Zelten mit Hund - der Info/Erfahrungsthread

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    Hallo allerseits,


    gibt hier doch bestimmt einige, die mit ihrem Hund schon zelten waren bzw. das vorhaben oder sich einfach mal zu dem Thema informieren möchten (so wie ich :D ) und da wär doch so ein allgemeiner Zelten mit Hund gar ned so verkehrt


    So Sachen die mich interessieren würden:
    - in welchen Ecken wart ihr mit Hund, zu welcher Jahreszeit
    - auf dem Campingplatz? In der Wildnis?
    - wo schläft der Hund? Im Zelt? Apsis? Vorm Zelt? Hat er eigenes Gepäck wie Isomatte, Fleecedecke, ...?
    - Wie macht sich der Hund? Schlägt er an? Schläft er, issa unruhig?
    - welches Zelt habt ihr? Seit ihr zufrieden?
    .. und alles was Euch sonst noch so einfällt, Fotos sind natürlich herzlich willkommen



    Hintergrund der Frage ist, dass wir in Nordnorwegen viel zelten möchten, sowohl auf Zeltplätzen als auch in der Wildnis bei 2 - 4 Tageswanderungen, das erste Mal mit Hund :smile:



    Also, über Erfahrungsberichte würd ich mich sehr freuen

  • Hallo Alex,


    also zelten war ich noch nicht, aber ganz oft mit dem Wohnwagen campen.


    Beim ersten Ausflug hat Aron die ersten beiden Nächte komplett gebellt, da auch ein Wohnwagen recht hellhörig ist und dadurch ständig Geräuche da waren. Aber das war es auch schon. Dann hatte der Kleine verstanden, dass es halt so ist und hat nur noch mal angeschlagen, wenn jemand direkt am Camper vorbei ging.


    Ich hab schon viele Ort und alle Jahreszeiten durch: Schweden im November und Juni, Kroatien im Mai und Juli, Österreich im Sommer und Winter. Also wirklich alles durch. Camping im Schnee ist toll (okay, mit dem Zelt vielleicht etwas ungemütlicher), aber uns hat es immer gut gefallen. Im Sommer im Warmen war es teilweise etwas doof für Aron, da er wenig Schatten und wenig kühle Ecken hatten. Also, daheim hätte er sich einfach in den Keller gelegt, aber der Wohnwagen hat halt nur eine Etage. ;o) Daher würde ich einen Hund nicht im Zelt mit in die absolute Sonne nehmen oder zumindest dafür sorgen, dass er tagsüber nie beim Zelt sein muss, dann das kann echt heiß werden.


    Wildes Campen ist übrigens schön, aber bedenke, dass Du damit auf einigen "Luxus" verzichten musst. Also Kaffee kochen ist dann um einiges umständlicher. .. und frisches Wasser bekommt Dein Hundi dann abends auch nicht.. Ich war daher fast immer auf einem Campingplatz. Im Norden sind die Plätze eh viel kleiner und gemütlicher.


    Viel Spaß beim Campen!


    LG
    Anke

  • Also ich hab bis jetzt einmal mit hund gezeltet, war nicht so prickelnd :lol: eigentlich war das ganze auch nicht geplant, wir( mein vater, mein bruder und ich) wollten von der cote d azur einen tagesausflug in die italienischen alpen machen ( mit geländewagen). Hund, damals noch der dobermannrüde natürlich mit.
    Es kommt wie es kommen musste, das auto hatte irgend einen motorschaden, mitten auf dem ollen berg, weit über der baumgrenze, kein mensch weit und breit. Mein vater freute das alles natürlich sehr :roll: und hatte aus welchem grund auch immer ein zelt dabei, was dann begeistert aufgebaut wurde. Due nacht war...witzig :lol: da mein heldenafter vater das zelt auf einer schräge aufgebaut hatte, sind alle auf mich drauf gerutscht im laufe der nacht... Hund fand das auch nicht so cool und hat alle 2 min angeschlagen, bzw ist durchs zelt getrampelt. Irgendwann wollte er aus dem zelt stürmen irgendwas jagen und dann hat er im auto gepennt...



    Bei unseren jetzigen wauwis wäre das wahrscheinlich anders...sie würden im zelt mit einer decke schlafen und ruhe wäre

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  • huhu
    ja hier...einmal waren wir mit allen 3 hunden zelten,allerdings hier in deutschland in der pampas...
    wir hatten ein recht grosses zelt,da alle 3 mit im zelt schlafen sollten und dies auch taten..allerdings war die nacht doch recht unentspannt,da louise bei jedem kleinscheiss anfing anzuschlagen usw.
    desweiteren hatten wir ein mordsgepäck,da wir ja wasser,futter usw für die dogs mitnehmen mussten.


