Alles außer Metall...
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Hallo,
wir haben so ein Spiel, das heißt "aufräumen".
Im Haus wird alles mögliche verteilt und Momo hebt es auf Kommando "aufräumen" auf, trägt es zusammen und legt es in einen Korb. Das macht er gerne und eifrig, bis auf eines.
Metall rührt er nicht an, er bringt auch seinen Napf nicht, der ist aus Metall. Wenn ein Löffel auf dem Boden liegt habt er ihn trotz Befehl nicht auf. Alles andere nimmt er ins Maul, wenn ich es ihm sage.
Aber eben Metall nicht - Löffel
- Schlüsselbund o.ä.
Kennt das jemand?
Was kann ich tun, um ihm begreiflich zu machen, daß das nichts Schlimmes ist.LG Elke
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Hallo,
hast du hier Alles außer Metall... schon mal geschaut ?*
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Ich als Mensch finde es schon eklig auf Metall zu beißen, da kann ich deinen Hund durchaus verstehen. Für die Zähne des Hundes finde ich es auch nicht so toll. Das wird deinem Hund einfach unangenehm sein.

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Ich würde es einfach trainieren. Wie übst du denn normalerweise so etwas, mit Clicker?
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Nein, wir clikern nicht.
Das Signalwort ist "aufräumen", dann weiß er, was er soll und macht es auch.
Wir benutzen alles Mögliche, sein Spielzeug, alte Socken, Taschentuchpackungen, Zeitungen, ein altes Brillenetui (das ist nur für diesen Zweck noch nich im Müll gelandet) ausgewaschene Joghurtbecher und und und.
Hintergrund ist, ich bin Rheumatiker und habe oftmals schwere Bewegungsbeeinträchtigungen, besonders morgens.
Momo hat gelernt, Heruntergefallenes aufzuheben, was mir schwer fällt, auch mal unter den Tisch zu kriechen oder an schwerer zugänglichen Stellen.
Käse- oder Wurstscheiben hebt erauch auf, gibt sie aber nicht zurück, daran arbeiten wir noch *grins*
Aber gerade mal ein Besteckteil oder ein Schlüssel fällt doch öfter runter, aber ich bekomme ihn da nicht dran. Wie mach ich ihm das leichter?
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Und wenn du mit Plastbesteck übst und ihn so dran gewöhnst?
Also erstmal an Besteck gewöhnen oder Leberwurst o.Ä. draufschmieren gegen den Geschmack?
Darf ich fragen, wie du es am Anfang aufgebaut hast?Liebe Grüße
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Aufräumen ist hier auch das Schlagwort, da stehen alle 3 Hunde total drauf

Meine haben apportieren von metallischen Gegenständen auch nicht gemocht.
Ich habe dann z.B. Besteck (oder Schraubenschlüssel usw.) genutzt, das ich am Haltegriff mit Pflaster oder ähnlichem umwickelt habe (hier wird Neues meist geclickert) das wurde schnell begriffen, die Ummantelung wurde immer geringer, bis sie ganz verschwand

Meine Schlüssel packen sie auch heute noch lieber nur am Lederbendel

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network
Das ist ne gute Idee, das werde ich probieren.
Gelernt haben wir aufräumen als nächste Stufe vom apportieren.
kommando "heb auf" und "in den Korb" später "in die Hand", den Korb hab ich ihm unter die Schnauze gehalten bis er den Gegenstand fallen ließ, dann Lob und Lecker. Als er es begriffen hatte, hab ich den Korb hingestellt und ihn per Handzeichen hingeleitet. Das klappte
Bestätigung mit Lob und besonderen Leckerli,
war nicht schwer, nur am Metall bin ich bisher gescheitert.
Mit Leukoplast umwickeln ist ne gute Idee. Leberwurst hab ich auch schon draufgestrichen, das leckt er ab und schiebt es mit der Pfote durch die Küche. Auch Besteck mit Plastgriffen nimmt er nicht. Wir versuchen es weiter. -
Ich hab schon des öfteren die Argumenation für den Apport-Aufbau über Zwang (bzw. dann hört negative Einwirkung auf) gehört, dass Hunde dann eben zuverlässig auch weniger angenehmes apportieren. Je nach Hintergrund desjenigen, der da argumentiert, geht es wahlweise um Füchse oder Metallgegenstände... Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass meine Hunde Metall nicht in die Schnauze nehmen mögen. Lucy macht es für tolles Futter, Grisu würde wohl, wenn ich drauf bestehen würde. Letztlich verlange ich es von beiden nicht. Sie mögen es nicht und ich brauch es nicht im Alltag. Ich würde es wohl am ehesten mit Stoff-umwickeln oder Kordel dran binden bei metallenen Gegenständen probieren, die ich apportiert haben muss. Oder über Clicker und Super-Leckerlie schauen, wie "schlimm" der Hund es wirklich findet. Unangenehm muss ja nicht Tierquälerei sein.
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Nein, ich will ihn nicht quälen und auch nicht zwingen.Es wäre manchmal hilfreich für mich aber es ist kein "muß". Das ist ja auch gar nicht notwendig, daß er nun unbedingt Metall in die Schnauze nehmen muß. Es wäre nur schön, wenn er zuverlässig alles aufnehmen würde, was ich ihm sage aber wenn das für einen Hund wirklich soviel Überwindung bedeutet, dann zwing ich ihn nicht.
Deshalb ja meine Frage, ich weiß ja nicht, ob das generell so ist. -
Huhu,
also ich kann jetzt nicht wirklich was beitragen wie du es üben kannst - aber:
Suki hat von Anfang an, also mit 10 Wochen als sie bei uns einzog, schon unheimlich gern an Metall rumgeleckt, geknabbert etc... sie liebt es bis heute! Jedenfalls kamen wir da in der HuSchu drauf zu sprechen, da der 'Mitschüler' immer in die Leine gebissen hat... Da meinte die Trainerin, die Herrchen sollten mal eine Leine holen, wo das erste Stück ne Kette ist, dann würde er das wohl lassen, da Hunde wohl nicht gern auf Metall beißen. Da meinte ich nur - ähm nee, bei Suki würde das nichts bringen, die würde sich freuen und hab ihr die Karabiner unserer Leine gezeigt die überall kleine Zahnabdrücke hatten... Da meinte sie das wäre wirklich selten und das es meist auch sehr schwer ist, einem Hund beizubringen auf Metall zu beißen. Irgendwie gibts im Hundesport (?!) wohl auch ne Aufgabe, wo sie Metall apportieren sollen und das würde wie gesagt meist lange dauern und den Hund große Überwindung kosten...
von daher ist es ganz 'normal', dass Momo nicht unbedingt Metall aufnehmen möchte...
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