Welpe kann nicht allein bleiben...
-
-
Hallo,
also wir(ne kleine patchworkfamilie 27,27,6)haben uns aus dem Wurf einer Freundin einen Welpen angeschafft und würde ihn auch um kein geld der welt mehr hergeben :)
Die auch alle Bedenken bezüglich Erziehung usw zerstreut hat...ihre könnt schon lange allein bleiben sie geht arbeiten usw...bisschen blauäugig sind wir da also schon rangegangen vllt.
Er (Lou) ist in der 13. woche und ist ein Mischling(Vater Malamute,Mutter Bordercollie/alaskan husky).
Er ist eigentlich schon ganz gut erzogen und wir erziehen natürlich auch weiterhin und üben und üben...usw
Er weiß auch wer der "Boss" ist und hört auf aus,platz und merkt auch wenn man sauer ist.
Allgemein hat der Hund in den 3 wochen die er nun bei uns ist,schon eine extrem gute Bindung an uns.......da liegt auch das Problem.
Ich weiß dases dazu schon diverse Themen gibt.
Wir haben auch versucht ihn mehrmals alleine zu lassen...
sind ins schwimmbad.waren 2 std weg.
die nachbarn meinten er hätte die ganze zeit durchgejault.
letztens hab ich mich aus der Wohnung ausgesperrt und der Hund musste so um die 5 std alleine bleiben...
auch da hat er fast die ganze zeit(morgens um 8 bis um 13:00 Uhr!!..also schon lange) durchgejault.
Wir gehen sehr viel raus,gönnen ihm dann aber auch genügend schlaf.
er fordert schon so 5-6 gänge bekommt aber 3 gänge am tag á ca 30 minuten(mal länger mal kürzer.er läuft einfach gern...wir haben gelesen dass das eigentlich zuviel ist..aber anders schläft er auch nicht sondern ist einfach immer fit.gehen wir abends keine große runde ist durchschlagen faktisch unmöglich)
Wir stellen bald auch das Futter auf Barf um weil wir uns da auch stark informiert haben und auch schon einen Laden gefunden haben der uns da helfen könnte zumal der Hund von diesem trockenfutter durchfall bekommt(oder von dem mist den er im wald so frisst..) :)
NUn,ich hoffe das waren mal genügend Infos zum Hund.
zu uns:
Wir haben beide vor kurzem eine Ausbildung beendet und meine Freundin geht bereits Arbeiten,aber für den Lebensunterhalt muss ich auch Arbeiten gehen.zzt betreue ich den Hund den Tag über.
Nun muss ich den Hund praktisch "schnell" allein lassen können(ca 6 std)
Mir ist klar dass das keine Optimallösung ist und es tut mir auch weh den Hund so lange allein lassen zu müssen.
habt ihr ne ahnung wie ich das hinbekommen kannn?
die empfohlenen trainings haben wir etwas verbummelt(ehrlich gesagt)
der Hund kann erstmal bei seiner Schwester unterkommen,das ist allerdings erstmal eine Lösung für einen oder 2 Tage.ich denke nicht dass das auf Dauer geht)
Seine Schwester kommt wohl schon sehr gut alleine zurecht und ist still in dieser zeit,sie ist aber auch seid geburt bei ein und derselben person...daran kanns natürlich auch liegen dases dort schon sogut funktioniert.weil sie es nicht anders kennt ab geburt.
was sollen wir also machen?
Hundesitter?Training?
gibts sowas wie Hundebetreuungen?is sowas sinnvoll?wie teuer wäre das?
wie trainieren damit das schnell funktioniert?
ich hoffe auf Hilfreiche Antworten
euer Brother
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Nein, kannst du nicht hinbekommen.
Der Welpe ist noch ein Baby und muss dass Schrittweise im Sekunde- bzw. Minutentakt das Alleinebleiben lernen. Da helfen euch wohl nur Hundesitter holen und langsam aufbauen. Anleitungen findest du hier im Forum, einfach mal in der Suchfunktion ein.
Ansonsten- brisante Mischung, viel Glück

-
Ihr habt das alleine sein völlig falsch angefangen. Wie kann man auf die Idee kommen einen so jungen Welpen mal gleich 2Std alleine zu lassen?
Man beginnt ganz langsam, mal kurz 2min zum Briefkasten oder mal 2 min vor der Türe warten und dann wieder rein. Der Hund muss lerne, dass ihr verlässlich wiederkommt.
So einen jungen Hund lässt männliche alleine und schon garnicht Stunden.
Das klappt auch nicht von heut auf morgen . Entweder ihr braucht ein Hundesitter oder ihr sucht ein neues Zuhause für den Armen Wuff.
