Motivation zum Hundetrainer

  • Vielleicht bin ich auch mittlerweile etwas Hundeschule-Geläutert...
    Aber ein Welpe sollte doch auch mal KOntakt zu gleichaltrigen Welpen haben oder? Meine Mutter hat einen sehr geduldigen Collie, meine Tante einen kleinen Power-Dackel und meine Schwiegereltern einen auch sehr rücksichtsvollen SchäfiMix, also an Hundekontakt würde es nicht mangeln, aber ich denke in einer Welpenschule kommt der Welpe mit anderen des gleichen Alters zusammen, braucht er das nicht auch?
    Sollte in der Welpenstunde überhaupt geübt werden? Irgendwo bin ich auch was den Preis für solche Dinge angeht mittlerweile skeptisch, denn ein wenig das abrufen üben und einen erwachsenen HUnd dazu holen, das könnte ich auch auf dem Gelände meiner Schwiegereltern (Bauernhof ohne Tiere)... ich meine was wäre dann falsch daran, andere Leute mit gleichaltrigen Welpen einzuladen, die Welpen miteinander auf einem abgezäunten Gebiet spielen zu lassen und einen oder zwei erwachsene, gut sozialisierte Hunde dazu zu holen? Wird in der Welpenschule mehr als das gemacht?
    Ganz ehrlich: Warum sollte ich dafür 12 Euro pro Stunde bezahlen? :???:

  • Zitat

    Hey,

    erschreckend ist es schon wenn sich Menschen dafür entscheiden, die noch nicht lange einen Hund und 0 Erfahrung haben aber nach ein paar Monaten Tataaaaa der Ultra-Hundetrainer sind :D

    Andererseits muss jeder irgendwann anfangen in jedem Beruf. Schade ist, dass Hundetrainer noch kein geschützer Begriff ist der eine IHK Ausbildung oder ähnliches voraussetzt.
    Ich selbst habe mich für eine Trainerin von D.O.G.S (Martin Rütter) entschieden die Leute haben 2 Jahre Ausbildung und im Anschluss wird ein Jahr in einem Zentrum für Mensch und Hund gearbeitet bevor man ein eigenes Gebiet bekommt. Ob diese Art der Ausbildung der richtige Weg ist weiß ich nicht, meine Trainerin ist gut und ich sehe Erfolge durch das Training. Zunächst hat mich das Franchise-System etwas abgeschreckt.
    Wir haben bisher verschiedene Trainer ausprobiert und alleine bei den unterschiedlichen Methoden zum Thema Leinenführigkeit ("Ruck ordentlich am Halsband", "Kauf ein Kettenhalsband"...DER wird NIE Leinenführig) wird mir jetzt noch schlecht.
    Ich will erklärt bekommen warum mein Hund wie reagiert und was ich an mir ändern muss damit wir als Team funktionieren. Ich glaube das geht nur durch Erfahrung und konstante Weiterbildung.


    http://www.bhv-net.de/index.php?opti…&id=7&Itemid=11

    „Hundeerzieher und Verhaltensberater IHK|BHV“ :D

  • Zitat

    Ganz ehrlich: Warum sollte ich dafür 12 Euro pro Stunde bezahlen? :???:

    Weil du (im Idealfall) einen kompetenten Trainer hast, der in der Lage ist deinen Hund einzuschätzen, seine Stärken und Schwächen erkennt und dir FRÜHZEITIG helfen kann, sein Verhalten in gewünscht Bahnen zu lenken.

    Ob Sozialverhalten, jagdliche Ambitionen, Unsicherheiten oder gar Ängste ... von manchen brauchts mehr, von anderem weniger. Schau dir eine Stunde eines wirklich guten Trainers an, hör zu, was er dir über die Hunde erzählen kann (und bereits beim Welpen kannst du viel über die Persönlichkeit sagen) und du wirst wissen, daß die Stunde eigentlich, aufs Hundeleben gerechnet, unbezahlbar ist ;-)

    Gruß, staffy

  • Ja, wenn es so läuft lohnt sich das bestimmt und ich denke da kann man vielen Dingen vorbeugen, die nachher unheimlich schwierig wieder webzubekommen sind... nur erstmal so jemanden finden. IN der Hundeschule die meine Mutter und Tante besucht gibt es so jemanden, aber der betreut leider die Welpengruppe nicht und derzeit gibt es nur sowenige, dass die eh zu oft abgesagt wird. Aber gut, noch ist Welpie ja nichtmal da, also ist noch Gelegenheit genug.

  • Zitat

    Hier gibts auch ne Menge der "Ich hab meinen Hund toll hinbekommen, jetzt mach ich eine HS auf !". Ich nenn sowas verantwortungslos und unverschämt ... oder einfach Blödheit =)

    Kein Mensch wird gezwungen in eine Hundeschule zu gehen, jeder kann sich vorher informieren.

