Eventueller Nasentumor?

  • Zitat

    Kennst du vielleicht einige gute Tierheilpraktiker?
    Und wie hoch wäre die Lebenserwartung ohne Operation :S?

    Ich habe eine alte Pflegehündin mit ähnlichen Symptomen.
    Bisher habe ich noch keine Spiegelung oder andere Untersuchungen machen lassen.

    Ich habe mich mit 2 Tierärzten und einer Tierklinik beraten.
    Für eine Nasenspiegelung oder CT bzw. MRT müsste ich die Hündin in Narkose legen lassen.
    Nach Aussage der Ärzte ist eine OP nicht einfach, weil man nicht überall gut herankommt.
    Ein weiteres Problem ist, dass Polypen und Tumore wohl öfter nachwachsen.

    Ich bin nun erstmal bei einer Tierheilpraktikerin in Behandlung.
    Mit Tumoren in der Nase habe ich bisher noch keine Erfahrungen. Aber bei anderen Tumoren konnte eine Verkleinerung erreicht werden.

    Du kannst ja erstmal noch eine weitere Tierklinik zu Rate ziehen.
    Für eine gute Tierheilpraktikerin müsstest Du mal mit der Postleitzahl googeln.
    Ich wohne nicht in Deiner Ecke.

  • Hallo ihr Lieben,
    heute haben wir die Befunde vom Labor erhalten.
    Es sieht sehr schlecht aus :(
    Es ist leider ein Tumor, ein sehr bösartiger auch noch, der sehr nah beim Gehirn sitzt und auch schon gestreut hat.
    Die Ärztin war sehr ehrlich zu uns und sagt das eine OP und auch eine Bestrahlung nur Lebensverlängernd wären, aber für eine Heilung ist es schon zu spät.
    Wir können natürlich trotzdem bestrahlen, aber ich glaube das tue ich meiner Fellnase nicht an :(
    Morgen bekommen wir Kortison, dass die Schmerzen lindert und den Wachstum des Tumors hemmt.
    Habt ihr vielleicht noch andere Mittel oder Medikamente, die vielleicht etwas schonender als Kortison wären?
    Ich will ihm die letzte Zeit nicht noch erschweren.

  • Jonny, das tut mir sehr Leid für euch.
    Trotzdem würde ich an deiner Stelle zum HP gehen. Viele Leute hier im Forum hatten wahnsinnig gute Erfolge mit den dort angewandten Verfahren, vielleicht gibt es dort auch für euch noch Hilfe.

    Ich wünsche euch trotzdem ganz viel Kraft für die nächste Zeit!

  • Die Nachricht ist sehr traurig und tut mir sehr leid.
    Ich würde auch zum HP gehen und um Vorschläge einer unterstützenden Behandlung bitten.
    Was die Bestrahlung anbelangt, so würde ich mich genau beraten lassen. Soweit ich informiert bin, sind Bestrahlungen sowie auch Chemos bei Hunden nicht zwingend darauf ausgelegt zu heilen sondern zu lindern und das Leben zu verlängern.
    Hier ist halt wichtig abzuwägen was ist für den Hunde eine Erleichterung und was würde für den Hund unnötige Strapazen bedeuten. Dies kannst du nur in Abstimmung mit dem TA treffen. Hier braucht man oft einige unterschiedliche Meinungen und Informationen.
    Ich wünsche ganz viel Kraft und alles Gute.

  • Danke für eure lieben Worte.
    Gleich morgen gehe ich zu unserer TA unseres Vertrauens und werde alles genau mit ihr besprechen und abwiegen.
    Es ist wirklich unvorstellbar wie furchtbar es ist ihn anzusehen, wie lebensfroh und munter er ist und trotzdem zu wissen das es ihm bald wohl nicht mehr gut gehen wird...
    Ich hoffe ein HP kann uns helfen, so dass uns wenigstens etwas mehr Zeit bleibt, die er doch so sehr verdient.

  • das tut mir wahnsinnig leid.

    Es ist einfach so unnötig.

    Wie auch immer Du dich entscheidest: bitte bedenke das eine klassische Krebsbehandlung, also Bestrahlung oder Chemo nicht mit der Behandlung beim Menschen zu vergleichen ist.

