souveränität angeboren o. erlernbar
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hallo
ich hab mal eine frage
ist souveränität beim hund genetisch festgelegt oder lernt ein hund dies im laufe der zeit?wenn lernprozess,von welchen faktoren ist dieser abhängig? und wie bringe ich es dem hund richtig bei?
lg kirsten
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo!
Ich denke das kann man nciht pauschal sagen. Ich denke es ist z.T. angeboren- zu einem großen teil aber auch erlernbar.
Für das Erlernen von Souveränität ist mMn besonders die Prägungs- und Sozialisationsphase wichtig. Dann spielt bestimmt auch der generelle Umgang mit dem Hund eine Rolle- sprich: Bin ich selbst ein souveräner Führer, der dem Hund Sicherheit gibt, so wird der Hund sich sicher fühlen und auch selbst souverän werden.
Ich denke da gibt es neben Rasseunterschieden auch Unterschiede zwischen Individuen- manche sind wesenstärker und souveräner- andere eben weniger. Im Rahmen der Vorraussetzungen kann man das aber sicher formen.
Ich denke Sicherheitsvermittlung durch das Umfeld und Prägung/Sozialisation in diese Richtung sind der Schlüssel bei Hunden, die nicht von Haus aus sehr souverän sind.
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Ich denke, es spielt beides eine Rolle :)
Ich glaube, dass man einem Hund zeigen kann, wie er in bestimmten Situationen reagieren kann indem man ihm das "vorlebt". Dazu ist es aber wichtig selber souverän zu sein und zu wissen, wie man in der Situation souverän wirkt.
Unsere derzeit älteste Hündin (6j.) hat in den letzten jahren unheimliche Fortschritte gemacht und ich bin mittlerweile verblüfft, wie cool sie in vielen Situationen ist. Aber es gibt auch noch große Defizite, da geht einfach der Flummi in ihr mit ihr durch
und dann ist sie eben nicht souverän.Generell haben wir in unserem kleinen Rudel keinen Hund, der in jeder Situation souverän ist. Jeder ist es, je nach Situation, mal mehr mal weiger. Aber sie lernen von einander und ich hoffe auch, das ich durch Ruhe und eine entspannte Austrahlung noch meinen Teil dazu beitragen kann.
Allerdings gibt es natürlich auch Hunde, die von Anfang an souverän sind, leider hatte ich bisher noch nie das vernügen einen im Rudel zu haben :)
Ich bin gespannt ob andere HH ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
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ich denke dass souveränität ein lernprozess während der wichtigsten lernphase des welpen ist ...
wächst der welpe nicht in einer stabilen umgebung auf, wird früh von der mutter getrennt, wird nicht richtig sozialisiert etc. pp. dann wird dieser hund in neuen/fremden situationen zuerst einmal unsouverän reagieren und nicht SICHER
dass kannst du als halter natürlich im jeweiligen moment steuern, wenn dieser hund dich als "führer" akzeptiert hat, dir vertraut ... aber ich denke eben dass es in dem moment dann auf den HALTER ankommt, wie er reagiert und mit der situation umgeht

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danke erst einmal für eure antworten
es ist folgendesunser hund kam angegeben mit 8 wo. zu uns(angeblich aus einer welpenklappe).
unsere tierärztin sagte dann aber am ersten tag ,er wäre mindestens 2 wo. jünger und wie lange er da schon von mama u. geschwistern getrennt war ist uns nicht bekannt.wir haben von anfang an alles getan damit er unter artgenossen kommt.leider gab es zu dem zeitpunkt keine welpengruppe ,weder hier im ort,noch in der umgebung.
deshalb bekamen wir das angebot einer lieben bekannten(sie hat damals aus freuden daran agility std angeboten,nichts professionelles,spaßbeschäftigung halt) mit sam auf den hundeplatz zu kommen damit er mit hunden spielen u. lernen konnte.
immer nach den stunden,dabei haben wir dann auch einweisung i. die grunderziehung bekommen.dann stellte sich heraus das sam einen herzklappenfehler,eine schädigung der lunge,eine sdu u. eine kreuzbandschwäche hat.alles schon mit auf die welt gebracht(er war zum zeitpunkt der diangnise gerade etwas über 1 jahr).
