Wie Hund richtig maßregeln?

  • Sry habe es nicht eher geschafft hier reinzuschauen.

    Wir haben für Donnerstag unsere erste Std mit einer Hundetrainerin und es werden sicher einige Folgen denn wir müssen noch eine Menge lernen... :???:

    Monty darf auch nur auf die Couch wenn wir es ihm sagen (Nachts macht er es trotzdem). Haben halt Sorge das er sich verletzt wenn wir ihn runterschieben. Er kommt auch von der Straße und wir packen ihn noch mit Samthandschuhen an aber anscheinend ist es das was er merkt und ausnutzt. Orientierung an uns draußen kann man auch vergessen. Gestern ist er mit einer anderen Frau und ihrem Hund mitgelatscht :mute:

  • Ich denke auch, dass das schon wird. Es dauert halt seine Zeit. Wir werden das alle schon schaffen und niemand ist als perfekte Hundemama geboren. Ich lerne auch jeden Tag sehr viel. Und Molly kommt jeden Tag mehr an. Draußen klappts immer öfter richtig gut und morgen gehts trotz Schnee erstmal in die Hundeschule xD

  • Ein guter Trainer kann euch ganz sicher helfen. Was Du aber nie vergessen darfst: Hunde orientieren sich an ihrem Rudelführer -also jemand der Regeln aufstellt und durchzieht und den Anschein macht als hätte er alles im Griff. Bei einem souveränen Rudelführer fühlen sich Hunde sicher aufgehoben.

  • klar ist der schnauzengriff negativ besetzt.. zu unrecht, wie ich finde... weil viele einfach keinen plan haben, wie und warum nd was sie da machen...

    ihr streichelt mit der hand, ihr gebt futter mit der hand, ihr entfernt klumpen aus den fell mit der hand, ihr macht schlafdreck aus dem augenwinkel weg mit der hand.. warum sollte die hand nicht auch sagen können, das ist doof?

    ihr müßt ja nicht so feste zudrücken dass es weh tut.

    wenn ihr da entspannt auf dem sofa liegt, und er entspannt dabei liegt und rumschmust, und es wird zu feste, dann leg die flache hand einfach um den nasenrücken und drück den kopf sanft ein stückchen weg und sag sanft dazu 'nicht' als bitte freundlich betont. seine nase ist doch lang genug, da ist das nicht wirklich so n problem... und da ihr dabe eintspannt bleibt,bleibt der hund auch entspannt... und wenn der wieder anfängt, wieder sanft wegschieben und ggf dann die hand auf de langen nase liegen lasen, bis er ein bisschen ruhiger geworden ist...

    mir wäre es auch zu viel drama, den hund vom sofa zu schmeißen oder auf die decke zu bringen, nur weil der noch an der beißhemmung übt..

    das er mit anderen weggeht, liegt zum einen daran, dass neues immer interessanter weil neu ist.. und weil du - sorry- zu uninteressant bist...
    steig um auf handfütterung und dann gibs nur draussen futter für geleistete arbeit und aufmerksamkeit..

  • Das hast Dugut geschrieben -hätte ich wohl auch machen sollen, damit es keine Missverständnisse gibt... Hündinnen tadeln ihre Welpen ja auch so -in der Regel sehr sanft. Das muss und soll nicht wehtun. Ich tue meinen Hunden nie weh -wenn ich wirklich sauer bin, heb ich die Stimme -das reicht völlig. Denke das versteht ein Hund genausogut wie ein Knurren eines anderen Hundes.

  • Wollte euch mal wieder auf den neuesten Stand bringen.

    Die Trainerin war nett und hat uns beigebracht wie wir Monty auf die Pfeife zum Rückruf konditionieren. Ausserdem sollen wir ihn beim Spaziergang mit dem Futterdummy beschäftigen und ab und an schnalzen und Leckerlies um uns werfen.

    ich glaube das machen wir nun seit zwei Wochen. Allerdings haben wir das Problem immer noch nicht im Griff und min Rücken leidet echt richtig das ich nun schon öfters Spritzen bekommen musste.

    Pfeife klappt super, bis er eine Fährte hat oder einen Hasen sieht. Ebenso wie der Dummy. Weit entfernt von Gebüschen prima, aber wenn wir es am Rand probieren bringt er es aber nur so das er es bei uns auf der höhe los wirft und wieder ab ins Gebüsch.

    Das Leckerlie herumwerfen....joa man kann ja auch fressen UND in der Gegend rumschauen :)


    Weiß nicht wie es nun weiter gehen soll. Ich bin auch verwirrt was die verschiedenen Erziehungsstile angeht.
    Habe nun schon zig Bücher durch und Dvds und die Trainerin.

  • hört sich doch super an!!! zwei wochen sind keine lange zeit, um eine sichere Routine in den Hund zu kriegen, das dauert schon etwas länger...

    ch würd allerdings die nächste zeit noch von den gebüschen weg bleiben, und ich würd ne schlepleine dranmachen, damit der hund nicht selber entscheidet was wann wichtig ist...

    neues verhaltenmuß sich erst setzen, und um gegen jagdtrieb anzukommen, braucht es seine zeit.
    bei meiner großen ist es erst seit ca. inem Jahr so, dass ich sie sicher abhalten kann zu jagen... also je nach hund dauet es einfach sehr lange...

    wie sagt man so schön: der weg ist das ziel.. hat spaß mit dem hund beim apportieren, macht das demnächst mit verweisen, dann auch vllt mal mit ner gezogenen dummyfährte, variiert eure spiele, habt einfach mit dem hund zuammen spaß und macht was als team, werdet sinnvoll für den hund. aber das dauert einfach, da kann man sich nur über jeden kleinsten erfolg freuen.

    was in den büchern steht, würd ich einfach nach: 'brauchen wir nicht' und 'bei bedarf noch mal durchlesen' unterteilen und dann erst mal nicht weiter drüber nachdenken. alle bücher sind für die allgemeinheit geschrieben, das meiste braucht man mstens nicht. ;)
    ich finde, sinn machen rassebeschreibungen. Und ein/e trainer/in, die/der vor Ort hilft. und dieses forum, einfach weil man ab und an den kopf wieder gerade gemacht kriegen muß..

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