Hunde interessieren sich nicht füreinander
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Du solltest wirklich erst deine Hündin in den Griff bekommen, bevor du überhaupt an einen Zweithund denkst.
Selbst wenn er sich nicht das Verhalten abschaut, dann gibt es doch sicherlich noch genug mit ihm zu trainieren. Da hilft es doch einen souveränen Ersthund zu haben, um sich überhaupt allein auf den Neuen zu konzentrieren. Zwei Hunde mit Problemen machen auch doppelt Arbeit. Getrennte Spaziergänge, Trainingszeiten etc..
Davon mal abgesehen, scheinen mir auch die TH-Mitarbeiter eher inkompetent. Ob euch da wirklich zum passenden Hund für eure Situation geraten wird, bezweifel ich jetzt erstmal.
Und les dich bitte mal ins Thema Kastration, Hormonhaushalt und hormonbedingtes Verhalten ein.
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Also meine Hunde gehen beim Spazierengehen auch nur nebeneinander her und schenken sich keinen Blick. Auch im Garten macht jeder so sein Ding.
Sie könnten auch ohne den anderen Leben. Sind aber auch so zufrieden.
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Zitat
Zur Rasse Podenco-Dobermann: darüber haben wir uns informiert. Man sagt ja, der Podenco wäre ähnlich wie Huskys schwer erziehbar, hätten ihren eigenen Kopf. Ich kenne Podencos wo das zutrifft, aber auch welche, wo es nicht zutrifft.
Du weisst schon, das Podencos Jagdhunde sind????
Es gibt viele, die man nie ableinen kann. -
Ja, bubuka, weiß ich. Das man ihn nicht ableinen kann war von anfang an klar, das möchte ich ja auch nicht...!?
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Du möchtest deinen zukünftigen Hund niemals ableinen?
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Bei der Zusammenführung unserer Ersthündin mit unserem Neuzugang aus dem Tierschutz auf neutralem Terrain haben beide kurz gebellt und beim Spaziergang nicht weiter miteinander beschäftigt. Wir haben das durchaus nicht negativ bewertet, im Gegenteil waren wir sehr zufrieden mit dieser ersten Begegnung. Die Erwartungshaltung, zwei völlig fremde Hunde müssten gleich fröhlich miteinander spielen oder gar Liebe auf den ersten Blick entwickeln, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Der von dir beschriebene Umgang der beiden Hunde miteinander würde mich von einer Übernahme jedenfalls nicht abhalten. Die Frage allerdings, ob die Baustellen des Ersthundes jetzt schon die Aufnahme eines Zweithundes zulassen, kannst nur du selbst beurteilen.
Wir waren damals in einer nicht unähnlichen Lage. Unser Ersthund stammt aus dem Tierschutz. Es würde zu weit führen, alle Baustellen aufzuzählen. Wir hatten damals Einzelstunden bei einer Trainerin und nahmen danach am Gruppenunterricht teil. Wir waren mit der Entwicklung wirklich zufrieden und haben uns über jeden Fortschritt riesig gefreut. Hauptmanko und die größte Einschränkung ihrer Lebensqualität war aber nach wie vor ihre Unsicherheit im Umgang mit anderen Hunden. Sie hatte mittlerweile gelernt, dass nicht alle anderen Hunde bäh sind und hat sich auch nicht mehr wie am Anfang hysterisch kreischend hingeschmissen, wenn ein als Hund erkennbarer Punkt am Horizont auftauchte. Sogar zwei Spielfreunde hatte sie und ließ sich auch bei Begegnungen mit Fremdhunden einigermaßen brauchbar anleiten, aber trotzdem... hier tat sich nicht mehr viel.
Die Trainerin empfahl uns, über die Aufnahme eines souveränen Zweithunds nachzudenken. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bis dahin nicht daran gedacht habe. Je mehr wir nachgedacht haben, umso mehr haben wir uns dann einen Zweithund gewünscht - für uns und für unsere unsichere Erstmaus. Bei der Ersthündin konnten wir uns voll und ganz auf ein Überraschungspaket einlassen, beim Zweithund haben wir auf bestimmte Eigenschaften geachtet, vor allem kam es uns eben darauf an, dass es sich um einen souveränen Hund handeln muss.