wir "durften" dann nicht mehr auf den platz.. zum einen war es für den kleinen einfach zuviel,zum anderen wollte meine bekannte die verantwortung nicht übernehmen das da was passiert.zusätzlich haben wir auch verschiedene hundeschulen aufgesucht,leider damit aber nur schlechte erfahrungen gesammelt.
mittlerweile hatte ich bei hundebegegnungen gefühlte 50 kg an der leine (sam wiegt 17 kg) und traute mich kaum noch raus mit ihm(er hat mehrfach attacken freilaufender ,nicht abrufbarer hunde ,an der leine ,erlebt)
dazu war er in sich unruhig,konnte nicht entspannt schlafen uvm...
nachdem dann auch ein besuch bei einem d.o.g.s. trainer absolut daneben gegangen war... er sagte uns,wenn unser hund nicht ruhiger würde,dann würde er nicht lange leben.und er brächte sich selbst in gefahrt wenn er so ungestüm auf andere hunde zugeht.
nur wie daran arbeiten,das sagte er uns nicht... wir bekamen eine übung zu impulskontrolle... diese sollten wir machen bis zum erbrechen.... er hätte erst in 6 mon. wieder einen termin.und wir sollten uns im klaren darüber sein das wir eine herausforderung an hund hätten... man hätte uns als ersthundehalter einen dümmeren hund gewünscht (o ton)diese übung saß nach 3 tagen bombenfest bei sam.
in unserer verzweiflung habenw ir dann einen facharzt für verhaltenstherapie aufgesucht.
dort habenw ir dann endlich hilfe bekommen.
sam hat ein entwicklungsdefizit aufgrund der viel zu frühen trennung.dazu ist sein gehirnstoffwechsel nicht im gleichgewicht..... bei auch nur geringer aufregung ,steigt der adrenalinspiegel zu schnell u. zu hoch ... und sinkt viel zu langsam,dies löst eine denkblockade aus.
das kerlchen konnte daher anordnungen oft garnicht umsetzen.wir wurden an eine hundeschule verwiesen die auf solche krankheitsbilder geschult ist.
das ist nun 1 jahr her.im nov. 2011 hatten wir ein sehr langes gespräch mit dem inhaber und dort 4 einzelstunden genommen.
seit dem besuchen wir regelmäßig die übungsstunden.
sam ist unauffällig geworden wenn wir in der gruppe (oft bis zu 10 hunde u. 2 trainer) unterwegs sind.er stürmt nicht mehr los,sondern hält sich lieber bei uns auf.
er ist im freilauf und spiel abrufbar,weicht aber auch stürmischen tobereien aus.
er läuft super ohne leine,geht keine 5 m. vorraus ohne sich zu vergewissern das ich noch da bin.im sommer wurde nun eine verschlechterung der herzklappe diagnostiziert.sam bekommt schon nach kurzer anstrengung schlecht luft.
er kann nicht mehr bei tobereien mithalten und bleibt seit dem immer direkt neben uns.muß mal kurz pause machen... wird etwas länger.. schreibe gleich weiter
lg kirsten
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ZitatAlles anzeigen
danke erst einmal für eure antworten
es ist folgendesunser hund kam angegeben mit 8 wo. zu uns(angeblich aus einer welpenklappe).
unsere tierärztin sagte dann aber am ersten tag ,er wäre mindestens 2 wo. jünger und wie lange er da schon von mama u. geschwistern getrennt war ist uns nicht bekannt.wir haben von anfang an alles getan damit er unter artgenossen kommt.leider gab es zu dem zeitpunkt keine welpengruppe ,weder hier im ort,noch in der umgebung.
deshalb bekamen wir das angebot einer lieben bekannten(sie hat damals aus freuden daran agility std angeboten,nichts professionelles,spaßbeschäftigung halt) mit sam auf den hundeplatz zu kommen damit er mit hunden spielen u. lernen konnte.
immer nach den stunden,dabei haben wir dann auch einweisung i. die grunderziehung bekommen.dann stellte sich heraus das sam einen herzklappenfehler,eine schädigung der lunge,eine sdu u. eine kreuzbandschwäche hat.alles schon mit auf die welt gebracht(er war zum zeitpunkt der diangnise gerade etwas über 1 jahr).
