Überforderung!
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Ich danke euch für den ganzen Zuspruch und die Hinweise. Ich bin mir auch komplett darüber im Klaren, dass es zu 120% nicht ihre Schuld ist, das wäre ja noch schöner. Mir geht es nur darum zu lernen, wie ich selbst die Oberhand behalten kann um mich sicherer zu fühlen, weil ich nicht möchte, dass ich durch fehlerhaftes Verhalten, Dinge in Nele festige, die später nur schwer wieder zu ändern sind. Sie macht nur das, was ich ihr ermögliche, das weiß ich. Ich muss einfach selbst an Souveränität und Autorität gewinnen, aber dazu benötige ich die richtige Vorgehensweise.
Wenn es wenig bringt, den Welpen auf seinen Platz zu schicken, wie bringe ich sie dann dazu selbst zur Ruhe zu kommen? Sie läuft dann einfach pausenlos umher und such sich irgendwelchen Quatsch, bis ich sie eventuell irgendwann in einem ruhigen Moment auf meinen Schoß nehme, auf dem sie dann einschläft. Soll ich das einfach so beibehalten?
Danke für den Link, Bubuka, ich werde mir das gleich mal ansehen.
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Zitat
Die Vorschläge, Welpen in eine Box zu tun oder auf den Platz zu schicken, finde ich etwas....naja. In dem Alter bleiben sie nicht auf ihrem Platz.Doch, ich finde eine Box/ Platz überhaupt nicht schlecht. Da hat der Welpe einen Rückzugsort, an dem er wirklich entspannen kann. Der Vorteil von einer Box ist, dass man die auch mit Decken zu einer Höhle machen kann. Dadurch ist der Platz dann auch noch reizisoliert.
Klar bleiben Welpen da erst einmal nicht lange, aber ich würde es schon im Welpenalter aufbauen.
edit: Auf dem Schoß schlafen würde ich ihr gar nicht erst angewöhnen.
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Also grad ein Terrier sollte Ruhe lernen

ich denke schon, das wenn Du die Spaziergänge deutlich zurückfährst, auf rund 5 Min. Spaziergang pro lebensmonat, gleichzeitig die Übungen kürzer/weniger hälst (z.B. an dem einen Tag nur Komm üben für ein paar Minuten, ggf. später am Tag nochmal oder was anderes - am nächsten Tag maximal nur 1x/Tag ein Kommande, am nächsten bis zu 2 Kommandos, am nächsten Pause oder max. 1 Komando ect...) - wird sie ruhiger werden.
Vor allem würde ich reduzieren, das sie mit dem Ball spielt! Die Möglichkeit einen Balljunkie zu bekommen sind recht hoch - außerdem ist mehr oder weniger ständiges plötzliches abruptes Drehen/Springen ect. nicht gut für die gelenke.Zu Hause schon spielen, keine Frage, meiner Meinung das Babyhund auch mal wild werden, jedoch nicht allzu oft und auch nicht täglich. Und wenn Du "Schluss" sagst, dann ist auch Schluss

Und klar, bleibt ein Welpe nicht auf Kommando auf seinem Platz - die fangen ja gerade an zu lernen, außerdem sind es Babys.
Aber wenn er merkt das kein Programm stattfindet, das Du Dich mit "langweiligen" Dingen beschäftigst wie lesen, bügeln oder was auch immer, er vielleicht was zum Kauen bekommt und/oder 1 (!) Spielzeug womit sie sich beschäftigen kann, wird sie auch ruhiger werden so nach und nach

Nur Mut, in gewissem Sinne ist "normaler Welpenwahnsinn" normal - es liegt an uns was wir draus machen

Viel Spaß mit Deiner Kleinen!
Edit: ich finde es auch wichtig, das die Kleine regelmäßig mit anderen Welpen/Hunden Spielen kann - das muss nicht zwingend täglich sein und schon gar nicht mehrere Stunden, aber so 3,4x/Woche für ne halbe oder ganze Stunde - dazu die Sozialisierung, wie mal in einer fußgängerzone sein, am Bahnhof, andere Tiere kennenlernen ect. machen die Kleine dann schon platt genug

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Zitat
Also grad ein Terrier sollte Ruhe lernen

Zu Hause schon spielen, keine Frage, meiner Meinung das Babyhund auch mal wild werden, jedoch nicht allzu oft und auch nicht täglich. Und wenn Du "Schluss" sagst, dann ist auch Schluss

