Wie Hund richtig maßregeln?
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Hallo :)
so langsam gewöhnen wir uns an unseren Monty und lernen ihn lieben

Nun steh ich aber wieder vor einem Problem bei dem ich überfragt bin und auch im Netz nichts finden kann.
Wenn wir zur Ruhe kommen und uns auf die Couch kuscheln fängt er an mich zu zwicken oder zu knabbern. Und es tut echt weh. "Aua" schreien hilft nicht sich von ihm weg drehen auch nicht. Knurren? Trau ich mich nicht?! -> Vor seinem eigenen Hund sollte man keine Angst haben oder?? Schnauzengriff, ist doch veraltet?
Also wie macht man einem Hund richtig deutlich das er das zu lassen hat?
- Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
Hallo :)
sKnurren? Trau ich mich nicht?! -> Vor seinem eigenen Hund sollte man keine Angst haben oder?? Schnauzengriff, ist doch veraltet?
Also wie macht man einem Hund richtig deutlich das er das zu lassen hat?
Hi,
Knurren???
Ich weiß ja nicht aber du bist doch kein Hund und somit kannst du die Hundesprache auch gar nicht so imitieren das er das verstehen würde.Schnauzengriff ist wirklich veraltet und führt nur dazu das dein Hund das Vertrauen zu dir verliert.
Ich würde, sobald er solche Macken macht, ihn nehmen und auf seinen Platz bringen. Wortlos!
Und das immer und immer und immer ....... wieder.Dann würde ich ein Abbruchkommando aufbauen und es einsetzen, wenn es denn dann mal sicher sitzt. Aber nicht vorher sonst machst du es dir selbst kaputt.
Liebe Grüße
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Auf seinen Platz nehmen? Also freiwillig wird er dann ja nicht gehen wie "nehme" ich ihn denn richtig? Wenn ich dann zur Decke gehe und ihn her rufe und ihn ablegen lasse, ist das nicht zu langwierig und zu lieb? Also versteht er dann was ich von ihm will?
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Entweder körpersprachlich sehr deutlich sein, weg zeigen, erstarren und "ab" sagen, aus vollster Überzeugung...
Wenn das nicht klappt, lass ihm ne dünne Hausleine dran und führe ihn dann zum Platz.
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Mal ehrlich: Wer mir wehtut, fliegt von der Couch. Da ist nichts mit nehmen und freundlich wegführen. Das geht zack-bumm, ausgekuschelt. Ich bitte meinen Hund nicht darum aufzuhören, sondern zeige ihm deutlich, dass ich das Verhalten nicht will.
So einfach ist das. -
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Ja, Poco, so ist das hier auch. Bloß gibt es Hunde, die das überhaupt nicht akzeptieren, was eben daran liegt dass der Besitzer dabei unsicher ist. So klingt es bei der TS. Das sollte man vielleicht dazu sagen

Für solche Konstellationen finde ich die Hausleine prima und solche Texte wie deine sollten vielleicht auch das Selbstbewusstsein der TS parallel dazu stärken, sodass es vielleicht bald besser von der Hand geht, deutlich zu machen, was sie nicht wünscht.
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Zitat
Auf seinen Platz nehmen? Also freiwillig wird er dann ja nicht gehen wie "nehme" ich ihn denn richtig? Wenn ich dann zur Decke gehe und ihn her rufe und ihn ablegen lasse, ist das nicht zu langwierig und zu lieb? Also versteht er dann was ich von ihm will?
Ich glaube du hast da einen falschen Gedankengang mit zu lieb und böse... ich kenn das, hatte ich früher auch :-)
Es geht darum das du die Aktion unterbrichst. Ich versuche dir das mal bildlich zu beschreiben wie ich das meine:
Du liegst auf dem Sofa, er kommt und beginnt an deinen Füßen zu zwicken.
Dann stehst du wortlos auf und nimmst ihn am Geschirr/Halsband und begleitest ihn zu seinem Platz.