wir "durften" dann nicht mehr auf den platz.. zum einen war es für den kleinen einfach zuviel,zum anderen wollte meine bekannte die verantwortung nicht übernehmen das da was passiert.zusätzlich haben wir auch verschiedene hundeschulen aufgesucht,leider damit aber nur schlechte erfahrungen gesammelt.
mittlerweile hatte ich bei hundebegegnungen gefühlte 50 kg an der leine (sam wiegt 17 kg) und traute mich kaum noch raus mit ihm(er hat mehrfach attacken freilaufender ,nicht abrufbarer hunde ,an der leine ,erlebt)
dazu war er in sich unruhig,konnte nicht entspannt schlafen uvm...
nachdem dann auch ein besuch bei einem d.o.g.s. trainer absolut daneben gegangen war... er sagte uns,wenn unser hund nicht ruhiger würde,dann würde er nicht lange leben.und er brächte sich selbst in gefahrt wenn er so ungestüm auf andere hunde zugeht.
nur wie daran arbeiten,das sagte er uns nicht... wir bekamen eine übung zu impulskontrolle... diese sollten wir machen bis zum erbrechen.... er hätte erst in 6 mon. wieder einen termin.und wir sollten uns im klaren darüber sein das wir eine herausforderung an hund hätten... man hätte uns als ersthundehalter einen dümmeren hund gewünscht (o ton)diese übung saß nach 3 tagen bombenfest bei sam.
in unserer verzweiflung habenw ir dann einen facharzt für verhaltenstherapie aufgesucht.
dort habenw ir dann endlich hilfe bekommen.
sam hat ein entwicklungsdefizit aufgrund der viel zu frühen trennung.dazu ist sein gehirnstoffwechsel nicht im gleichgewicht..... bei auch nur geringer aufregung ,steigt der adrenalinspiegel zu schnell u. zu hoch ... und sinkt viel zu langsam,dies löst eine denkblockade aus.
das kerlchen konnte daher anordnungen oft garnicht umsetzen.wir wurden an eine hundeschule verwiesen die auf solche krankheitsbilder geschult ist.
das ist nun 1 jahr her.im nov. 2011 hatten wir ein sehr langes gespräch mit dem inhaber und dort 4 einzelstunden genommen.
seit dem besuchen wir regelmäßig die übungsstunden.
sam ist unauffällig geworden wenn wir in der gruppe (oft bis zu 10 hunde u. 2 trainer) unterwegs sind.er stürmt nicht mehr los,sondern hält sich lieber bei uns auf.
er ist im freilauf und spiel abrufbar,weicht aber auch stürmischen tobereien aus.
er läuft super ohne leine,geht keine 5 m. vorraus ohne sich zu vergewissern das ich noch da bin.im sommer wurde nun eine verschlechterung der herzklappe diagnostiziert.sam bekommt schon nach kurzer anstrengung schlecht luft.
er kann nicht mehr bei tobereien mithalten und bleibt seit dem immer direkt neben uns.muß mal kurz pause machen... wird etwas länger.. schreibe gleich weiter
lg kirsten
Was war das für eine übung?
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Ich denke auch, es ist beides. Meine Omma kam mit ca. 4 Wochen von der Mutter weg und war früher alles andere als souverän. Mittlerweile ist sie fat 8 Jahre alt und heute würde ich sehr wohl als souveränen Hund bezeichnen. Der Junghund (5 Monate alt) war schon mit 8 Wochen mAn sehr souverän und das wird sich sicherlich noch verstärken, während die anderen beiden Hunde wohl nie so souverän werden wie die Omma und der Jungspund..
