BITTE Hilfe!! Ratlosigkeit wegen Hautproblemen :-(

  • Hallo!
    Ich brauche eure Hilfe,ich weiß nicht weiter. Seit ca. 3 Monaten hat mein 5 jähriger Zwergdackel Henry gesundheitliche Probleme. Es begann so: Juckreiz,er hat sich am Po blutig gebissen -> Tierarzt. Vermutung Futterallergie (ohne Untersuchung), Umstellung auf Royal C.Sensitive Trofu. 3 Wochen Antibiotika plus juckreizhemmende Spritzen. Nach 3 Wochen meinte er,es können auch Milben sein -> Advocate Spot on. Juckreiz geht zurück, Haarausfall wird stärker. Henry leckt sich Pfoten wund.. Bauch bis zur Seite hoch komplett kahl.Beine wenig Fell. An Schwanz, Nase , Ohren und Kopf wird Haarausfall immer schlimmer. Lymphknoten am Hals riesig!!! :-( :-(

    Da er nicht untersucht wurde - Tierarztwechsel. Dort: Tesaabstrich und Hautgeschabsel -> negativ. Dann Pilzkultur angelegt, noch kein Ergebnis. Zwischenzeitlich barfe ich ihn.

    Ich mache mir so Sorgen...jetzt noch die geschwollenen Lymphknoten. Was soll ich machen?
    WAS kann das sein?? :-(
    Ich bin Studentin, habe bereits 300€ gezahlt, ohne Diagnose. Ich möchte keine unnötigen Sachen mehr machen, sonderm ihm endlich helfen :-(.

  • Zitat

    Ich mache mir so Sorgen...jetzt noch die geschwollenen Lymphknoten. Was soll ich machen?
    WAS kann das sein??

    Solange den TA aufsuchen oder wechseln, bis einer die Ursache findet, denn aus dem Forum kann man nur Vertmutungen anstellen, aber das hilft dir nicht weiter.

    Und auf Verdacht würde ich den Hund nicht mehr behandeln lassen.

  • Klar, ich werde weiter suchen. Ich würde mich trotzdem über Vermutungen freuen, ich lese gerne nach und schaue dann was ich ihm selbst noch gutes tun kann.Auf was ich den Arzt ansprechen möchte: Blutbild (auch Schilddrüsenwerte) und Räude Titer. Oder ist das quatsch und passt nicht zu den Symptomen? Lymphdrüsenkrebs beginnt nicht mit Juckreiz,oder?? :-/

  • Hallo Du Arme,
    ..das fällt ganz schwer mit anzusehen, das glaube ich Dir...
    aber weisst Du, wenn man wir ich schon lange in verschiedenen Foren solche Geschichten liest, ist das leider gar nicht überraschend...
    Es geht ganz vielen Hunden und deren Haltern so wie Dir.
    Dein Hund hat in letzter Zeit soviele Medikamente "verdauen" müssen, auch über die Haut, dass keiner mehr sagen kann woher es ursprünglich kommt.

    Wenn Du es Dir leisten kannst, würde ich zu einer THP gehen- da Du aber von jetzt schon so hohen Kosten sprichst kann ich Dir nur raten: lies Dich schlau..
    Hier und zum Beispiel im gesunde-hunde-forum.

    Der Darm Deines Hundes ist wahrscheinlich schwer gestresst und muss erst mal wieder aufgebaut werden. da gibts viele Mittel, wir nehmen "Dr.Wolz Darmflora plus select", eine Kapsel am tag über das Futter. Gibt's in der APO und kann man auch als Mensch prima zB bei Durchfall nehmen.

    Ich würde von Trockenfutter umstellen auf entweder BARF, oder selbst gekochtem aus eher wenigen Komponenten oder bei Zeitmangel Terra Canis Dosen füttern- und zwar zunächst nur eine Sorte, möglichst getreidefrei.
    Ganz wichtig ist, dass auch die Leckerlies und Kauartikel ohne Weizen und ohne Zusätze sind.
    Die meisten Hunde entwickeln Unverträglichkeiten aufgrund der Zusatzstoffe wie künstl. Vitamine,Konservierungsstoffe.
    Meine Hunde bekommen konsequent nix mit "tierischen oder Pflanzlichen NEBENPRODUKTEN", weil das alles sein kann und darf.
    Man muss etwas suchen und die Sachen sind oft teurer weil hochwertiger- dann gibts eben seltener etwas extra.
    Wichtig und nützlich ist eine gute "Ölversorgung"mit Leinöl oder Lachsöl.
    Als erstes würde ich alles, was Dein Hund bekommt auf Weizen, Zusatzstoffe und künstl. Vitamine prüfen...auch das Futter vom TA.

    Es ist gar nicht so schwierig, diese Dinge zu meiden.....man darf sich nur nicht auf die örtl. "Fressnäpfe" etc. beschränken- und auch dort wird es besser.
    Wenn es Deinem Hund bei konsequenter "Naturnahrung" nicht zügig besser geht, wirst Du Dir weitere Hilfe holen müssen....beim neuen TA oder eben auf Naturkundlichem Wege...aber wie gesagt, Du und Dein Hund ihr seid mit dem Problem beileibe nicht allein.
    Gute Besserung wünscht Barbara mit Morris und Lenny
    PS: babygläschen sind übrigens gerade bei kleinen Hunden auch eine gute Möglichkeit, sofort konsequent naturnah und leicht verdaulich zu ernähren...Einfach die durchpürierten nehmen..für den Anfang

  • Hallo,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Ich lese soviel ich kann... ich barfe mittlerweile (seit 3 Tagen) und habe total Hoffnung, dass es dadurch besser wird. Das kratzen geht eigentlich...er leckt sich nur ab und an die Pfoten. Haare wachsen aber noch nicht wirklich nach. Und die Lymphknoten sind größer denn je. Kirschgroß, das sieht bei so einem Zwergdackel richtig heftig aus :-(.

