Evtl. Borreliose?
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Hallo zusammen,
ich erhoffe mir von dieser Anfrage evtl. Hinweise.
Zur Vorgeschichte: Harry hat aktuell eine Gelenkproblematik mit Erguss von Gelenkflüssigkeit in das umgebende Gewebe. Dasselbe hatte er schon mal an demselben Gelenk vor knapp 1 ½ Jahren. Dazwischen gab es mal eine unklare Schmerzbefindlichkeit an demselben Bein. Wegen des Gelenkes war ich jedes Mal beim Tierarzt. Es wurde geröntgt und zumindest keine Knochenbeschädigung am Gelenk festgestellt. Ansonsten wurde punktiert und die ausgetretene Gelenkflüssigkeit aus dem umgebenden Gewebe abgezogen und mit Metacam bzw. Rimadyl die Schmerzhaftigkeit beruhigt.
Zufällig erzählte ich das heute einem Freund, der vor Jahren eine langwierige Knieentzündung hatte, die sich als Borreliose entpuppte und der sagte mir, dass bei ihm auch stetig wiederkehrende schmerzhafte Gelenkschwellungen aufgrund ausgetretener Gelenkflüssigkeit vorgekommen seien. Das hatte ich bisher noch nicht gehört. Es wäre für mich interessant, ob jemand von Euch ähnliches (von Mensch oder Hund) zu berichten weiß.
Das gestern abgezogene Punktat von Harrys Gelenk wurde ins Labor geschickt, ich weiß aber nicht, ob es auch auf Borrelien untersucht wird, da hatte ich die Idee noch nicht. Ich werde das natürlich hinterfragen, aber wäre schon toll, wenn ich hier noch ein paar Hinweise bekäme, ob sich Borreliose tatsächlich so äußern könnte.
Vielen Dank schon mal für Antworten und
LG Appelschnut - Vor einem Moment
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Hallo,
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Beim Hund habe ich mich noch nicht sehr mit Borreliose beschäftigt. Ich hatte aber einen jungen Kollegen, der Borreliose hat. Der hatte immer wieder - wie in Schüben - Gelenkbeschwerden. Das ging bei ihm so weit, dass er eine Anerkennung als Schwerbehinderter bekam. Er erzählte mir, dass die Symptome ähnlich wie bei entzündlichem Gelenkrheumatismus sind - dazu würden die Schwellungen passen.
Ich denke, es könnte nicht schaden, mal den Borreliose-Titer zu bestimmen. Wenn das positiv ist, folgt allerdings eine langwierige Antibiotika-Behandlung.....
Gruss
Gudrun -
Ich würde auch einfach mal den Titer bestimmen lassen, ist ja kein so großer Umstand und ihr habt dann Gewissheit.
Ich weiß nur von Drako, der angeblich Brreliose hat, dass er einige tage Antibiotikum bekommen hat(wurde früh erkannt) und dann wars gut, falls er nochmal einen Schub hätte(seit ich ihne kenne und soweit ich weiß seit dem Ausbruch genau NULL Symptome) müsste er nochmal ein paar Tage Antibiotikum bekommen und dann wärs wieder gut... -
Hallo,
Gelenkprobleme bei Borreliose sind leider nicht selten und ich würde wohl mal den Borreliosetest beim TA machen lassen.Ich hoffe, dieser Kelch geht an Euch vorbei.
Ein Nachbar hat Borreliose und er hat schubweise diese typischen Gelenkentzündungen
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Hallo,
da bedanke ich mich schon mal ganz herzlich für Eure Hinweise. Das hat mir schon geholfen. Jetzt bin ich mir sicher, dass ich Harry auf jeden Fall auf Borreliose testen lassen werde. Von anderer Seite wurde mir geraten, auch auf Anaplasmose zu testen. Wie seht Ihr das? Ich habe auf diesem Sektor so gar keine Ahnung und im Moment auch nicht die Zeit, mich umfassend einzulesen.
Ich würde mich freuen, dazu noch Tipps zu bekommen.
LG Appelschnut
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Bei unserem Mitch bestand mal der Verdacht auf Borrelien und Co.
Typisch für Borreliose sind eigentlich wechselnde Gelenksschmerzen an versch. Gelenken und schubweise. Ich kenne etliche Pferd, die Borreliose haben und mal hier und mal da lahmen.
Bei Mitch kam der TA darauf, weil er beim Abtasten Schmerzreaktionen auf allen Gelenken zeigte und immer mal wieder unspezifisch lahmte. Er hat auch gleich auf Anaplasmose und Ehrlichose getestet, weil diese Erkrankungen wohl ähnliche Beschwerden machen können. -
Nero hatte auch mal schubweise Beschwerden am Hinterbein und dort wurde auch Borreliose und Anaplasmose zusammen getestet.
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Tja, was soll ich sagen, Borreliose ist es nicht, aber Anaplasmose
. Ich habe heute den Laborbefund erhalten. Morgen soll ich mir beim Tierarzt Antibiotika abholen.Vielleicht gibt es hier ja Foris, die Erfahrungen/Kenntnisse haben und mir etwas Input geben können. Erstmal muss ich versuchen, mich schlau zu machen. Bin grad ziemlich durcheinander.
Am Telefon sagte der Tierärzt nur, es handele sich um einen sehr hohen Titer. Wäre es irgendwie wichtig den genauen Wert zu kennen?
LG Appelschnut
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Helfen kann ich leider nicht, aber fühl sich mal ganz lieb gedrückt :solace:
Das wird ganz bestimmt wieder gut! -
Hallöchen,
also es wird nicht der Titer behandelt. Das bedeutet nur, dass ein Erregerkontakt stattgefunden hat.
Falls Du verunsichert bist, kannst Du Dich auch beim Leishmaniose-Forum melden, die kennen sich auch damit sehr gut aus.
Ansonsten kann ich nur empfehlen das Doxy (ich gehe davon aus, das ist das AB, dass Du bekommst) gut einzupacken, es ist nämlich schleimhautätzend. Also am Besten in einem Hühnerherz verpacken, dass es komplett verschluckt wird. Außerdem davor keine Milchprodukte. Wenn nötig kann man auch noch zusätzlichen Magenschutz geben.Alles Gute
LG - Vor einem Moment
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