HUnd krank-Besitzer kümmert sich nicht


  • Sicher gibt es Hunde, welche die Operation eines bösartigen Tumors überleben. Gibt auch Hunde, die ohne OP einen bösartigen Tumor überleben und sehr alt werden.

  • Zitat

    Reden brachte nichts, zugucken wollte ich nicht.
    Was ist, wenn der Hund wirklich leidet und Schmerzen hat???? oder gar schlimmeres passiert und der Tumor, egal ob gut oder bösartig, irgendwann aufplatzt? Sie leckt ja auch ständig daran rum.

    Gesäugetumore verursachen eigentlich keine Schmerzen. Wenn ein Tumor platzt, passiert nicht gleich etwas Schlimmes. Dann muss man aber schon operieren, weil der nicht zuheilt.

    Wenn die Hündin daran leckt, ist es evtl. eher eine Brustdrüsenentzündung?

  • Dazu muss ich auch nochmal was schreiben:

    Zitat

    Sollte ein Tumor tatsächlich bösartig sein und wird operiert, dann streuen die Krebszellen und der Hund stirbt innerhalb der nächsten 3 Monate. Diese Erfahrung haben sehr, sehr viele Hundebesitzer gemacht. Auch, wenn vor der OP noch keine Metastasen zu finden waren. Auch Tierärzte bestätigen diese Erfahrung.

    Die von mir rot markierte Passage finde ich ein wenig dummdreist (sorry...was besseres fällt mir zu deiner getätigten Aussage nicht ein)...das ist schlicht und ergreifend Quatsch.

    Alles kann nichts muss bei Malignomen.
    Aber zu sagen: Wenn ein bösartiger Tumor operiert wird, dann streut er und der Hund stirb in drei Monaten....das ist Mittelalterdenken!!!!
    Natürlich ist es möglich, dass durch eine OP Zellen verstreut werden, aber nicht ohne Grund wird meist ein entsprechender Sicherheitsabstand gewählt.

    Zitat

    Das glaube ich erst, wenn ich das Ergebnis der Histologie selbst lese. Tierärzte behaupten das gerne, um die OP zu rechtfertigen.

    Sage mal....wie kannst du denn sowas einfach mal in den Raum stellen? Ein TA würde behaupten, es handle sich um ein Malignom um die OP zu rechtfertigen? Das finde ich ein wenig frech....

    Und nochmal etwas genauer: Der Anteil der bösartigen Brusttumoren beträgt bei der Hündin zwischen 20-40%. Anzeichen für Bösartigkeit können sein: schnelles Wachstum, schlechte Verschieblickeit/Fixierung mit dem umliegenden Gewebe, nicht umschriebenes Wachstum, Ulzerationen (das ist wohl das Äquivalent zu "Tumor platzt" nehme ich an), Schwellung der anliegenden Lymphknoten, Wasseransammlungen in der Haut/den Beinen etc pp.
    Und postoperativ: Lokale Rezidive treten meist innerhalb der ersten drei Monate auf, Metastasen treten meist innerhalb der nächsten zwei Jahre auf.

    So, ich habe fertisch! :D

  • Zitat

    Gesäugetumore verursachen eigentlich keine Schmerzen. Wenn ein Tumor platzt, passiert nicht gleich etwas Schlimmes. Dann muss man aber schon operieren, weil der nicht zuheilt.

    Wenn die Hündin daran leckt, ist es evtl. eher eine Brustdrüsenentzündung?

    Maligne Brusttumoren können auch sezernieren (die Hündin würde das Sekret dann ablecken), Jill hatte ein Adenokarzinom (und ja, Bubuka, ich habe den Histo-Bericht gelesen!), das stark sezerniert hatte.

    Wenn ein Tumor "platzt", sollte man sofort zum TA, denn dann hat man eine Eintrittspforte für Bakterien.
    Und JA! Gesäugetumoren können Schmerzen verursachen, wenn sie nämlich z.B. bösartig sind: Sie können Begleitentzündungen hervorrufen und anderes Gewebe infiltrieren und das kann weh tun...

    Alles kann, nichts muss :D

  • Zitat

    Beitragvon IngaJill » 19.12.2012 18:49
    Dazu muss ich auch nochmal was schreiben:

    bubuka hat geschrieben:Sollte ein Tumor tatsächlich bösartig sein und wird operiert, dann streuen die Krebszellen und der Hund stirbt innerhalb der nächsten 3 Monate. Diese Erfahrung haben sehr, sehr viele Hundebesitzer gemacht. Auch, wenn vor der OP noch keine Metastasen zu finden waren. Auch Tierärzte bestätigen diese Erfahrung.

