Hunde interessieren sich nicht füreinander
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Hallo,
ich hoffe ich bin hier richtig! :)
Wir haben einen Mix aus Franz. Bulldogge und Jack Russel. Es ist ein Weibchen, 4 Jahre alt und noch unkastriert.
Wir dachten immer, sie würde sich nicht mit anderen Hunden verstehen, da sie beim Spazierengehen oft andere Hunde hysterisch anbellt, bedroht, etc.
Aus Angst hatten wir andere Hunde nie näher an ihr herangelassen.
Nun üben wir bei ausgedehnten Spaziergängen ihr dieses Verhalten abzugewöhnen. Es klappt auch immer besser.Wir wollten schon immer einen zweiten Hund haben, doch wegen den oben genannten Problem hatten wir diesen Gedanken eigentlich direkt immer verworfen. Andererseits fänden es halt schön, wenn unsere Hündin einen Spielkameraden hätte. Und wenn, dann möchten wir einen Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause geben.
Nun haben wir vor Wochen einen Podenco-Dobermann Mischling (Rüde) im Tierheim entdeckt. Er ist 3 Jahre alt, auch noch unkastriert, was bei der Vermittlung jedoch direkt vorgenommen wird.
Die bisherigen Spaziergänge, die wir ohne unsere Hündin gemacht hatten, liefen sehr gut. Er ist ein sehr lieber Hund, und trotz des Größenunterschieds würde ich das Energielevel der beiden gleich einschätzen. Zuhause haben wir unseren Hund dann direkt ausgiebig an unsere Klamotten schnuppern lassen, damit sie den Geruch erstmal kennen lernt.Heute war nun die Zusammenführung zwischen unseren Hund und dem Hund aus dem Tierheim. Davor hatten wir alle ziemliche Angst, da wir mit Mord und Totschlag gerechnet hatten. Wir kennen unsere Hündin halt :)
Doch es lief ganz anders. Im eingezäunten Bereich, wo beide ohne Leine laufen gelassen wurden, gab es keinen Ärger. Unser Hund hat sich am Hinterteil beschnüffeln lassen, zu erst mit kurzem Knurren, danach jedoch ohne Probleme. Bei anderen Hunden wäre sie spätestens da ausgeflippt!
Anschließend ein gemeinsamer Spaziergang. Auch hier gab es eigentlich keine Probleme. Es kamen Spaziergänger mit anderen Hunden, wo unsere Hündin dann wieder ausgeflippt ist. Aber sonst liefen beide friedlich nebenher, rannten mit mir zusammen, beschnüffelten sich auch manchmal, doch ... mehr eben nicht. Besonderes Interesse für einander hat keiner gezeigt. Ich freue mich natürlich, dass unsere Hündin sich überhaupt mit einen Hund verträgt (für uns ist das eine Sensation!), aber ist das dann wirklich das Richtige? Wenn keiner der beiden Interesse zeigt?
Das meinte eben auch die Tierheimleitung.Nächste Woche werden wir den Podenco-Mix von morgens bis abends mit nach Hause nehmen. Mal schauen, wie sich beide Hunde dann verhalten. Bis dann würde ich mich über eure Antworten freuen.
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Hallo,
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Wir haben einen Mix aus Franz. Bulldogge und Jack Russel. Es ist ein Weibchen, 4 Jahre alt und noch unkastriert.
Wir dachten immer, sie würde sich nicht mit anderen Hunden verstehen, da sie beim Spazierengehen oft andere Hunde hysterisch anbellt, bedroht, etc.
Aus Angst hatten wir andere Hunde nie näher an ihr herangelassen.Hallo Chris,
wenn ich das oben so lese, habe ich den Eindruck, die Kleine ist Dein erster Hund?Meine ehrliche Meinung: Ich würde erstmal mit der Kleinen arbeiten, evtl. mal eine Hundeschule besuchen. Das kann doch nicht sein, dass die Kleine immer an der Leine bleiben muss. Wenn sie an der Leine andere Hunde anpöbelt, kann das daran liegen, dass sie nicht gelernt hat, mit anderen Hunden zu kommunizieren und zu spielen.
Wenn ihr euch einen zweiten Hund dazu holt, kann es sein, dass ihr zwei pöbelnde Hunde an der Leine habt. Und dann noch einen Podenco-Dobermannmischling.
Lies Dir mal im Internet die Beschreibungen dieser Rassen durch. Sind beide nicht unbedingt für Anfänger geeignet. -
Es kann sich noch vieles im Miteinander ändern, ihr habt nur diese wenigen Momentaufnahmen, ist der Neue bei euch zu Hause , kann die Ersthündin nochmal ganz neue Seiten von sich zeigen, die ihr bisher noch gar nicht kanntet...
