• War in einer Kleintierklinik in der Nähe, dort habe ich bezahlt:

    Beratungsgespräch ohne Hund: 15€ - find ich i.O
    OP-Check (Blut, Röntgen vom Brustkorb): 80€ - da musste ich ordentlich schlucken
    komplizierte OP am Ohr: 170€

    Habe dann in die Uniklinik gewechselt, obwohl die weiter weg is. Dort zahle ich regelmäßig für Fiebermessen, Ohrenanschauen, bisschen Medikamente blabla um die 60€. Für die Kastration habe ich dort denk ich 120€ bezahlt.
    Finde beide Kliniken nicht grade billig, allerdings fühle ich mich in der Uniklinik deutlich wohler mit ihm.

    Insgesamt habe ich in den 1 1/2 Jahren die mein Kleiner jetzt alt ist, über 2000€ bei diversen TÄ gelassen - irgendwann hört man auf die Rechnungen aufzubewahren, weil man garnicht wissen möchte wieviele Gebrauchtwagen im Hund stecken :pfeif:

  • Ich hab heute 15,- bezahlt damit der Tierarzt eine halbe Stunde lang versucht hat dem kleinen Hund die Zunge aus dem Maul zu ziehen (kleine Verletzung an der Zunge) - und mein Hund kann stur sein, wenn er seine Zunge nicht zeigen will...
    Dazu gab's noch ne ausführliche Beratung zu ner anderen Sache.

    Kann mich nicht beklagen und frage mich manchmal, ob sie mir inzwischen einen "Freundschaftsrabatt" einräumen. :D

  • Da seid ihr ja alle noch relativ günstig weggekommen.


    Unsere erste große Rechung war:
    Kastration Hündin, minimalinvasive Methodik
    Ziehen eines Zahnes
    Krallen schneiden
    Blutbild
    Reiseprofil
    Summe:800 Euro.

    Die nächste etwas größere Rechnung:
    Narkose
    Röntgen
    Tabletten
    Spritze
    Sonntagsdienst
    Summe: 400 Euro


    Waren übrigens zwei verschiedene Praxen...ich bin mit beiden super zufrieden gewesen, deswegen hab ich es gerne gezahlt. Wir sind nun in der zweiten Stammkunde, da die auch 24 Stunden Dienst und stationären Aufenthalt anbieten.

  • Für Hunde die aus dem Ausland kommen. Da untersucht man die Titer von Krankheiten wie zB. Leishmaniose.

    Gut und es war eben eine minimalinvasive Kastration, da wird ihr nicht der ganze Bauch aufgeschnitten, sondern nur durch zwei kleine Zugänge mittels Schlauch gearbeitet.

    Da brauch der Arzt eben einen zweiten Tierarzt dazu, deswegen ist es so teuer, und es dauert etwas länger.

    Hat sich aber absolut gelohnt.....die Sache war nach drei Tagen erledigt, und heute sieht man nicht mal mehr Narben am Bauch.

  • Ich wundere mich, was das hier ist. (nicht als Angriff verstehen, es waren nur ein paar Aussagen, die mich verwirren)
    Hatte jemand von Euch schonmal einen Architekten? Steuerberater? War mal beim Notar?
    Sind die billig? Nö. Erwartet das jemand, weil "die müssen doch billig sein, weil sie ihren Job so gern haben/ weil ich so oft da bin/ weil ich doch nur ne kurze Frage hatte?" Nö.
    Warum in aller Welt erwartet man das von Tierärzten??

    Es gibt eine Gebührenordnung (GOT), welche vom 1- bis 3fachen Satz geht. Drunter und drüber ist nur unter sehr strengen Voraussetzungen erlaubt, ansonsten VERBOTEN.
    Ergo: Eine Behandlung billiger als GOT oder gar geschenkt: VERBOTEN!
    Und da denke ich mir außerdem: Warum in aller Welt hat es dieser TA nötig, sich unter Wert zu verkaufen; ist er so grottenschlecht, dass sonst keiner kommt?

    Hunde kosten nunmal Geld, teilweise sogar sehr viel. Es ist ein Hobby und kein billiges, damit sollte ich mich abfinden, bevor ich mir einen oder fünf hole.

    Und ich labere hier nicht nur einfach rum: Früher habe ich selbst nacheinander in 2 verschiedenen Praxen gearbeitet; die eine sehr billig (einfacher Satz), die andere sehr teuer.
    Letzteres lag aber nicht nur am teilweise höheren Satz, sondern einfach daran, dass auch tatsächlich mehr Aufwand betrieben wurde.
    Heißt, der Hund hatte eine steuerbare Narkose, Infusionen, bessere Nachsorge; es wurden deutlich mehr Fortbildungen besucht, mehr und bessere Diagnostik betrieben, alles war moderner und und und.

    Ich habe meinen Hund neulich operieren lassen und habe mich für die teurere, da sicherere Methode entschieden, die mich statt 800 nun 1600 plus Medikamente gekostet hat. Aber seltsamerweise reut mich das Geld kein bißchen, solange es meinem Hund wieder gut geht.

    Außerdem sind die Vergleiche teilweise wie Äpfel und Birnen. Beispiel Kotprobe/ Blutprobe. Man kann dabei zig verschiedene Sachen bestimmen lassen, von einem Wert bis zu hunderten, wie will ich denn dann vergleichen, dass es bei einem billiger war als beim anderen?

    Oder diese rätselhafte OP beider Knie inkl. Vor- und Nachsorge für 800 €. :???:

    Also, nicht böse gemeint, nur als Denkanstoß verstehen. ;)

  • Ich sehe das genauso wie Kräutli.
    Tierärzte studieren in Deutschland fuenfeinhalb Jahre (Regelstudienzeit), plus evtl Doktorarbeit (die meistens unbezahlt ist), und arbeiten als Studeinabgänger oft fuer einen Lohn von 2000-2500 Euro brutto im Monat. Dazu muessen sich Tierarzte in regelmaessigen Abstaenden weiterbilden, was auch nicht billig ist, und evtl Bafög abbezahlen. Das wuerden sich wenige andere Berufsgruppen bieten lassen.
    In den allermeisten Laendern (auch hier in Kanada und den USA) ist tieraerztliche Versorgung deutlich teurer.

    Ich finde z.B. Zaasous 800 Euro fuer eine Minimalinvasive Kastration (ich nehme mal an endoskopisch) + Zahn ziehen + Blutbild + Reisekrankheiten sehr billig.
    Klar ist in Mittelmeerlaedern und in den USA die Kastration von herrenlosen oder Tierheimtieren sehr billig. Meine Huendin hat an Uebernahmegebuehr aus dem Tierheim $80 [ca 60 Euro] gekostet, inklusive Kastration, Impfungen, und Mikrochip. Diese Gebuehren sind aber subventioniert (fuer Tierheime und Haushalte mit niedrigen Einkommen), um die Population unter Kontrolle zu bekommen. Ausserdem wurde bei der Narkose fuer die Kastration sicher vorher kein Blutbild gemacht, und intubiert wurde auch nicht.

    Es ist schade, dass die Wenigsten die Rechnungen sehen, die ein Humanmediziner so stellt. Das wuerde dem Ganzen doch eine andere Perspektive verschaffen...

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