Aber wenn er merkt das kein Programm stattfindet, das Du Dich mit "langweiligen" Dingen beschäftigst wie lesen, bügeln oder was auch immer, er vielleicht was zum Kauen bekommt und/oder 1 (!) Spielzeug womit sie sich beschäftigen kann, wird sie auch ruhiger werden so nach und nach

Edit: ich finde es auch wichtig, das die Kleine regelmäßig mit anderen Welpen/Hunden Spielen kann - das muss nicht zwingend täglich sein und schon gar nicht mehrere Stunden, aber so 3,4x/Woche für ne halbe oder ganze Stunde - dazu die Sozialisierung, wie mal in einer fußgängerzone sein, am Bahnhof, andere Tiere kennenlernen ect. machen die Kleine dann schon platt genug

Genau darum geht es mir ja. Aber sie reagiert auf Schluss einfach nicht, sondern sucht sich eine andere Beschäftigung, genauso, wenn ich ihr ein Spielzeug zur Beschäftigung oder ihren Kong gebe. Irgendwann wird das langweilig, aber anstatt dann zu relaxen, sucht sie etwas anderes. Soll ich sie dann deiner Meinung nach einfach machen lassen und ignorieren bzw. wenn sie an etwas bestimmtes ran will was z.b. auf dem Tisch liegt, dieses wegräumen und ignorieren?
Ich habe eine Hundeschule gefunden, die nicht nur einmal wöchentlich eine Welpenstunde anbietet, sondern mehrmals.. ich denke da werde ich mal vorbeischauen! Ich nehme sie schon ab und zu mit irgendwo hin, damit sie sich daran gewöhnt, ins restaurant, zu meinen (Groß-)Eltern etc.
Ich bedanke mich nochmal

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Naja, sie muss schon die Bedeutung des Wortes bzw. des Befehles lernen, bevor sie es ausführen kann

Also ihr erstmal beibringen, was Du möchtest.
Nun ja, 2x"Woche Welpenspielstunde ist sicherlich ok - mehr würde ich als zuviel empfinden. Meine Jala war nach der Welpenstunde immer total platt, da hat an dem Tag gar nix mehr stattgefunden, weil ich sie nicht überfordern wollte.
Vond eher würde ich das nicht allzuoft machen, das putscht nur wieder auf!Sozialisierung so 3,4x/Woche macht die Kleinen schon auch müde, dazu dann die welpenspielstunden, also viel mehr Programm würd ich nicht machen