    dann war ich letztens erst wieder im wald zelten,hatte da allerdings nur rüdiger mit,da dieser einfach viel entspannter ist in solchen dingen..und bis auf das vllt etwas weniger dicke gepäck,wars trotzdem schon viel kram,den wir mit hatten...aber schön wars mit hund zu zelten usw...ich würds immer wieder machen :)


    ach so..wir waren immer sommers unterwegs
    isomatte usw halte ich dann doch in meinem falle für übertrieben..ich hab bei sowas generell eine wolldecke mit und da liegt dann auch der hund drauf..ansonsten eben näpfe,wasser,futter,evtl verbandskram,falls was passiert und dann vllt noch ein spieli..mehr würd ich nicht mitnehmen

  • Wir haben schon eine Trekkingtour und einen Zelturlaub mit Hund hinter uns,aber der Reihe nach:


    Wir haben vorletztes Jahr 2 Wochen an der Atlantikküste auf einem Campingplatz gezeltet.
    Da wir mit dem Auto unterwegs waren konnten wir ein 4-Personenzelt mit kleinem Vorzelt, Hundeschlaflätze etc. alles mitnehmen.
    In diesem Zellt haben die Hunde im Vorzelt geschlafen. Corry fands erst doof, hat es aber dann recht schnell akzeptiert.


    Das zweite Mal haben wir eine sechtägige Tour duch den Pfälzer Wald gemacht. Da wir alles in zwei 5 Liter Rucksäcken transportierten hatten wir nur ein stinknormales Igluzelt (JackWolfskin, sehr zu empfehlen!) dabei.
    Als zusätzliches Vordach bei Regen haben wir ein kleines Tarp dabei gehabt, wirklich Gold wert und wiegt nur etwa 2kg und trocknet rasend schnell.
    Im Zelt schliefen dann 2 Personen und 2 große Hunde. Geht durchaus, nach etwas hin- und hergeschiebe aller Beteiligten, ganz gut. Gepäck wurde ins Vorzelt verbannt.


    Anschlagen imZelt war da natürlich ausdrücklich erlaubt, ich habe immerhin keine Lust, dass die Wildschweine unsere Vorräte auffuttern. Ist also durchaus praktisch einen Hund in der Pampas dabei zuhaben!
    Als mal ein etwas zu frecher Fuchs um unser Zelt geschlichen ist, haben wir sogar kurz unseren Herdi rausgeschickt, Stunk machen. Füchschen kam die Nacht nicht mehr.
    Allgemein solltest du nachts deine Essensvorräte generell in einer Tüte an einen Baum hängen, alles! Mäuschen finden auch den noch so kleinsten Nussriegel und zerbeißen dir die ganze Tasche.
    Hundefutter wurde von den Hunden selbst getragen. Aber das Jogal ist ja kein 30-40kg Bursche, daher könntet ihr das TroFu locker selbst tragen sollte Jogi Probleme mit dem Rücken haben.


    Dann noch ein Tipp für den Schlafkomfort:
    Die Hülle des Schlafsacks mit Klamotten bestopfen, in einen weicher Pulli stecken und schon hast du ein Kopfkissen.


    LG Kathi


    Edit:
    Unter unseren Isomatten lag eine beschichtete Picknickdecke und darauf auch die Hunde.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke Euch schon mal für die Antworten und die vielen Tipps :) Getier gibt's da oben bestimmt, aber ob's da auch Bäume gibt? =)


    Da wird das Jogerl wahrscheinlich die erste Nacht kein Auge zu tun .oO(und wird dann ins Auto verfrachtet), später dann muss er durch. Klar, wenn's schöne, einsame Campingplätze gibt, gehen wir da auch drauf, was ich halt gar ned leiden kann sind die typischen südeuropäischen Familiencampingplätze mit Animation und son Schmarrn, da penn ich lieber irgendwo im nirgendwo, was es ja im Norden viel gibt und bei Mehrtagestouren bleibt uns ja eh nix anderes übrig .. da bin ich mal gespannt drauf.



    Schlafsack is vorhanden, Isomatte hab ich erst gekauft nach Weihnachten und Zelt suchen wir derzeit noch, hab auch schon einen Favoriten, Tunnelzelt für 3 Personen knapp 3 kg


    Kathi, 5L Rucksäcke, das is ja gar nix, krass. Wir rechnen für 4 Tage so mit 7kg pro Person incl. unserem Essen, Zelt, Kocher, Schlafsäcke, Isomatten, Jogiessen, Jogikrusch.


    Hatten uns überlegt sowas als Teppich zu holen wo auch der Jogi drauf pennen kann und einer von uns falls er runter fällt von der eigentlichen Matte
    http://www.bergzeit.de/isomatt…mat-evazote-isomatte.html

  • Huhu,


    na dann will ich mich mal einreihen, auch wenn ich eher ein Langweilercamper bin :D:


    1x im Jahr verspüre ich das dringende Bedürfnis, hier abzuhauen, rauszukommen, niemanden zu sehen, mich auszupowern und zu entspannen, an nichts zu denken, ... Ich mache dann einen Solotrip mit einem von beiden Hunden (mit beiden Stinktieren wäre mir das in meinem Minizelt einfach zu eng :fear: ), der andere darf sich bei meiner Hundesitterin vom stressigen Leben mit mir erholen. ;- )


    Ich campe nur im späten Frühjähr oder im Sommer und selbst dann fröstelt es mich nachts meistens. Für's Wildcampen bin ich zu feige und offen gestanden möchte ich auch nicht auf sanitäre Anlagen verzichten müssen.


