rechnet sich eine hundekrankenversicherung?

  • Also wenn Du mich fragst, dann rechnet sich das nur in den seltensten Fällen.
    Hier ist mal ein Vergleich http://www.vergleichen-und-sparen.de/vergleich-hund…rsicherung.html

    Ich meine gelesen zu haben, dass Dauermedikation niergens übernommen wird, meistens zusätzlich noch eine Selbstbeteiligung fällig wird und die Versicherung bis zu 40€ im Monat kostet.

    Mal als Beispiel, ich habe meine Große Hündin jetzt 7 Jahre, in dieser Zeit wurde sie in einer Notoperation kastriert (ca 700€ mit Klinikaufenthalt), hatte 2-3 mal einen Aufgeschnittenen Fuß (ca 300€ insg.) und jetzt das Vestibular Syndrom mit Klinikaufenthalt 300€ alles andere war nicht der Rede wert und lag immer unter 100€ (mal nen Durchfall, Ohrenentzündung und normale Impfungen etc pp.) Hätte ich eine Versicherung gewählt, die mich 40€ im Monat kostet, hätte ich in 7 Jahren 3360€ einbezahlt die oben benannten größeren Sachen belaufen sich auf 1300€ plus Jahresimpfungen auf die Zeit ca 600€ und kleinere Wehwehchen insgesamt auf 7 Jahre ca 500€ = 2400€ die ich in etwa für meinen Hund an Tierarztkosten hatte. Davon hätte die Versicherung auch nicht alles getragen und ich hätte somit über 3500€ für eine Versicherung bezahlt, die in 7 Jahren ca 2400€ übernommen hätte.

  • Hallo!

    Ich habe auch in der richtung Krankenvollversicherung informiert (auch hier im Forum), bin aber mittlerweile soweit das ich nur eine OP Versicherung abschliessen werde! Mir sind die Vollversicherungen zu teuer und haben halt alle Grenzen bzw 20% selbstbeteiligung, selbst die agila ab dem 5. Lebensjahr! Bei den meisten OP-Versicherungen übernehmen es voll egal wie alt der Hund ist.

    LG

  • Meine Kyra ist bei der Agila exclusiv vollversichert und ich bereue es nicht. In letzter Zeit ist sie ständig krank und ich musste bis jetzt keinen Cent an den Tierarzt zahlen, denn die Agila rechnet mit denen direkt ab! Eine Op kann mal eben super teuer werden, deswegen würde ich mindestens eine Opersicherung abschliessen. Und wenn man mal eben nicht paar Hunderte Euro locker hat für einen normalen TAbesuch, dann sollte man auch eine Komplettversicherung abschliessen.

  • Ich lege für meine Hunde monatlich was weg und bin der Meinung, dass die meißten Hundehalter mit der Methode besser fahren als mit einer Versicherung.
    Natürlich gibt es Gegenbeispiele wo das Tier ständig krank ist und was hat. Da kann es durchaus besser sein versichert zu sein.
    Eine Versicherung verkauft einem ja auch ein bissl ein gutes Gefühl und "Sicherheit"

  • Hallo!

    Krüümel: ist das nicht bei der Agila Krankenversicherung so, das man ab dem 5. Lebensjahr 20% Selbstbeteiligung hat, meine sowas gelesen zu haben?!

    Bin ja auch immer noch am überlegen, aber irgendwie überzeugt es mich noch nicht wirklich... wenn ich bedenke das bei dem alten Familienhund eigentlich nur 2 teure OPs waren, wo die Voruntersuchungen vielleicht gerade mal ein Bruchteil der Rechnung ausgemacht hat, da hätte sich nie ne Vollversicherung gelohnt.

    Aber man steckt eben nicht drin und aus den Erfahrungen werde ich zumindest eine OP-Versicherung abschliessen.