Du sprichst mit ihm kein Wort. Denn warum soll er deine AUfmerksam (noch mehr) bekommen, hat er ja nicht verdient. Er ist nicht der Mittelpunkt der Welt und außerdem ist er gerad ungezogen ;-)Dann drehst du dich um und gehst wieder aufs Sofa.
Er wird wieder kommen und er wird auch wieder zwicken und knabbern aber du wirst immer konsequent bleiben und ihn wortlos wegbringen.
Das problem bei "lieb" und "böse" sein ist im endeffekt eines. Bist du "böse" wirst du in der Stimme automatisch lauter. Wer laut wird verliert die Kontrolle und den nimmt man nicht mehr ernst.
Wenn dein Hund gerade im Begriff ist über eine Autobahn zum Rech zu stürmen, wirst du natürlich laut und schreist ihm hinterher aber kann das ja auch nur ernst nehmen und sich evt erschrecken das frauchen gerad so laut wird und die aktion abbrechen, wenn du das nicht als dauerlösung einsetzt (Das ist jetzt arg überspitzt und ich will dir auch auf keinen fall unterstellen das du deinen Hund ständig anschreist. ich Versuch das nur bildlich zu machen
)LG
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Nein, danke das ist gut erklärt. :)
Ich bin mir da tatsächlich unsicher, deswegen frage ich ja nach. Es ist unserer erster eigener Hund und wir wollen alles richtig machen. Machen uns dann dummer Weise Sorgen sind unsicher, wir wissen das der Hund das merkt und denken oh oh wenn wir jetzt was falsch machen fällt er uns an?! Und was machen wir dann?
Deswegen sind wir so vorsichtig, wobei uns schon bewusst ist, dass wir so auch ein unerwünschtes Verhalten erzeugen können.
Hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt?
Es ist nun nicht so das er uns auf der Nase herumtanzt (glaub ich *g*) aber ich will auch nicht das er das mal macht weil wir nicht konsequent genug sind oder ihn falsch "anpacken".
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Zitat
Nein, danke das ist gut erklärt. :)
Ich bin mir da tatsächlich unsicher, deswegen frage ich ja nach. Es ist unserer erster eigener Hund und wir wollen alles richtig machen. Machen uns dann dummer Weise Sorgen sind unsicher, wir wissen das der Hund das merkt und denken oh oh wenn wir jetzt was falsch machen fällt er uns an?! Und was machen wir dann?
Deswegen sind wir so vorsichtig, wobei uns schon bewusst ist, dass wir so auch ein unerwünschtes Verhalten erzeugen können.
Hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt?
Es ist nun nicht so das er uns auf der Nase herumtanzt (glaub ich *g*) aber ich will auch nicht das er das mal macht weil wir nicht konsequent genug sind oder ihn falsch "anpacken".
Ich verstehe sehr gut was du meinst.
Ich kann dir da nur grundsätzlich eines raten: Egal was man immer alles sooo RICHTIG machen soll, wenn du nicht mehr du selbst dabei bist, kann der und deine reaktion nicht einschätzen weil sie immer unterschiedlich sind und dann wird er dir womöglich richtig auf der Nase rumtanzen.
Ich weiß das man alles richtig machen will und man liest viel über gute und richtige Erziehung und im Endeffekt ist man so überflutet mit den ganzen Tips und infos das man alles irgendwie macht aber dann doch am Ende nichts mehr richtig.
Oftmals sind die Dinge die man aus em Bauch heraus Entscheidet wesentlich besser als das was in den gängigen Büchern steht.LG
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Die Korrektur muss immer der Situation angepasst sein, und dem Erregungslevel der Beteiligten , manchmal reicht ein gehauchtes " Ey" , manchmal ist es auch ein körperliches Abdrängen oder ein Tippen in die Seite, das alles kann Verhalten korrigieren ,
Euch würd ich raten , es gar nicht erst zum Zwicken kommen zu lassen. - Vor einem Moment
- Neu
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