    Der Hund ist tagsüber eher vor dem Zelt, wobei wir ohnehin viel unterwegs sind und es da nicht viel "tagsüber" gibt ;) und nachts im Zelt. Das eigene Gepäck meines Hundes ist überschaubar (ich bin ja nicht du :p :( : Decke, Napf, Futter, Medikamente, Erste Hilfe-Set, Liste mit Tierärzten /-kliniken in der Nähe, Ersatzhalsband, evtl. Packtasche


    Ebby ist ein Hund, der überall willkommen ist. Sie wird auf solchen Trips immer sehr gelobt, weil sie so ein wohlerzogener, netter Hund ist (wenn die wüssten, was die für ne Teufelsbraut sein kann :devil2: ) - das geht einem als Besitzer irgendwie auch runter wie Öl. ;- ) Jedenfalls zeigt sie sich da immer völlig unproblematisch - wir genießen diese gemeinsame Zeit sehr.


    Die Rennsemmel ist auf derartigen Trips ein sehr glücklicher Hund: Es gibt Action ohne den Bremsklotz im Gepäck und er hat sein Frauchen ganz für sich. Kann die Welt schöner sein? Er hat allgemein mehr Hummeln im Hintern, ist aber auch recht handzahm - nur nachts schlägt er eben an, wenn einer um das Zelt schleicht (ist uns nur 1x in Wolfratshausen passiert - seltsam, derjenige war schnell wieder weg :D).


    Ich selbst schlafe eigentlich fast gar nicht auf Campingtrips, mir ist der Boden zu hart, ich höre jedes Geräusch meist ist mir auch einfach zu kalt. ^^


    Ich hab nur ein Billigzelt und da ich es nur 1x im Jahr ausgabe, weigere ich mich auch mir eins für 500€ oder mehr zu kaufen. Natürlich gibt es große Qualitätsunterschiede, aber ich campe weder irgendwo in den Alpen, noch verbringe ich da mein halbes Leben drin. Für einen längeren Trip würde ich mir in erster Linie ein leichteres Zelt kaufen und möglichst eins mit Vorzelt - gerade mit dem nassen, stinkenden Ebbytier wäre das wirklich keine schlechte Sache.


    Ich bleibe in Bayern. Mir geht es in erster Linie darum, mal ein bisschen aus dem Alltag rauszukommen und weniger darum, dass ich die Welt sehen möchte (wäre auch nicht schlecht, scheitert aber an finanziellen Mitteln und noch ein paar anderen Dingen). Mit der Rennsemmel wird's meist ganz unspektakulär der Campingplatz in Wolfratshausen - Radtour hin, 1x übernachten, Radtour zurück und mit Ebby eben eher was in Wassernähe. Letztes Jahr war ich mit Ebby bei Inning (Schlagenhofen - direkt am Wörthsee) auf einem kleinen, knuffigen Campingplatz mit einem sehr netten, hundefreundlichen Besitzer - hat mir gut gefallen, ich werde wieder dorthin fahren.

  • Zitat von "Mucci"

    Kathi, 5L Rucksäcke, das is ja gar nix, krass. Wir rechnen für 4 Tage so mit 7kg pro Person incl. unserem Essen, Zelt, Kocher, Schlafsäcke, Isomatten, Jogiessen, Jogikrusch.


    :ops:
    Da ist mir eine 0 entfleucht...sollte natürlich 50Liter heißen! :lol:


    Was ich noch ganz vergessen habe:
    Für die tägliche Wasserversorung haben wir einen Wasserfilter mitgenommen und uns dann vor Ort das Wasser gefiltert.

  • Na dann bin ich ja beruhigt :D Unsere sind bissl größer aber man muss es ja ned alles vollgraffeln .oO(wenn er voll is, wiegt er 32kg die ich nur noch vom Bahnhof zum Hotel schleppen kann, erst wieder erlebt).


    Ja so Filterzeug würd' ich evtl. auch einpacken, wobei grad im Norwegen wenn ned grad Rentierherden da weiden, kein Thema sein sollt, hab eh nen Saumagen.



    Zitat von "Shalea"

    Das eigene Gepäck meines Hundes ist überschaubar (ich bin ja nicht du :p )


    Na na na Madame =) DA wird am Jogi rationiert, aber ganz sicher.. Napf, Futter, kleine Decke, ersatzgeschirr + Leine, that's it, schluss mit dem Luxusleben *g* Ein großes Vorzelt wollen wir auch, zum kochen falls shitwetter ist und notfalls auch für stinkigen Jogi


    Tagsüber lassen wir den Hund ned im Zelt, da muss er laufen das Faultier ... Warum kann's morgen ned scho los gehen?

  • Ja, ich gehe sehr oft mit den Hunden zelten. Meistens alleine, manchmal kommt mein Freund mit (ich habe ein weitaus groesseres Campingbeduerfnis als er :) ). Mir macht das grossen Spass.


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