Ich finde es schlimm wenn man sich so unüberlegt einen Welpen holt und dann keine Rücksicht auf den Armen Wurm nimmt. Dann kann man eben mal nicht ins Schwimmbad. -
Hört sich an aus einer möglichen Kombi von:
- Alleinebleiben nicht aufgebaut, sondern den Hund direkt ins kalte Wasser geschmissen
- zu viel Action = zu viel Stress
- "rassebedingt": Huskies wird ja öfter mal nachgesagt, dass sie nicht grad Fans vom Alleinebleiben sindIch würde das Alleinesein langsam aufbauen. Fang gern in der Wohnung an, falls er das nicht kennt: Lass ihn z.B. im Wohnzimmer, mach kurz (!) hinter dir die Tür zu - und geh gleich wieder rein. Wenn er das in der Wohnung kann, dann gleiches Spiel an der Wohnungsür. Man fängt also ganz klein an, mit Sekunden, so dass der Hund gar keine Möglichkeit bekommt, zu bellen/jammern. Und das steigert man dann langsam, immer ein klein bisschen länger.
Ob ihr das so schnell hinkriegt, wie es sein müsste, das wird dir keiner sagen können. Wenn nicht, braucht ihr eben einen Sitter.
-
Hi,
jetzt hast Du soviel geschrieben und trotzdem habe ich Fragen

Wie habt ihr das allein bleiben aufgebaut?
Einfach raus und längere Zeit weggeblieben?
Das wäre nämlich fatal. Es gibt Hunde die verkraften sowas. Mein erster Hund war so einer. Den hat das garnicht interessiert ob ich fünf Minuten weg war oder fünf Stunden. Trotz einer super Bindung.
Wichtig ist in Eurem Fall das ihr dem Welpen klar macht das ihr immer wieder kommt. Das weiß er nämlich im Moment noch nicht.
Also: ihr fangt damit an ihn mal alleine in einem Zimmer zu lassen. D.h rausgehen, Tür zu machen. Jammert er, bleibt ihr draussen.
Sobald er ruhig ist, gehr ihr wieder rein. Das macht ihr so lange bis er kapiert: Meine Leute kommen wieder, also keine Panik. Dehnt das "alleine" lassen dann immer länger aus.
Verlasst irgendwann sogar die Wohnung. Achtung: bitte in Minutenschritten vorgehen. Nicht gleich stundenlang wegbleiben. Das ganze langsam steigern.
Klappt das nicht, versucht eine neue Sache. Tut so als ob ihr rausgeht. Also: Jacke anziehen, Schlüssel nehmen, aufs Sofa setzen für ein paar Minuten und dann wieder Jacke ausziehen, Schlüssel weglegen.
Das ganze immer wiederholen. Irgendwann verlasst ihr dann die Wohnung, kommt aber sofort wieder. Das dann auch steigern.Er merkt damit das Jacke anziehen und Schlüssel nehmen nicht immer auch weggehen bedeutet.
Erwartet keine Wunder, das dauert alles,
-
-
Zitat
er fordert schon so 5-6 gänge bekommt aber 3 gänge am tag á ca 30 minuten(mal länger mal kürzer.er läuft einfach gern...wir haben gelesen dass das eigentlich zuviel ist..aber anders schläft er auch nicht sondern ist einfach immer fit.gehen wir abends keine große runde ist durchschlagen faktisch unmöglich)
Ich denke, dass er eher überdreht als unausgelastet ist und deshalb so schwer zur Ruhe kommt.
Zum Alleinebleiben:
Du musst das ganz langsam neu aufbauen und in der nächsten Zeit (in dem jungen Alter) sind 6 Stunden als Ziel auch noch viel zu lange.
Es gibt professionelle oder private Hundebetreuung. Such dir da jemanden, der den Hund nimmt, bis er etwas älter ist und länger alleine bleiben kann. Hoffentlich hast du dir mit der bisherigen Methode nicht schon zu viel kaputtgemacht.
Viel Erfolg! -
Hallo,
Am besten ist du verabschiedest dich erstmal von dem Gedanken der welpe könne ganz schnell 6 Stunden alleine bleiben. So etwas kann Monate dauern!!!
Das einzige was euch bleibt ist ein Hundesitter oder ähnliches. Das könnte aber sehr teuer werden wenn der Hund dort jeden Tag 6 Stunden hin muss. Habt ihr niemanden in der Familie der sich kümmern könnte?
Beim nächsten mal vielleicht vorher ein bisschen informieren bevor man sich einfach blauäugig einen Welpen anschafft weil er ja ach so süß ist.
Das mit dem Barfen bitte auch nicht allzu vorschnell angehen. Barfen bei einem Welpen ist äußerst kompliziert!!
Unverständliche Grüße
-
Warum habt Ihr Euch unter diesen Rahmenbedingungen einen Welpen angeschafft?
Habt Ihr Euch über die Rasseeigenschaften informiert, die in Eurem Mix stecken? -
Zitat
.bisschen blauäugig sind wir da also schon rangegangen vllt.
Er (Lou) ist in der 13. woche und ist ein Mischling(Vater Malamute,Mutter Bordercollie/alaskan husky).Hallo,
willkommen hier.