    Die von mir rot markierte Passage finde ich ein wenig dummdreist (sorry...was besseres fällt mir zu deiner getätigten Aussage nicht ein)...das ist schlicht und ergreifend Quatsch.

    Alles kann nichts muss bei Malignomen.
    Aber zu sagen: Wenn ein bösartiger Tumor operiert wird, dann streut er und der Hund stirb in drei Monaten....das ist Mittelalterdenken!!!!

    Du hast meine Aussage aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe geschrieben, dass sehr viele Hundehalter diese Erfahrung gemacht haben, nicht alle !

    Zitat

    Sage mal....wie kannst du denn sowas einfach mal in den Raum stellen? Ein TA würde behaupten, es handle sich um ein Malignom um die OP zu rechtfertigen? Das finde ich ein wenig frech....

    Alles schon erlebt.....

    Zitat

    Und nochmal etwas genauer: Der Anteil der bösartigen Brusttumoren beträgt bei der Hündin zwischen 20-40%. Anzeichen für Bösartigkeit können sein: schnelles Wachstum, schlechte Verschieblickeit/Fixierung mit dem umliegenden Gewebe, nicht umschriebenes Wachstum, Ulzerationen (das ist wohl das Äquivalent zu "Tumor platzt" nehme ich an), Schwellung der anliegenden Lymphknoten, Wasseransammlungen in der Haut/den Beinen etc pp.
    Und postoperativ: Lokale Rezidive treten meist innerhalb der ersten drei Monate auf, Metastasen treten meist innerhalb der nächsten zwei Jahre auf.

    So häufig sind bösartige Tumore nicht. Metastasen treten sehr wohl meist innerhalb von 3 Monaten nach einer OP auf.

  • Zitat

    So häufig sind bösartige Tumore nicht. Metastasen treten sehr wohl meist innerhalb von 3 Monaten nach einer OP auf.

    Doch und NEIN...es sei denn du glaubst nicht was in den Büchern der Vet-Onkologie steht, weil du ja deine eigenen Erfahrungen hast.

    Hier ein schöner Link zum Nachlesen
    http://books.google.de/books?hl=de&id…tumoren&f=false

    Ich finde es ja nett, dass du lieber an das glaubst was du so alles erlebst anstatt das was die Vets wissen, daran störe ich mich nicht. Ich störe mich an deinen "Ist-so-Aussagen", das kann mal ganz gefährlich werden!!

  • Zitat

    Maligne Brusttumoren können auch sezernieren (die Hündin würde das Sekret dann ablecken), Jill hatte ein Adenokarzinom (und ja, Bubuka, ich habe den Histo-Bericht gelesen!), das stark sezerniert hatte.

    Wenn ein Tumor "platzt", sollte man sofort zum TA, denn dann hat man eine Eintrittspforte für Bakterien.
    Und JA! Gesäugetumoren können Schmerzen verursachen, wenn sie nämlich z.B. bösartig sind: Sie können Begleitentzündungen hervorrufen und anderes Gewebe infiltrieren und das kann weh tun...

    Alles kann, nichts muss :D

    Was Du hier schreibst, ist alles möglich. Geht es hier darum, wer Recht hat??
    Mir ging es nur darum, die Befürchtungen der TS zu relativieren.
    Die Ängste der TS, der Hund hätte Karies....
    der Hund hätte Krebs.....
    der Hund hätte Schmerzen....

    Zu oft wird ein Hund allein aus der Befürchtung heraus, er hätte Schmerzen, eingeschläfert.
    Oder der Hund wird nicht zum Tierarzt gebracht, weil eine OP beider Gesäugeleisten plus Kastration (die übliche Vorgehensweise) rund 1.500 Euro kostet.
    Dass der Zahnstein evtl. viel schlimmer ist, wird dabei außer acht gelassen.

  • Deine Intention in Ehren! Ich bitte dich nur darum, deine Methoden der Angstrelativierung zu überdenken.
    Indem man Halbwahrheiten oder Unwahrheiten erzählt, kann man Lawinen auslösen.
    Ich verstehe schon, dass du es nur gut meinst, aber dein Wissen beruht auf Halbwahrheiten.
    Das an sich ist gar nicht schlimm! Ich weiß auch nicht viel und schon gar nicht alles...aber wenn ich mir nicht sicher bin, dann formuliere ich das auch so (außer ich habe es mal eilig, dann korrigiert mich jemand im DF und gut ist).

    Z.B. ist das übliche Vorgehen auch NICHT die Entfernung beider Gesäugeleisten und schon gar nicht inklusive Kastration. Die OP-Preise variieren auch, da es von der Größe des Hundes abhängt.