Der Zweithund hat vor wenigen Tagen seinen sechsten Jahrestag bei uns gefeiert und wir freuen uns jeden Tag darüber, dass wir zwei großartige und liebenswerte Hunde haben, die sich so wunderbar ergänzen und nein: sie spielen bis heute nicht zusammen. Das heißt aber nicht, dass keine Kommunikation stattfindet und die Erstmaus nicht ganz toll von seiner Coolness und Sicherheit profitiert.
Lange Rede kurzer Sinn: dass die beiden Hunde sich nicht jubelnd um den Hals gefallen sind, halte ich nicht für wichtig. Aber die Baustellen des ersten Hundes und vor allem die Anforderungen, die der zweite Hund mit sich bringt, darüber würde ich nochmals gründlich nachdenken.
Ich wünsche dir bei deiner Entscheidung viel Erfolg und alles Gute!
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Zitat
Er soll kastriert werden, damit er nicht so häufig markiert, bzw. in der Wohnung markiert (was passieren könnte). Und allgemein wäre es immer besser, einen Rüden kastrieren zu lassen, wegen Testosteron, etc.
Dies kommt nicht von mir, das kommt von der Tierheimleitung. Aber allgemein höre ich aber immer, dass man Hunde kastrieren lassen soll, es wäre immer besser. Auch von Hundetrainern wird das gesagt.Ich denke ein Kastra würde das Markieren nicht mindern und wenn man mit dem markieren eines Rüden ein Problem hat, dann sollte man sich eine Hündin holen (übrigens markieren auch viele Hündinnen).
Eine Kastra wird auch nicht verhindern, dass der Hund in der Wohnugn markiert. Der Hund muss lernen, dass in der Wohnung Markieren nicht erlaubt ist.
Sobald der Hund schnuppert und sich dann parallel zu dem Gegenstand hinstellt, stubst man ihn einfach an oder klatscht in die Hände.Stubenreinheit und Markieren sind verschiedene Sachen, gehören aber in die ähnliche Kategorie.
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Bevor ich einen Rüden kastieren würde, würde ich erstmal gucken ob er Probleme macht (das kann man erst nache iner Eingewöhnung von mehreren Wochen sehen). Wenn ja, dann sollte ein kompetenter Trainer schauen, ob das durch eine Kastration vermindert oder gebessert werden kann (wo auch immer noch Training dazu gehört!). Und wenn das der Fall sein könnte, dann setzt man erstmal den Hormonchip um zu sehen, ob und wenn ja, was es für Veränderungen hervorruft. Ich kenne viele kastierte Rüden, die von unkastrierten Rüden besteigen werden und sehr heftig und teilweise mit rüdenunverträglichkeit reagieren.
Du solltest dir auch im Klaren sein, dass du bei der Rasse einen umzäunten Auslauf brauchst, eine große weit übersichtliche Fläche oder dich schon mal in den Gebrauch einer Schleppleine reinliest und arbeitest.
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Hallo.
Unsere beiden kuscheln auch nicht miteinander oder spielen selten, aber auch nicht mit anderen Hunden. Der eine gucjt aber auch, wo der andere ist oder bleibt. Sie liegen aber häufiger nebeneinander. -
Ganz ehrlich? Ich habe seit 10 Tagen meinen Zweithund und kann nur bestätigen: erst Ersthund ohne Baustellen und dann Zweithund holen! Wenn ich jetzt noch meinen Ersthund erziehen müsste würde ich echt am Rad drehen

Ich bin total froh, dass mein Ersthund so super hört und er mir sogar mit dem Zweithund hilft. Meine Beiden haben sich übrigens beim Kennen lernen auch ignoriert und ab Tag 2 lagen sie zusammen im Körbchen

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