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Und wie kann ich ihr die Befehle "Schluss" und "Nein" am besten beibringen? Sie möchte gerade die Gardinenschals von der Stange rupfen, ich habe es 10 Minuten und etliche Male mit "Nein" und wegschubsen versucht, erfolglos. Die Reaktion war Beißen. Dann habe ich das Zimmer verlassen und jetzt rupft sie wieder an den Gardinen...
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Und wie kann ich ihr die Befehle "Schluss" und "Nein" am besten beibringen?
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Zitat
Das ist bei einem Welpen in dem Alter einfach nicht möglich, dass er auf "Aus" oder "Schluß" reagiert. Dafür wird das auch zu sehr abgenutzt, weil man meist 100 mal am Tag das Wort benutzt. Da hilft wirklich nur, alles wegzuräumen, notfalls die Vorhänge hochhängen. Ich habe alles weggeräumt, so daß ich nur wenig eingreifen musste. Meine Welpen haben auf einen Zischlaut gehört, z. B. kssst. Allerdings muss man dann auch etwas anderes anbieten, damit sie von den Vorhängen usw. ablassen. Den Welpen ablenken.
Welpen haben viel Energie, die wollen sie im Spiel loswerden. Ich würde ihr Sachen geben, die sie zerrupfen kann. Das Welpenspielzeug eignet sich dafür meist nicht. Am besten leere Klopapierrollen, Zweige (ungiftige), Zapfen, Blätter von draußen mitnehmen.
Und das Wichtigste ist körperliche Bewegung und das Spiel mit anderen Hunden. Anders wird sie in der Wohnung nicht ruhig werden. -
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Ich habe häufiger gelesen, dass man den Welpen nicht unter- aber auch nicht überfordern soll, aber bei ihr ist dieser Grat echt schmal. Und ich weiß wirklich nicht, wann es eventuell zu viel und wann zu wenig ist, weil ihr aufgedrehtes Verhalten immer gleich ist.
Hier gibt es immer viele verschiedene Ansichten im Forum und auch bei Hundetrainern wird jeder etwas anderes sagen.
Ich finde, man sollte auf sein Bauchgefühl achten und den gesunden Verstand einsetzen.
Solange ein Welpe im Familienverband (mit Geschwistern, Mutter und evtl. anderen Hunden) lebt, wächst er ohne Probleme auf und kann sämtliche hündische Verhaltensweisen spielerisch erlernen.
Wenn man seinen Welpen beim Züchter besucht, erfreut man sich an dem Spiel der Welpen und vorsichtig kommt der kleine Welpe mal zum Kuscheln.Voller Freude wird der Welpe abgeholt, man freut sich auf das Hundebaby, mit dem man Kuscheln und Schmusen kann. Man hat ihm ein Bettchen gekauft, hübsche Spielsachen.
Aber nach wenigen Tagen hat man auf einmal ein durchgeknalltes, beissendes kleines Monster. Und es gibt keinen Knopf und keinen Befehl, um das abzustellen. Was hat sich geändert???Der Welpe hat sein Rudel nicht mehr. Wie soll er sich auf einmal daran gewöhnen, in einer Wohnung alleine nur mit Menschen zu leben? Auf einmal ist alles falsch an dem Welpen. Alles, was vorher sein Leben ausgemacht hat, ist hier nicht mehr erwünscht.
Man darf an diesen witzigen Lappen am Fenster nicht ziehen, man darf nicht gucken, was Interessantes auf dem Tisch liegt, man kann nicht mehr klettern, springen, buddeln, Sachen zerpflücken. Und beim Schlafen wird man weggesperrt, keine Körperwärme der Geschwister. Selbst wenn man freundlich zum Spiel auffordert, werden die Menschen böse.
Wenn man sich einmal klar macht, was dem Welpen nun alles fehlt, kann man versuchen, ihm einiges zu ersetzen. Dann ist das Leben mit Welpe auch wieder einfacher. Auch wenn der Welpe Grenzen kennenlernen muss. Das geht aber nur, wenn seine Welt nicht ausschließlich aus Begrenzung besteht. Irgendwo müssen auch die Bedürfnisse befriedigt werden, welche die Natur dem Welpen mitgegeben hat.
Das Spiel mit seinen Geschwistern hatte der kleine Welpe täglich, das ist ihm gut bekommen. Darum finde ich die Ratschläge, den Welpen wenig zu bewegen, geradezu haarsträubend.
Zusammengefasst: Unterfordert ist ein Welpe, der sein Bedürfnis nach Spiel, Bewegung, die Welt erkunden und Körpernähe nicht ausleben kann.
Überfordern kann man einen Welpen mit zu vielen Übungen, Kommandos, auch mit Spiel (außer er spielt von alleine), mit Spaziergängen, auf denen zu viele Eindrücke auf ihn einstürmen, Straßen, Autos. An all diese Dinge muss er ganz langsam herangeführt werden.
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Also mein macht das auch...wenn sie rangeln will, dann ist sie grob, zwickt und beisst mir auch mal etwas fester in den Arm...wedelt dabei aber.
Auf "nein" reagiert sie nicht, runterdrücken und auf die Seite legen macht sie nur noch wilder. Ich bin ja Fan von Cesar Millans Taktiken.
Wenn sie also so drauf ist, dann steh ich sofort auf, bau mich vor ihr auf, mach mich groß und seh sie mit entschlossenem Blick an. Wenn sie noch nicht ganz durchgedreht ist, dann hilft das.
Wenn nicht, wenn sie zu sehr in der Rangelei ist, dann schieb ich sie seeeehr energisch weg von mir, und verlasse den Raum, warte einige wenige Minuten und gehe dann wieder rein.
In 99,9% der Fälle hilft das, sie ist dann ruhig und merkt, dass ich das nicht dulde.
Du musst das echt sofort im Keim ersticken, am besten wenn sie schon Anzeichen macht, grob zu werden, sofort maßregeln.Man muß sich immer vor Augen halten, dass die in dem Alter, meine ist 9 Monate alt, wie pubertierende Kinder sind, hartes Los.
Glaub mir, ich bin auch schon mehrmals echt verzweifelt, weil sie sonst echt ein Schatz ist, aber gib einfach nicht auf, vertrau dir und deine Fähigkeiten..DU bist der RUDELFÜHRER....immer mal tief durchatmen wenn der Hund so ist, das hilft auch.
Am besten spielst du übrigens so wenig wie möglich zu Hause mit ihr, damit sie weiß...zu Hause ist zu Hause, da ruhen wir alle aus.
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