  • Ich hab für Merlin bei der Agila eine Komplettversicherung mit Kranken-, OP- und Haftpflichtversicherung abgeschlossen und bezahlt dafür monatlich ca. 37 €. Ich brauch mir über teure TA-Behandlungen keine Gedanken zu machen - das zahlt momentan noch komplett die Versicherung. Bisher hat es sich in unserem Fall schon ausbezahlt. Patella-OP mit Vorsorgeuntersuchung und Nachsorge sowie fast ein halbes Jahr lang Physiotherapie - da sind gut und gerne 2.000 € zusammegekommen. Das hab ich in den zwei Jahren, die er jetzt versichert ist, bei weitem nicht einbezahlt.

    Aber das ist halt wie bei jeder anderen Versicherung auch. Man muß halt abwägen ob man lieber monatlich nen kleinen Betrag (evtl. auch umsonst) zahlt oder ob man die finanziellen Mittel hat und auch größere Beträge für OP´s vom Ersparten bezahlen kann.

  • Also ich habe einen Komplettschutz für meinen jetzt 6-Monate jungen Hund. Eine OP-Versicherung war für mich nie eine Frage, denn das kann im Falle eines Falles in die Tausende gehen und für die zusätzlichen 25 Euro monatlich für die Krankenversicherung habe ich mich entschieden, weil man ja nie 100%ig weiß, wie sich Hündchen entwickelt, ob es Allergien hat usw. Außerdem hat mich der Fall einer Nachbarin bzw. deren Hund geschockt. Hundi tappt in ein Grasloch, bricht sich die Pfote, OP samt Metallschiene folgt mit satten 1000 Euro Kosten. So muss ich mir keine Sorgen machen und kann wirklich schnell handeln, wenn was passiert. Bisher hat es sich gerechnet, weil mein Kleiner sich gleich am Anfang einen Darmvirus eingefangen hat, alle Behandlungen kosteten insgesamt um die 100 Euro. Ich kann eben mal nicht einfach so ein paar Hundert Euro locker machen, daher die Kranken-Versicherung. Allerdings werde ich das nicht ewig durchziehen, sondern vielleicht nur die ersten zwei oder drei Jahre und dann monatlich einen Betrag wegsparen. Eine OP-Versicherung werde ich aber sicher behalten.

  • Wir haben auch nur die Op Versicherung und sparen noch jeden Monat etwas. Wir finden auch das sich eine Krankenversicherung nicht lohnt. Es sei denn man kann nicht, bis man etwas angespart hat, mal eben 100 Euro oder mehr bezahlen, dann ist eine Krankenversicherung natürlich besser.

    Eigentlich ist man ja auch angehalten die Krankenversicherung so wenig wie möglich in anspruch zu nehmen, wenn man den höhren Betrag haben möchte. Der steigt ja so weit ich weiß um einen bestimmten Betrag, wenn man die Versicherung ein Jahr nicht in Anspruch genommen hat.

    Von daher fahren wir mit der Op Versicherung und jeden Monat etwas zur Seite legen besser. Aber das muss jeder selber wissen ob er die Möglichkeit hat oder nicht.

    Lg
    Sacco

  • Finanziell rechnen wird sich ne KV und auch ne OP-Versicherung in den meisten Fällen nicht, wenn man überlegt, wie viel man einbezahlt über die Jahre und man sie u.U. nie oder nur 1 oder 2 mal braucht.

    Wir haben trotzdem ne OP-Versicherung, einfach aus dem Grund, dass die sehr schnell sehr teuer werden kann und ich einfach nicht weiß, woher ich mal eben von jetzt auf gleich mehrere tausend Euro herbekommen kann. Was, wenn ich in den nächsten 2 Monaten oder auch 2 Jahren was ist und ich noch nicht so viel angespart habe? Die normalen TA-Kosten sind ne Sache, die wir mal nebenbei schon bezahlen können, aber bei ner OP + zusätzlich even. langwierige und teure Nachbehandlung sieht es einfach anders aus. Wir sind bei der Agila, da werden von der OP-Versicherung ja auch Diagnostik am Tag der OP sowie unbegrenzte Nachbehandlung übernommen.

    Wenn ich selbst genug angespart hätte, um mal eben mehrere Tausend Euro für ne OP zu bezahlen, würde ich auch keine Versicherung abschließen, aber wenn ich das nicht kann, finde ich es schon sinnvoll. Sozusagen den Fall absichern, in dem man ein großes Problem hätte.

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