Frauchen schwanger - was sollte man schon trainieren?

  • Hallo,

    mich interessieren eure Erfahrungen und Trainingstips, wenn man als Hundebesitzerin schwanger wird. Was sollte man schon mal trainieren bzw auf welche Verhaltensweisen achten? Gibt es etwas, das ihr im Nachhinein unbedingt schon vorher hättet angehen wollen?

    Der "betroffene" Hund kennt und mag Kinder, auch Kleinkinder, aber bisher keine Babies. Er ist mit Kindern bisher sehr vorsichtig und hat keine schlechten Erfahrungen gemacht. Bei Erwachsenen neigt er beim Begrüssen zum "Hochklettern"/tw Anspringen, das sieht für mich tw aus wie versuchtes Lefzenlecken, tw wie durch Aufregung rüpeliges Verhalten. Bei Kindern macht er das nicht, aus meiner Sicht, weil sie nicht so gross sind, dass er es müsste. Richtig Lecken tut er aber bei beiden nicht, er leckt sich dann eher selbst die Lefzen (tut mir leid, falls das etwas wirr klingt).
    Grundgehorsam ist ansonsten insgesamt gut, Jagdtrieb ist im Moment durch Management unter Kontrolle, er kann aber aufgrund der Wohnlage und tw aufgrund des Jagdtriebes beim Gassigehen meistens nur kurz abgeleint werden. Auf der Hundewiese usw. dagegen schon. Er hat insgesamt die Tendenz, sich in Situationen zurückzuziehen, die ihm Unbehagen bereiten. Also kein Schnappen/nach vorne gehen.

    Ich wäre für Trainingsempfehlungen und eure Erfahrungen dankbar.
    Gruss, jente

  • Meine Hunde durften an meine neugeborenen Kinder gleich ran zum Schnüffeln und auch mal Baby ablecken. Damit waren meine Kinder akzeptiert als neues Familienmitglied.

    Ich würde da Vertrauen haben. Als meine Kinder krabblen konnten, sind die Hunde unheimlich zart mit den Kleinen umgegangen. Wenn ein Krabbelkind mal zu dolle ins Fell gepackt hat, haben meine Hunde die kleine Kinderhand sachte ins Maul genommen und sie wieder aus dem Fell gezogen.

  • Ich würde wohl in Gedanken einmal den gesamten Alltag meines Hundes durchgehen und überlegen ob es eventuell Dinge gibt die sich mit der Geburt des Kindes ändern müssen und die eventuell auch Einschränkungen für den Hund bedeuten. (Als Beispiel: Ein großer Hund schläft bisher im Schlafzimmer der Halter. Die Halter möchten das nach der Geburt des Babys aber nicht mehr, da das Baby zunächst mit im Elternschlafzimmer schlafen soll und die Eltern Angst haben, daß der Hund, während sie schlafen, alleine und unbeaufsichtigt ans Baby geht.) Solche Dinge würde ich versuchen bereits deutlich vor der Geburt des Babys zu ändern damit der Hund sie nicht mit dem Baby in Zusammenhang bringt.

    LG

    Franziska mit Till

  • Danke euch schon mal. Das mit dem Alltag durchdenken klingt gut, damit man schon im voraus Dinge vermeiden kann. Ist halt schwierig beim ersten Kind, aber ein paar Ideen hätte ich aber schon mal.

  • Ich glaub nich, dass man da irgendwas trainieren kann. Wie auch? :smile: Willste n Kind borgen? :lol:

    Meine Hündin damals, als ich meine Große bekam, war üüüüberhaupt kein "Kinderhund". Sie is Kinder nich "angegangen" oder sowas, aber man hat schon gemerkt, dass sie mit denen nix am Hut hatte. (anfassen lassen z.B. hat sie sich von denen nie) Hab mir da aber auch nich wirklich viele Gedanken drüber gemacht, muss ich ehrlich zugeben. Bin eher so davon ausgegangen, dass sie schon merken wird, dass "das da" jetz dazu gehört & da sie mich liebte, bin ich (blauäugig? wer weiß?) davon ausgegangen, dass sie das Baby zwangsläufig akzeptieren würde.
    Meine Mama (bei der meine Conny während meines Klinikaufenthaltes war) is tausend Tode gestorben als ich gesagt hab, dass ich mich einfach mit dem Baby auf den Boden setz & guck was passiert...
    Es is rein gar nix passiert! Conny war erstma zu erfreut mich wieder zu haben um überhaupt irgendwas zu registrieren. Mein "Anhängsel" hat sie dann bechnüffelt & auch abgeleckt (Meine arme, arme Mama! :D ) & das wars. Meine, deine, unsre...fertsch. ;)
    PS: "Fremde Kinder" konnte sie nach wie vor nich wirklich gut leiden & is ihnen nach Möglichkeit aus dem Weg gegangen.

  • Zitat

    Also ich würde frühzeitig mit dem Hund trainieren am Kinderwagen zu laufen (auch ohne Kind im Kinderwagen)


    Sehr gut, hatte ich bisher noch gar nicht drüber nachgedacht. Mal ganz blöde gefragt, würde man da einfach Laufen auf einer Seite ohne Ziehen und Kreuzen trainieren oder gibt es noch speziellere Dinge?

  • Wenn du jemanden kennst mit Baby geh da mal zu Besuch und schau wie sich dein Hund verhält wenn du das Baby auf den Arm nimmst und rumträgst, grad wenn es schreit.

    Meine Hündin hat sich da bei meinem Neffen als nicht sehr Souverän gezeigt und ist an mir hochgesprungen, als hät ich nen Tier auf dem Arm. Darum weiß ich das ich wenn ich Schwanger werde, mir ne schrei Puppe kaufe und dann damit durch die Wohnung laufe, damit wenn das Kind da ist, auch während es schreit, ich meine Hündin auf den Platz schicken kann und sie dort liegen bleibt.

    Das Training am leeren Kinderwagen werd ich auch machen bevor ein Kind da ist. Am Kinderwagen hat ein Hund nicht zu Ziehen und das werden meine Hunde auch früh genug lernen da ich da keine Ausnahmen mache.

    Mir wurde mal der Tipp gegeben den hund ruhig mal an einer Windel schnüffeln zu lassen. Das hätte ich mit meiner Hündin am besten mal gemacht, als mein Neffe noch so klein war. Weil sie bei den kurzen besuchen garnicht verstand das es sich bei dem Baby um einen kleinen Menschen handelte.

    Sie kannte nur größere Kinder die schon laufen konnten. Jetzt wo mein Neffe laufen kann ist es ihr egal ob er auf dem Arm rumgetragen wird, oder was er macht. Sie hat auch keine Angst vor ihm. (teilweise hat er sich auch selbst schöngefüttert. Hat mit ihr schon eine Milchschnitte geteilt und lies oft genug Essensreste zu Boden fallen).

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