Wegen was geht ihr zum Tierarzt?
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Huhu
,Dienstag Nacht bekam mein Toffeetier arg wässrigen Durchfall. Da sie eh sehr schmal ist (obwohl sie sich sattfressen darf und auch an Leckerchen nicht gespart wird) sind wir Mittwoch Morgen direkt zum Tierarzt. Dort gab es zwei Spritzen und Tabletten, heute sollten wir nochmal vorbeikommen. Wieder zwei Spritzen und Tabletten. Außerdem sollte sie Mittwoch nichts fressen und dann ab Donnerstag Reis mit Huhn zu fressen bekommen (darauf wäre ich im Zweifelsfall auch selbst gekommen). Jetzt sollen wir am Dienstag nochmal wiederkommen weil es halt noch nicht zu 100% wieder gut ist.
Der ganze Spaß hat jetzt 80 Euro gekostet, am Dienstag wird nochmal was dazukommen.
Versteht mich nicht falsch, ich bin wohl gewillt Geld auszugeben damit es meiner Kleinen wieder gut geht und mir ist auch klar, dass immer etwas passieren kann was dann richtig teuer wird. Außerdem hätte ich mich ohne Tierarzt bestimmt ohne Ende verrückt gemacht… :/
Denke es kommt auch mit der Zeit, dass man besser einschätzen kann, wann ein Tierarztbesuch von Nöten ist und wann es reicht mal einen Tag lang nichts zu füttern oder Schonkost zu geben.Trotzdem würde mich interessieren wie schnell und wegen was ihr zum Tierarzt geht. Wartet ihr z.B. bei Durchfall erst mal ab oder steht ihr bei jeder Kleinigkeit sofort auf der Matte?
Interssierte Grüße
Katrina - Vor einem Moment
- Neu
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Ich würde sagen, kommt auf den Hund an!
meine Beiden sind schon älter und auch recht stabil gebaut, da würde ich schon 2-3 Tage Durchfall abwarten!
Anders sieht es natürlich bei Welpen oder schon schwächlichen Hunden aus!
Oder Durchfall, der Blut beinhaltet! -
Als Benji noch nen Welpe war, haben wir keine 3 Stunden bei Durchfall gewartet und sind direkt zum Tierarzt, egal ob Notdienst oder zur Sprechstunde.
Mittlerweile warten wir einfach mal 2,3 Tage ab falls er bricht oder Dünnpfiff hat. Er hat nämlich keine bekannten Krankheiten und ist auch sonst topfit, da machen wir uns wegen solchen ''Kleinigkeiten'' nicht verrückt. -
Ich gehe dann zum Tierarzt, wenn der Hund mir einfach vom Gesamtzustand nicht mehr gefällt.
Wenn ich merke, da stimmt was nicht. Oder es ist offensichtlich eine größere Verletzung.Ich renne keinesfalls wegen jeder Kleinigkeit zum TA. Durch jahrelange Tierhaltung, hat man doch ein Gefühl dafür entwickelt, wann man muss und wann nicht.
Bei Durchfall weiß ich meistens schon, warum er den hat. Kommt drauf an, was er gefressen hat bzw. andere Umstände.
Ich halte es immer so, einen Tag nichts fressen lassen, bzw. dann, wenn er sich völlig entleert hat und dann langsam wieder anfangen. Klappte bisher immer sehr gut. -
Mit den Hunden halte ich es wie mit mir....sprich, nur wenn es absolut notwendig ist.
Ich schaue mir alles erstmal an, wie stark ausgeprägt ist es und kann ich selber was tun. Nehmen wir das Beispiel Durchfall, da gibt es bei uns erstmal eine Moro-Möhrensuppe und dann geschaut ob es anschlägt. Erst wenn meine Hausmittel nicht anschlagen gehe ich zum Arzt. Allerdings habe ich zwei erwachsene grundsätzlich gesunde Hunde. Hätte ich einen Welpen, einen älteren Hund oder einen kränklichen, würde ich wohl schneller gehen.
Auch bei kleineren Wunden und ähnliches, gehe ich nicht gleich zum Arzt. Wir hatten mal einen ein gerissenen Ballen. Die Behandlung war banal aber teuer. Bei der nächsten Ballenverletzung habe ich dann selber die wunde versorgt.
