Kinderfreundlicher Hund aus zweiter Hand (Heim, etc.)???
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Hallo Ihr
Ich stehe vor dem Projekt "erster Hund" für die Familie. Ich bin nicht ganz unerfahren, jedoch hab ich einen Heidenrespekt einen geeigneten Hund für mich und die Familie auszusuchen.
Unsere Zwillinge, beide 5, geben noch viel Arbeit. Sie sind sehr lebhaft und laut beim Spielen. An und für sich würde ein Hund gut passen, da wir viel draussen uns bewegen und eine sportliche Familie sind. Aber die Angst bleibt es nicht zu schaffen mit einem Welpen zusätzlich...
Ist es realistisch, einen älteren Hund aufzunehmen, der mit den Kids klar kommt? Meine Vorlieben geht in Richtung Pudel.
Wer hat so schon zu seinem Familienmitglied gefunden und wie war die Anpassungszeit? Auf was muss ich achten?
Danke im voraus!
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Hi,
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Mein Welpe kam, da waren meine Kinder 2 und 5 Monate.
Dazu noch der Ersthund, wenn man zu Hause ist , nicht berufstätig, find ich das machbar.2 5 jährige Sind bestimmt nicht ohne, aber können ja auch schon vieles allein.
Gehst du denn arbeiten? -
Ja ich arbeite 2 Vormittage, also nicht allerwelts und könnte den Hund wohl auch mitnehmen....
Wie ich sehe hast du eine Bulldogge. Geht das gut mit den Knirpsen?
@ALL
Hat denn niemand ein Hund aus nem Heim und Kids zuhause...?
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Es ist, meiner Meinung nach, absolut nicht unrealistisch einen solchen Hund aus dem Tierschutz zu finden. Wir selbst hatten 10 Jahre lang einen durch und durch gutmütigen und toleranten Rottweiler aus dem Tierheim. Das ist vielleicht nicht unbedingt die bevorzugte Rasse in deinem "Fall", aber es ist ein Beispiel, dass es solche Hunde zahlreich gibt. Shiva mochte ALLE Menschen, ob klein oder groß. Sie hat meine Nichte und meinen Neffen von Geburt an gekannt und hat sich wirklich alles gefallen lassen. Gerade die gemütlichen Rassen mögen Kinder meist sehr gerne. Unser "neuer" Hund kann mit den Kids noch nicht wirklich etwas anfangen, aber Bedenken habe ich auch bei ihm nicht. Vermutlich wird er die Kinder auch richtig toll finden, wenn er merkt, dass man mit denen so richtig toben kann (ist ein Quirliger).
Schau dich doch mal im TH um und lass dich beraten.
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Wir haben zwar selbst keinen Hund aus 2ter Hand
aber in unserer Gassigruppe sind einige von Tierschutzorgas z.B. aus Rumänien. Die sind nicht mehr oder weniger "problematisch" wie Hunde die von Welpe an beim Besitzer sind. Auf alle Fälle nicht überstürzt zusagen sondern ehrlich die Umstände nennen unter denen der Hund zukünftig bei Euch leben wird und auch dem Tierheim oder der Orga ein paar Löcher in den Bauch fragen was das Verhalten des Hundes angeht. Letztendlich ist es ja zu Lasten der Kinder die sich dann an den Hund gewöhnt haben und auch zu Lasten des Hundes, wenn man sich doch wieder trennen müsste.Auf alle Fälle die Kids niemals unbeobachtet mit dem Hund lassen. Dafür sind die echt noch zu klein.
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Danke euch, das macht mir Mut - wenn ich mit Züchter rede, ist das immer sehr demotivierend - die halten grösstenteils gar nix von Hunden aus dem Heim...
Gibt es dazu vielleicht schon ein Thread über Menschen und deren Geschichte mit ihrem Tierschutz-Hund?? Wäre froh um entsprechende Hinweise.
Auch weitere Berichte in diesem Thread sind natürlich herzlich gelesen!
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Schau dich doch mal bei den Hundeschulen oder Trainern in deiner Gegend um, viele bieten Beratung bei der Hundeanschaffung an.

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Ne, ich hab eine Bordeauxdogge, mein 2. Hund sollte ein Tierschutzhund werden, aber da wo ich gesucht habe, wollte mir niemand einen Hund zu 2 Kleinkindern geben.
Bzw. Liess sich nichts passendes finden, die Rahmenbedingungen fanden viele super , aber sobald die Rede von 2 U3 Kindern war, wurde sofort abgewunken .Ich wollte halt gern einen grossen Hund zu unserem Ersthund dazu... So wurde es eben wieder ein Welpe vom Züchter.