Es kann sein, dass sie aggressiv reagiert, dass sie getresst ist, das hängt alles von ihren gemachten Erfahrungen und ihrem Wesen ab. Und natürlich, wie ihr euch verhaltet.Alles ist möglich, auch, dass sie irgendwann mal Kumpel werden.
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Hallo,
ich hoffe ich bin hier richtig! :)
Wir haben einen Mix aus Franz. Bulldogge und Jack Russel. Es ist ein Weibchen, 4 Jahre alt und noch unkastriert.
Wir dachten immer, sie würde sich nicht mit anderen Hunden verstehen, da sie beim Spazierengehen oft andere Hunde hysterisch anbellt, bedroht, etc.Das war wohl immer angeleint?
Hunde verhalten sich angeleint meisterns anders als unangeleint, weil sie nicht so interagieren können wie unangeleint (z.B. ausweichen, umkreisen). Viele führlen sich gefangen an der Leine und reagieren dann mit Angriff.
Er ist 3 Jahre alt, auch noch unkastriert, was bei der Vermittlung jedoch direkt vorgenommen wird.
Wann genau soll denn das gemacht werden? Warum nicht gleich? Ich würde keinen frisch kastrierten Hund mit nach Hause nehmen, wenn mein alter noch keine Hunde zu Hause hatte. Viele Wunden riechen interessant für den anderen Hund, da gibt es oft Fehlverknüpfungen oder Keilerein. Als nicht vor dem Fädenziehen mit anderen Hunden zusammen lassen (er hat dann auch noch Leinenzwang)
Ich freue mich natürlich, dass unsere Hündin sich überhaupt mit einen Hund verträgt (für uns ist das eine Sensation!), aber ist das dann wirklich das Richtige? Wenn keiner der beiden Interesse zeigt?
Es gibt Hunde die im haushalt einfach nur nebeneinander her leben. Wäre das denn schlimm? Holt ihr den Hund für euch oder für eure Hündin? Meine haben die ersten zwei Tage sich auch nicht beachtet, jetzt sind sie wei ein Ei und ein Kuchen.
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Vielen Dank für die schnellen Antworten :)
Nein, also unsre ist nicht permanent an der Leine. Auf dem Feld lassen wir sie eigentlich immer ohne rumlaufen. Sobald dann halt Leute mit Hunden kommen, machen wir sie vorsichtshalber wieder fest. Das Blocken funktioniert jedoch immer besser.
Auch beim heutigen Spaziergang mit dem Hund aus dem Tierheim war unsere Hündin überwiegend OHNE Leine. Sie lief neben ihm her, ließ sich beschnüffeln... etc.Was mir aufgefallen ist:
Sobald bei Spaziergängen andere Hunde auf uns zukommen, sieht sie darin eine Gefahr. "Hey, komm nicht so schnell auf mein Rudel zu!"
Gehen WIR jedoch auf andere Hunde zu, so wie heute im Tierheim, wo sich mehrere Hunde befanden, hat sie anscheinend kein Problem damit.Zur Rasse Podenco-Dobermann: darüber haben wir uns informiert. Man sagt ja, der Podenco wäre ähnlich wie Huskys schwer erziehbar, hätten ihren eigenen Kopf. Ich kenne Podencos wo das zutrifft, aber auch welche, wo es nicht zutrifft.
Mücke:
Eben, das möchte ich halt ausprobieren, weswegen ich einen längeren Aufenthalt bei uns auch vorgeschlagen habe.Ich denke ja. Laut Vorbesitzer hat sie mit einem Schäferhund zusammen gelebt, welcher sie aber gebissen hatte. Vielleicht deswegen diese Haltung? Sie ist 4 Jahre, 3 davon lebt sie bei uns.
Nein, für mich wäre das überhaupt nicht schlimm, wenn beide nebeneinander herleben würden. Ich denke schon, dass sich da ein Team entwickeln kann und auch wird. Nur meinte das Tierheim halt nach den ersten Minuten, sie würden nicht zusammenpassen, da keiner der beiden Interesse zeigt. Ich selber habe mir darum keine Gedanken gemacht, muss ich ehrlich zugeben. Ich war nur froh, dass sich unser Hund frei neben einen anderen aufhalten kann, ohne das es Ärger gibt. Wir holen den Hund für uns und hoffen eben, dass unsere Hündin ihn willkommen heißt und beide Freunde werden. So haben alle etwas davon.
