Daemon ist eingezogen & nun kommen auch die ersten Fragen :)

  • @ Breeze666: Das stimmt natürlich. Aber er war eigentlich der größte Schisser in der ganzen Meute. :D

    Ich hab mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Ich würde gern wissen, wie man in solchen Situationen am besten reagiert; auch später, denn er wird ja älter. Alles 10 mal sagen und keine Reaktion bekommen, halte ich, wie schon gesagt, für keine adäquate Methode und auch keine gute Grundlage für alles weitere. ;)

    Gucken, wie die Welt so ist, kann in der Stadt eben auch schnell gefährlich werden, selbst auf dem Hof hinterm Haus. :|

    @ Refur: ich bin mir noch nicht ganz einig, ob ich Fotos einfach immer hier hochlade oder extra einen Foto-Thread aufmache?! :???:

  • Deshalb sollst du auch nicht alles 10mal sagen, denn der Hund soll ja verlässlich hören.

    Das "Hier" oder "komm" übst du am Besten erstmal drinnen.
    Hock dich hin rufe und wenn er kommt kriegt er direkt ein leckerchen....irgendwann bleibst du stehen und rufst. Dann kannst du das im Garten üben. Aber nicht wenn er grossartig abgelenkt ist. Er muss erst lernen was du von ihm willst wenn du ihn rufst.
    Hunde lernen Kontextbezogen. Das soll heissen, dass er draussen noch lange nicht au fdeinen Rückruf hört wenn er es drinnen schon kann.
    Du musst so rufen das er gar nicht anders kann als zu dir zu kommen. Also wenn du die situation einschätzt und weisst er kommt nicht wenn du ihn jetzt rufst, dann lass es. Du darfst ihm keine Chance geben sich selbst zu belohnen durch ignorieren eines Kommandos.
    Gibt ja auch Leinen und Schleppleinen.

    lg

  • Auf Zuruf kommen, macht er ja schon ganz gut. Sogar das "Sitz" klappt schon recht verlässlich, und das sogar drinnen wie draußen.

    Die Situation einzuschätzen, ist gar nicht so einfach. Schließlich kann man nicht wissen, in was er da gerade hinter der Hecke schnüffelt. Gestern war es zum Beispiel die Sch*iße eines anderen Hundes. :fear: Und wenn irgendjemand aus der Nachbarschaft vorbeikommt, ruft man ihn natürlich auch intuitiv, damit er denjenigen nicht anspringt. Aber die Chance, dass er hört, ist eben nur 50/50.

    Gar nicht so einfach, die Hundeerziehung. :lol:

  • Glückwunsch zum Knödel

    Also sollte das Kratzen und Beißen weiter auftreten, würde ich mir Gedanken machen, ob der Hund genug Ruhe bekommt. Die Hütehunde neigen ja gerne dazu, ihre Überforderung (können sie sehr schnell sein) in Ersatzverhalten zu äußern,u.a. dann an sich selber zu beißen, zu knabbern und sich zu kratzen.

    Ich würde drinnen das "Komm" üben und draußen, wenn du nicht sicher bist, dann Leine dran, aber der Hund ist noch jung, der brauch schon etwas.

    Und ansondern Ruhe üben. Ganz viel. Bitte! Tu dir den gefallen, der Knödel wird noch früh genug viel fordern!

  • Danke. :)

    Ja, ich habe unter anderem extra ein Buch über Border Collies und mich auch sonst schon relativ viel im Internet belesen, da steht das ja auch überall. Ich versuche schon darauf zu achten, dass er nicht überfordert wird und auch nach dem Spielen wieder runterkommt, obwohl die ganzen neuen Eindrücke natürlich schon harter Tobak für so einen Welpen sind, gerade, wenn dann auch noch der erste Schnee dazu kommt. :smile:
    Spatziergänge versuche ich nicht zu lang zu gestalten, vll. 15 Minuten und nochmal 10-15 Minuten vor/hinter dem Haus rumtollen und Zeit geben, sich zu entleeren. Ansonsten bekommt er natürlich seine Ruhe und seinen Schlaf. Auch wenn wir spielen, breche ich nach einer gewissen Zeit mit dem Kommando "genug" ab und packe das Spielzeug weg, damit er das gleich von Beginn an lernt und kein "Junkie" wird. Solche Border Collies kenne ich nämlich, und ich möchte nicht, dass meiner auch so wird. ;)

    Das klappt auch alles soweit ganz gut. Ich würde eher denken, dass er manchmal unterfordert ist und das aus Langeweile macht, denn wenn er beschäftigt werden will, macht er sich schon bemerkbar. :D

    Zum Thema "Leine dran" : Daemon macht leider kein Geschäft, wenn er angeleint ist, bzw. nur sehr selten und dann auch erst nach Ewigkeiten. Und ein paar Minuten am Tag möchte ich ihm draußen ohne Leine schon gönnen.