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so weiter gehts
sam ist im ganzen ruhiger geworden,wird aber nie ein einfacher hund sein.er reagiert nach wie vor auf kleinste veränderungen,ausrufe o.ä.... aber damit können wir leben.
eines macht mir aber sorge... sam hat immer mal wieder schlechte erfahrungen mit anderen hunden machen müssen. mehrfach hat er "prügel" von dem hund von freunden bezogen. er hat sich da gewehrt,dies wurde uns dann aber noch zur last gelegt,er hätte ja defizite... und "sprachprobleme"
im letzten jahr wurde er geschimpft weil der dort einen stänkernden welpen verbal abgewiesen hat... er hätte ja dies problem mit der kommunikation.
vor kurzem gab es dann zwischen dem älteren hund u. ihm eine heftige beißerei.ausgegangen ist diese von dem anderen(wie jedesmal).
wieder kam die bemerkung unser hätte ja defizite u. probleme mit der verständigung unter hunden......vorher waren wir zus. nur mit dem jüngeren hund u. unserem unterwegs.
alles gut,keine probleme..... nur
das wir ermahnt wurden ... unser würde zu viel kontrollieren.
hunde waren im freilauf,der andere wurde gerufen... unser ist dann zu ihm hin ... das war schon verkehrtseit der anschließenden beißerei wollte unser nun mit dem jüngeren nichts mehr zu tun haben,obwohl dieser nichts gemacht ,aber er war dabei.
näherte sich dieser auf 1m,wurde geknurrt.
dabei lag unser neben meinem stuhl und ist dort auch geblieben.nun kam vor kurzem folgendes;
der andere hund hätte in seinem eigenen zuhause so stress gehabt ... deswegen hätte er auch die beißerei angefangen... und ... unser hätte ja diese defizite... könne nicht kommunizieren... wäre überhaupt nicht souverän u. würde dies auch nicht werden.dann wurde sam letzte woche von einem freilaufenden ,viel größeren hund angegriffen.
sam war angeleint,ich war uaf dem weg zum auto,als ich ein rufen hinter mir höre.hab mich umgedreht und da war der hund auch schon auf sam,das ganze ging so schnell das mir keine zeit zur reaktion blieb.die besitzerin des hundes stand etwa 20 m. weiter auf dem weg und hat nichts getan.
sam hatte hinterher mühe luft zu bekommen... ich hab nur gezittert u. geweint.seit dem weicht er mir kaum von der seite,ging am letzten samstag in der hundeschule allen aus dem weg,hat sich über zwei vorbei"kugelnde" labbis so erschrocken das er meinem mann an die seite gesprungen ist.
seit dem bin ich total unglücklich...
wir haben die letzten monate so viel getan,haben so viel investiert(ich spare mir die std hundeschule vom mund ab)... haben so viel herzblut reingesteckt... tun es immer noch... sind regelmäßig dort.was sollen wir denn noch unternehmen?
bis auf ab u. an mal eine pöbelei an der leine gibt es nichst zu beanstanden....
selbst unkastrierte rüden sind kein problem...
ich weiß einfach nicht mehr weiter...alles ist so durcheinander...
noch vor monaten dachte selbst die trainerin kaum das sam es schaffen würde sich anderen hunden ,nicht immer so ungestüm zu nähern.... sie war so angetan ... das er so schnell gelernt hat auch langsamer zu handeln.
aber jetzt wird er immer unsicherer.
sorry,das mußte mal raus.
lg kirsten
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du meinst sicherlich die impulskontrollübung..
die sah so aus
hund ins sitz... ball werfen.. hund darf nicht hinterher... erst nach ansehen und auffordrung des halters.
da sam aufgrund seiner unruhe ,eigentlich ballverbot hat,wir ihm aber sein lieblingssielzeug(ein grüner kautschukball) nicht nehmen wollten,ist dies inzwischens eine liebste ballspielvariante.
liegenbleiben,ball wird geworfen... warten... holen.
das können sogar unsere kleinen enkelinnen mit ihm spielen :-)lg kirsten
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sicher angeboren, aber schlechte haltung und/oder probleme bei der aufzucht/beim aufwachsen können das weiter erschweren. meine erste hündin kam aus dem tierheim, vorleben weitestgehend unbekannt, wurde jed. mehrfach zurück ins tierheim gebracht. aber sie stand quasi über allem, ausser, wenn es ums alleine sein ging.
die jetztige hündin aus dem tierschutz ist unter bekannten, aber ungünstigen bedingungen aufgewachsen, und dann auch nicht besonders gut gehalten wurden, und sie ist extrem un-souverän, was sich auch nur wirklich langsam bessert. ich hoffe sehr, dass sie mit 8 jahren alters-weise wird .....

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