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Nein, für mich wäre das überhaupt nicht schlimm, wenn beide nebeneinander herleben würden. Ich denke schon, dass sich da ein Team entwickeln kann und auch wird. Nur meinte das Tierheim halt nach den ersten Minuten, sie würden nicht zusammenpassen, da keiner der beiden Interesse zeigt.
sag nur, das sind wieder so Tierheimtypen der Marke "alles muss sich sofort lieb haben und umarmen".Von Hunden wohl mal wieder keine Ahnung ...
Für mich wäre das überhaupt kein Problem, wenn die sich zu Anfang eher ignorieren. Sie haben sich gegenseitig beschnüffelt, also zur Kenntnis genommen, und sind dann jeder seines Wegs gegangen, wo ist das Problem?
Die kennen sich nicht, warum sollen die mehr als erstes "Hallo wer bist Du?"-Interesse am anderen zeigen?Die zwei sind sich nicht gleich spinnefeind an die Kehle gegangen, das ist doch schon mal gut.
Natürlich kann sich das Verhalten noch zum Schlechteren ändern, aber das muss ja nicht sein.BTW - kleiner Tipp, wenn ihr den Rüden demnächst mal zu euch holt, geht zuerst mit beide zusammen wie jetzt auch spazieren und nehmt den Rüden dann anschließend kommentarlos mit. Nach meinen Erfahrungen klappt das weit besser wie wenn der fremde Hund direkt ins Haus kommt in dem der andere lebt.
Achtjährige, und nen frisch operierten Hund würde ich auch nicht ins Haus holen. Entweder der Hund wird früh genug noch im Tierheim kastriert, so dass die Wunde verheilt und der ganze OP-Stress wieder weg ist, oder er wird erst nach der Eingewöhnungszeit bei euch, also nachdem er schon mehrere Monate bei euch ist, operiert.
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Ihr müsst nur aufpassen, dass der Rüde (oder jeglicher anderer Zweithund) sich nicht ihr Verhalten abguckt und nachahmt (solche Baustellen sollten eigentlich schon erledigt sein, bevor man zur Überlegeung eines Zweithundes kommt).
Meistens reagieren Hunde ganz anders, wenn sie zu einer Gruppe Hunde kommen, als wenn einer oder einzelne auf sie zugelaufen kommen.
Ich finde das Verhalten voll okay und normal. Nicht jeder Hund will (überhaupt oder gleich) spielen und daran kann man nicht festmachen ob sie zusammen passen oder nicht. Manche Hunde haben auch andere gemeinsame Vorliebe wie laufen, schnüffeln, baden, jagen usw.
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Achtjährige, und nen frisch operierten Hund würde ich auch nicht ins Haus holen. Entweder der Hund wird früh genug noch im Tierheim kastriert, so dass die Wunde verheilt und der ganze OP-Stress wieder weg ist, oder er wird erst nach der Eingewöhnungszeit bei euch, also nachdem er schon mehrere Monate bei euch ist, operiert.Genau. Nur so kann man auch feststellen woher Verhaltensänderungen kommen (Kastra oder Eingewöhnung).
Warum soll er eigentlich kastriert werden?
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Hey, yane, genauso sehe ich das auch! Und das mit dem Spazierengehen und erst dann kommentarlos mitnehmen ist genauso, wie wir es vorgehabt haben :) So machen wirs

Las Patitas:
Ja, genau das müssen wir beachten und daran arbeiten, das stimmt. Aber bis jetzt, wie erwähnt, klappt das immer besser. Vielleicht haben wir auch von vornherein immer zuviel Angst bei Begegnungen, was sich dann auf den Hund überträgt.Er soll kastriert werden, damit er nicht so häufig markiert, bzw. in der Wohnung markiert (was passieren könnte). Und allgemein wäre es immer besser, einen Rüden kastrieren zu lassen, wegen Testosteron, etc.
Dies kommt nicht von mir, das kommt von der Tierheimleitung. Aber allgemein höre ich aber immer, dass man Hunde kastrieren lassen soll, es wäre immer besser. Auch von Hundetrainern wird das gesagt. -
Kurzes oT
Das "Achtjährige" soll ach ja heißen, schreibe gerade mal wieder aus der Apple Welt und achte nicht immer auf die Rechtschreibprüfung bzw. Worterkennung
. Und mit dieser :grumbleshield: Funktion bei Apple, die das Gänze nicht einfach nur vorschlägt, sondern einfach übernimmt, wenn man den Vorschlag nicht wegblickt, kann ich mich als Windows/Linux Mensch einfach nicht anfreunden, sprich, ich denke nicht immer daran. 
Also an TS, das "Achtjährige" bezog sich nicht auf Dich, Sorry.
OT Ende
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