Motivation zum Hundetrainer
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Gast41354 -
15. Oktober 2012 um 14:38
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Ich finde es in letzter Zeit immer wieder interessan bzw eigentlich auch erschreckend, welche Motivation manche Menschen dazu bewegt Hundetrainer zu werden.
Von früher bin ich es eigentlich so gewohnt, dass man in die Sache mehr oder minder reinwächst. Man hat einen Hund - vielleicht auch nicht umbedingt den einfachsten - arbeitet mit dem, eignet sich Wissen an, bildet sich theoretisch fort, arbeitet bei anderen Trainern mit und irgendwann teils nach Jahren, trainiert man dann selber Hund-Mensch-Teams egal ob im Verein oder der eigenen Hundeschule.
Aber zur Zeit treff ich immer öfter auf Leute, die Trainer geworden sind, weil sie sich vor einem Jahr einen Hund angeschafft haben, mit dem nicht zurechtkamen und drum jetzt irgendwo bei XY einen Trainerkurs besucht haben, um sich selbst und anderen helfen zu können.
Das kann doch nicht der richtige Weg sein oder?

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Sicher ist das nicht der richtige Weg.
Aber solange keine fundierte Ausbildung dafür nötig ist, werden noch mehr diese Gelegenheit beim Schopf greifen und sich Hundetrainer nennen.
Auch Hundegassidienste (-sitter) schießen wie Pilze aus der Erde und sind meist gar nicht in der Lage eine Gruppe Hunde zu führen. Lösen bei den normalen Spaziergängern mit Hund, Ärger zum Teil Panik aus.
Für viele ist das einfach relativ leicht verdientes Geld und der Rest interessiert nicht.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Ist das gleiche Problem wie früher bei den Immobilienmaklern. Schnell Geld, das man auch mit Halbwissen verdienen kann.
Wenn ich zu einem Trainer gehe, schaue ich mir genau an was, wo und wie lange er gelernt hat. Außerdem guck ich nach Berufserfahrung und führe erstmal ein Telefonat um mir ein Bild zu machen. Bei Hundeschulen, schaue ich mir die Kurse ohne Hund an. Aber ob das vor Idioten schützt?
LG
Andrea -
Zumindest gewinnt man einen Eindruck wie dort Mensch und Hund angeleitet werden.
Nur auf ein Telefonat und tolle Internetseite würde ich auch nichts geben.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Zitat
Sicher ist das nicht der richtige Weg.
Aber solange keine fundierte Ausbildung dafür nötig ist, werden noch mehr diese Gelegenheit beim Schopf greifen und sich Hundetrainer nennen.
Und ich finde da geht das Problem dann auch schon los! Was ist denn eine fundierte Ausbildung? Bei 1000 Hundehaltern ist das einzige was klar ist, das nichts klar ist
Es gibt Rütter, Baumann, Bloch, Bolte, Nowak uvm. wie will man da noch feststellen, wer fundiert ist? Der am medialsten präsente, der mit den meisten Vorträgen? Ich weiß es selber nicht.Alle Hundetrainer müssten im Prinzip alle Ausbildungsstile und Methoden, aller Trainer können, denn dann habe ich
als Kunde auch die Auswahl, getreu dem Motto" Das was ich für meinen Hund brauche nehme ich mit, den Rest lasse ich stehen".Ich finde es sehr schwer, sich da durchzufinden.
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Zitat
Aber zur Zeit treff ich immer öfter auf Leute, die Trainer geworden sind, weil sie sich vor einem Jahr einen Hund angeschafft haben, mit dem nicht zurechtkamen und drum jetzt irgendwo bei XY einen Trainerkurs besucht haben, um sich selbst und anderen helfen zu können.Das kann doch nicht der richtige Weg sein oder?

Der WEG, um sich Trainer zu nennen sollte es nicht sein, aber es kann GRUND sein, jene Richtung einzuschlagen

Auch Hundetrainer entstehen ja auch aus irgendeiner Motivation heraus. Dass es hier so einfach ist, Hundetrainer zu "werden", macht ja den "Beruf" nicht per se schlecht. -
Bin grad an der HT- Ausbildung dran. Also würde ich es nicht ernst meinen, wär mir das schlicht zu teuer^^
LG
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Ich denkee mal der Hauptgrund ist , dass es so einfach ist eine HS aufzumachen:
Man muss keine Ausbildung machen oder sonst iwie gross Geld reinstecken.Gewerbe anmelden , Gelände pachten oder man machts mobil per Hausbesuch und schon darf man seine Dienste anbieten.
Je nach Wohnort hat mans leicht ,weils vll nix anderes gibt , andererorts kann man vll auch über den Preis die ersten Kunden anlocken.....Der richtige Weg isses nicht, aber man kanns ja mal versuchen....
Ich denke der Ein oder Andere wird schnell merken dass das nicht reicht um Kunden zu behalten.ZitatMeine persönliche Meinung: Selbst informieren über Lernverhalten und Vorgänge in Gehirn und Körper , Hormonhaushalt usw , dann kannst du zu allen oben genanten sagen woraus seine Methode hauptsächlich besteht und ob es was für dich ist
MMn gibt es kein wirkliches richtig oder falsch, man muss nur dahinter stehen was man macht. -
Zitat
Falsch zitiert. Das habe ich nicht geschrieben. Der Text ist von Diensthundefreund.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Zitat
Bin grad an der HT- Ausbildung dran. Also würde ich es nicht ernst meinen, wär mir das schlicht zu teuer^^
LG
Ich sage nicht, dass diese Leute es nicht ernst nehmen, nur graut mir teilweise, wenn ich sehe, wer da mit welcher Erfahrung auf Hunde losgealssen wird....
Ich habe es selbst bei einem sehr renomierten (und sauteurem) Ausbildungslehrgang erlebt, dass da Leute waren Marke "Ich fand Hunde schon immer toll, hatte als Kind irgendwann mal einen und hab jetzt Zeit und geld und möchte mit Hunden arbeiten".Mag ja sein, dass ich bei einer Ausbildung in den anderthalb Jahren einiges lerne, aber ich bezweifle einfach, dass man so etwas komplexes wie Hundetraining in so kurzer Zeit mit quasi Null Vorkenntnis vernünftig lernt.
Estandia:
Es ist was anderes wenn ich meinen Problemhund als Anlasss nehm mich fortzubilden und dann irgendwann in Jahr X wenn ich mein eigenes Problem im Griff hab und genug Hintergrundwissen gesammelt habe, anfange andere leute zu unterstützen.
Aber ich hab yuf Symposien, Lehrgängen und Semiaren gerade bei den Anbietern solcher Ausbildung zum zertifizierten hundetrainer nach XY immer mehr Trainer getroffen, die den ersten eigenen Hund seit einem halben Jahr oder Jahr haben, es nicht schaffen ihren eigenen Hund zu erziehen, weil ihnen daas Wissen fehlt und als Lösung dafür nach einem Kurs sich Hundetrainer nennen.Das ist in meinen augen so, als wär ich gestern fast ertrunken, mach dann einen Monat Schwimmkurs im Hallenbad und will nenn mich dann Rettungsschwimmern
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