HUnd krank-Besitzer kümmert sich nicht

  • Hallo,

    ich hab da mal eine Frage, wir ihr reagieren würdet:

    Wir sind gerade bei Bekannten (Familie) zu Besuch.
    Diese haben 2 kleine Hunde und kümmern sich aber sehr wenig- auch schlechtes Futter wird gefüttert (billigstes Dosenfutter), kein Gassi-Hunde können aber immer in den großen Garten.

    Nun ist es so, dass die Hunde eh schon komplett Karies haben und dementsprechend aus dem Mund stinken.
    Sicherlich wird das auch extrem weh tun-jedre von uns kennt Zahnschmerzen.
    Nun haben wir auch gesehen, dass einer der Hunde (13Jahre) eine verdickte Milchleiste hat.
    Also nach Recherchen im www ist das auf alle Fälle Krebs.Dick und vergnubbelt, dass ist ja eh typisch heutzutage.
    Eine OP würden die eh nicht zahlen.

    Was tun?
    Alles Zureden der Besitzer, dass die endlich mal zum Doc gehen läuft ins Leere. Es wird alles abgetan, dass das schon nix schlimmes sein wird.Selsbt hier auf dem Lande, w o der Tierarzt kaum was für s angucken berechnet, ist zuviel Aufwand für die Besitzer.....unglaublich

    Was würdet ihr tun?

  • Wenn ich das Geld hätte, würde ich den Hund wohl selbst zum TA schaffen.
    Auch wenn es eine Sauerei ist, dass sie sich nicht selbst drum kümmern.
    Liegt es denn nur am Aufwand oder am Geld?
    Wenn es ihnen nur zu mühselig ist, nen Termin zu machen und hinzufahren, würde ich das wohl anbieten und sie die Kosten tragen lassen.

  • das liegt wohl an beidem...ich weß nicht, ob die Leute auf dem Lande (älteres Semster) sich nicht so um die Tiere kümmern.
    1. zuviel Aufwand
    2. keine Kohle

    Klar würde ich zum Doc fahren, aber ich kann die OP nicht zahlen und selbst wenn, verkümmert der Hund danach doch eh weiter...

    man, es kotzt mich dermaßen an, aber ich kann es selbst einfach nicht bezahlen und die Besitzer sind unbelehrbar.

  • Wenn die Hunde Schmerzen leiden, dann ist es mehr als nur als nur das Desinteresse, denn dann kommen wir in den Bereich des Gesetzes und das besagt, dass man ohne vernünftigen Grund einem Tier kein Leid zufügen darf. Beurteilen kann das das Veterinäramt.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Das mag sein, ABER ganz ehrlich...das Veterinäramt wird wohl wegen einem einzigen alten Hund nicht so einen Aufwand zur Kontrolle betreiben, des Weiteren ist dann das Problem wegen einem Familienstreit da.....
    Wir sind hier echt auf dem Lande im Nirgendwo, da kommt das Vet.-Amt garantiert nicht

    Ich werde mal sehen, ob ich heute noch zum Doc kann, aber das bringt nichts, denn entweder wird der Hund gleich eingeschläfert oder er muss operiert wreden, un ddass wird nie passieren, denn eine Tierklinik, in der das geamcht werden müsste, ist einfach zu teuer.

  • Wenn der Hund Schmerzen leidet, dann wäre die Euthanasie eine durchaus bessere Lösung als ihn am Leben zu lassen.

    Das Veterinäramt ist für solche Fälle zuständig. Wenn man allerdings mit der Haltung daran geht, dass die da nix machen brauchen, dann werden sie wohl auch nichts machen.

  • Zitat


    Was tun?
    Alles Zureden der Besitzer, dass die endlich mal zum Doc gehen läuft ins Leere. Es wird alles abgetan, dass das schon nix schlimmes sein wird.Selsbt hier auf dem Lande, w o der Tierarzt kaum was für s angucken berechnet, ist zuviel Aufwand für die Besitzer.....unglaublich

    Was würdet ihr tun?

    Mich raushalten, denn der Schritt sowas wahrhaben zu wollen und dementsprechend zu handeln, gehört mit zum Prozess zur Einschläferung - Verleugnung schützt einen bis zu einem gewissen Grad vor der unliebsamen Entscheidung, aber irgendwann kommt die Realität, der man sich stellen muss. Und manchmal benötigt man als Halter auch gar keine 100%ige Diagnose, um genau zu wissen, dass der Schritt zur Einschläferung direkt bevorsteht.

  • Ich weiß ziemlich genau, dass die sich nen scheiß um das Tier kümmern, war schon bei der Katze so.
    Die hat vermutlich Gift gefressen und schon Tage zuvor rumgetaumelt, viel gemauzt-halt untypische ANzeichen.
    Als es dann zu spät war kam der Doc zur Einschläferung, aber auch nur,w eil wer anders den Arzt gerufen hat!

    Sprich, sie interessiert es nicht, was mit dem Hund ist, also wird das Tier (ich weiß nicht ob der Hund jetzt schon Schmerzen hat) irgendwann elendig sterben und der Tumor irgendwann nach innen oder außen aufplatzen.....

    Ebenso werden gekochte Hühnerknochen gefüttert...die Hunde quiecken jetzt immer beim abkoten...woher das wohl kommt?

    Das sind alles solche Sachen....ich könnte kotzen, aber ich kann nicht alles an mich nehmen, auch finanziell ist es für mich nicht machbar....

  • Zitat


    Nun haben wir auch gesehen, dass einer der Hunde (13Jahre) eine verdickte Milchleiste hat.
    Also nach Recherchen im www ist das auf alle Fälle Krebs.Dick und vergnubbelt, dass ist ja eh typisch heutzutage.

    Die Diagnose Krebs wird gestellt durch eine Gewebeuntersuchung, nicht durch eine Recherche im Internet. Vergiss das bitte nicht.

    Versuche vielleicht noch mal mit den Leuten zu reden, dass wenn es ihnen zu viel wird, dass sie den Hund abgeben, so dass er noch ein Chance, zumindest auf Linderung seiner Beschwerden bekommt. Sie schulden ihm das, versuch es vielleicht mal mit dieser Argumentation. Wenn sie bereit wären ihn abzugeben, würde ich das Omihundenetzwerk ansprechen.

    Anonsten hilft nur Veterinäramt oder gleich bei der Staatsanwaltschaft eine Anzeige wg. Verdacht auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Du musst halt wissen ob es dir das Wert ist, die gutnachbarschaftliche Beziehung zu zerstören. Mir wäre es egal, da ich keine guten Beziehungen zu Tierquälern brauche -- aber ich lebe auch nicht auf dem Dorf, von daher ist das was ganz anderes.

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