Bei der Mischung könnt ihr schon einmal vorsorglich mit dem Anti-Jagd-Training beginnen
ZitatEr ist eigentlich schon ganz gut erzogen und wir erziehen natürlich auch weiterhin und üben und üben...usw
Es ist ein 13 Wochen altes Hundebaby, mit dem sollte man noch nicht "üben, üben, üben".
Nie länger als zwei Minuten und "Platz" braucht ihr noch nicht zu trainieren.
Am Anfang genügen Kommandos wie "nein, aus und komm" vollkommen.
Schnell ist ein so junger Hund überfordert, was zu Stress führt.
Spielen, Beißhemmung erlernen, die Welt erkunden, Bindung aufbauen und Stubenreinheit haben Vorrang und sind Arbeit genug für einen Welpen.ZitatEr weiß auch wer der "Boss" ist und hört auf aus,platz und merkt auch wenn man sauer ist.
Was gibt es für einen Grund, auf den Kleinen sauer zu sein?
Das macht dich nicht zum "Boss"
Das, was er macht (Möbel anknabbern und anderen Blödsinn), bricht man einfach ab und bietet ihm eine Alternative an (Spielseil, alte Socken, altes Handtuch).ZitatWir haben auch versucht ihn mehrmals alleine zu lassen...
sind ins schwimmbad.waren 2 std weg.Oh, oh - zwei Stunden?
Mit einem Welpen beginnt man im Sekundentakt das Alleinebleiben, die Zeit wird langsam verlängert.
Zuerst übt man, indem man einen Raum, ohne Welpen, ein paar Sekunden verlässt und langsam trainiert man weiter.
Mit zwei Stunden habt ihr ihn offensichtlich überfordert und nun müsst ihr von vorne anfangen.Zitater fordert schon so 5-6 gänge bekommt aber 3 gänge am tag á ca 30 minuten(mal länger mal kürzer.er läuft einfach gern...wir haben gelesen dass das eigentlich zuviel ist..aber anders schläft er auch nicht sondern ist einfach immer fit.gehen wir abends keine große runde ist durchschlagen faktisch unmöglich)
Weniger ist mehr, ein Welpe braucht viel Schlaf und Ruhe, gerade dieser Rassemix muss es lernen, damit ihr später kein Energiebündel habt.
ZitatNun muss ich den Hund praktisch "schnell" allein lassen können(ca 6 std)
Mir ist klar dass das keine Optimallösung ist und es tut mir auch weh den Hund so lange allein lassen zu müssen.
habt ihr ne ahnung wie ich das hinbekommen kannn?
die empfohlenen trainings haben wir etwas verbummelt(ehrlich gesagt)
der Hund kann erstmal bei seiner Schwester unterkommen,das ist allerdings erstmal eine Lösung für einen oder 2 Tage.ich denke nicht dass das auf Dauer geht)Tja,
was soll man dazu sagen?
Nein, sechs Stunden wird der Welpe nicht schaffen, das wisst ihr ja schon.
Schnell werdet ihr das Ziel nicht erreichen, bestimmt nicht innerhalb von zwei Tagen.ZitatHundesitter?Training?
gibts sowas wie Hundebetreuungen?is sowas sinnvoll?wie teuer wäre das?
wie trainieren damit das schnell funktioniert?Ja, Hundesitter, Hundebetreuung und Training!
Zu den Kosten kann ich dir leider nichts sagen, aber erst einmal jemanden dauerhaft finden...
Zu "schnell" habe ich schon was geschrieben, geht davon aus, dass es dauern kann.Viele Grüße!
-
Also bevor es hier zu missverständnissen kommt...wir haben das sehr wohl geübt,so ist es nicht.
wir waren auch gerade 15 minuten draussen und haben ihm für diese zeit ein spielzeug da gelassen und nen kauknochen.
gar kein problem,er hat (wie immer) gar nicht bemerkt das wir weg waren.
ne halbe std schafft ers auch ohne zu jammern.
Das mit dem Schwimmbad haben wir gemacht um zu probieren obs auch länger geht.
das bad ist auch um die ecke.
wegen des barfens haben wir uns auf barfers bzw drei hundenacht und anderen seiten informiert.
wir haben das ausgerechnet,den welpenplan fürs barfen auch gelesen und uns schon unsere gedanken gemacht.
Den Hund haben wir nicht weil er "ach so süß" ist,sondern weil er auch der 6jährigen sehr gut tut.
Ich danke schonmal allen Konstruktiven! Diskutanten.
Ein Hundesitter scheint wohl erstmal die einzige Möglichkeit zu sein.
Ob und wie wir das bezahlen können ist noch fraglich.
Das man sich aus der wohung aussperrt wenn man mal kurz einkaufen ist(funktioniert ja auch)passier wohl jedem mal.
Das hat mir extrem leid getan,weil er wirklich an der scheibe geklebt hat und gefienzt hat.
bezüglich dem "kaputt" machen....was kann man denn da kaputt machen?was passiert denn bei dem Hund wenn er so ein erlebnis hatte?
er scheint mir gerade nicht sehr traumatisiert aber sorgen mach ich mir natürlich dennoch... - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!