Radius erreicht.

    Mein Hund ist noch nicht leinenführig und da ich draussen meist im Rollstuhl sitze (hätte ich vllt erwähnen sollen), kann ich sie nicht einfach so an die Schlepp nehmen... Die Doofe würde mich sonstwohin ziehen :headbash:

    Ich danke euch allen aber für die tollen Tipps. Ich weiss für mich jetzt auch wie ich es machen werde :gut:

  • Zitat

    Mal in den Raum gefragt: wenn man den Radius seines Hundes auf 10m begrenzt, wieso lasse ich ihn dann nicht gleich an der Schlepp bzw. Flexi? Ist ja viel sicherer und entspannter. Wirklich springen und toben ist da ja dann auch nicht drin, zumindest nicht für größere Hunde. Die machen 3 Galoppsprünge und haben das Ende des Radius erreicht.


    Leine ist mir manchmal einfach zu doof. Und ich bin zu faul um die immer ranzumachen bzw jedesmal rauszukramen und dann an und abzuleinen. Der Hund kann auch einfach mal so den Radius einhalten, wei ich es möchte ;)

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