    Meine Vermutungen (nach dem lesen...): Allergie, Schilddrüsenunterfkt. oder Räude. Gibts noch andere Ideen, die passen können? Können die Lymphknoten durch den Haarausfall/noch leichten Juckreiz anschwellen?! :-(

  • Sind es denn Lymphknoten oder vielleicht Speicheldrüsen?

    Mein Dackelmix hat verdickte Speicheldrüsen, er ist eh einer der bei allen Krankheiten hier schreit und zudem hab ich ihn sehr lange sehr falsch ernährt und zuviel Medikamente gegeben.
    Aktuell muss er leider Medis nehmen, wohl sein Leben lang...
    Die Speicheldrüsen sind dick und scheinen auch nicht wieder kleiner zu werden. Habe sie punktieren lassen, weil ich auch Angst hatte, dass es Lamphknoten sind...

  • Hallo,

    wenn Du mal in verschiedenen Hundeforen stöberst mit dem Suchbegriff: Juckreiz Hund,
    wirst Du sehen, dass unglaublich viele Hunde das Problem haben.

    Ich kenne persönlich auch etliche Hundebesitzer mit dem gleichen Problem.
    Du kannst noch so viel untersuchen lassen, es ist meistens so, dass keine Ursache gefunden wird. Allerhöchstens eine Allergie, aber das bringt Dich auch nicht weiter.

    Wenn Du nicht ewig Diät füttern willst und einen kranken Hund haben willst, würde ich Dir auch raten, eine gute Tierheilpraktikerin zu suchen.

    Ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass es bei fast allen Hunden eine gemeinsame Ursache gibt: Impfungen.

    In Impfstoffen sind eine Vielzahl von Inhaltsstoffen enthalten, u. a. Thiomersal, eine hochgiftige Quecksilberverbindung. Wenn Du mal googelst nach Quecksilber - Juckreiz oder Juckreiz nach Impfung, wirst Du Bestätigungen finden. Auch die geschwollenen Lymphknoten passen dazu.

    Zitat

    Die nächste Impfung steht an.
    Danach stellt sich entweder Hautausschlag, Juckreiz, Durchfall, Erbrechen, Blasenentzündung, Bindehautentzündung, Husten oder irgendeine andere Ausscheidungsreaktion ein.
    Wieder wird der Welpe schulmedizinisch behandelt, die Ausscheidung wird unterdrückt, und der Hund erscheint gesund.
    Aber der Schein trügt.


    Quelle:
    http://das-hundetraining.de/infos-links/impfungen/

    Ich würde nur noch abklären lassen, ob Milben ausgeschlossen werden können und dann eine Entgiftung und Stärkung des Immunsystems durchführen lassen.

  • Oh je, das tut mir sehr leid für deinen Hund und dich!

    Ich habe jetzt noch nicht ganz herausgelesen:
    Was sagt denn das Labor? Blutzucker, Niere, Leber und Schilddrüse würden mich am meisten interessieren.
    Hat dein Hund sonst noch irgendwelche Symptome?
    (Wasserlassen, Stuhlgang, Antrieb, Körperbau)

    Ist das Haar dünner geworden und ausgefallen oder hat er sich alles rausgeleckt/rausgerissen?

    Wie sieht die Haut aus? Ist sie dunkler geworden? dünn wie "Pergament"?

    Im Falle von Futtermittelallergien: Kann man da evtl eine Ausschlussdiät machen?

    Ganz simpel: Wie sieht es mit Flöhen aus?
    Hat der TA mal Prednisolon gegeben und ist der Juckreiz daraufhin weniger geworden?

    Leider können wir alle nur spekulieren. Halt uns auf dem Laufenden!

  • Hallo,
    es wurde schon viel geschrieben, aber wenn ich Dir einen Rat geben darf, versuch' deinen Hund so natürlich wie möglich zu ernähren (kein Trofu od. Dosen mit vielen Nebenprodukten., Barf ist gut, aber achte auf die Herkunft des Fleisches Thema "Antibiotika im Futter") Die Lymphknoten wie auch der Haarausfall sind möglicherweise ein Anzeichen für eine Futtermittelunverträglichkeit. Wenn möglich, suche Dir einen guten Tierheilpraktiker, der dich in puncto "Ausschlussdiät" berät (wenn parasitäre Ursachen ausgeschlossen werden kann, denke schon, denn das akute Anschwellen der Lymphknoten spricht dafür).

    Überlege Dir mal, ob Du eventuell eine Darmsanierung vornehmen kannst. Ist nicht so teuer Edit by Mod - bitte keine Eigenwerbung

    Ansonsten kann ich Dir nur empfehlen keine Medikamente wie Cortison oder Antibiotika spritzen zu lassen, das kann die Darmflora noch mehr durcheinander bringen und verschlimmert und verlängert alles

    Drück' Dir die Daumen, dass bald alles gut wird!

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