Wenn ein Hund mal humpelt schaue ich auch erst, ob erst sich nur vertreten hat oder ob es was ernstes ist.Mir mißfällt beim Tierarzt, dass eh meist zu Antibiotika gegriffen wird und davon bin ich überhaupt kein Fan. Ich nehme für mich ja auch keine, wenn es sich vermeiden lässt.
Von daher sieht man uns selten beim Tierarzt aber meine Hunde sind auch fit und gesund.
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Ich würde bei jedem Anzeichen zum Arzt gehen egal ob es eine Kleinigkeit ist.
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Das habe ich mir so schon fast gedacht... bin froh, dass ihr das alle ähnlich seht.
Und das ganze ist natürlich auch Situationsabhängig wie ihr schon sagt. Logisch, dass man mit ganz jungen, alten oder kränklichen Hunden wahrscheinlich auch schon wegen einer Kleinigkeit zum Tierarzt geht.
Blut, ob es oben oder unten rauskommt und Apathie sind dann wahrscheinlich wirklich Warnsignale bei denen man nicht abwarten sollte? Gibt es sonst noch andere?Musste Mittwoch auch Hundewiese absagen und wurde am Telefon dann auch direkt gefragt ob der Durchfall blutig ist... war er nicht, und ich glaube die andere Hundebesitzerin wäre auch deshalb nicht zum Arzt gegangen... aber die hält auch schon seit knapp über 30 Jahren Hunde

Glaube ich setze bei mir selbst auch ganz andere Maßstäbe als bei meinen Tieren. Muss schon was arg schlimmes sein bevor ich selbst zum Arzt gehe...
Was ist denn Moro-Möhrensuppe? Vielleicht kann ich sowas morgen auch mal füttern :ja:
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Zitat
Ich würde bei jedem Anzeichen zum Arzt gehen egal ob es eine Kleinigkeit ist.
Sicher ist es so, dass man besser einmal zuviel geht als einmal zuwenig.
Aber auch wenn ich jetzt dafür gesteinigt werde... finde halt 80-120 Euro für einmal Durchfall doch recht happig... und kann mir das als Studentin vielleicht auch nicht bei jedem Pups leisten
Bin mir auch nicht sicher, ob Tierärtze generell erstmal viele Spritzen und Tabletten geben obwohl es eigentlich mit Schonkost usw. getan wäre... werde Dienstag einfach nochmal nachfragen was die Tierärztin dazu sagt.
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Zitat
Mir mißfällt beim Tierarzt, dass eh meist zu Antibiotika gegriffen wird und davon bin ich überhaupt kein Fan. Ich nehme für mich ja auch keine, wenn es sich vermeiden lässt.
Das hängt doch vom Tierarzt ab und liegt in Deiner Hand!
Zu einem TA, dem ich nicht vertraue, gehe ich nie wieder!
Ich habe auch bestimmt 6 TÄ durch, bis ich nun die Veterinärin meines Vertrauens gefunden habe.
Sie erklärt mir alles genau und ich kann immer nachfragen und auch alternative Sachen mit ihr diskutieren. -
Meistens warte ich 1, max 2 Tage ab. Ist es dann nicht besser, bin ich beim Ta.
Da meine kurze div. Skeletterkrankungen hat, fahre ich bei humpel-geschichten meist noch am gleichen Tag oder spätestens am nächsten hin.
Was es kostet ist mir eigentlich immer "egal". Ich habe das Glück einen recht gut bezahlten Job und ein gefülltes Tierarzt-konto zu haben. Natürlich kenne ich auch noch das Azubi-Gehalt, da war sowas schon schwerer...
Ich empfehle grundsätzlich eine Tierarztspardose... Immer mal wieder was rein, das füllt sich quasi von alleine.
Meine kurze hat in 1,5 Jahren über 6.000€ beim Tierarzt gelassen (die Gelenke), da war ich heilfroh über die OP Versicherung (haben 2.000€ übernommen) und mein Tierarzt- & sparkonto.
Wir geben doch so viel Geld für "mist" aus, da möchte ich beim Tierarzt wirklich nicht sparen. Dafür gebe ich halt für Klamotten nur sehr wenig aus.
Bei mir fällt die kohle.übrigens auch nicht zum Fenster rein, ich spare halt und verzichte auf viele Dinge für meine viecherei.
LG
Missa - Vor einem Moment
- Neu
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