    Man unterscheidet eine Nodulektomie (nur Knoten raus) von einer einfachen Mastektomie (ein Komplex raus) von einer regionaler Mastektomie (Entfernung mehrerer Komplexe) und von einer radikalen Mastektomie (komplette Milchleiste raus).
    Wird der Tumor vollständig entfernt ist die Prognose am besten, das heißt: man muss nicht immer zwingend eine radikale Mastektomie machen, das muss individuell und meist intraoperativ entschieden werden...es gibt da keinen Konsens unter den TÄ. Wichtig ist ein ausreichender Sicherheitsabstand....das hängt also alles von sooooo vielen Faktoren ab!

    Eine beideseitge radikale Mastektomie sollte auch nicht in einer Sitzung erfolgen, sondern in einem Abstand von 6-8 Wochen.

    Ob eine adjuvante Ovarioektomie (also das Entfernen der Eierstöcke nach Entfernung des Malignoms) Sinn macht, ist noch gar nicht raus. Studien haben bisher keinen positiven Effekt nachweisen können.

    So..es geht also nicht um Recht haben, sondern darum nicht mit Halbwahrheiten um sich zu schmeißen.

    Sorry Mods...aber dieser OT musste sein.

  • Zitat

    Indem man Halbwahrheiten oder Unwahrheiten erzählt, kann man Lawinen auslösen.


    Lächerlich - ich habe von meinen Erfahrungen (und der Erfahrung anderer Hundehalter) geschrieben.

    Zitat
    Code
    Z.B. ist das übliche Vorgehen auch NICHT die Entfernung beider Gesäugeleisten und schon gar nicht inklusive Kastration. Die OP-Preise variieren auch, da es von der Größe des Hundes abhängt.


    Ich könnte hier jetzt auch alle möglichen Varianten aufzählen, darum geht es doch nicht.
    Die TS hat von einer verknubbelten Gesäugeleiste geschrieben, nicht von einem einzelnen Tumor. Meist befinden sich Knoten auf beiden Seiten. Dann ist das schon die übliche Vorgehensweise. Die Preise richten sich nach der Gebührenordnung der Tierärzte.
    Der Preis hängt nicht von der Größe des Hundes ab.

    Zitat

    Eine beideseitge radikale Mastektomie sollte auch nicht in einer Sitzung erfolgen, sondern in einem Abstand von 6-8 Wochen.


    Ja und? Das ist mir bekannt.

    Es ging mir einfach darum, die Annahme, Knubbel in der Gesäugeleiste wären immer Krebs,
    in ein anderes Licht zu rücken.
    So und nun lass mich einfach in Ruhe. :mute:

  • Zitat

    So und nun lass mich einfach in Ruhe.

    Das hier ist ein Forum :???:

    Ich zitiere nochmal besagten Satz:

    Zitat

    Sollte ein Tumor tatsächlich bösartig sein und wird operiert, dann streuen die Krebszellen und der Hund stirbt innerhalb der nächsten 3 Monate.

    Und diesen Satz:

    Zitat

    Oder der Hund wird nicht zum Tierarzt gebracht, weil eine OP beider Gesäugeleisten plus Kastration (die übliche Vorgehensweise) rund 1.500 Euro kostet.

    Und diesen Satz:

    Zitat

    Die Preise richten sich nach der Gebührenordnung der Tierärzte.
    Der Preis hängt nicht von der Größe des Hundes ab.

    Stimmt natürlich, der TA kann aber einen ein- bis dreifachen Gebührensatz nehmen. Außerdem brauchen größere Tiere höhere Dosen an z.B. Antibiotika oder Schmerzmittel, da die Dosis nach dem Gewicht berechnet wird.

    Erfahrungen sind meist Halbwahrheiten, und diese verbreitest du. So leid es mir tut, das ist nicht der erste Thread, in dem mir deine Beiträge bezüglich tiermedizinischer Infos auffallen.
    Wir erzählen alle mal Quatsch, gehört dazu! Aber auf Quatsch zu bestehen, weil es ja Erfahrungen sind, diese dann aber als Fakt niederzuschreiben, halte ich weiterhin für ungut.

    Vielleicht verstehe ich als einzige deine Beiträge auch nur falsch, dann entschuldige ich mich hiermit.

    Ich finde es gut, seine Erfahrungen auszutauschen, dazu ist das Forum da.
    Ich bitte ja nur darum, darauf zu achten wie man etwas formuliert.

    Und ich verweise nochmals darauf, dass ich auch schon vieles falsch dargestellt habe, der Unterscheid zwischen und beiden ist nur, ich bemühe mich aus meinen (Denk-)Fehlern UND von anderen zu lernen.

    So, nu aber OT Ende und aus!

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