    Was hilft es mir, wenn der Trainer zwar eine Ausbildung vom allseits anerkannten Institut blablabla hat, aber im das Gefühl für Mensch (!) und Tier fehlt oder er sein "Wissen" nicht vermitteln kann?
    Wobei mich hier schon das manchmal sektenhafte stört, nur ausgebildete Trainer von .... oder Mitglieder von .... sind gute Trainer . :mute:

    Mir ist Wurst ob ein Trainer eine "Ausbildung" im Sinne von Lehrwochenenden, -monaten oder -jahren bei einer bestimmten Einrichtung hat oder sich sein Wissen andersweitig angeeignet hat. Grundzüge der Lerntheorie muss er beherrschen, offen für verschiedene (!) Ansätze muss er sein (die sollte er natürlich auch kennen), flexibel muss er sein, ganz wichtig, Menschen muss er mögen, geduldig muss er sein und er muss (am allerwichtigsten) seine Grenzen kennen.
    Wenn er dann noch so kompetent rüber kommt, dass ich seine Ansätze annehmen kann, ist für mich alles klar. :D

    Ob jemand 20, 30 oder mehr Jahre Erfahrung hat, bedeutet nichts. Es soll Trainer geben, die sind auf dem Stand von vor 20, 30 oder mehr Jahren und haben null, nada, nichts dazu gelernt. :verzweifelt:

  • Das einzige was ich in HS gelernt habe ist, dass ich auf dem richtigen Weg bin und eigentlich gar nicht so falsch liege.
    Und dafür brauchte ich nur eine unbezahlte Probestunde dort :D
    Ich hatte eigentlich nur das Problem, dass Louis gerne meinen besuch kaum zur Ruhe kommen lässt im haus und dann völlig abdreht. Anstatt mir Tips und Tricks zu sagen, meinte er gleich im ersten Satz: ja da müssen die Eier ab! Ich habe mich sofort völlig gegen gestreut und habe versucht zu verstehen, wieso er das meint. ich argumentierte, dass Louis ja völlig gesund sei und man ja erstmal das trainieren müsste, dann könne man später imemr noch über andere Maßnahmen nachdenken. Er fand die Kastra aber einfacher, er habe ja bei martin Rütter gelernt bla bla bla.
    Ich hab gewusst auf welche Schiene er wollte und habe ihm gleich meine Meinung zu MR gesagt. ich mag den Rütter, als Entertainer, teilweise finde ich seine Trainingsmethoden ok, aber nicht alles. Da war der Hundetrainer ja völlig baff - andere sind wohl auf seine "ich hab beim godfather of hundeerziehung gelernt" Masche wohl gleich auf die Knie gesunken, um seine Füße zu küssen.
    Er wollte dann, dass Louis nur noch draußen gefüttert wird beim Gassi. Nachdem ich dann meinte, dass ich nicht glaube, dass das so gut klappen wird, weil Louis doch nicht täglich Hunger hat, fing er gleich an: Ja dann lieber Kastra, danach haben alle Hunde mehr Hunger.
    Aber der Herr stand so auf Kastra, dass ich mich frage, ob er selber noch seine Eier hatte...

    einmal dort und nie nie wieder!
    Gut das ich die Stunde nicht bezahlen musste...außer mit meiner Geduld :D

    Ich will ja auch gar nicht alle seine Erziehungsmethoden schlecht reden, aber ein guter Trainer kann diskutieren und argumentieren, so dass ich es nachvollziehen kann - ob wir dann hinterher einer Meinung sind, ist ja erstmal egal-.
    Ich muss ja nicht jeden Vorschlag gut finden und annehmen.
    Aber mir gleich zu sagen, ja Kastration und es wird einfacher, anstatt vorzuschlagen, mann trainiere erstmal intensiv und gucke dann weiter, dass ist unlogisch und ich hoffe andere HH sind da schlauer!
    In seiner Hundeschule sidn wirklich alle Rüden kastriert, fand ich dann raus und das ist echt erschreckend!
    In einer anderen HS waren wir dann total zufrieden, aber war mir dann zu weit weg.
    Wir fahren momentan ohen HS auch sehr gut :)

  • Zitat

    Kein Mensch wird gezwungen in eine Hundeschule zu gehen, jeder kann sich vorher informieren.

    So einfach würde ich mir das nicht machen !!

    Wenn ich meinen ersten Hund habe, bisher völlig ahnungslos war und dann, in guter Absicht, in eine Hundeschule gehe, dann verlasse ich mich erstmal darauf, daß jemand kompetent ist. Ich rede mit vielen Ersthundehaltern und die wenigsten wissen überhaupt, daß Hundetrainer kein anerkannter Ausbildungsberuf ist.

    Ich schätze sehr viele von uns waren blauäugig in ihrer ersten Hundeschule und haben erst nach und nach gemerkt, daß es vielleicht nicht das Ideale ist.

    Gruß, staffy

  • Eben und man kann nach einer Stunde als Laie nicht identifizieren, ob der HT sich zb Gedanken über den Aufbau seiner Stunden macht, ob er immer engagiert ist oder nur wenn jemand neues dabei ist und dann? Dann hat man 10 Stunden im VOraus bezahlen müssen, ist 120 Euro ärmer und Ende bis man dann merkt, dass der HT weder KEnntnis, noch Ehrgeiz hat. Herzlichen Glückwunsch (-.-)

  • ich musste ja heute feststellen, dass ich größtenteils diese tierpsychologen viel schlimmer finde als irgendwelche hundetrainer..oder ists im grunde das selbe?
    im grunde weiss ich nicht was schlimmer ist ;)

  • Also solche habe ich nur einmal bisher erlebt. Wir hatten arge Probleme mit unserem Collie und meine Mutter hat eine Hundeethologin aufgesucht, die dieses Fach auch studiert hat und die hat uns ganz toll weiterhelfen können mit wenigen, aber fachkundigen und zutreffenden Tipps und konkreten Anweisungen wie wir in bestimmten Situationen reagieren müssen. Wenn die nicht gewesen wäre weiß ich nicht, ob meine Mama den Miro hätte behalten können... also zu böse darf ich über solche nicht sprechen :D

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