  • Zitat

    Auf Zuruf kommen, macht er ja schon ganz gut. Sogar das "Sitz" klappt schon recht verlässlich, und das sogar drinnen wie draußen.

    Die Situation einzuschätzen, ist gar nicht so einfach. Schließlich kann man nicht wissen, in was er da gerade hinter der Hecke schnüffelt. Gestern war es zum Beispiel die Sch*iße eines anderen Hundes. :fear: Und wenn irgendjemand aus der Nachbarschaft vorbeikommt, ruft man ihn natürlich auch intuitiv, damit er denjenigen nicht anspringt. Aber die Chance, dass er hört, ist eben nur 50/50.

    Gar nicht so einfach, die Hundeerziehung. :lol:

    Dein Hund ist noch ein Baby, es sieht erstmal so aus als klappt es verlässlich. Aber das ändert sich noch. Bis ein Hund ein Kommando immer und überall ausführen kann das dauert echt lange. Und vor allem musst du konsequent sein.
    Gib ihm keine Chance jemanden anzuspringen und nicht auf dich zu hören.
    Du baust drinnen das "Hier" verlässlich auf, dann versuchst du es draussen und es klappt auch gut. Dann kommt der Nachbar und du rufst - Hund kommt nicht und belohnt sich auch noch megamässig selbst indem er den Nachbar begrüsst und womöglich auch noch gekrault und bespielt wird. Da wirst du es verdammt schwer haben dagegen anzustinken und vor allem dein ganzes Training ist für den Eimer gewesen. Denn Hund hat gelernt, wenn ich nicht höre dann kann ich dahin laufen und es ist suuuuuper toll.

    lg

  • Zitat

    Danke. :)

    Ja, ich habe unter anderem extra ein Buch über Border Collies und mich auch sonst schon relativ viel im Internet belesen, da steht das ja auch überall. Ich versuche schon darauf zu achten, dass er nicht überfordert wird und auch nach dem Spielen wieder runterkommt, obwohl die ganzen neuen Eindrücke natürlich schon harter Tobak für so einen Welpen sind, gerade, wenn dann auch noch der erste Schnee dazu kommt. :smile:
    Spatziergänge versuche ich nicht zu lang zu gestalten, vll. 15 Minuten und nochmal 10-15 Minuten vor/hinter dem Haus rumtollen und Zeit geben, sich zu entleeren. Ansonsten bekommt er natürlich seine Ruhe und seinen Schlaf. Auch wenn wir spielen, breche ich nach einer gewissen Zeit mit dem Kommando "genug" ab und packe das Spielzeug weg, damit er das gleich von Beginn an lernt und kein "Junkie" wird. Solche Border Collies kenne ich nämlich, und ich möchte nicht, dass meiner auch so wird. ;)

    Das klappt auch alles soweit ganz gut. Ich würde eher denken, dass er manchmal unterfordert ist und das aus Langeweile macht, denn wenn er beschäftigt werden will, macht er sich schon bemerkbar. :D

    Zum Thema "Leine dran" : Daemon macht leider kein Geschäft, wenn er angeleint ist, bzw. nur sehr selten und dann auch erst nach Ewigkeiten. Und ein paar Minuten am Tag möchte ich ihm draußen ohne Leine schon gönnen.


    Dann sage wenn er sein Geschäft macht "Pisch" oder so. Habe ich auch gemacht, meiner macht es auch an der Leine, die lernen das schnell. Weil irgendwann meldet sich die Blase mehr als die Leine am Halsband!

    Und es gibt viele Bücher, einige gut, einige schlecht. Ich habe gemerkt, die besten Erfahrungen können die Border/Aussie Halter geben.

    Ich habe auch einen, aber nur Border. Und ja, das nicht zum Junkie erziehen, das ist nicht einfach, ich habe die ersten 15 Monate so gut wie gar nicht gespielt und inzwischen haben wir den Ball viel dabei, um Suchspiele zu machen, aber bei "Pause" ist der Ball völlig uninteressant und er läuft seinen Weg :D

  • Hallo,

    nimm einen leichten Strick, der lang genug ist, den wird er nicht spüren, diese Spielchen kenn ich auch :D und die dauern auch noch an.
    Ich handhabe es bei Lilly (12 Wochen) auch so, der Strick bleibt so lange dran, bis ich mir sicher bin das sie kommt wenn ich sie rufe.
    Für die Kleinen ist noch alles interessanter als Frauchen ;) .
    Die Hundetrainer in der Welpenschule geben den Tipp, sich zum Affen zu machen und mit Quietschstimme zu rufen, voll peinlich :rollsmile: , aber es wirkt :gut: .