    Hunde stecken das wohl ganz gut weg. Wenn es sein Leben verlängert würde ich das nicht ablehnen.

    Ich drücke die Daumen das ihr noch viel Zeit miteinander verbringen könnt.

  • Das tut mir total leid für Euch.
    Es ist viel wert, daß Du eine Tierärztin hast, der Du vertraust und mit der Du das weitere Vorgehen besprechen kannst. Hoffentlich findet Ihr einen Weg, daß Jonny noch eine lange Zeit schmerzfrei sein kann. Denke nicht zu viel in die Zukunft, noch geht es ihm gut, genieße die Zeit. Das klingt vielleicht etwas komisch, aber so mache ich das mit meinem Katerchen, alles andere würde mich verzweifeln lassen.

    Ich wünsche Euch alles Gute.

  • Das tut mir sehr leid für euch. Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit.

    Zitat

    (...) Morgen bekommen wir Kortison, dass die Schmerzen lindert und den Wachstum des Tumors hemmt. (....)

    (...) Habt ihr vielleicht noch andere Mittel oder Medikamente, die vielleicht etwas schonender als Kortison wären?(....)

    Erstmal: Keine Angst vor Cortison! Es muss nur richtig runterdosiert bzw frühzeitig wieder abgesetzt werden. Es kann Hirnödeme zum abschwellen bringen, es kann Schleimhäute zum abschwellen bringen und wirkt antientzündlich.

    Schmerzen nimmt es leider nicht (höchstens sekundär durch das Abschwellen und die antientzündliche Wirkung). Lass dich von deinem TA beraten, was am besten wäre.
    Es gibt hier einen weiteren Thread, wo eine TS grad den gleichen Horror durchmacht wie du:
    https://www.dogforum.de/nun-ist-es-woh…bs-t160419.html

    Sie ist auch sehr darum bemüht eine vernünftige Schmerztherapie auf die Beine zu stellen.
    Vielleicht könnt ihr euch beide ein wenig helfen in dieser schweren Zeit.

    Meine Hündin bekommt Novalgin und bei Bedarf gebe ich ihr auch mal eine Cimalgex.
    Die TS von Myro hat noch Tramadol bekommen, ein Opiat (das berühmteste Mittel ist Morphin).

    LG

  • Danke für eure lieben Antworten!

    Wir waren heute bei unserer TA und sie war auch ganz betroffen von den Ergebnissen.
    Aber sie klang nicht ganz so pessimistisch wie die Ärzte in der Klinik.
    Sie wird sich jetzt mit der Hochschule in Hannnover in Verbindung setzen und die Onkologen dort um ihre Meinung zu dem Fall fragen.
    Kortison hat sie uns erst Mal nicht gegeben, sie möchte auch das lieber mit Hannover abklären und fragen ob die nicht ein anderes Medikament verabreichen würden, da die Dosierung von der Kortison Dosis wohl ziemlich hoch sein soll, jedenfalls die Dosierung die Oldenburg für angemessen hielt.
    Meine Ärztin aber stimmt damit nicht ganz über ein und holt lieber eine dritte Meinung ein.
    Gott, ich bin wirklich froh diese Frau zu kennen, sie interessiert sich nicht nur für den Profit, sondern für die Tiere!
    Viellicht gibt es ja doch noch Hoffnung, schön wäre es, denn ich kann mir gar nicht vorstellen wie es wäre wenn mein Liebling nicht mehr bei mir ist :(

  • Hallo,
    fühl Dich gedrückt ich weiß wie du dich nun fühlst den ich habe dieses genau vor 4 Wochen durch gemacht. Meine Hündin hat einen sehr aggressiveb Tumor im Auge. Sie bekommt hochdosiertes Kortison und es hilft das Auge sieht wieder normal aus ( stand vorher vor und die Nichhaut war deutlich zu sehen). Kortison heilt das nicht aber hilft und läßt uns noch ein wenig Zeit. Vielleicht ist es bei euch ja auch der Fall. Hab keine Angst deinem die Tabletten zu geben. Meine z.B. verträgt die echt gut außer bisschen mehr hunger und trinken. Aber das mußt du für Dich entscheiden wollte Dir nur meine Erfahrung schildern das Kortison nicht immer schlecht ist. Auch wenn die Geister sich da streiten.
    LG Kerstin

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