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Zitat
Danke euch, das macht mir Mut - wenn ich mit Züchter rede, ist das immer sehr demotivierend - die halten grösstenteils gar nix von Hunden aus dem Heim...
Gibt es dazu vielleicht schon ein Thread über Menschen und deren Geschichte mit ihrem Tierschutz-Hund?? Wäre froh um entsprechende Hinweise.
Auch weitere Berichte in diesem Thread sind natürlich herzlich gelesen!
Klar - die wollen ja auch ihre "Ware" an die Frau bringen *gg
Ich hab gleich zwei von 3 Hunden aus dem Tierschutz: die Terrier beide. Alle drei sind freundlich mit Kindern, die zwei Terrier finden Kinder toll, und nehmen so schnell nichts richtig übel, die Pudeline verzieht sich lieber, will net dauernd angetatscht werden. Aber sie läßt sich´s gefallen, weil: es könnte ja ein Leckerli dabei rumkommen *gg
Inzwischen ist Bossi seit ca. 5 Jahren bei uns, Frieda seit 4 Jahren. Beide absolut liebeswert, wobei Frieda jetzt nichts für nen Anfänger gewesen wäre, aber das liegt an ihrem Hintergrund, und ihr Problem (andere Hunde) war mir bei der Vermittlung bekannt.Einziger Nachteil ist eben, daß man einen Hund, der erwachsen ist und im Tierheim lebt, schlecht einschätzen kann, weil man nie weiß, was die schon erlebt haben. Die Tierheim-Pfleger können auch nur das beurteilen, was sie in dem Moment im Tierheim vom Hund sehen und kennenlernen. Wie der Hund sich dann letztendlich entwickelt und gibt, wenn er mal im neuen Zuhause angekommen ist, und gelernt hat, die neuen Besitzer einzuschätzen, steht manchmal noch auf nem anderen Blatt - da werden sie dann mutig *gg
Aber man kann sich auch selbst nen Hund vom Züchter so weit verziehen, daß der problematisch wird - die Kinderfreundlichkeit hängt also auch zu einem guten Teil an der Erziehung, sprich, wie bringe ich dem Kind bei, daß ein Hund ein Lebewesen ist, und auch mal Ruhe braucht, inwiefern kann ich gewährleisten, daß der Hund mit den Kindern nicht alleine bleibt, etc.
Wenn ich aber noch 2 kleine Kinder hätte, und mir Sorgen machen würde, ob das zeitlich zu managen wäre, würde ich nicht gerade zu einem Welpen greifen, der dann auch noch Arbeit macht durch noch nicht trainierte Stubenreinheit..... ;-) Dann lieber ein erwachsener Hund.
Gibt übrigens auch Züchter, die z.B. eigenen Nachwuchs behalten, weil der für die Zucht vielversprechend ist, und sich dann nach einigen Monaten doch als ungeeignet herausstellt. Diese werden dann eben mit bis zu 1-2 Jahren o.ä. verkauft, dann hätte man ein Exemplar, das sicherlich gut sozialisiert aufgewachsen ist, wo man weiß, was gemacht wurde mit ihm, aber eben nicht den Welpenstreß.
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Es ist definitiv nicht unmöglich, einen mit Kindern verträglichen Hund vom Tierschutz zu bekommen. Warum auch? Viele Hunde in den Tierheimen haben jahrelang in Familien mit Kindern gelebt, sind sogar mit aufgewachsen und nur, weil sie jetzt im TH sitzen, warum auch immer, werden sie ja nicht automatisch böse oder unverträglich
Wichtig ist natürlich, es vorher zu testen, sprich mehrere Besuche/Zusammenführungen mit den Kindern, gezielte Nachfragen, woher der Hund kommt, die gesamten Umstände etc.
Lucky z.B. stammt von einer spanischen TSO, er kam mit 6 Monaten nach Deutschland in eine Pflegestelle mit einem etwa 4 jährigem Kind. Er liebt Kinder!!! Wenn der irgendwo ein Kind sieht, egal wie fremd, fängt er sofort an zu fiepsen und will hin. Er scheint da eine sehr positive Verknüpfung zu haben und der ist echt soooo freundlich und tolerant, selbst, wenn er mal "unsanft" angetatscht wird, bleibt er "tapfer und cool" und scheint es tatsächlich zu mögen
Aber wie gesagt, das muss man testen und Lucky war da diesbezüglich echt ein Glücksgriff
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