  • Zitat

    Dein Hund ist noch ein Baby, es sieht erstmal so aus als klappt es verlässlich. Aber das ändert sich noch. Bis ein Hund ein Kommando immer und überall ausführen kann das dauert echt lange. Und vor allem musst du konsequent sein.
    Gib ihm keine Chance jemanden anzuspringen und nicht auf dich zu hören.
    Du baust drinnen das "Hier" verlässlich auf, dann versuchst du es draussen und es klappt auch gut. Dann kommt der Nachbar und du rufst - Hund kommt nicht und belohnt sich auch noch megamässig selbst indem er den Nachbar begrüsst und womöglich auch noch gekrault und bespielt wird. Da wirst du es verdammt schwer haben dagegen anzustinken und vor allem dein ganzes Training ist für den Eimer gewesen. Denn Hund hat gelernt, wenn ich nicht höre dann kann ich dahin laufen und es ist suuuuuper toll.

    lg

    Ja, das stimmt natürlich. Ich werde auch nach und nach weiter daran arbeiten.

    Zitat

    Dann sage wenn er sein Geschäft macht "Pisch" oder so. Habe ich auch gemacht, meiner macht es auch an der Leine, die lernen das schnell. Weil irgendwann meldet sich die Blase mehr als die Leine am Halsband!

    Das habe ich schon und das klappt auch ganz gut, allerdings nur ohne Leine, wie schon gesagt. :ops:

    Und "irgendwann" ist mir nachts oder wenn es draußen regnet, echt zu lange.^^

    Bestes Beispiel war heute morgen:
    Hund sitzt vor der Tür- also Jacke an, Hund unter den Arm und raus.
    10 Minuten draußen (an der Leine) - Hund macht nichts.
    Wieder hoch in die dritte Etage, Pfötchen sauber gemacht, rein in die Wohnung- Hund sitzt vor der Tür, kratzt daran und gibt Laut.
    Also wieder runter.
    10 Minuten draußen- Hund macht nichts.
    Wieder hoch in die dritte Etage, wieder Pfötchen sauber gemacht, rein in die Wohnung- Hund sitzt vor der Tür, kratzt daran und gibt Laut.
    Also wiiiieeder runter, aber dann hat es endlich geklappt. :headbash:

    Zitat

    Und es gibt viele Bücher, einige gut, einige schlecht. Ich habe gemerkt, die besten Erfahrungen können die Border/Aussie Halter geben.

    Von denen kenne ich glücklicherweise auch mehrere, von einer habe ich das Buch. :)

    Zitat

    Ich habe auch einen, aber nur Border. Und ja, das nicht zum Junkie erziehen, das ist nicht einfach, ich habe die ersten 15 Monate so gut wie gar nicht gespielt

    Habe ich schon gesehen. ;)

    Wie hast Du denn dann mit ihm gespielt, bzw. Dich mit ihm beschäftigt?
    Den Ball hole ich auch echt selten mal raus, meistens spielen wir mit dem Seil.

    Zitat

    Hallo,

    nimm einen leichten Strick, der lang genug ist, den wird er nicht spüren, diese Spielchen kenn ich auch und die dauern auch noch an.
    Ich handhabe es bei Lilly (12 Wochen) auch so, der Strick bleibt so lange dran, bis ich mir sicher bin das sie kommt wenn ich sie rufe.
    Für die Kleinen ist noch alles interessanter als Frauchen .
    Die Hundetrainer in der Welpenschule geben den Tipp, sich zum Affen zu machen und mit Quietschstimme zu rufen, voll peinlich, aber es wirkt .

    Verheddert er sich nicht mit den Pfötchen darin, wenn er herumtollt?
    Zur Welpenschule wollen wir auch, allerdings erst im neuen Jahr.

  • hui, vorsicht mit dem rein-raus und an der Tür rumoren...Butch macht das ab und an wenn ihm langweilig ist..."mama, ich muss gaaaanz dringend, ich renn dir gleich die Tür ein" hat n bisschen gedauert bis ich gemerkt hab wann er ehrlich muss und wanns ihm in der Wohnung einfach grade langweilig geworden ist.
    aber da is deiner auch evtl noch zu jung für??!! oder für sein Alter schon sehr gewitzt

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